Archiv / Aktuelle Meldungen

Weihnachtsfeier im Rotes Kreuz Krankenhaus

Freitag, 16. Dezember um 15.30 Uhr

Am Freitag, 16. Dezember, findet im Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus um 15.30 Uhr die jährliche Weihnachtsfeier statt. Eingeladen sind neben Patienten und Angehörigen auch Nachbarn aus der Neustadt und alle, die sich dem Haus verbunden fühlen.

Das Bremer Saxophonquartett Four in Tune spielt weihnachtliche Musik aus vier Jahrhunderten. Dazu gibt es weihnachtliche Texte, Kaffee und Knabbereien. Natürlich darf auch die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas nicht fehlen.

Auf die Besucher freuen sich die RKK- Seelsorgerinnen Regina Herkenhoff, katholische Pastoralreferentin und Birgit Wille, evangelische Pastorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.

Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016

Einladung zur Ärztefortbildung

Mittwoch, 16.11.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr im Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur ersten Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Thema »Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016« ins Rotes Kreuz Krankenhaus ein.

Mit dem Thema möchten wir einen unserer Schwerpunkte, die kolorektale Chirurgie, in den Fokus stellen. Sie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie nicht nur technische Fortschritte unseren Patienten nützen, sondern auch die Vernetzung der Behandlungspartner zu besseren Ergebnissen führt. Durch die interdisziplinäre Entwicklung von Leitlinien für das kolorektale Karzinom, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und die Sigmadivertikulitis konnte eine hohe Standardisierung bei der Diagnostik und operativen Therapie erreicht werden. Neue Techniken und Behandlungskonzepte, aber auch traditionelle Vorgehensweisen, stehen dennoch nach wie vor im Mittelpunkt kontrovers geführter Diskussionen. Dies gilt insbesondere auch für die entzündlichen und funktionellen Dickdarmerkrankungen, bei denen die Indikationsstellung zur operativen Therapie in enger Abstimmung mit den Behandlungspartnern und den betroffenen Patienten unter der Berücksichtigung von Aspekten der Lebensqualität erfolgt.

Wir freuen uns darauf, Sie im RKK zu begrüßen und Ihnen unser neues Team vorzustellen. Das Programm und die Referenten lesen Sie bitte im Flyer

Mit besten Grüßen,
Ihr PD Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ihre Anmeldung nimmt das Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Tel. 0421 / 55 99-241 gern entgegen.

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sucht Verstärkung

Praktische Hilfe am Krankenbett

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit über 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite – und sucht ab sofort Verstärkung.
Die Leiterin des Teams, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren ab 25 Jahren für die ehrenamtliche praktische Hilfe am Krankenbett. Sie sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team.
Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis vier Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Interessierte melden sich bei Christel Menzer unter Tel. 04207 / 2453 oder per E-Mail an: cdmen@kabelmail.de

Weitere Informationen …

35. Bremer Rheumasymposium am Samstag, 5. November 2016

Veranstaltung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen möchte Sie zusammen mit dem Regionalen kooperativen Rheumazentrum Bremen zum XXXV. Bremer Rheumasymposium am 05.11.2016 einladen.

Wie üblich haben wir das Programm an den von Ihnen am meisten gewünschten Vortragsthemen ausgerichtet. Die Polymyalgia rheumatica und die mit ihr vergesellschaftete Riesen- zellarteriitis gehören in der Praxis zu den häu geren entzündlich- rheumatischen Erkrankungen. Proximal betonte Myalgien, deutlich überhöhte Entzündungswerte, temporal betonte Cephalgien und als absolutes Warnsymptom Sehstörungen sind typische Symptome dieser zumeist erst nach dem 50. Lebensjahr auftretenden Erkrankung. Neben der Cortisontherapie gibt es hier einige sehr vielversprechende neue Therapieprinzipien, die wir Ihnen vorstellen werden.

Die moderne Bildgebung hilft uns entscheidend bei der Diagnostik entzündlicher Erkrankungen, bei der Aktivitätsbeurteilung und bei der Verlaufskontrolle. Bewährte Standards aber auch wichtige Neuerungen in der Bildgebung von rheumatischen Erkrankungen werden wir an zahlreichen Bild-Beispielen erörtern.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können jedes Organsystem des menschlichen Körpers betreffen. In 2016 werden wir Manifestatio- nen rheumatischer Erkrankungen an der Lunge thematisieren.

Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit mit einem vielgestal- tigen klinischen Bild und gutem klinischen Ansprechen auf Antibiotika. Leider werden zum Teil unspezi sche Symptome bei positiven Labor- tests als Lyme-Borreliose diagnostiziert und behandelt. In einem State- of-the-art-Vortrag wollen wir die Symptome, die Diagnostik und die Therapie umfassend darstellen.

In unserem rheumaorthopädischen Referat werden wir wichtige Neuig- keiten zum Ersatz von Hüft- und Kniegelenk unter besonderer Berück- sichtigung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen erörtern.

Wir hoffen, dass auch das diesjährige Programm wieder Ihr Interesse ndet und freuen uns darauf, Sie am 05. November 2016 in unserem Tagungszentrum im »Forum K« des Rotes Kreuz Krankenhauses Bremen begrüßen zu dürfen.

Ihre

Prof. Dr. med. Jens Gert Kuipers
Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie

Dr. med. Ingo Arnold
Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Der Flyer des 35. Bremer Rheumasymposiums zum Herunterladen.

Gefäßtag am Samstag, 29. Oktober von 11-15 Uhr

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt ein

Programm: Vorträge rund um das Thema Gefäßmedizin, Filme und Info-Stände zu Durchblutungsstörungen, Gefäßprothesen, Aortenstents, Wundmanagement, Hygiene, Lymphdrainage und Physiotherapie.


Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig!

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24 
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Gefäßtag herunterladen (PDF, 424KB)

Rheuma-Forum

Patienten-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 2. November, 17-19 Uhr

in Kooperation mit der Rheuma Liga Bremen e.V.

Programm: Vorträge und anschließend Fragestunde rund um die aktuelle Rheumatherapie (auch bei Kindern), Info-Stände von Selbsthilfegruppen und Physiotherapie.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 304

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Rheuma-Forum herunterladen (PDF, 195KB)

Herz-Forum

Patienten-Informationsveranstaltung am Dienstag, 1. November von 17-19 Uhr

in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V.

Programm: Vortrag "Herz unter Stress - Bluthochdruck - Diabetes - Fettstoffwechselstörungen.
Anschließend Fragestunde und moderierte Podiumsdiskussion mit Experten rund um Herzerkrankungen.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 371

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Herz-Forum herunterladen (PDF, 200KB)

Wegweiser Gelenkersatz

Patienten-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 28. September, 14-16 Uhr

Knie- und Hüftgelenkersatz ist das Thema einer Informationsveranstaltung des Endoprothetikzentrums im Roten Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 28. September. Gerade im Knie- und Hüftgelenk machen sich aufgrund der starken Beanspruchung häufig Verschleißerscheinungen bemerkbar, besonders im Alter. Auch ein Unfall oder eine Verletzung, Entzündungen, rheumatische Erkrankungen und Überbelastung können Gelenke schädigen.

Die Chefärzte Dr. Ingo Arnold und Dr. Dirk Hadler, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Dr. Carsten Brummerloh, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin klären über Behandlungsmöglichkeiten auf. Sie informieren über die Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese, den Krankenhausaufenthalt, die Reha und Physiotherapie vor und nach dem Eingriff. Pflegefachkräfte, Schmerz-, Physiotherapeuten und Sozialdienst beantworten Fragen.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Anmeldung ab 19.9. unter Tel. 0421 5599-1229

Reflexionen

Kunst-Konfrontationen im Café K aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen

Kunst-Konfrontationen von spannend über witzig bis überraschend präsentiert die aktuelle Ausstellung REFLEXIONEN im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Die Eröffnung ist am Sonntag, 4. September 2016 um 11:30 Uhr im Café K. Der Kulturjournalist und Kunstkritiker Rainer Beßling hält die Laudatio.

Kurator Tom Gefken bediente sich für die neue Präsentation erneut aus dem Magazin der Städtischen Galerie, die im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950 ist. Zu erleben sind Malerei, Zeichnung und Assemblage, also Collagen mit plastischen Objekten, jeweils gepaart mit einer fotografischen Arbeit. Die dabei absichtsvoll in Zusammenhang gebrachten Werke entstanden in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren: Das älteste Bild der Ausstellung, das Ölgemälde „Wüste Stätte“, beendete Otto Heinius im Jahr 1953, die jüngste Arbeit ist von 2009, eine Fotografie des Künstlers Daniel Müller Jansen.

Neben zeitlichen Gegenüberstellungen entspinnt sich aus unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstler oder der Darstellung gleicher Themen, wie Porträt, Landschaft oder Architektur, ein Austausch zwischen den Paarungen. Gegenüberstellung von Abstraktion, die Gewichtung von Fläche sowie einige rein humorvolle Spiegelungen geben dem Betrachter reichlich Raum für eigene Assoziationen. Aus den verschiedenen Genres entwickelt sich ein Dialog, der Raum für ganz eigene Sichtweisen und Reflexionen lässt.

Kooperationspartner Städtische Galerie Bremen

Mit der Ausstellung Reflexionen öffnet sich das RKK zum dritten Mal für Kunst aus der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Die Klinik gibt damit der Kooperation zwischen den beiden Neustädter Institutionen einen erneuten sichtbaren Ausdruck und vernetzt das vorhandene, breite Kulturangebot.

Seit 1985 versteht sich die Städtische Galerie Bremen als Zentrum zur Förderung aktueller bildender Kunst der Region. Die jährliche Ausstellung des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst findet in den insgesamt 600 Quadratmeter großen Galerieräumen im Buntentorsteinweg statt. Werkschauen, Retrospektiven von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region sowie Führungen und Veranstaltungen runden das Portfolio des Ausstellungshauses ab.

Reflexionen
Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
4. September 2016 bis 22. Januar 2017 im Café K,

Öffnungszeiten: werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr,
an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr

Bild oben: Karsten Joost, aus der Serie „Kyoto Walkers 3003“, 2004. Fotocredit: Jens Weyers. Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Rotes Kreuz Krankenhaus wird Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

    

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. unterstützt im Gesundheitswesen tätige Organisationen und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Bemühen, die Patientenversorgung so sicher wie möglich zu machen. Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und Patienten beraten seit 2005 in Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses über Lösungen zu konkreten sicherheitsrelevanten Themen. Sie entwickeln Handlungsempfehlungen, die allen Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen und Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Viele durch das Bündnis ins Leben gerufene oder mit-initiierte Projekte sind aus der Praxis für die Praxis entstanden und auch im RKK seit Jahren implementiert, beispielsweise die Aktion „Saubere Hände“ (Nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion), das Krankenhaus-CIRS-Netz-Deutschland (Nationales Berichts- und Lernsystem für Krankenhäuser) oder das Programm „Jeder Tupfer zählt“ – Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet.

„Wir freuen uns, seit August unterstützendes Mitglied und damit Förderer des unabhängigen Aktionsbündnisses zu sein“, sagt Conny Plötz, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Vom lernenden Gesundheitssystem des Aktionsbündnisses profitieren einerseits die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKK aber natürlich auch Patientinnen und Patienten - nicht nur durch kontinuierlich mehr Sicherheit in der Behandlung und Versorgung: Das Aktionsbündnis hält ebenfalls viele interessante Informationen bereit, die kostenlos heruntergeladen werden können - beispielsweise zur Vermeidung von Stürzen im Krankenhaus, Prävention von Krankenhausinfektionen und Infektionen durch multiresistente Erreger, Tipps zum häuslichen Umgang mit Arzneimitteln etc.

Weitere Informationen auch unter www.aps-ev.de

RKK-Notaufnahme unter neuer ärztlicher Leitung

  

Seit dem 1. August ist Dr. Martin Langenbeck, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin, Leiter der Zentralen Notaufnahme am Rotes Kreuz Krankenhaus. Der 55jährige Achimer arbeitet seit 15 Jahren am RKK, die vergangenen acht Jahre als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik. Der zweifache Vater organisiert ebenfalls die internistische Intensivstation. Eine bestmögliche Vernetzung zwischen Notaufnahme und Intensivstation zum Wohle der Patienten ist ihm ein wichtiges Anliegen.

Sein Vorgänger in der Notaufnahme, Dr. Matthias Denk, verabschiedete sich nach mehr als 40 Jahren im RKK Ende Juli in den Ruhestand.

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen wird 140 Jahre alt

Professionell, patientenorientiert, persönlich

Seine Geschichte beginnt 1876: Am 3. Juli des Jahres nahm das Rotes Kreuz Krankenhaus in der Bremer Neustadt mit einer Oberin, einer Lehrschwester und einem Patienten seine Arbeit auf. Anstelle der damals üblichen kirchlichen Trägerschaft wurde die Klinik in Form eines interkonfessionellen Vereinskrankenhauses geführt und später in „Willehadhaus“ umbenannt. 1937 ging das Willehadhaus durch Eingriff des nationalsozialistischen Staates ins Eigentum des Deutschen Roten Kreuzes über; 1945 fand die Rück-Übertragung des Vermögens auf die neu gegründete Stiftung „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen“ statt. Seit 1949 ist das Krankenhaus eine eigenständige Stiftung privaten Rechts.

Innovativ war das RKK schon immer: 1969 wurde hier eine der ersten Dialyse-Einrichtungen Norddeutschlands eingeführt. Die Klinik für Schmerzmedizin mit 12 stationären Betten für schwerst chronisch Schmerzkranke – einzigartig in Bremen und Umzu – wurde 1980 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 36jähriges Bestehen.
1985 entstand das Rheumazentrum am RKK. Das Zusammenspiel von Akutkrankenhaus und fächerübergreifender Vernetzung mit der internistischen und operativen Rheumatologie, Endoprothetik, Tagesklinik, Rheumaambulanz, Schmerzzentrum und Physiotherapiezentrum inkl. Bewegungsbad und Kältekammer bis -110 Grad Celsius sowie Transitionsklinik für den Übergang jugendlicher Rheumapatienten ins Erwachsenenalter genießt heute weithin Modellcharakter.

1989 führte die Klinik den ersten eigenen Hostessenservice für seine stationären Patienten in einem norddeutschen Krankenhaus ein.

Anfang der 90er Jahre unterzog sich das RKK als eines der ersten deutschen Krankenhäuser einem umfassenden Corporate Identity-Prozess. Durch die Verbindung von medizinisch- pflegerischem und unternehmerischem Denken konnte das RKK sein Profil weiter schärfen: Ein komplett neues visuelles Auftreten ließ das erarbeitete Leitbild für alle sichtbar werden: Helligkeit, Modernität und ein offenes Auftreten nach außen stellen den Patienten bis heute in den Mittelpunkt und fördern seine Genesung weit über die rein medizinische Versorgung hinaus. Für sein Corporate Design wurde das Rotes Kreuz Krankenhaus mehrfach ausgezeichnet. Als Sammler und Kurator von Kunstausstellungen im öffentlichen Café K erwirbt die Klinik Skulpturen und Bilder, die im Krankenhaus ihren Platz finden und zu einer kultivierten und anregenden Atmosphäre beitragen. 2003 eröffnete das erste Gefäßzentrum Bremens - im RKK. Im Jahre 2004 wurde nach einer Neufassung der Stiftungssatzung die „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH“ gegründet.

Heute ist das freigemeinnützige RKK zweierlei: Akutkrankenhaus in unmittelbarer Nähe der City und Klinik mit Expertenruf in hoch spezialisierten Abteilungen. Das Gefäß-, Rheuma-, Endoprothetik- und Schmerzzentrum beispielsweise ziehen Patienten aus ganz Nordwestdeutschland und darüber hinaus an. Die Kardiologie sorgt mit hochmodernem Herzkatheterlabor und Rufbereitschaft für innenstadtnahe „rund um die Uhr-Versorgung“. Mehr als 650 Mitarbeiter betreuen und behandeln heute über 35.000 Patienten pro Jahr. Das Krankenhaus verfügt über 304 Betten auf 13 Stationen in 11 Fachabteilungen und Zentren. Im Haus sind die Wege kurz, die Fachabteilungen und Zentren arbeiten interdisziplinär zusammen. Als einziges Bremer Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stehen die Klinikärzte in engem Kontakt zur medizinischen Forschung.
Zwischen 2009 und Ende 2013 investierte die Klinik mehr als 30 Millionen Euro für umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen. Es entstand der hochmoderne Zentral-OP, die Notaufnahme mit neuer Liegendvorfahrt und DRK- Rettungswache, der Neubau Forum K mit Ärztehaus, Tiefgarage und Tagungszentrum. Nicht zuletzt das 2015 zertifizierte Pflegemanagement der Bremer Schwesternschaft und damit des gesamten Pflegepersonals der Klinik, die hohen Zufriedenheitswerte bei Patientenumfragen als auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten erlauben einen optimistischen Blick in die Zukunft.

„140 Jahre erfolgreiche Arbeit - das ist auch für ein Krankenhaus eine lange Zeit. Und es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass gerade in einer Zeit der Etatkürzungen und gravierenden gesundheitspolitischen Veränderungen ein Krankenhaus ein solches Jubiläum feiern kann“, so Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Ohne das große Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ohne das oftmals visionäre Denken der verschiedenen Krankenhausleitungen würde das RKK heute nicht den Ruf eines patientenorientierten, leistungsfähigen, modernen Hauses genießen. 2015 empfahlen 96 Prozent der Patienten das RKK weiter. „Flexibilität und Innovationskraft, Offenheit und Transparenz zeichnen das Rotes Kreuz Krankenhaus heute aus. Dafür sei allen, die daran früher mitgearbeitet haben und jenen, die es heute tun, herzlich gedankt”, betont Klingelhöfer.

Neues Dialysezentrum eingeweiht

   

1969 eröffnete im Rotes Kreuz Krankenhaus die erste Dialyseabteilung Bremens. Anfang Juni 2016 wurde wieder gefeiert, als der Umzug der Dialyse vom Westhaus ins Haupthaus der Klinik vollbracht war. Im ersten Obergeschoss ist dort ein hochmodernes, neues Dialysezentrum entstanden: 12 Betten für teilstationäre, 4 Betten im gesonderten, angeschlossenen Bereich für stationäre Dialysepatienten in direkter Anbindung an die Intensivstation. Helle Räume mit großen Fenstern und schönem Blick auf die Kleine Weser, moderne Flachbildfernseher an jedem Bett und ein neues Osmosegerät (Dialysegerät) sind einige Highlights des neuen Bereichs. Patienten und Mitarbeiter profitieren gleichermaßen vom neuen Standort:

Kürzere Wege

Transportwagen, die Dialysepatienten bringen, fahren direkt unter die überdachte Vorfahrt neben dem Haupteingang, der Aufzug zum Dialysezentrum ist gleich um die Ecke. Stationäre Dialysepatienten müssen nicht mehr den langen Weg von der Station hinüber ins Westhaus auf sich nehmen.

Mehr Sicherheit

Die direkte Anbindung an die Intensivstation und den OP-Trakt sorgt für mehr Sicherheit für schwer- und schwerstkranke stationäre Patienten.

Mehr Flexibilität

Durch die Trennung der stationären und teilstationären Dialysebereiche können Abläufe ruhiger gestaltet, die Arbeitszeiten und Zuständigkeiten der Mitarbeiter können gleichmäßiger verteilt werden.

Zum Hintergrund: Was ist Dialyse?

In Deutschland gibt es zurzeit etwa 70.000 Menschen, die auf eine Blutwäsche (Dialyse) angewiesen sind, die Zahlen steigen. Bei akutem Nierenversagen oder chronischen Nierenschäden wird das Blut in einer speziellen Dialysemaschine außerhalb des Körpers von Schadstoffen gereinigt und dem Körper wieder zugeführt. Es gibt verschiedene Arten der Dialyse, im Krankenhaus wird beispielsweise die Hämodialyse bei Langzeitpatienten drei Mal pro Woche für je vier bis fünf Stunden unter Aufsicht durchgeführt.

Foto (wie oben) v.l. Dr. Walter Klingelhöfer, Barbara Srciba-Hermann, Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal (Geschäftsführung) gratulieren dem Dialyseteam des RKK zum Einzug.

Neugliederung der Chirurgischen Kliniken am Rotes Kreuz Krankenhaus

Zwei neue Chefärzte starten zum 1. Juni 2016

Am 31. Mai geht Herr Prof. Dr. Dr. Joseph Braun nach 20 Jahren als Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen in den Ruhestand. In seiner Laufbahn lernte und bediente er ein breites medizinisches Spektrum von der Allgemein- über die Viszeral- bis zur Unfallchirurgie. Das Spezialgebiet des im belgischen St. Vith geborenen Chirurgen war die Behandlung von Dünn- und Dickdarmerkrankungen sowie funktionellen Erkrankungen des Beckenbodens und des Schließmuskelapparates. Unzählige Patienten profitierten von seiner in Amerika studierten und in Bremen bereits früh etablierten Methode zur Vermeidung künstlicher Darmausgänge im Rahmen einer Krebstherapie (der pelvinen Pouch-Rekonstruktion). Prof. Braun genoss überregional auch in Kollegenkreisen hohes Ansehen. Die Chirurgische Klinik heißt ab 1. Juni “Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie”. Der Bereich Unfallchirurgie, vormals ebenfalls hier angesiedelt, ist nun der neu gegliederten „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ zugeordnet.

Nachfolger von Prof. Braun wird Herr Privatdozent Dr. Jörn Gröne, der vom renommierten Universitätsklinikum Charité in Berlin an die Weser wechselt. Der 44jährige Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie war dort zuletzt als Bereichsleiter für Kolorektale Chirurgie in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Campus Benjamin Franklin und als zentraler Koordinator des Viszeralonkologischen Zentrums der Charité tätig.

Was reizt ihn an seiner neuen Tätigkeit? Dr. Gröne: „Zum einen das breite Leistungsspektrum der Klinik mit Schwerpunkten im Bereich der kolorektalen Chirurgie und der onkologischen Chirurgie des Magen-Darm-Traktes, die zu meinem bisherigen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen. Zum anderen bietet das RKK eine moderne Infrastruktur mit allen Möglichkeiten der umfassenden und interdisziplinären Patientenversorgung in einer angenehmen Atmosphäre“.

„Wir freuen uns, mit Dr. Gröne einen engagierten Spezialisten für unser Haus gewonnen zu haben, der das Behandlungsangebot des RKK im Bereich der Tumorchirurgie, insbesondere der interdisziplinären Behandlung des Dickdarmkrebses und der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen nochmals erweitern wird“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Dr. Gröne ist Experte für moderne und schonende OP-Techniken, wie die minimal invasive Chirurgie, bei der nur kleine Schnitte gesetzt werden, im Operationssaal zum Einsatz kommen. Was zieht den Großstädter an die Weser? „Bremen als attraktive und lebenswerte Stadt im Norden habe ich bereits zu Beginn meiner klinischen Laufbahn kennen und schätzen gelernt. Ich freue mich nach mittlerweile 16 Jahren auf die Rückkehr von der Spree an die Weser“, erzählt der Familienvater.

Das Fachgebiet Unfallchirurgie übernimmt Herr Dr. Dirk Hadler

Ab dem 1. Juni leitet Dr. Dirk Hadler zusammen mit Dr. Ingo Arnold als weiterer Chefarzt die neu zusammengesetzte “Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, operative Rheumatologie und Wiederherstellungschirurgie”, kurz: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der 54jährige kommt aus dem Klinikum Links der Weser ins RKK, er war dort zuletzt als Leitender Arzt der Sektion Unfallchirurgie tätig. Zuvor arbeitete der gebürtige Hamburger als Oberarzt der Abteilung für Unfall – und Wiederherstellungschirurgie im BG Unfallkrankenhaus Hamburg. Dr. Hadler ist Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie spezielle Unfallchirurgie. Er hat sich spezialisiert auf die Versorgung von Unfallverletzungen jeglicher Art und von deren Folgezuständen, auf die Therapie bei Heilungsstörungen von Knochenbrüchen – so genannte Pseudarthrosen – und auf Knocheninfektionen.

Warum ist die Neuaufteilung der Chirurgischen Kliniken notwendig?

Mit der Neugliederung der beiden chirurgischen Kliniken trägt das RKK der Fächergliederung der ärztlichen Weiterbildungsordnung Rechnung – das ist wichtig für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses. „Gleichzeitig hilft die Trennung der Fachbereiche den Ärzten bzw. Operateuren, sich klarer auf ihre Schwerpunkte zu konzentrieren und ihre Stärken weiter auszubauen“, erklärt Dr. Klingelhöfer.

Foto wie oben: v.l. Privatdozent Dr. med. Jörn Gröne, Dr. med. Dirk Hadler

Neue Therapiemöglichkeiten bei chronischen Schmerzen an Kopf, Rücken, Gelenken oder Nerven

Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz

ACHTUNG: Es gibt leider keine Plätze mehr für die Veranstaltung „Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz“!

Am Dienstag, 7. Juni, findet der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz (DGSS e.V.) statt. Die Klinik für Schmerzmedizin (Bremer Schmerzzentrum) am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen beteiligt sich mit einer Informationsveranstaltung im Tagungszentrum des Krankenhauses. Ärzte und Fachkräfte vermitteln Patienten und Angehörigen Einblicke in die verschiedenen Methoden der modernen Therapie bei chronischen Schmerzen an Kopf, Rücken, Gelenken oder Nerven.

“Die meisten Schmerzen gehen zum Glück vorüber, wenn ihre auslösende Ursache erkannt und erfolgreich behandelt werden konnte. Bei etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung bleiben die Schmerzen aber über Monate bestehen und führen zu einem sogenannten Schmerzgedächtnis: Der Schmerz ist jetzt chronisch und bleibt auf einem hohen Niveau. Arbeitsunfähigkeit, sozialer Rückzug und Depressionen sind oft die Folge – das tägliche Leben steckt in der Krise”, beschreibt Dr. Joachim W. Ulma die Situation seiner Patienten. Viele Schmerzpatienten werden nicht richtig behandelt, manchmal dauert es Jahre, bis sie eine geeignete Schmerztherapie bekommen. Die Klinik für Schmerzmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen war 1981 eine der ersten in Deutschland, die eine moderne, fächerübergreifende und ganzheitliche Form der Schmerztherapie einführte. Sie ist die einzige Bremer Klinik mit stationären Betten für schwer chronisch schmerzkranke Patienten.

Wann: Dienstag, 7. Juni von 17 bis 19 Uhr
Wo: Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus

Referenten:

Dr. Joachim Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin - Schmerzzentrum RKK
Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Leiter Endoprothetikzentrum, RKK
Dipl. Psychologin Rebecca Peglow, Psychologische Psychotherapeutin, Schmerzzentrum RKK

Patienten Fragen - Experten antworten
Informationsstände u.a. der Bremer Schmerzgesellschaft e.V. und der Rheuma-Liga Landesverband Bremen e.V.

Händedesinfektion ist das A und O

Aktionstag am Rotes Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 4. Mai zum internationalen Handhygienetag 2016

Der 5. Mai 2016 ist der diesjährige internationale Handhygienetag. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen, soll er dazu dienen, die herausragende Bedeutung der Händehygiene ins Bewusstsein zu rücken. Das Rotes Kreuz Krankenhaus beteiligt sich mit einer Aktion am Mittwoch, 4. Mai – einen Tag vor Himmelfahrt.

Im Alltag genügt richtiges, regelmäßiges und gründliches Waschen mit Wasser und Seife, um krankmachende Keime auf den Händen zu beseitigen. Im Krankenhaus reicht das nicht: Hier ist die korrekte Verwendung spezieller Händedesinfektionsmittel wichtigste Maßnahme in der Prävention, um nosokomialen Infektionen - im Volksmund Krankenhauskeime genannt - vorzubeugen und die Verbreitung multiresistenter Krankheitserreger zu stoppen. „Im Kontakt mit Patienten oder potenziell krankheitserregenden Stoffen in der täglichen Klinikarbeit ist die Desinfektion mit einem speziellen Präparat die wichtigste Schutzmaßnahme. Handflächen, -rücken, Fingerspitzen und –zwischenräume müssen korrekt mit reibenden Bewegungen 30 Sekunden lang bearbeitet werden“ erklärt Michael Bojarra, Krankenhaushygieniker und Internist am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen.

Die Händehygiene ist die Basis aller hygienerelevanten Prozeduren im Krankenhaus. Deshalb beteiligt sich das Rotes Kreuz Krankenhaus am 4. Mai mit einem Aktionstag in der Eingangshalle der Klinik: Am Informationsstand präsentiert das Hygieneteam dort von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr alles Wissenswerte zu Thema Händehygiene. Spannung verspricht der „Vorher-Nachher-Effekt“, wenn unter einer Schwarzlichtlampe die praktischen Auswirkungen der eigenen Händedesinfektion ans Licht kommen. Das Hygieneteam des RKK steht für Fragen zur Verfügung, es gibt Informationen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Foto: Krankenhaushygieniker und Internist Michael Bojarra, Fotograf: Ingo Wagner , Download

Dr. Frank Marquardt wird Nachfolger von Chefarzt Dr. Burkhard Paetz

Stabwechsel im Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus

Nach 21 Jahren als Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin und Leiter des ersten Bremer Gefäßzentrums verabschiedet das Rotes Kreuz Krankenhaus Dr. Burkhard Paetz zum 30. April in den Ruhestand. Ende 1995 kam der gebürtige Husumer, der zuletzt als stellvertretender Chefarzt in der Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Heidelberg tätig gewesen war, zurück in den Norden. Er gründete im Rotes Kreuz Krankenhaus die erste eigenständige Gefäßchirurgie in Bremen und entwickelte das Leistungsspektrum stetig fort.
Aus der gefäßchirurgischen Abteilung ist unter seiner Führung das interdisziplinäre Gefäßzentrum Bremen geworden, mit voller Weiterbildungsermächtigung und Zertifizierung durch die Fachgesellschaft. Das Gefäßzentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus ist das größte und personell am besten ausgestattete in Bremen und bietet vaskuläre und endovaskuläre Gefäßchirurgie, Shuntchirurgie und Phlebologie. Ob Probleme mit den Blutgefäßen, Bauch- oder Halsschlagadern, Arterien, Venen oder Krampfadern: Hier bleibt alles in einer Hand unter einem Dach. Die populäre Website des Gefäßzentrums www.gefaesszentrum-bremen.de verzeichnet regelmäßig etwa 35.000 Seitenaufrufe pro Monat. Besonders das ausführliche Gefäß-Lexikon erfreut sich großer Beliebtheit.

Ab 1. Mai gibt Dr. Frank Marquardt den Takt an – und das nicht nur als Hobby- Schlagzeuger in seiner Band. Der 56 jährige gebürtige Kasseler ist seit acht Jahren Oberarzt im Gefäßzentrum Bremen, zuletzt Stellvertreter des Chefarztes. Dr. Marquardt, Vater zweier erwachsener Kinder, verfügt über eine breite Ausbildung als Gefäßchirurg, Allgemeinchirurg, Herzchirurg und Thoraxchirurg. Seine umfangreiche medizinische und operative Erfahrung sichert so die bekannte Qualität der gefäßmedizinischen Behandlung im RKK. Dr. Marquardt will das Bremer Gefäßzentrum weiterentwickeln. „Ich habe mich auf interventionelle Eingriffe spezialisiert und möchte neben der offenen Gefäßchirurgie auch die Behandlung von Gefäßerkrankungen mit Kathetern und Stents auf höchstem Niveau ausbauen“, sagt der neue Chefarzt.

Foto (s.o.): Dr. Frank Marquardt (li) und Dr. Burkhard Paetz, Download

Rotes Kreuz Krankenhaus engagiert sich am *Tag der Logistik* am 21. April 2016

Ich sehe was, was du nicht siehst

Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wird auf einem Stadtteilspaziergang in der Neustadt die Logistik hinter Kultur, Gesundheit, Sozialem, Bildung gezeigt.

Das Stadtteilmanagement der Bremer Neustadt engagiert sich in diesem Jahr zusammen mit dem Neustädter Netzwerk "Vis-à-Vis" erstmals am Aktionstag und hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wird auf einem Stadtteilspaziergang die Logistik hinter Kultur, Gesundheit, Sozialem, Bildung gezeigt. Es beteiligt sich das Neustadt Stadtteilmanagement, die bremer shakespeare company, das Rote Kreuz Krankenhaus, das SOS-Kinderdorf Bremen, die Hochschule Bremen und der WIR-Neustadt-Bremen e.V.

Treffpunkt für die Teilnehmer des Logistikspaziergang ist um 15:00 Uhr das Cafe des SOS-Kinderdorf-Bremen in der Friedrich-Ebert-Straße 101. Das Neustadt Stadtteilmanagement, sitzt seit Anfang 2015 im SOS-Kinderdorf- Bremen und engagiert sich für eine integrierte Stadtteilentwicklung. Im SOS-Kinderdorf-Zentrum herrscht täglich ein buntes Treiben. Über 100 Mitarbeiter und mehr als 80 ehrenamtliche Mitarbeiter leisten alltäglich ihre Arbeit an 10 Standorten in Bremen. Da muss geplant und koordiniert werden.

Nach einem kurzen Einblick in die Logistik dieser sozialen Einrichtung geht es ins benachbarte Theater der bremer shakespeare company. Bei einer Backstageführung werden die unterschiedlichen Aspekte der internen und externen Logistik eines Theaterbetriebs erklärt: Für eine Inszenierung fließen die Arbeitsprozesse unterschiedlicher künstlerischer und technischer Abteilungen auf der Bühne zusammen. Welche Steuerungs- und Produktionsabläufe müssen gebündelt werden, um eine Bühnenvorstellung zu realisieren?

Nächste Station ist das Rotes Kreuz Krankenhaus, dort empfängt uns der Krankenhaushygieniker Dr. Michael Bojarra und wird die Besucher in die Tiefen der Bekleidungslogistik für die verschiedenen Berufsgruppen eines Krankenhauses und relevante Hygieneaspekte einführen.

Wie steuert man ein Schiff richtig? Wie läuft man welchen Hafen an? Normalerweise trainieren angehende Kapitäne, aber auch erfahrene Lotsen im "Ship Handling Simulator" im Institut für maritime Simulation der Hochschule Bremen. Besucher erhalten heute die einmalige Gelegenheit eines Nautik- Trainings auf der simulierten Brücke eines Schiffes. Geplantes Ende des Stadtteilspaziergangs ist 18:00 Uhr.

Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich und anmeldepflichtig.
Anmeldung über die Homepage der Tag der Logistik: www.tag-der-logistik.de

Die Bremer Blues-Kantine zu Gast im Café K

Sonntagsbrunch zum Ausklang der Ausstellung „Ans Licht! Teil 2“

Am 24. April 2016 Uhr würzt die Ausstellung „Ans Licht! Teil 2“ im Rotes Kreuz Krankenhaus ihren letzten Ausstellungstag mit einem leckeren Sonntagsbrunch samt warmen und kalten Köstlichkeiten. Ab 11.30 Uhr serviert die lokale Musikformation „Blues-Kantine“ Blues satt – von den Anfängen dieses Musikstils bis in die siebziger Jahre hinein. Das Küchenteam des Cafe K offeriert für 12,50 Euro pro Person ein herzhaftes und süßes Speisenangebot. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten bis zum 20. April 2016.

Die Musik: Blues-Kantine

Die beiden Bremer Musiker Tim Fischer und Jörn Meyer servieren in ihrer Blues-Kantine handgemachte Musik, nahezu unverstärkt. Mit Hingabe und Spielfreude verstehen sie es ihr Publikum zu begeistern – ohne große Backgroundband und ohne technischen Schnickschnack. Musikalisch spannt sich der Blues-Bogen von Elvis über Eric Clapton bis hin zu Jimi Hendrix und den Rolling Stones.

Die Ausstellung: Ans Licht! Teil 2

Im zweiten Teil der Ausstellung „Ans Licht!“ präsentiert das RKK Werke aus drei Jahrzehnten von Kunstschaffenden aus Bremen und Niedersachen in den Ausstellungsräumen im Café K. Alle dort gezeigten Malereien, Drucke und Zeichnungen stammen aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Bremen – einem Modellprojekt für Kunstförderung, das weit über die Bremer Stadtgrenzen hinaus strahlte – fanden die Werke Eingang in die Sammlung. Die verbindende Klammer zwischen den Arbeiten bildet die Abstraktion in den unterschiedlichsten Ausformungen.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit der Blues-Kantine

am 24. April 2016 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus,
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 20. April 2016 erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Bild: „Ein Abend zu Zweit“ von Monika Ratering, Fotocredit: Jens Weyers

Neue Gefäßsprechstunde im RKK für ambulante Patienten

 

Gefäßmedizinerin Dr. Stephanie Ullmann (Angiologin) hat die Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KV) für die Untersuchung ambulanter Patienten im Krankenhaus

Ab sofort können Patienten mit einem Krankheitsbild aus dem gefäßmedizinischen Bereich im Rotes Kreuz Krankenhaus ein weiteres ambulantes Angebot nutzen. Sie benötigen hierfür eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt. Die Angiologin (Gefäßmedizinerin) Dr. Stephanie Ullmann erhebt zunächst die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch. Mit einem hochauflösendem Farbduplex-Sonografiegerät wird das Gefäßsystem dargestellt. Weitere technische Untersuchung erfolgen bei Bedarf (Pulsoszillografie, Dopplerdruckmessung, Kapillarmikroskopie, Laufbandergometrie).

Falls erforderlich, erfolgt die Besprechung in unserer fachübergreifenden (Internist, Radiologe, Chirurg) Gefäßkonferenz. Im Anschluß wird eine schriftliche Therapieempfehlung ausgesprochen. Auf Wunsch kann die Therapie ambulant oder stationär im Rotes Kreuz Krankenhaus erfolgen.

Terminvereinbarung für ambulante Patienten bzw. überweisende Ärzte unter Tel.: 0421-5599 880.

Ans Licht! – Teil 2

Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen im Café K

Den zweiten Teil der Ausstellung „Ans Licht!“ eröffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) im Café K am Sonntag, 17. Januar 2015 um 11:30 Uhr. Damit erfährt die lohnende Kooperation zwischen der Städtischen Galerie Bremen und der Klinik eine sehenswerte Fortsetzung. Ganz wörtlich bringt auch diese Ausstellung Werke aus dem Magazin der hauseigenen Sammlung der Städtischen Galerie ans Licht. Nachdem sich in der letzten Präsentation die verbindende Klammer zwischen den Themen Mensch und Figur bewegte, hält diesmal Abstraktion die ausgewählten Malereien, Drucke und Zeichnungen zusammen.

„Ans Licht“ zeigt auch im zweiten Teil Kunstwerke aus drei Jahrzehnten von regionalen und lokalen Bremer Künstlerinnen und Künstlern, darunter Nicholas Bodde, Peter Kallfels und Elke Graalfs. Figuren und Gegenstände sind in den Arbeiten nur noch angedeutet zeichenhaft zu erkennen. Die Bandbreite reicht von Bildern, in denen das Gegenständliche und das Abstrakte sich die Waage halten, bis hin zu Arbeiten, die sich nur noch der Farbe widmen – mal mit lebhafter Verve, mal mit reduzierter Geste. Die Werkauswahl, kuratiert vom Bremer Künstler Tom Gefken, ist bis zum 7. Mai 2016 im Café K der Klinik sowie im Foyer der Klinik zu sehen.

Modellhafte Kunstförderung

Alle im Café K gezeigten Werke stammen aus der Sammlung der Städtischen Galerie Bremen. Diese erwarb im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Bremen und Umgebung und ist heute im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950. Die Soziale Künstlerförderung war jahrzehntelang ein Bremer Vorzeigemodell für gelungene Kunst- und Kulturförderung. Ein Jahr lang erhielten Kunstschaffende eine monatliche finanzielle Förderung und schufen im Gegenzug dafür Kunstwerke, die in die Sammlung der Städtischen Galerie Einzug erhielten.

Dr. Frank Laukötter hält am 17. Januar anlässlich der Ausstellungseröffnung die Laudatio. Der promovierte Kunsthistoriker und ehemalige Direktor der Museen Böttcherstraße spricht dabei sowohl über einzelne der gezeigten Werke als auch über die Sammlung der Städtischen Galerie Bremen.

Die hier fortgeführte Kooperation mit der Städtischen Galerie Bremen ist dem Wunsch des RKK geschuldet, sich verstärkt mit kulturellen Institutionen zu verbinden. „Kunst und Kultur verändern den Krankenhausalltag positiv – für Patienten und Angehörige wie auch für Mitarbeiter und Besucher. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Bremen. Weitere interessante und bereichernde kulturelle Vernetzungen sind in Planung – nicht nur, aber besonders natürlich innerhalb unseres Quartiers, der Bremer Neustadt“, so Dr. Walter Klingelhöfer, Geschäftsführer des RKK.

Ans Licht! – Teil 2
Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
17. Januar bis 7. Mai 2016
im Café K
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Bild: „o.T.“ von Nicholas Bodde. Abdruck zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Rotes Kreuz Krankenhaus eröffnet „Raum der Stille“

Ein Ort für die Seele

Ein Krankenhaus ist mit keinem anderen Ort vergleichbar. Nirgendwo liegen Freude und Leid, Leben und Tod so nah beieinander, nirgendwo sonst spürt man Fortschritt und Grenzen des menschlichen Tuns und Seins so stark wie hier. Der Aufenthalt im Krankenhaus ist immer eine Ausnahmesituation im Leben eines Menschen – geprägt von den unterschiedlichsten Gefühlen: Sorge, Angst, Hoffnung, Dankbarkeit. Doch wohin mit all den individuellen Gefühlen und Gedanken im „Bienenstock Krankenhaus“?

Das Rotes Kreuz Krankenhaus hat mit seinem neuen Raum der Stille einen Ort für die Seele geschaffen. Platz nehmen, zur Ruhe kommen, meditieren, beten: Der Raum der Stille steht allen Menschen offen – egal, welchen Glauben, welche Weltanschauung sie haben. Rund um die Uhr finden Ruhesuchende hier ab heute einen besonderen Ort um durchzuatmen, sich zu sammeln, nachzudenken.

Der ganze Ort strahlt Ruhe aus. Der Bremer Tischler Henrik Hölbe hat speziell für diesen Raum einen flachen Balkentisch aus über 100 Jahre altem Eichenholz gebaut. Man erkennt man noch den Baum, aus dem er gemacht wurde – er zeigt die Spuren der menschlichen Arbeit und erzählt die Geschichte des Hauses, das er als Balken gestützt hat. „Man kann ihn stundenlang einfach nur anschauen und seine Gedanken schweifen lassen“, schwärmt Birgit Wille, evangelische Seelsorgerin des RKK.

„Unser Raum der Stille steht im Zeichen des respektvollen Miteinanders. Wir wünschen uns, dass die Besucher und Besucherinnen ihn im Geist der Toleranz und des gegenseitigen Respektes nutzen“, ergänzt Regina Herkenhoff, katholische Seelsorgerin.

Der Raum der Stille, ein ehemaliger Untersuchungsraum im 2. Stock der Klinik, ist rund um die Uhr geöffnet. Wer möchte, kann dort auch die Bibel lesen – muslimische Besucher finden einen Waschraum und Gebetsteppiche vor.

Gesellschaft, Festschmaus und ein Dach über dem Kopf an Heiligabend

Küchenteam des Rotes Kreuz Krankenhaus kocht das Festessen

Die Gemeinde St. Michaelis – St. Stephani lädt an Heiligabend von 18 bis 20 Uhr alle Menschen ein, die an diesem Tag Gesellschaft oder ein Dach über dem Kopf suchen. In diesem Jahr findet die Weihnachtsfeier im Konsul-Hackfeld-Haus in der Birkenstr. 34 statt und mündet in die „Offene Nacht von 8 bis 8“ des Konsul-Hackfeld-Hauses. Es gibt ein Programm mit Begrüßung, Singen, Vorlesen und Zeit für Gespräche.

„Zusammen zu sein, zusammen zu lachen, zu reden und vor allem nicht alleine zu sein ist gerade an diesem Abend das wichtigste für unsere Gäste“, so Ulrike Krusch- Jung, zuständige Pastorin der Gemeinde. Sie ist mit freiwilligen Helfern im Einsatz an diesem Abend.

Viele Gäste freuen sich besonders auf das traditionelle Festtagsessen, gespendet vom Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. 60 kg Fleisch, 140 kg Kartoffeln und 60 kg Rotkohl: Michael Winne, Küchenchef im RKK, und sein Team kochen am Nachmittag des 24. Dezember leckeres Schweinegulasch mit Apfelrotkohl und Kartoffeln und liefern das Menü für knapp 300 Personen mitsamt Tellern und Besteck ins Konsul-Hackfeld- Haus.

Achtung: Freiwillige Helfer an Heiligabend von 17-21 Uhr für die Mitarbeit im Team werden noch gesucht und können sich unter Tel. 6949380 informieren.

Der Helferkreis, der aus Menschen in ganz Bremen besteht und die Gemeinde in der westlichen Altstadt engagieren sich seit über 30 Jahren für Obdachlose und Menschen, die mit wenig auskommen müssen. Sie sind natürlich auch auf finanzielle Hilfe und auf praktische Hilfe angewiesen. Spenden werden gerne entgegen genommen unter Konto 111 51 61 bei der Sparkasse Bremen, BLZ 290 50101.

Foto: (wie oben): v.l. Die RKK- Köche Sebastian Wichmann, Michael Seiffert, Pastorin Ulrike Krusch-Jung, Küchenleiter Michael Winne. Foto: Ingo Wagner

34. Bremer Rheumasymposium am Samstag, 21. November 2015

Veranstaltung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt zusammen mit dem Regionalen kooperativen Rheumazentrum Bremen zum XXXIV. Bremer Rheumasymposium am 21.11.2015 ein.
Im Fokus steht »Der besondere Fall«. Jeder Referent wird in seiner Darstellung lehrreiche Fallbeispiele mit aufnehmen.

Das Programm der Veranstaltung und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Anmeldung unter Tel. 0421 5599511

„Patientenakademie Schmerz“: Aktuelle Therapie von Tumor- und Chemotherapie-Schmerzen

Veranstaltungsankündigung

Wann: Freitag, 27. November , 16 bis 18 Uhr
Wo: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, St.-Pauli-Deich 24, 29199 Bremen

Bei Tumorerkrankungen befürchten viele Betroffene, qualvoll und unter Schmerzen sterben zu müssen. Dabei zeigen aktuelle Erkenntnisse aus der Schmerzforschung durchaus neue Möglichkeiten der Linderung von Tumorschmerzen und therapieassoziierten Schmerzen auf.

Das Bremer Schmerzzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus möchte Betroffene und Interessierte über die neuen Therapiemöglichkeiten informieren.
Besucher fragen – Experten antworten!

Informationsstände der Bremer Schmerzgesellschaft e.V., des Hospizdienstes der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. sowie Selbsthilfegruppen

Anmeldung ab 10. November unter Tel. 0421 5599-1229

4. Herz-Forum der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus am Donnerstag, 5. November von 17-19 Uhr

Veranstaltungsankündigung

„Herz in Gefahr – Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ ist das Leitthema der Herzwochen, die bundesweit im November stattfinden. Das Rotes Kreuz Krankenhaus veranstaltet am Donnerstag, 5. November von 17 bis 19 Uhr in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. ein Herz-Forum für Betroffene und Interessierte. Die Koronare Herzkrankheit zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße. Die Erkrankung wird häufig erst dann ernst genommen, wenn sie zu einem Herzinfarkt geführt hat. Viele Patienten denken nach einer Stentimplantation oder Bypass-Operation, sie seien gesund, weil sie keine Beschwerden haben. Dass sie jedoch immer an einer chronischen Herzkrankheit leiden, sie deshalb ihren Lebensstil ändern und dauerhaft Medikamente nehmen müssen, ist vielen nicht bewusst. Hier besteht großer Informationsbedarf.

Nach dem einleitenden Vortrag gibt es eine moderierte Podiumsdiskussion mit viel Raum für alle Fragen der Besucher rund um ihre Herzprobleme oder die ihrer Angehörigen. Besucher fragen – Ärzte antworten! Im Foyer hält die Deutsche Herzstiftung e.V. Broschüren und Informationsmaterial bereit.

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen, Eintritt frei.

Anmeldung erforderlich ab 5. Oktober unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Wegweiser künstlicher Gelenkersatz – am Montag, 9.11. von 14–16 Uhr

Veranstaltungsankündigung

Um Knie- und Hüftgelenkersatz geht es am Montag, 9. November von 14 – 16 Uhr im Endoprothetikzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus.
Informiert wird über den Ablauf der Behandlung: Von der Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese über den Krankenhausaufenthalt bis zur Reha. Die Chefärzte, Pflege, Schmerz-, Physiotherapeuten, Sozialdienst und Casemanagement stellen sich vor und beantworten Fragen.

Anmeldung notwendig unter Tel. 0421 5599-1229

Radiofrequenztherapie für AOK- und hkk-Versicherte

Neue Leistung zur Behandlung von Krampfadern

Krampfadern (Varizen) an den Beinen sind eine Volkskrankheit, jeder fünfte Deutsche ist betroffen. Die Krankenkassen AOK Bremen/Bremerhaven und die hkk Krankenkasse aus Bremen bieten ihren Versicherten nun eine sanfte Alternative zum herkömmlichen Venen-Stripping, so nennt man das operative Herausziehen von Krampfadern über einen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle. Ab sofort gibt es für AOK- und hkk-Versicherte die Radiofrequenz-Behandlung bei Krampfadern als Kassenleistung. Wer sich bislang für diese Option der Behandlung entschloss, musste selbst zahlen. „Diese Methode hat ihre Wirksamkeit längst unter Beweis gestellt. Wir haben uns deshalb entschieden, unseren Versicherten diesen medizinischen Fortschritt zugänglich zu machen“¸ erklären Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, und Michael Lempe, hkk-Vorstand.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus wurde als medizinischer Partner ausgesucht, das die hohe Qualität der Behandlung nachweislich leisten kann. Das erste Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus, gegründet 2003, ist zertifiziert und erfahren und entspricht den Vorgaben von Prozess- und Qualifikationsanforderungen. „Weniger Beschwerden nach dem Eingriff: Das erhoffen wir uns von diesem Projekt“, fasst Woggan die Vorteile für die Patienten zusammen. „Unser Ziel ist, die medizinische Versorgung der Versicherten zu verbessern und ihnen dafür den Zugang zu innovativen, minimal invasiven Behandlungsmethoden zu ermöglichen“, äußerte sich Woggan zu dem Vertrag. Zugleich möchten die Kassen damit auch stationäre Leistungen vermeiden.

„Mit dem Angebot der schonenden Radiofrequenztherapie kommen wir dem Wunsch unserer Versicherten nach innovativen Behandlungsmethoden nach“, bestätigt auch Michael Lempe. Für die hkk bedeutet die Kooperation mit dem Rotes Kreuz Krankenhaus eine Erweiterung ihres Engagements. Seit Mai dieses Jahres können hkk-Versicherte die Radiofrequenztherapie bereits im Venenzentrum Oldenburg per Versichertenkarte abrechnen lassen.

Behandlung von Krampfadern

Das Krampfaderleiden ist eine chronische Erkrankung mit einem sehr langsamen Fortschreiten. Die Ursache der Erkrankung ist auch heute noch unbekannt, es gibt jedoch eine Reihe von Faktoren, die die Entstehung begünstigen. Dazu gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, Mehrfachgeburten oder eine genetische Disposition. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Bei einer Nichtbehandlung können Folgeschäden auftreten. Es kommt dann zu einer anhaltenden Schwellung (Ödem) der Beine und infolge davon zu unterschiedlichen Hautschädigungen, wie Entzündungen, Verhärtungen, Verfärbungen – bis hin zu einem „offenen Bein“.
Die Radiofrequenz-Behandlung wird ambulant in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Die Ärzte entfernen die Krampfadern des Oberschenkels nicht, sondern verschließen sie mit Radiofrequenzwellen (Hitze) von innen. Zur Behandlung von Krampfadern gibt es je nach Schweregrad der Erkrankung verschiedene ambulante Behandlungsmöglichkeiten. Die Entscheidung über die beste Methode treffen die Fachärzte mit den Patienten gemeinsam nach individueller Beratung.

Professionell, patientenorientiert, zertifiziert

Pflege im Rotes Kreuz Krankenhaus erneut erfolgreich geprüft

Pflege unter der Lupe: Ende 2014 freute sich das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) über eine besondere Auszeichnung: Die Schwesternschaft vom Deutschen Roten Kreuz e.V. – und damit das gesamte Pflegemanagement des Krankenhauses – wurde nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Am 7. Oktober 2015 kam der Auditor erneut. In einem so genannten Überwachungsaudit überzeugte er sich von der Entwicklung in diesem Jahr. Er nahm den Umgang mit geplanten Patientenaufnahmen in der Terminambulanz sowie die Pflege in der Klinik für Innere Medizin und die Assistenz während einer Gastroskopie unter die Lupe. Geprüft wurde auch der ordnungsgemäße Umgang mit technischem Gerät, besonders mit dem Defibrillator und dem Notfallwagen auf den Stationen. Dazu passend schaute er sich die Bedienungsanleitungen im Intranet genau an. Er ließ sich zeigen, wie das interne anonyme Risiko- und Fehlermeldesystem (CIRS) funktioniert, welche Fehler und Beschwerden im RKK erkannt, wie sie behoben wurden und in Zukunft ausgeschlossen werden.

Anerkennung fand auch das neu aufgelegte Konzept des zentralen Wundmanagements: EDV-gestützt können Ärzte und Pflegepersonal nun speziell ausgebildetes Wund-Fachpersonal im Haus anfordern und in die Behandlung von Patienten einbinden. "Schon 2014 nach der Zertifizierung hieß es seitens der Prüfer, sie würden sich bei uns bedenkenlos jederzeit selbst einweisen lassen. Insgesamt bewertete der Auditor gestern die Arbeit in der Pflege des Roten Kreuz Krankenhauses erneut als ausgesprochen professionell. Er war beeindruckt von der ruhigen Arbeitsatmosphäre und lobte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Patientenorientierung und ein hoch professionelles Arbeitsniveau“, freut sich Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin der Klinik.

Im Dezember 2014 hatten bereits zwei Auditoren das Management der Pflege von der Bewerbung neuer Fachkräfte über deren Einstellung, Einarbeitung, Qualitätssicherung und das Prozessmanagement unter die Lupe genommen. Sie verfolgten den "normalen" Weg eines Patienten mit all den notwendigen Abläufen, Wegen und Arbeitsschritten. Geprüft wurden damals die Pflegeprozesse in der Patientenaufnahme, in der Notaufnahme, der Diagnostik, der Endoskopie sowie die Pflege und OP-Vorbereitung auf der Station, von dort zur OP- Schleuse und schließlich die Rückkehr auf die Station nach der OP bis hin zum Entlassungsmanagement.

Foto oben: Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V

Krankenhausreform — So nicht! Aktionstag am 23. September 2015

Das Krankenhaus-Strukturgesetz (KHSG) gefährdet die Zukunft der Krankenhäuser im Land Bremen!

Die Krankenhäuser im Land Bremen protestieren auf das Schärfste gegen die sogenannte Krankenhausreform, die Bund und Länder bis zum Jahresende als KHSG verabschieden wollen. Sie beteiligen sich deshalb aktiv am bundesweiten Aktionstag der Krankenhäuser am 23. September 2015.
Dazu werden die Beschäftigten in den Krankenhäusern während der Mittagszeit vor den Türen der Krankenhäuser protestieren und durch weitere Aktionen auf ihre Meinung zur geplanten "Reform" hinweisen

Darum geht es:

Am 23. September 2015 demonstrieren alle Krankenhäuser in Deutschland geschlossen gegen die Kürzungen, die durch das KHSG eingeführt werden sollen und die dadurch drohenden Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Krankenhäusern. Immer weniger Personal für immer mehr Patientinnen und Patienten, immer mehr ausufernde Bürokratie und immer weniger Investitionen in die Ausstattung:

Das sind die Kennzeichen dieser sogenannten Reform!

Die Qualität der Patientenversorgung wird unter der Verschlechterung der Bedingungen auf Dauer leiden und darüber werden die Krankenhäuser die Öffentlichkeit weiter informieren.

Am 23. September werden bei einer großen Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin die Deutschen Krankenhäuser noch einmal öffentlich auf die Gefahren und die Folgen dieses Gesetzes hinweisen.

Gleichzeitig werden in allen Krankenhausstandorten bundesweit parallel Aktionen gegen diese sogenannte Reform stattfinden und weitere dezentrale Demonstrationen durchgeführt.

Nähere Informationen zu den Hauptkritikpunkten am KHSG auch unter www.hbkg.de

Es geht nicht nur um die Krankenhäuser. Es geht vorrangig um die Bedingungen, unter denen die Patientinnen und Patienten zukünftig noch versorgt werden können.

Senatorin besucht Rotes Kreuz Krankenhaus

Gesundheitssenatorin erkundete die Klinik auf Patientenpfaden

Gesundheitssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt besuchte am Freitag, 11. September, erstmalig das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Sie erkundete die Klinik auf Patientenpfaden: Die Führung begann in der Notaufnahme und ging weiter mit dem Notfallaufzug direkt zum Herzkatheterlabor. Es folgten unter anderem Abstecher zum Zentral-OP, Diagnostikzentrum, zur Radiologie und der Besuch einer Station. Im Tagungszentrum erläuterte der kaufmännische Geschäftsführer, Dr. Walter Klingelhöfer, anschließend die medizinischen Schwerpunkte des Hauses und informierte die Senatorin über fertig gestellte und anstehende Investitionsvorhaben.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) in der Bremer Neustadt verfügt über 304 Betten auf 13 Stationen in elf Fachabteilungen und Zentren. 624 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Patienten. Das RKK ist ein Akutkrankenhaus in Innenstadt-Nähe und versorgt ca. 35.000 Patienten pro Jahr. Die Klinik bietet weit über die Grenzen Bremens hinaus hoch spezialisierte medizinische Versorgung im Rheumazentrum, Schmerzzentrum sowie den zertifizierten Gefäß- und Endoprothetikzentren. Die Kardiologie arbeitet mit einem der modernsten Herzkatheterlabore Norddeutschlands und steht Herzpatienten im Notfall rund um die Uhr zur Verfügung.

Pressefoto (wie oben) v.l.:
Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer RKK, Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufm. Geschäftsführer RKK, Gerd-Rüdiger Kück, Staatsrat bei der Senatorin für Gesundheit, Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin RKK, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Gesundheit, Dr. Martin Klinkhammer, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus.

Nesteldecken für Demenzkranke

Engagement für alte und demente Patienten

Sie sind bekannt für ihre beruhigende Wirkung auf demenzkranke Menschen: Bunte Nesteldecken - 60x60 cm große Decken aus Baumwolle, Cord, Leder, Fell, Pelz oder Flanell mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Eingearbeitet in die Unikate sind beispielsweise Reißverschlüsse, Knöpfe, Kordeln, Krawatten, Wollfransen, aufgesetzte Hemdsärmel, Fototaschen, Perlen, Münzen und knisternde Gegenstände. „Das Nesteln und Fühlen wirkt besänftigend und fokussierend, es hat eine aktivierende Wirkung auf die Erkrankten“, erklärt Conny Plötz, Leiterin Qualitätsmanagement am Rotes Kreuz Krankenhaus.

Im RKK werden die Decken, hergestellt in der „Nahtstelle“ der Inneren Mission, ab sofort stationsübergreifend nach Bedarf eingesetzt.

„Wir möchten unser Engagement für alte und demente Patienten verstärken. In Kürze werden wir deshalb auch farbige Sets auf unsere Menü-Tabletts legen, damit Sehbehinderte die Kontraste und damit die Umrisse des weißen Geschirrs auf dem üblicherweise hellgrauen Tablett besser erkennen können.

Die Nahtstelle ist eine Nähwerkstatt, in der freiwillig engagierte Frauen aus Woll- und Stoffspenden nachhaltige und individuelle Produkte kreieren – Bekleidung, Accessoires, Taschen, Strickwaren und vieles mehr. Die Produkte werden im nachhaltigen Kaufhaus des Vereins, dem BemerkensWert!, und auf ausgewählten Märkten zu fairen Preisen verkauft. Sämtliche Erlöse dieser Verkäufe kommen Projekten des Beratungszentrums der Inneren Mission zu Gute.

Japanische Chefärzte zu Besuch im Rotes Kreuz Krankenhaus

43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie

Bremen-Touristen aus Ostasien jetzt auch in deutschen Krankenhäusern unterwegs? Diese Frage mag sich so mancher Besucher des Rotes Kreuz Krankenhauses gestellt haben, dem die Gruppe Japanischer Gäste am gestrigen Mittwoch begegnete. „Wir haben zwar auch schon öfter organisierte Bustouren zur Besichtigung unseres Rheumazentrums hier gehabt“, sagt Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und operative Rheumatologie, schmunzelnd - „aber diesmal liegt die Sache anders.“

Vom 2. bis 5. September findet an der Bürgerweide der bundesweite Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie statt – mit 2.300 Ärzten und Experten. Einer der Tagungspräsidenten ist Dr. Arnold.

Gleichzeitig feiert die Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie ihren 29. Jahrestag – ebenfalls mit organisiert von Dr. Arnold. Die Fachgesellschaft wiederum pflegt seit mehr als 30 Jahren einen engen Austausch mit Japan. Grund genug für eine Delegation von 25 rheumaorthopädischen Chefärzten aus Ostasien, auf Einladung der Fachgesellschaft nach Bremen zu reisen. Am Mittwoch diskutierten sie bereits vor der offiziellen Eröffnung des Rheumakongresses im Tagungszentrum des Rotes Kreuz Krankenhauses über den neuesten wissenschaftlichen Stand beider Länder.

Foto: Gruppenbild zum 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie , (378KB)

Rheumatologen tagen in Bremen

Fortschritte in der Rheuma-Therapie und neue Impfempfehlungen

Fast jeder vierte Deutsche ist von einer der mehr als hundert Arten rheumatischer Erkrankungen betroffen. Die medizinische Situation dieser Patienten hat sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich verbessert. Gelenkschmerzen und Behinderungen können heutzutage bei einem Großteil der Betroffenen verhindert werden. Über die Fortschritte in der Therapie, immer kleinere Implantate und neue Impfempfehlungen für Kinder mit Rheuma diskutieren Experten im Rahmen des 43. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Dieser findet vom 2. bis 5. September in Bremen statt. Es werden 2.500 Teilnehmer erwartet.

Das Bild von schmerzgeplagten und gebrechlichen Rheuma-Patienten ist längst nicht mehr aktuell. „Im Laufe der letzten Dekade ist die Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis bei rheumatologisch betreuten Patienten deutlich heruntergegangen“, so DGRh- Tagungspräsident Professor Dr. med. Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am Roten Kreuz Krankenhaus, Bremen. Für medikamentös gut eingestellte Patienten sei auch Sport kein Problem. Sie können zudem uneingeschränkt einem Beruf nachgehen.

Ähnlich gute Ergebnisse erzielen Medikamente bei der chronischen Gelenkentzündung im Kindesalter, der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA). Zwar sei die Erkrankung nicht heilbar, sagt Professor Dr. med. Hans-Iko Huppertz, Tagungspräsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR). Rheuma-Therapien werden aber immer früher und häufiger angewendet. „Kein rheumakrankes Kind muss heute noch fürchten, dauerhaft nicht am Sportunterricht teilnehmen zu dürfen oder gar auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein“, so der Klinikdirektor der Professor-Hess-Kinderklinik in Bremen im Vorfeld des DGRh-Kongresses.

Die Fortschritte in der Behandlung von Rheuma-Patienten zeigen sich auch bei chirurgischen Eingriffen. „Einige Betroffenen, darunter vor allem Menschen mit Arthrose, benötigen innerhalb von 20 Jahren ein künstliches Gelenk“, erklärt Dr. med. Ingo Arnold, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh). Durch die moderne medikamentöse Rheumatherapie ist ein Trend zu mehr gelenkerhaltenden Eingriffen aber auch minimalisierten Implantaten erkennbar. Damit steigt auch die Möglichkeit für die Betroffenen wieder Sport zu treiben, so der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und operative Rheumatologie im Roten Kreuz Krankenhaus, Bremen. Wo die Grenzen der konservativen zur operativen Therapie liegen, erörtern die Ärzte auf dem Rheuma-Kongress. Auch hat die Rheumaforschung das Verständnis der Arthrose-Entstehung verbessert. Wie zukünftige Behandlungsoptionen aussehen könnten wird in zwei großen Sessions dargestellt.

Neuigkeiten haben die Rheumatologen auch in Sachen Impfungen zu berichten. „Ein guter Impfschutz ist für Rheuma-Patienten besonders wichtig und Bedenken hinsichtlich der Verträglichkeit gewisser Vakzine sind in den meisten Fällen nicht berechtigt“, so Kuipers. Dennoch sind die Impfquoten nicht ausreichend. Auch jedes vierte rheumakranke Kind sei unzureichend geimpft, ergänzt der GKJR-Kongresspräsident. Die neue Leitlinie empfiehlt nun erstmals, Mädchen mit JIA bereits früher, im Alter von 9 bis 14 Jahren, gegen das Humane Papillomavirus zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs zu impfen. „Somit können wir häufig noch vor der Behandlung mit Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, einen wirksamen Impfschutz herbeiführen“, erklärt Huppertz den Vorteil für die Patientinnen. Das sei deshalb so wichtig, weil diese Medikamente den Impferfolg gefährden können, die dem Gebärmutterhalskrebs zu Grunde liegende Infektion aber besonders aggressiv verlaufen kann.

Für Rheuma-Patienten, Angehörige und Interessierte bietet die Deutsche Rheuma-Liga einen Patiententag am 5. September 2015 auf dem DGRh-Kongress in Bremen an. Zudem führt die DGRh wieder das erfolgreiche Programm für den Nachwuchs durch: Medizinstudenten können sich beim Kongress unter der Obhut erfahrener Rheumatologen intensiv über das Fachgebiet informieren.

Links:

Weitere Informationen zum Kongress (PDFs):

Sonntagsbrunch mit dem Miss Groovanova Duo

Brasilianische Klänge im Café K

Finale mit brasilianischem Flair: Am 13. September 2015 schließt die Ausstellung „Ans Licht!“ im Rotes Kreuz Krankenhaus mit einem leckeren Sonntagsbrunch sowie Bossa Nova und brasilianischen Beats der 60er Jahre.

Ab 11.30 Uhr versprüht das Duo „Miss Groovanova“ das entspannte Lebensgefühl der Copacabana. Kulinarische Köstlichkeiten bietet das ansprechende Buffet vom Küchenteam des Cafe K (pro Person: 12,50 Euro). Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um E-Mail-Anmeldung gebeten bis zum 31. August an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Die Musik: Duo Miss Groovanova

Die bekannte Bremer Jazzsängerin Evelyn Gramel (Gesang und Percussion) nimmt gemeinsam mit Ralf Benesch (Gitarre und Gesang) ihre Zuhörer mit auf einen musikalischen Spaziergang: Es geht entlang der Traumstrände von Rio de Janeiro, durch das hügelige Stadtgebiet der Millionenmetropole bis hinein in den üppigen brasilianischen Dschungel. Immer im Gepäck: Überschäumende Lebensfreude, poetische Melancholie und die lässigen Rhythmen brasilianischer Klassiker – von Baden Powell bis Carlos Jobim.

Die Ausstellung: Ans Licht!

Das RKK öffnet erstmals seine Ausstellungsräume im Café K für die Sammlung Bremer Kulturinstitutionen. Unter dem Titel „Ans Licht!“ zeigt die Städtische Galerie Bremen hauseigene Leihgaben aus ihrem Magazin. Für die Ausstellung versammelte Kurator Tom Gefken Arbeiten aus den Jahren 1970 bis 2000 welche die Städtische Galerie im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Bremen erwarb – ein Modellprojekt für Kunstförderung, das weit über die Bremer Stadtgrenzen hinaus strahlte.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit dem Duo Miss Groovanova

am 13. September 2015 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 31. August erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Bild oben: „Ahnengalerie nach Vermeer“ von Saskia Hetzer, Fotocredit: Jens Weyers.

AOK und Rotes Kreuz Krankenhaus starten bundesweit einmaliges Schulungsprojekt für Klinikmitarbeiter

Klinikhygiene

Resistente Krankenhauskeime verursachen seit Jahren schwere Erkrankungen oder gar Todesfälle im Krankenhaus. Sorgfältige Hygiene in der Klinik ist ein entscheidender Faktor, das Risiko für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren. Eine ständige und umfassende Schulung des Klinikpersonals ist damit extrem wichtig. AOK Bremen/Bremerhaven und Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) haben jetzt in Kooperation mit der Bremer Firma Panolife ein bundesweit einmaliges, computergestütztes 360-Grad-Panorama-Schulungsprogramm für Krankenhausmitarbeiter entwickelt.

Der Weg zur Gesundheit muss sicherer werden

„Krankenhaushygiene ist ein Thema, das lange unterschätzt wurde oder keinen großen Stellenwert hatte. Wie wir heute wissen, zu Unrecht. Deshalb ist uns dieses Projekt mit dem Rotes Kreuz Krankenhaus und der Firma Panolife so wichtig. Sorgfältige Krankenhaushygiene beginnt bei der konsequenten, umfassenden und ständigen Schulung der Mitarbeiter“, so Olaf Woggan, Vorstandschef der AOK/Bremen/Bremerhaven. „Die 360- Grad-Panorama-Schulung kann hier gute neue Impulse setzen, die letztlich den Klinikaufenthalt für unsere Versicherten sicherer machen.“

Wie kann man das Klinikpersonal für Risikominimierung sensibilisieren und bestmöglich schulen? „Wir haben neue Wege gesucht, Hygieneverhalten begreifbar und erlebbar zu machen. Normalerweise werden Klinikmitarbeiter in Pflichtschulungen „frontal“ informiert. Wir haben mit der AOK und der Firma Panolife nun eine Schulung entwickelt, die jeden Mitarbeiter dort abholt, wo er steht – in jeder Hinsicht“, so Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK). Die ersten beiden Schulungen für Ärzte und für Pflegepersonal sind fertig und starten am 1. August 2015 eingebettet in den Klinikbetrieb.

Individuell, interaktiv, intensiv: Mitarbeiterschulung am Arbeitsplatz

Die Besonderheiten der neuen Schulung: Sie findet am Computer statt und doch genau dort, wo hygienerelevante Bereiche in der Klinik zu finden sind. Möglich macht das eine interaktive Plattform mit 360 Grad Panorama-Sicht. Der Krankenhaushygieniker Michael Bojarra als Live-Avatar führt den Mitarbeiter zu relevanten Stationen im Haus in realer Arbeitsatmosphäre – das sind beispielsweise der Haupteingang, die Wäscheausgabe und Wäscheentsorgung, Umkleiden/Duschen, unterschiedliche Arbeitsbereiche auf der Station, wie Tresen, Sozialraum, Handwaschplatz, Flurbereiche, Spül- und Pflegearbeitsräume, Isolierzimmer, Notaufnahme, Patientenzimmer oder Küche – und erklärt, worauf zu achten ist. Je nach Schulung geht es um Händehygiene, Flächenhygiene, Arbeitskleidung oder Arbeitsschutz. An relevanten Stellen der Schulung klickt der Mitarbeiter auf Videos oder Dokumente (Standards), die gelesen werden müssen. Das System bindet eigenständig die im internen Klinik-Netzwerk hinterlegten Hygienestandards ein und bleibt so aktuell. Da es sich um computerbasierte Schulungsbausteine auf Basis der 360 Grad-Panoramen handelt, können mögliche Änderungen und Ergänzungen in der Darstellung an einzelnen Stellen durch die Firma Panolife schnell und problemlos gemacht werden.

Schulung im persönlichen Tempo und zur richtigen Zeit

Jeder Mitarbeiter macht die Pflichtschulung eigenständig am PC. Hinterlegte Pflicht-Informationen (Videos, Text) können nicht übersprungen werden. Der Lernerfolg wird anhand eines Tests am Ende der Schulung überprüft. Die Testfragen variieren ebenso wie die Schulungsthemen. Diese sind den verschiedenen Nutzergruppen, wie Pflege, Ärzte, Praktikanten, Seelsorge, Küche, Hostessen, Physiotherapeuten oder Technikern, angepasst. Für jede Berufsgruppe gibt es ein Modul zur Eingangsschulung bei Neueinstellung, welches insgesamt ausführlicher ist, da sämtliche Inhalte verpflichtend zu bearbeiten sind. In der jährlichen Pflicht-Wiederholungsschulung sind nur Schwerpunktthemen zwingend zu bearbeiten, andere Inhalte werden komprimierter angeboten oder können übersprungen werden, wenn der Schulungsteilnehmer seine Kenntnisse im Test nachweisen kann. Der Testpool, momentan aus 80 Fragen bestehend, ist jederzeit unbegrenzt erweiterbar. Per Zufallsgenerator werden zehn Fragen – bis zu zwei pro Themenfeld (z.B. Händehygiene, Arbeitskleidung) – ausgewählt. Die Fragen sind im Multiple-Choice-Verfahren angelegt. Ab einem bestimmten Prozentsatz falsch ausgewählter Möglichkeiten wird das Themenfeld in der Auswertung als kritisch identifiziert und der Teilnehmer automatisch aufgefordert, die entsprechenden Bereiche noch einmal anzusehen. Erst dann kann der Test beendet werden. Die Einsicht in alle beantworteten Fragen ist im Nachhinein für die Teilnehmer möglich.

„Wir schulen pro Jahr etwa 600 Mitarbeiter im Rotes Kreuz Krankenhaus. Der Zeitaufwand und die Organisation der Gruppenschulungen entfallen jetzt und die Teilnehmer und deren Ergebnisse werden automatisch erfasst und dokumentiert“, beschreibt Michael Bojarra die weiteren Vorteile der Schulung. „Das Projekt mit Leben zu füllen, war spannend, und sich selbst als Avatar auf der Leinwand zu sehen, gewöhnungsbedürftig“, sagt Bojarra. „Aber es hat auch etwas Gutes: Der Bekanntheitsgrad des Krankenhaushygienikers steigt innerhalb der Klinik ungemein“.

Foto oben, von links: Dr. W. Klingelhöfer, kaufm. Geschäftsführer und M. Bojarra, Krankenhaushygieniker Rotes Kreuz Krankenhaus, Dr. Dr. N. I. Schlothauer, Abteilungsleiterin Versorgungsmanagement / Medizin und O. Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, Dieter Schädler, Leiter Operatives Geschäft Panolife GmbH, Bremen

…und Action!

Filmkulisse Rotes Kreuz Krankenhaus

Rasante Kamerafahrten, große Gefühle, Norwegisch-Englisch-Deutsche Regieanweisungen und mittendrin fünf „echte“ Komparsen aus Pflegeteam und Ärzteschaft: Kürzlich war das RKK Filmkulisse für die 3. Staffel des Kinder- und Jugendkrimis TRIO (Teil 3 Die Kepler Diamanten). Ein Team aus etwa 30 Leuten - Kamera, Assistenten, Beleuchtern, Tontechnikern, Maskenbildnern, Ausstattern etc. sorgten für einen filmreifen Auftritt.

TRIO ist eine moderne Heldengeschichte für Kinder ab 12 Jahren rund um die Themen Freundschaft, Neugier, Gerechtigkeit, Loyalität und Akzeptanz. Insgesamt gibt es 68 Drehtage, davon 44 in Norwegen, 17 in Bremen und die letzten sieben in Hamburg.

Dort drehte das Team auf dem Schiff MS Bleichen im Hamburger Museumshafen. Es fungierte als Hauptquartier des Bösewichts Herrn Schwartz (Hannes Hellmann).

Der spannende Film wird 2016 im norwegischen TV sowie im deutschen Kinderkanal KIKA ausgestrahlt.

Ehrenamt "Grüne Dame oder Herr" im Rotes Kreuz Krankenhaus

Informationsveranstaltung am 4. Juni

Über die praktische Hilfe am Krankenbett informiert Christel Menzer am Donnerstag, 4. Juni um 10 Uhr im Café K des Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24 in der Bremer Neustadt.
Die Leiterin der Grünen Damen und Herren im RKK beschreibt die Arbeit des Teams und erklärt alles Wissenswerte über die ehrenamtliche Tätigkeit - z.B. Einarbeitung, Fortbildungen, Aufwandsentschädigung, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung, persönliche Voraussetzungen, Zeitaufwand.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen: Christel Menzer, Tel. 04207 / 2453, E-Mail: cdmen@kabelmail.de.

C-Bögen für den Balkan

Verein Biker-Brummi-Hilfe verlädt Spenden aus dem RKK an Kliniken in Kroatien und Bosnien

Am 15. Mai geht es wieder on tour: Die Biker-Brummi-Hilfe E.V. (BBH) fährt mit 14 Sattelzügen voller medizinischer Hilfsgüter inklusive Motorradbegleitung Richtung Osteuropa. Erstes Ziel: Das Krankenhaus von Nova Gradisca in Kroatien. Mit an Bord sind Röntgengeräte (C-Bögen), Beatmungsgeräte, EKGs, Liegen, Betten und weiteres Klinikmobiliar aus dem Rotes Kreuz Krankenhaus.

„Wir freuen uns, wenn unsere Spenden die Arbeit der Kollegen auf dem Balkan und die Sicherheit und Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern dort unterstützen. Die Standards in deutschen Krankenhäusern sind sehr hoch, auch wir im RKK modernisieren und aktualisieren laufend unsere Einrichtung und medizinische Gerätschaften“, erklärt Detlef Bode, Technischer Leiter des RKK. Hermann Munzel, Vorsitzender der “Biker-Brummi-Hilfe” ist selber als Arzt in Weyhe tätig. Er kennt die Situation in den Krankenhäusern auf dem Balkan von seinen Reisen. „Die Hilfsgüter werden dort dringend gebraucht und die Sachen sind gut in Schuss“, freut sich der engagierte Mediziner. „Für unsere Biker-Brummi-Hilfe, kurz BBH, beginnt jetzt die heiße Phase in den Vorbereitungen für unseren diesjährigen Transport nach Kantrida und Nova Gradisca in Kroatien sowie Zepce in Bosnien“, sagt Hermann Munzel.
14 Züge werden in diesem Jahr fahren, vollgeladen mit Equipment und Geräten für Krankenhäuser, Trainingsgeräten für die Physiotherapie der Kinderklinik in Kantrida, aber auch Schulmöbel jeder Art für die Schulen in und um Zepce sowie Spielzeug, Sportgeräte und Kleidung. Fünf Züge sind bereits beladen, zwei Züge werden in Hannover, einer in Holzminden, Kassel und Fulda beladen, die anderen fünf Auflieger folgen. „Am 15. Mai starten wir, übernachten in Österreich und erreichen Nova Gradisca in Kroatien als erste Station der Reise am Sonntagabend, den 17.5.“, erklärt Munzel. Zurückerwartet werden Trucks und Biker in Deutschland am Pfingst-Sonntag-Abend.

Informationen zum Verein “Biker-Brummi-Hilfe e.V.” (BBH)

Der Verein “Biker-Brummi-Hilfe e.V.” (BBH) wurde am 03.04.2011 im niedersächsischen Uslar gegründet. Er hat seinen Vereinssitz in Weyhe bei Bremen. Der Verein wurde von Motorrad-fahrenden Fuhrunternehmern und ihren Freunden gegründet als selbständige Sektion im Netzwerk der „Eurobiker“ (www.eurobiker.de). Diese führen seit 2003 alljährlich eine so genannte Eurotour durch, in deren Zusammenhang Dr. Hermann Munzel, Vorsitzender der “Biker-Brummi-Hilfe” (BBH), seit Langem Spendenprojekte organisiert. Es werden Krankenhauseinrichtungen und -equipment, medizinische Geräte, teils auch Verbrauchsmaterial, Krankenhaus- und OP-Wäsche, sowie Rollstühle, Gehhilfen und weitere Hilfsmittel und außerdem Material für Kinderhilfeeinrichtungen sowie auch Altkleidung gesammelt und an bedürftige Institutionen übergeben. Mitglieder der BBH und Unterstützer des Vereins organisieren das Sammeln und Transport der Hilfsgüter zu Zwischenlagern in Norddeutschland. Von dort werden sie zu Spendenzielen wie Krankenhauseinrichtungen, weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie der Kinderhilfe ins östliche Europa gefahren.
Die Zielregionen liegen im Wesentlichen in den Ländern Kosovo/Albanien, Bosnien, Kroatien, Rumänien; es bestehen Kontakte zur Tschernobyl-Region. Vor Ort in diesen Ländern leben Freunde und Partner der Mitglieder von BBH, so dass hier zuverlässige Verbindungen zu den Zieleinrichtungen und den entsprechend Verantwortlichen hergestellt und gehalten werden können. Darüber hinaus fahren Mitglieder von BBH zu Beginn eines jeweilig neuen Projektes zum Zielort und der dazugehörigen Einrichtung, um sich persönlich ein Bild über die Situation zu machen.

Weitere Informationen: www.bb-hilfe.de

Rotes Kreuz Krankenhaus-Ärzte auf der Liste der Top-Mediziner

  

Gleich vier RKK-Chefärzte werden im aktuellen Verbrauchermagazin Guter Rat aus dem Burda-Verlag auf der bundesweiten Liste der Top-Mediziner 2015 geführt:

Prof. Dr. Dr. Joseph Braun (Enddarm/ Darmkrebs/Hämorrhoiden, Hernien/Leistenbruch, Verdauungstrakt), Prof. Dr. Jens Gert Kuipers (internistische Rheumatologie, Osteologie), Dr. I. Arnold (Orthopädie, operative Rheumatologie) und Dr. Burkhard Paetz (Gefäßmedizin, Krampfadern).

Das Magazin erstellt jedes Jahr eine Liste der besten Ärzte Deutschlands, die auf Empfehlungen von Kollegen beruht.

Wegweiser künstlicher Gelenkersatz

Veranstaltungsankündigung

Um Knie- und Hüftgelenkersatz geht es am Mittwoch, 11. März von 14 – 16 Uhr im Endoprothetikzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus. Informiert wird über den Ablauf der Behandlung: Von der Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese über den Krankenhausaufenthalt bis zur Reha.

Die Chefärzte, Pflege, Schmerz-, Physiotherapeuten, Sozialdienst und Casemanagement stellen sich vor und beantworten Fragen.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0421 5599-1229, der Eintritt ist frei. Weitere Infos …

Ans Licht!

Arbeiten aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen im Café K

ACHTUNG: Anmeldung zur Ausstellungseröffnung bitte bis zum 6. März 2015 per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Am 15. März 2015 um 11:30 Uhr öffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) die Räumlichkeiten des Café K mit der Ausstellung „Ans Licht!“ unter neuer Ausrichtung. Selbst der Förderung lokaler und regionaler Künstler verschrieben, ist die Klinik eine fruchtbare Kooperation mit einem Haus der umliegenden Nachbarschaft eingegangen: Der Städtischen Galerie Bremen. Diese zeigt im Café K Teile ihrer hauseigenen Sammlung zum Thema Mensch und Figur.
„Der Wunsch, sich mehr mit kulturellen Institutionen zu verbinden, keimte in unserem Haus bereits seit geraumer Zeit“, so Dr. Klingelhöfer, Geschäftsführer des RKK. „Kunst und Kultur verändern den Krankenhausalltag positiv – für Patienten und Angehörige wie auch für Mitarbeiter und Besucher. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Bremen. Weitere interessante und bereichernde kulturelle Vernetzungen sind in Planung – nicht nur, aber besonders natürlich innerhalb unseres Quartiers, der Bremer Neustadt.“

Im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung erwarb die 1985 gegründete Galerie im Buntentor zahlreiche Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Bremen und Umgebung. Heute ist die Städtische Galerie Bremen im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950. Kuratiert vom Bremer Künstler Tom Gefken, ist nun vom 15. März bis 6. September 2015 eine Werkauswahl im Café K zu sehen unter dem Titel „Ans Licht!“.

Werke von regionalen und Bremer Künstlerinnen und Künstlern, darunter unter anderen Simone Haak, Thomas Hartmann und Jub Mönster, zum Thema Mensch und Figur stehen im Fokus. Der künstlerische Bogen spannt sich dabei von der expressiven Geste über den kritischen Realismus bis hin zur szenischen Fotografie. Neben Malereien und Skulpturen präsentiert das Café K erstmalig in größerem Umfang Fotografien.

Zur Eröffnung spricht Rose Pfister, Leiterin der Städtischen Galerie Bremen, zum Thema Kunst im öffentlichen Raum. Zusammen mit der Städtischen Galerie begrüßt das RKK eine weitere Kulturinstitution aus der Bremer Neustadt, in Gestalt des Schauspielers Peter Lüchinger. Das bekannte und langjährige Ensemblemitglied der bremer shakespeare company liest Texte zur und über Kunst. Im Anschluss daran führt Ingmar Lähnemann, Kurator der Städtischen Galerie Bremen, durch die Ausstellung.

Die ausgewählten Werke von Kunstschaffenden aus Bremen und der Region werden bis zum 6. September 2015 im Café K gezeigt. Eine Anmeldung zur kostenlosen Vernissage ist bis Freitag, 6. März 2015 per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de möglich.

Ans Licht!
Arbeiten aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
15. März bis 6. September 2015 
im Café K,
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen,
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Foto: „menschen gehen“ von Jens Weyers (wie oben), Fotocredit: Jens Weyers.
Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

2. Herz-Forum der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus

Veranstaltung am Dienstag, 25. November von 18-20 Uhr

Achtung: Das Herz-Forum ist leider bereits ausgebucht, eine Anmeldung für den 25.11.14 ist nicht mehr möglich! Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen sind das Leitthema der Herzwochen, die bundesweit im November stattfinden. Das Rotes Kreuz Krankenhaus veranstaltet am Dienstag, 25. November von 18 bis 20 Uhr in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. ein Herz- Forum für Betroffene und Interessierte. Herzrasen, Vorhofflimmern - wie machen sich Herzrhythmusstörungen bemerkbar, wie werden sie diagnostiziert? Wann sind sie gefährlich, wann harmlos, wie kann man sich schützen? Welche Medikamente und Behandlungsmethoden helfen? Alleine in Deutschland sind über 1,5 Millionen Menschen von der häufigsten Rhythmusstörung, dem Vorhofflimmern betroffen.

Nach dem einleitenden Vortrag gibt es eine moderierte Podiumsdiskussion mit viel Raum für alle Fragen der Besucher rund um ihre Herzprobleme oder die ihrer Angehörigen. Kardiologen, Internisten, Hausärzte und die Deutsche Herzstiftung stehen hierfür zur Verfügung. Besucher fragen – Ärzte antworten! Im Foyer hält die Deutsche Herzstiftung e.V. Broschüren und Informationsmaterial bereit.

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen, Eintritt frei.

3. Symposium der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus

Ärzteveranstaltung, 12.11. 2014 von 17 bis 19 Uhr im Tagungszentrum Forum K

Die Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus lädt Ärztinnen und Ärzte ganz herzlich zum dritten Herz-Symposium ins Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen ein. In diesem Jahr werden Neuigkeiten in der kardiologischen interventionellen und medikamentösen Therapie vorgestellt, die zum Teil bereits Einzug in unseren klinischen stationären und ambulanten Alltag gefunden haben. Dabei geht es um Vorhofflimmern und Kontraindikation gegen Antikoagulanzien, um Patienten mit hochgradiger Mitralinsuffizienz sowie um neue Medikamente, wie Angiotensin-Receptor- Neprilysin-Inhibitoren oder Riocyguat, einem gefäßerweiternden Wirkstoff zur Behandlung der chronisch-thromboembolischen pulmonalen Hypertonie. Weiterhin wird es einen Übersichtsvortrag geben zum Thema »Thrombozytenaggregations-Hemmer«.
Anschließend laden die Kardiologen ein, gemeinsam über die Vorträge zu diskutieren. Natürlich gibt es auch viel Raum für andere Fragen aus allen Themenbereichen der Kardiologie. Hier verspricht die Teilnahme von Prof. Mühlbauer aus dem Bremer Institut für Klinische Pharmakologie sicher eine spannende Diskussion.

Diese Veranstaltung wird mit insgesamt 2 Punkten (Kategorie A) auf das Fortbildungszertifikat der Ärztekammer Bremen angerechnet.

Informationen zum Symposium und Anmeldung unter
Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen / Kardio Bremen
Tel. 0421 / 59 66 06 21

Mitarbeiterengagement zahlt sich für alle aus

„Aufnahmestation“ am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sorgt für mehr Zufriedenheit bei Patienten und Pflegekräften

„Einmal inne halten im täglichen Wirbeln und sich fragen: Was wäre nötig, um den eigenen Arbeitsstress zu reduzieren und den Aufenthalt der Patienten vor ihrer geplanten Operation angenehmer zu gestalten? Dafür nimmt man sich viel zu wenig Zeit“, meint Krankenschwester Bettina Cramer, Leiterin der Aufnahmestation im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Gut, wenn das Arbeitsklima im Krankenhaus das Engagement der Mitarbeiter ernst nimmt und fördert, denn so entstand im September 2013 die Idee zur „Aufnahmestation“ im RKK. Was war der Anlass?

„Als Akutkrankenhaus mit hoch spezialisierten Abteilungen, wie den zertifizierten Gefäß- und Endoprothetikzentren, dem Rheuma- und Schmerzzentrum, kommen Patienten aus ganz Nordwestdeutschland und darüber hinaus zu uns in die Klinik. Dazu das neue Ärztehaus Forum K mit den Facharztpraxen nebenan: Die Anzahl an ambulanten und stationären Operationen in der Klinik hat dementsprechend zugenommen“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Diese Situation machte es notwendig, neue Lösungen für die Stationen im Haus zu finden, um sowohl Entlastung auf Mitarbeiter wie auf Patientenseite zu ermöglichen.

Lars Gröne, Abteilungsleiter Pflege Chirurgie/Gefäßchirurgie beschreibt den früheren Ablauf auf den Stationen so: „Besonders zwischen 6.00 und 10.00 Uhr war richtig viel los auf. Wir Pflegekräfte mussten neben der Versorgung der stationären Patienten zusätzlich die vorstationären Patienten integrieren, also die an diesem Tag für ihre OP angemeldet waren. Manchmal waren aufgrund von nächtlichen Notaufnahmen keine Betten frei, so dass auf andere Stationen ausgewichen werden musste. Stress für uns und Stress für die Patienten, die vor einer Operation sowieso meist nicht mit dem besten Nervenkostüm ausgestattet sind“.

Das Projekt „Aufnahmestation“ – initiiert und ausgearbeitet von Bettina Cramer und Lars Gröne startete im September 2013- Die neue Station mit 10 Betten ist wochentags von 6 bis 14 Uhr besetzt. „Alle vorstationären Patienten sowie Patienten, die zu Angiographien kommen, werden jetzt hier aufgenommen. Dazu gehört die pflegerische Aufnahme am Vortag, die Vorbereitung aller Parameter sowie am Tag der Operation die Vorbereitung und das Einschleusen in den OP.

Aus Sicht der Patienten und der Mitarbeiter haben sich seit dem Start der Aufnahmestation die pflegerische Betreuung und die Zufriedenheit aller wesentlich verbessert. Das Pflegepersonal ist deutlich entlastet und es gibt sehr viele positive Rückmeldungen von Patienten, die nun vor der OP ihren eigenen Bereich abseits des Alltags und der morgendlichen Routine auf den Stationen haben.

Foto (wie oben) zum Abdruck in Zusammenhang mit der Berichterstattung zur RKK-Aufnahmestation frei.
v.l. Lars Gröne, Abteilungsleiter Pflege Chirurgie/Gefäßchirurgie und Krankenschwester Bettina Cramer, Leiterin der Aufnahmestation.

1. Norddeutsches CRPS-Symposium im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Vom harmlosen Bruch zur Invalidität? Fortbildungsveranstaltung, Samstag, 8. November von 8-17 Uhr im Forum K

Fortbildungsveranstaltung für Ärzte, Therapeuten und Interessierte inkl. Expertenforum für Betroffene am Samstag, 8. November von 8-17 Uhr.

CRPS-Experten und Schmerzmediziner nehmen Stellung zum Krankheitsbild "Komplexes Regionales Schmerzsyndrom CRPS", im Volksmund besser unter dem Namen Morbus Sudeck bekannt.

Ein Sturz, abgefangen mit ausgestreckten Händen: „Radiusfraktur“ ist die bei Knochenbrüchen am häufigsten gestellte Diagnose in Deutschland. Dass in Folge der Behandlung eines "harmlosen" Bruches Durchblutungsstörungen, Ödeme und Hautveränderungen auftreten und eine jahrelange persönliche Schmerzhölle, Berufsunfähigkeit und Frühverrentung folgen könnten, scheint unvorstellbar. Bislang ist nicht endgültig geklärt, was die heimtückische Erkrankung "Morbus Sudeck“ bzw. heute „CRPS“ genannt (Complex Regional Pain Syndrome) eigentlich auslöst: der Bruch, die OP, die falsche Behandlung danach? Welche Faktoren spielen noch eine Rolle?

Auch wie viele Menschen tatsächlich an CRPS leiden, ist nicht genau bekannt. Ärzte schätzen, dass jährlich 26 neue Fälle pro 100.000 Einwohnern auftreten. Die "Dunkelziffer" ist jedoch sehr hoch, denn die Krankheit wird häufig gar nicht oder viel zu spät diagnostiziert. Betroffene Patienten "irren" zwischen Ärzten hin und her, bis sie eine fachlich kompetente Diagnose und die für sie richtige Therapieempfehlung bekommen. Die Folgen für die Betroffenen können fatal sein: Keine oder die falsche Behandlung kann den kompletten Verlust der Bewegungsfähigkeit des erkrankten Gliedmaßes bedeuten.

Als Gründer der Selbsthilfegruppe Morbus Sudeck / CRPS stemmt Frank Bergs, selbst Betroffener, gemeinsam mit dem Chefarzt des Bremer Schmerzzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK), Dr. Joachim Ulma, nun das 1. Norddeutsche CRPS-Symposium am 8. November von 8-17 Uhr im Tagungszentrum des RKK. Die beiden gehen einen ungewöhnlichen Weg, um sich dem facettenreichen und schicksalsträchtigen Krankheitsbild zu nähern: Sie wollen die Expertise der Betroffenen und der Akteure des Gesundheitswesens zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zusammen bringen. Neben Ärzten und Fachleuten sind ausdrücklich auch Betroffene eingeladen. „Für uns Therapeuten bietet der Austausch mit Betroffenen und Selbsthilfegruppen eine Quelle von Erkenntnissen in der Beurteilung von Krankheitsverläufen und inspiriert uns zu neuen Fragestellungen in der Erforschung dieser Erkrankung“, betont Ulma, Chairman des Symposiums.

Ein weiteres Novum: Es kommen auch Experten aus der Sozialmedizin und alternativen Medizin zu Wort, z.B. dem Institut für Chinesische Medizin. „Um uns diesem komplexen Krankheitsbild zu nähern, brauchen wir konstruktive Offenheit und Austausch. Dieses neue Format einer Weiterbildungsveranstaltung dient der Idee, CRPS besser zu verstehen, voneinander zu lernen und den weiteren Fortschritt in der Behandlung zu unterstützen“, erklärt Frank Bergs. Vorträge halten ausgewiesene Experten aus den Bereichen Schmerzmedizin, Neurologie und Chirurgie, Physio- und Psychotherapie, Institut für Chinesische Medizin und vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

Information zum Krankheitsbild Morbus Sudeck / CRPS

Die „entgleiste Heilentzündung“ – so nannte der deutsche Chirurg Paul Sudeck Anfang des 20. Jahrhunderts das nach ihm benannte Krankheitsbild. Bis heute ist nicht vollständig geklärt, was diese Krankheit auslöst. Fakt ist, dass es nach äußerer Einwirkung, z. B. einem Bruch des Handgelenkes, Fußes etc., nach einer Operationen oder Entzündung über längere Sicht zu Weichteil- und Knochenveränderungen sowie Störungen der kleinen Blutgefäße und des Schweißverhaltens der betroffenen Gliedmaße kommt. Als Symptome treten Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und schließlich Funktionseinschränkungen auf. Ärzte unterscheiden CRPS Typ 1 und 2. Bei letzterem sind deutlich Nerven verletzt, beim CRPS I ist keine Nervenverletzung festzustellen. Der Krankheitsverlauf des CRPS ist höchst unterschiedlich und reicht von völliger Ausheilung bis zum schweren chronischen Verlauf mit bleibender Behinderung und Schmerz: Im Endstadium kann die Erkrankung zum Funktionsverlust des betroffenen Körperteils durch Gelenkversteifung und Schrumpfung der Haut, Sehnen und Muskeln führen. CRPS tritt mit größter Häufigkeit im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auf, dabei sind Frauen häufiger vertreten als Männer. Besonders oft entwickelt sich Morbus Sudeck an Hand, Unterarm, Fuß oder Unterschenkel, wobei die obere Extremität etwa doppelt so oft betroffen ist.

Informationen und Anmeldungen für das 1. Norddeutsche CRPS-Symposium

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen.
Kostenbeitrag 20 € inkl. Verpflegung
Anmeldung: bremen@sudeckselbsthilfe.de
Weitere Infos unter Tel. 0421-704581,
www.sudeckselbsthilfe.de

Der Programm- und Einladungsflyer zum Herunterladen (PDF, 284KB)

Praktische Hilfe am Krankenbett

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sucht Verstärkung!

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit nun genau 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite – und sucht ab sofort Verstärkung.
Die neue Leiterin, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren ab 25 Jahren für die ehrenamtliche praktische Hilfe am Krankenbett. Sie sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team.
Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis vier Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Interessierte melden sich bitte bei Christel Menzer unter Tel. 04207 / 2453 oder per E-Mail an: cdmen@kabelmail.de.

Gefäßtag 2014: Tag der offenen Tür im Bremer Gefäßzentrum am RKK

Samstag, 11. Oktober von 11-15 Uhr

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt ein zum großen »Gefäßtag«, dem Informations- und Aktionstag rund um die Gesundheit der Blutgefäße in Bremen. Dieser Tag der offenen Tür wird jährlich von führenden zertifizierten Gefäßzentren deutschlandweit ausgerichtet.

Das Hauptthema in diesem Jahr sind Durchblutungsstörungen der Beine. „Jeder dritte Deutsche über 40 Jahre hat solche Probleme unter anderem durch verkalkte Gefäße“, warnt Dr. Burkhard Paetz, Leiter des Bremer Gefäßzentrums und Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin am RKK.

Schirmherr des Gefäßtages am RKK ist Frank Baumann: Ex-Nationalspieler, Direktor Profifußball & Scouting bei Werder Bremen und Bremer Rotkreuz- Botschafter. Wer immer schon mal mit dem Fußball-Profi kicken wollte, ein Autogramm ergattern oder sogar beim Torwandschießen gewinnen möchte, hat am 11. Oktober dazu Gelegenheit!

Neu am Gefäßtag sind die Bewegungsstationen im Therapiezentrum Physio K nach dem Motto: „Gesund trainieren mit Durchblutungsstörungen“. Wie immer gibt es viele Info-Stände, Demonstrationen, Untersuchungen und das traditionelle »Gefäß-Kino« mit echten Operationsfilmen. Patienten und Interessierte können sich über alle Themen der Gefäßmedizin informieren. Dazu gehören die Arterienverkalkung, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Bauchaortenaneurysma (BAA), Carotisstenose/ Schlaganfall, Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Lympherkrankungen, Dialyseshunts und vieles mehr.

Die Gefäßtage in den vergangenen Jahren lockten jeweils über 1.000 Besucher ins Rotes Kreuz Krankenhaus. „Vorbeugung ist das A und O: Information, Aufklärung und Beratung durch Ärzte und Fachpersonal sind besonders wichtig, da in vielen Fällen große Operationen vermieden werden können, wenn frühzeitig eine Behandlung eingeleitet wird“, erklärt der Gefäßexperte Paetz.

Ort: Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen für Interessierte: Gefäßzentrum RKK, Tel. 0421 / 55 99-880 www.gefaesszentrum-bremen.de

Den Programm-Flyer herunterladen (PDF, 390KB)

Rheuma-Forum zum Weltrheumatag

Mittwoch, 8. Oktober von 17-19 Uhr

Programm

Einleitender Vortrag mit anschließender moderierter Podiumsdiskussion mit dem Publikum. Rheumatologen, Internisten und Hausärzte stehen für Fragen zur Verfügung.

Themen:

Aktuelle Aspekte der Diagnose und Therapie von Rheuma. Schwerpunkte: Physiotherapie und physikalische Therapie bei Rheuma, Arthrose sowie Vaskulitis.

Die Deutsche Rheuma-Liga informiert über ihre neue Kampagne: Rheuma – den Alltag bewältigen, Tipps und Tricks zum Leben mit Rheuma. Viele Selbsthilfegruppen sind vor Ort!

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 0421 / 55 99-304, Eintritt frei

Den Programm-Flyer herunterladen (PDF, 146KB)

Matinee maritim im Café K

Sonntagsbrunch mit dem Quartett Bella Mare & die Beach Buben

Auch Landratten sind herzlich willkommen: Am 28. September 2014 Uhr endet die Ausstellung „Architektur und Ornament“ im Rotes Kreuz Krankenhaus bei gemütlichem Sonntagsbrunch und maritimen Klängen.

Ab 11.30 Uhr nehmen „Bella Mare & die Beach Buben“ die Gäste mit auf große Reise durch allerlei maritimes Liedgut. Für „Wegzehrung“ sorgt das Küchenteam des Cafe K mit einem reichhaltigen Brunchbüfett (pro Person: 12,50 Euro). Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um E-Mail-Anmeldung bis zum 18. September an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de gebeten.

Die Musiker: Bella Mare & die Beach Buben

Wo Kapitänin Bella Mare und ihre Crew vor Anker gehen, fluten sie die Gehörgänge des Publikums im Nu mit Sehnsucht nach dem weiten Meer und fernen Häfen. Das swingt, groovt und rührt ans Herz! Da kann es schnell passieren, dass selbst wasserscheue Landratten spontan lauthals mitsingen.

Lustvoll verpasst das Quartett rostigen Schlagern, Hits und Schmachtfetzen mit viel Spaß und Leidenschaft einen frechen, neuen Anstrich! Hand-gemachter Hochseegenuss für Auge und Ohr!

Die Ausstellung: Architektur und Ornament

Mit Sammlungsschau „Architektur und Ornament“ machte das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) zum zweiten Mal in Folge den krankenhauseigenen Kunstfundus für die Öffentlichkeit zugänglich. Nachdem die erste Sammlungsschau „Bella Figura“ den Menschen in den Mittelpunkt stellte, widmete sich die zweite dem von ihm gestalteten Raum. Kurator Tom Gefken spannt den Bogen von der Darstellung der menschlichen Figur hin zu der Ordnung, die der Mensch in seine Umwelt bringen will.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit Bella Mare & den Beach Buben
am 28. September 2014 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 18.September erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Endoprothetikzentrum (EPZ) am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen erfolgreich zertifiziert

  

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen verfügt seit heute über ein zertifiziertes Zentrum für Gelenkersatz, das „EndoProthetikZentrum Rotes Kreuz Krankenhaus“. Hier werden künstliche Knie- und Hüftgelenke nach den neuesten medizinischen Leitlinien implantiert. Voraussetzung für dieses Gütesiegel ist ein Höchstmaß an medizinischer Kompetenz und Versorgungsqualität. Für Patienten bedeutet das: Sie werden von Ärzten mit viel Erfahrung und besonderer Expertise operiert. Die Zertifizierung ist an Mindestzahlen von Einsatz- und Wechseloperationen und eine bestimmte Anzahl von Operationen der einzelnen Ärzte gebunden. Das EPZ wird regelmäßig von unabhängigen Dritten auf die Einhaltung dieser Standards überprüft.

Die Daten und Fakten fließen nach erfolgter Einführung des Systems an das Deutsche Endoprothesenregister. „Mit der Zertifizierung des EPZ und der Teilnahme am Endoprothesenregister zeigen wir unsere strukturierte, gute und nachprüfbare Prozess- und Ergebnisqualität nun auch der Öffentlichkeit“, erklärt Dr. Ingo Arnold, Leiter des EPZ und Chefarzt der Klinik für operative Rheumatologie.
„Das RKK versorgt seit Jahrzehnten auf hohem Niveau Patienten mit künstlichem Gelenkersatz. Durch den Schwerpunkt in der operativen Rheumatologie, Unfallchirurgie und physikalischen Medizin haben unsere Ärzte die Kompetenz und Erfahrung auch bei schwierigen Fällen“, betont Prof. Herget-Rosenthal, ärztlicher Geschäftsführer des RKK. In Kooperation mit der Medizinischen Klinik im Rotes Kreuz Krankenhaus können auch Patienten operiert werden, die aufgrund etwaiger Vorerkrankungen nach einer OP einer intensivmedizinischen Versorgung bedürfen.

Foto zum Download: Dr. Ingo Arnold, Leiter des Endoprothetikzentrums am RKK. Foto zum Abdruck frei, Fotograf Nikolai Wolff

Informationsflyer (PDF, 260KB)

Ösophaguskarzinom – Update 2014

Ärzte-Fachveranstaltung

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt Ärztinnen und Ärzte herzlich ein zur Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 02.07.2014 von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr im Tagungszentrum Forum K.

Die Inzidenz des Ösophaguskarzinoms weist eine starke Anstiegsrate auf. Mit ca. 5.500 Neuerkrankungen pro Jahr hat sich die Anzahl der Ösophaguskarzinome in den letzten 30 Jahren nahezu versiebenfacht. Diese Steigerungsrate ist vor allem auf die drastische Zunahme des Adenokarzinoms des distalen Ösophagus, d. h. Barrett-Karzinoms, zurückzuführen. Es entsteht aus dem Barrett- Epithel des gastroösophagealen Überganges und wird durch Reflux und Adipositas begünstigt.

Verglichen mit den Adenokarzinomen sind die weiter proximal gelegenen Plattenepithelkarzinome seitens der Ätiopathogenese, Tumorbiologie, Komorbidität und Prognose eine ganz unterschiedliche Einheit. Die Schwere der Erkrankung mit oft sehr schlechter Prognose und einer Vielzahl neuer Behandlungsoptionen machen ein interdisziplinäres maßgeschneidertes Therapiekonzept unabdingbar. Die neuen Behandlungsmethoden sind wirksamer, aber auch komplexer als frühere Verfahren und bedürfen einer speziellen aufwendigen Infrastruktur, sodass sich die Behandlung auf wenige Zentren konzentriert.

Um die bestmögliche Versorgung der Patienten zur gewährleisten, ist der enge Austausch zwischen niedergelassenen Kollegen und Spezialisten von zentraler Bedeutung. Im Rotes Kreuz Krankenhaus sollen die Vielzahl an Neuerungen und die Entwicklungen im Bereich der Prävention und Therapie des Ösophaguskarzinoms vorgestellt und diskutiert werden.

Die Fortbildungsveranstaltung ist von der Landesärztekammer Bremen mit drei Zertifizierungspunkten anerkannt. Anmeldung und Fragen zum Symposium: Klinik für Chirurgie im Rotes Kreuz Krankenhaus, Tel. 0421 / 55 99-241.

Das Programm-Faltblatt herunterladen… (PDF, 100KB)

Architektur und Ornament

Sammlungsschau geht in die zweite Runde / Ausstellungseröffnung am 18. Mai 2014

Am 18. Mai 2014 um 11:30 Uhr eröffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus zum zweiten Mal den hauseigenen Kunstfundus für die Öffentlichkeit. Die Ausstellung „Architektur und Ornament“ stellt Land- und Stadtansichten abstrakten Mustern gegenüber. „Nachdem die erste Sammlungsschau den Menschen in den Mittelpunkt stellte, widmen wir uns nun dem von ihm gestalteten Raum“, sagt Kurator Tom Gefken. Die Schau spannt den Bogen von der Darstellung der menschlichen Figur hin zu der Ordnung, die der Mensch in seine Umwelt bringen will.

Diese Ordnungsprinzipien findet Gefken in Architekturdarstellungen und in der Ornamentik. Seit jeher gestaltet der Mensch seinen Lebensraum – er baut Gebäude, steckt Äcker ab, legt Grundstücksgrenzen fest. Auch Ornamente sorgen für Ordnung, nehmen in diesem Kontext aber eine Sonderstellung ein: Sie ordnen nicht den Raum, sondern seine Wahrnehmung. Sie bieten Orientierung in der vom Menschen geformten Welt, sie schmücken, dekorieren und verschönern. Sie geben kaltem Stein Wärme, Ästhetik und Identität.

Eine Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Sammlungsschau beschäftigt sich mit der Frage „Orte für die Kunst. Hat die klassische Galerie ausgedient?“. Mit Tom Gefken diskutieren Kurator Carsten Ahrens und Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK.

Bis zum September schmücken die Werke von 14 Künstlern aus der Region das Café K.

Kunstförderung im Rotes Kreuz Krankenhaus

Alle Werke der Ausstellung waren in den vergangenen 15 Jahren schon einmal im Krankenhaus-Café zu sehen. Die zwei jährlichen Ausstellungen im RKK haben über die Jahre mehr als 45 Künstler ins Café K gelockt; darunter sowohl Newcomer als auch etablierte Künstler wie beispielsweise Otmar Alt. Jeden von ihnen unterstützt das RKK durch den Ankauf einzelner Werke. Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst sowohl Patienten und Mitarbeitern als auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher.

So hat das Krankenhaus in der Neustadt eine einzigartige Sammlung aufgebaut, die heute insgesamt 325 unterschiedlichste Werke von Künstlern aus der Region umfasst. Die Bandbreite reicht dabei von großformatigen, wandfüllenden Holzschnitten bis hin zu fein gearbeiteten Kleinskulpturen und klassischer Gemäldekunst. Wer die Ausstellungen im Café K regelmäßig besucht, trifft auf den Fluren und in den Büros des Hauses also viele „alte Bekannte“ wieder.

Architektur und Ornament
Einblicke in die Kunstsammlung des Rotes Kreuz Krankenhaus
Vom 18. Mai 2014 bis 28. September 2014
im Café K,
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen,
St.-Pauli-Deich 24,
28199 Bremen

Foto oben: „Quadratspiel“ von Edeltraut Rath, das 2006 zuletzt im Café K zu sehen war.

Nervenschmerzen messbar machen

Neue Diagnostikmethode im Bremer Schmerzzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) hilft, Schmerzen zu verstehen und zu klassifizieren

„Es war lange Zeit ein medizinisches Rätsel, warum die herkömmlichen Schmerzmittel bei einer Vielzahl der Schmerzpatienten nicht helfen, sagt Dr. Joachim W. Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin und des Bremer Schmerzzentrum am RKK. „Während Schädigungen der dicken Nerven durch das Messen der Nervenleitgeschwindigkeit sehr wohl festgestellt werden können, entziehen sich die kleinsten Nervenfasern (small fiber) in der Haut der Routinediagnostik – dabei spielen gerade diese bei Nervenschmerzen und deren Therapie eine wichtige Rolle“, betont der Schmerzexperte.

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) entstehen durch Schädigungen großer oder kleiner Nervenfasern. Ursache können Nervenerkrankungen, Verletzungen wie Schnitte oder Operationen aber auch Diabetes, Gürtelrose, Alkoholismus und zunehmend Chemotherapien sein. Oft bleiben die Gründe für die Erkrankung unbekannt. Am Rotes Kreuz Krankenhaus haben Dr. Ulma und sein Team in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsverbund „Neuropathischer Schmerz“ (DFNS) die Methode der Quantitativen Sensorischen Testung (QST) eingeführt und ein Labor eingerichtet. Hier testen die speziell ausgebildeten Fachkräfte die Funktionsfähigkeit der kleinsten Nervenfasern der Patienten.

„Wir können mit Hilfe von QST herausfinden, welcher Mechanismus dem Schmerz zu Grunde liegt und ihn im Behandlungsverlauf kontrollieren. Daraus leiten sich heute schon einige Behandlungsempfehlungen ab“, fasst Ulma den Nutzen der neuen Diagnostikmethode zusammen. Die Forschung arbeitet nun daran, neue Arzneimittel zu entwickeln, die direkt in den Schmerzmechanismus eingreifen. „QST hilft Ärzten und Forschern enorm, die neuropathischen Schmerzen zu verstehen und die Schmerzbehandlung auf bessere Beine zu stellen.

Sie verhilft aber auch dem Patienten zu der Gewissheit: Ich habe eine Nervenerkrankung, sie ist diagnostizierbar und messbar und ich bilde sie mir nicht ein!

Quantitative sensorische Testung (QST)

Die Quantitative Sensorische Testung (QST) besteht aus 13 Einzeltests, die mit Hilfe einfacher Instrumente streng standardisiert durchgeführt werden. Gemessen werden Wahrnehmungs- und Schmerzschwellen für Kälte- und Wärme (Elektroden), für Berührung (feine Glasfasern, Watte, Pinsel), Druck (Druckmesser), spitze Schmerzreize (stumpfe Metallstifte) und Vibration (Stimmgabel). Die Tests finden jeweils im schmerzhaften Hautareal und auf der gegenüber liegenden, nicht- schmerzhaften Körperseite statt. Die Ergebnisse werden mit den Daten von gesunden Versuchspersonen verglichen, die in der Datenbank des Deutschen Forschungsverbundes hinterlegt sind.

Veranstaltungsankündigung

„Patientenakademie Schmerz“ am Mittwoch, 14. Mai von 17-19 Uhr
Informationsveranstaltung im Tagungszentrum Forum K am Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, für Betroffene und Interessierte. Das Bremer Schmerzzentrum informiert über Neuigkeiten in der Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen, speziell Nervenschmerz und QST-Messung, Morbus Sudek, Rücken- und Rheumaschmerz.
Referent: Dr. Joachim Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin – Schmerzzentrum am RKK. Chefarzt und Team des Schmerzzentrums stehen für Fragen zur Verfügung.
Eintritt frei, telefonische Anmeldung erbeten unter Tel. 0421 55 99 304.

Foto zum Download: Dr. Joachim Ulma erklärt Patient Daniel Schwerweit QST-Messung

Patientenakademie Schmerz

Terminankündigung

„Patientenakademie Schmerz“ am Mittwoch, 14. Mai von 17 bis 19 Uhr, Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK). Informationsveranstaltung rund um Neuigkeiten in der Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen, speziell Kopfschmerzen, Nervenschmerzen / QST-Messung.
Referent: Dr. Joachim Ulma, Leiter des Bremer Schmerzzentrums.

Telefonische Anmeldung erbeten unter Tel. 0421 55 99 304.

Auszeichnung mit Herz

Prof. Dr. Rüdiger Blindt in wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen / Neuer ehrenamtlicher Herzstiftungs-Beauftragter für Bremen und Bremerhaven

Zwei gute Nachrichten für Bremen kamen Anfang des Jahres beinahe gleichzeitig: Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus wurde in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen. Und: Mit dem 63-jährigen Dorian Scharf hat das Bundesland Bremen nach zuletzt 2011 wieder einen ehrenamtlichen Beauftragten der Deutschen Herzstiftung. Gefeiert wurden beide „Ernennungen“ am 31. März im Rotes Kreuz Krankenhaus. „Das Engagement von Herrn Scharf ist eine wunderbare Nachricht für Herzpatientinnen und Herzpatienten in Bremen und Bremerhaven. Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung zum Wohle der Patienten nun noch engagierter fortsetzen können“, betonte Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Kardiologe am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Dorian Scharf seinerseits sparte ebenfalls nicht mit Lob und gratulierte Prof. Blindt zu seiner Berufung in den wissenschaftlichen Beirat: „Das ist eine wichtige Anerkennung der Kompetenz von Prof. Blindt und damit auch der Kardiologie im Rotes Kreuz Krankenhaus.

Neuer ehrenamtlicher Herzstiftungs-Beauftragter für Bremen

Der „Neue“, der seit über 30 Jahren in der Bremer Neustadt lebt, ist selbständiger Unternehmer. Der gebürtige Braunschweiger - selbst durch Herzkrankheit betroffen - weiß, wie wichtig vor allem Aufklärung rund um Herzprobleme ist. Dorian Scharf wird in Zukunft als regionaler Ansprechpartner der Deutschen Herzstiftung e.V. Kontakte zu den Herzexperten vor Ort in Bremen und Bremerhaven aufbauen und pflegen sowie bei Gesundheitstagen oder Messen die Herzstiftung an Informationsständen repräsentieren. Darüber hinaus organisiert er Herzseminare inner- und außerhalb der bundesweiten Aufklärungsaktionen der Deutschen Herzstiftung zu Herzkrankheiten. Er ist auch Ansprechpartner der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Herzstiftung und hilft ihnen bei der Planung von Informationsveranstaltungen für Patienten. Die Herzwochen 2014 finden bundesweitvom 1. bis 30. November 2011 statt.

Wissenschaftlicher Beirat der Herzstiftung sichert Patienteninformationen auf dem aktuellen Stand der Medizin

Der wissenschaftliche Beirat ist ein hochkarätig besetztes Gremium, das sich ehrenamtlich für die Deutsche Herzstiftung engagiert. Ihm gehören führende Kardiologen, Herz- und Gefäßchirurgen sowie Mediziner an, die auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wissenschaftlich tätig sind. Aufgabe des Beirates ist es, die Stiftung ehrenamtlich und unentgeltlich bei medizinischen und wissenschaftlichen Fragen zu beraten. Prof. Dr. Rüdiger Blindt berät die Stiftung in seinen Spezialgebieten: Dem Bereich Interventionelle Kardiologie (das sind Eingriffe am Herzen, die mittels Herzkatheter unter Röntgenkontrolle vorgenommen werden) sowie der Koronaren Herzkrankheit (KHK), der weltweit häufigsten Herzerkrankung. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit im Rotes Kreuz Krankenhaus, als Partner des kardiovaskulären Zentrums Kardio Bremen und in seiner wissenschaftlichen Expertise sind die Entwicklung an neuartigen, selbstauflösenden Koronarstents, die Restenose nach Stentimplantation (wenn erneute Verschlüsse des Blutgefäßes nach erfolgter Behandlung auftreten), funktionelle kardiale Bildgebung, Lungenhochdruck, Sportmedizin und Herz- Leistungsphysiologie sowie kardiovaskuläre (das Herz- und Gefäßsystem betreffende) Intensivmedizin. Im Frühjahr 2013 sorgte Prof. Blindt bereits dafür, dass die Zukunft in der Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen auch in Bremen ankam: Er setzte mit seinen Kollegen dem ersten Patienten erfolgreich eine sich selbst auflösende Gefäßstütze, den so genannten bioresorbierbaren Stent, im Herzkatheterlabor der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus ein.
Wie viele seiner Kardiologie-Kollegen beteiligt sich Prof. Blindt bereits seit vielen Jahren an Projekten der Deutschen Herzstiftung, beispielsweise durch die Organisation von Arzt- Patienten-Seminaren in Bremen und Bremerhaven sowie im Rahmen vieler Vorträge.

Die Deutsche Herzstiftung e.V.

Als Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf- Krankheiten in Deutschland engagiert sich die Deutsche Herzstiftung vor allem für eine breite allgemeinverständliche Aufklärung über einen gesunden Lebensstil, über sinnvolle Möglichkeiten der Krankheitsvorbeugung und neue Behandlungsmethoden. Der Verein mit Sitz in Frankfurt am Main wurde im Jahr 1979 von namhaften Kardiologen gegründet und hat inzwischen über 80.000 Mitglieder. Zurzeit unterstützen mehr als 100 Männer und Frauen mit großem Engagement die Arbeit der Deutschen Herzstiftung als offizielle „ehrenamtliche Beauftragte“.

Kontakt zum ehrenamtlichen Beauftragten der Deutschen Herzstiftung:

Dorian Scharf
Tel. 0421 5967391
Fax: 0421 5967390
E-Mail: dorian.scharf@bremen.de

Foto zum Download, v.l.: Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus und Dorian Scharf, den neuen ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung e.V für Bremen und Bremerhaven.

Künstlicher Gelenkersatz an Knie und Hüfte

Informationsveranstaltung am 1.4. von 14 bis 16 Uhr im Tagungszentrum Forum K am RKK

Um künstlichen Gelenkersatz an Knie und Hüfte geht es am 1. April von 14 bis 16 Uhr im Tagungszentrum Forum K am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, St.-Pauli-Deich 24.

Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und orthopädische Rheumatologie und Dr. Carsten Brummerloh, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin informieren über den Ablauf der Behandlung: Von der Vorbereitung auf die OP und die Wahl der Prothese über den Krankenhausaufenthalt bis zur Reha und den Alltag mit künstlichen Gelenken.

Ärzte, Pflegepersonal, Schmerz- und Physiotherapeuten, Sozialdienst und Casemanagement stellen sich vor und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Rheuma-Liga Bremen verstärkt Engagement für junge Rheumatiker

Informationsveranstaltung am 2. April um 17 Uhr im Konsul-Hackfeld-Haus

Neue Angebote für Kinder- und Jugendliche

Ein extra Bereich des Internetauftrittes ist für die Sorgen und Probleme der jungen Leute da. Kontaktperson ist die Landesjugendsprecherin Karen Baltruschat, 23 Jahre alt und selbst Betroffene. „Wir haben einen „Stammtisch“ gegründet und bieten regelmäßige Treffen an“, wirbt die engagierte junge Frau für den wichtigen Austausch untereinander. „Zu merken, dass ich nicht alleine bin mit dieser Krankheit und zu spüren, dass es andere gibt, die genau wissen, wie es mir geht – auch wenn man es mir von außen nicht ansieht, das hilft vielen von uns sehr“, erklärt Baltruschat. Zu den Angeboten der Rheuma-Liga, wie beispielsweise Patientenschulungen, verschiedene Gymnastik- und Bewegungskurse oder Entspannung, kommen für die Jüngeren nun das „phsysiotherapeutische und sportliche Reiten“ und regelmäßige Workshops zum Thema Krafttraining. Dazu kommen regelmäßige dreitägige Familienseminare. Weitere Angebote, die besonders Jugendliche ansprechen, sind in der Planung. Zu erreichen sind die Jungen Rheumatiker per E-Mail unter Junge-Rheumatiker-Bremen@gmx.de. Informationen gibt es auch in der Geschäftsstelle unter Telefon (0421) 1761 – 429. Der Elternkreis rheumakranker Kinder ist über Babette Wegehaupt, Tel. 38 07 316, zu erreichen.

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 2. April von 17-19.30 Uhr im Konsul-Hackfeld-Haus

Um Neuigkeiten rund um die Behandlung von Rheuma – nicht nur bei Kindern und Jugendlichen – geht es am Mittwoch, 2. April um 17 Uhr im Konsul-Hackfeld Haus. In Kooperation mit den Rheumaspezialisten Prof. Jens Gert Kuipers, Leiter es Bremer Rheumazentrums am Rotes Kreuz Krankenhaus und Prof. Hans-Iko Huppertz, Klinikdirektor der Prof.-Hess-Kinderklinik, lädt die Rheuma-Liga große und kleine Betroffene und Interessierte herzlich zu einem Informationsnachmittag ein. Über die Rheuma-Liga selbst, ihre Arbeit und ihre Angebote, informiert Manfred Adryan, Vorsitzender der Bremer Rheuma-Liga.

Der Eintritt ist frei, die Referenten stehen für Fragen zur Verfügung!

Die Vorträge beleuchten neueste Erkenntnisse in der Entstehung und Behandlung von

  • Rheuma bei Kindern und Jugendlichen
  • Rheumatoider Arthritis (häufigste und folgenreichste unter den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen)
  • Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechte mit Gelenkentzündungen)
  • Fibromyalgie (Steifigkeit, Kraftlosigkeit und Gliederschmerzen, die zum Beispiel an Bändern, Sehnen und Muskeln entspringen und keine Gelenkbeteiligung aufweisen)

Pressefoto, (siehe oben, 230KB), von links:

  • Prof. Hans-Iko Huppertz, Klinikdirektor der Prof.-Hess-Kinderklinik
  • Karen Baltruschat, Landesjugendsprecherin und Betroffene
  • Manfred Adryan, Vorsitzender der Rheuma-Liga Bremen
  • Prof. Jens Gert Kuipers, Leiter des Bremer Rheumazentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus

6. Bremer Nephrologie-Symposium „Krebs trifft Niere“

Ärzte-Fachveranstaltung

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt Ärztinnen und Ärzte herzlich ein zum 6. Bremer Nephrologie-Symposium „Krebs trifft Niere“ am Samstag, 26.04.2014 von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Tagungszentrum Forum K

Die Bevölkerung altert - und zwangsläufig nimmt die Zahl der Krebserkrankungen zu. Verbesserungen in der Diagnostik und Therapie führen zu längerem Überleben nach einem Malignom. Diese Faktoren führen selbstverständlich auch zur Zunahme der Krebskranken mit Niereninsuffizienz. Aber auch niereninsuffiziente, insbesondere nierentransplantierte Patienten weisen eine deutlich gesteigerte Neoplasierate auf.

Auf dem 6. Bremer Nephrologie-Symposium sollen die interessanten neuen Entwicklungen zu Nierenzellkarzinom und Neoplasien bei Niereninsuffizienz und nach Nierentransplantation, der aktuelle Stand medikamentös-onkologischer aber auch spezifisch nephrologischer Therapien des multiplen Myeloms und die Besonderheiten der Chemotherapie bei Niereninsuffizienz beleuchtet und intensiv diskutiert werden. Dabei legen Veranstalter und Referenten den Schwerpunkt auf die Darstellung der zum Teil unterschiedlichen Herangehensweise in Nephrologie, Onkologie und Urologie, da Kenntnisse im anderen Fachgebiet die wichtige, interdisziplinäre Betreuung der betroffenen Patienten fördert.

Die Fortbildungsveranstaltung ist von der Landesärztekammer Bremen mit drei Zertifizierungspunkten anerkannt. Anmeldung und Fragen zum Symposium: Medizinische Klinik im Rotes Kreuz Krankenhaus, Sekretariat Antje Keller Tel. 0421 / 55 99-301, E-Mail: keller.a@roteskreuzkrankenhaus.de

Das Programm-Faltblatt herunterladen… (PDF, 220KB)

Physio K - gesund trainieren

Neues Zentrum für Physiotherapie, Ergotherapie und medizinisches Gerätetraining startet am RKK

Am Samstag, 8. März, findet von 14 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Geboten werden Trainings- und Therapievorführungen in allen Bereichen, Beratung, Schnupperangebote und mehr.

Gesundheit, Beweglichkeit und Fitness steigern und erhalten, Verletzungen oder Operationen sorgsam auskurieren, die Lebensqualität verbessern: Das ist das Ziel des Physio K. Auf über 700 Quadratmetern wird dort ab März eine Komplettversorgung in Therapie und Training angeboten. „Unser Leistungsspektrum reicht von der Krankengymnastik mit und ohne Gerät über Ergotherapie, medizinisches Gerätetraining bis hin zu Reha- und Fitnesssport inkl. Kursen. Alles rund um die Prävention, Förderung und Erhaltung der Gesundheit“, erklärt Anke Kleinikel, die Leiterin des Physio K.
Alle Leistungen gibt es mit und ohne Rezept. Separate Räume für therapeutische Einzelanwendungen, ansprechende Gruppenräume und ein Trainingspark mit modernsten Geräten stehen zur Verfügung – Kaffee-Ecke und Seeblick inklusive.

Trainieren bei den Experten

Durch seine Anbindung an das Rotes Kreuz Krankenhaus mit den Schwerpunkten Rheuma, Schmerz, Orthopädie / Gelenkersatz, Herz- Kreislauferkrankungen behandeln die Therapeuten mit ihrem speziellen Know- how sowohl stationäre Patienten der Klinik als auch die Patienten und Sporttreibenden im Physio K. Training und Therapie leisten ausschließlich medizinisch ausgebildete und erfahrene Spezialisten. Diese arbeiten auch bei der Erstellung eines Therapiekonzeptes mit dem Arzt oder Operateur zusammen. Vom Konzept ist die Leitung des neuen Physio K überzeugt: „Wir bieten unseren Kunden eine Zufriedenheitsgarantie: Wer unmittelbar nach der ersten Behandlung nicht zufrieden ist, erhält sein Geld bzw. das Rezept zurück“, betont Kleinikel.

Das Physio K nimmt seine Arbeit zum 1. März 2014 auf. Der Tag der offenen Tür ist am Samstag, 8. März von 14-17 Uhr. Der Eingang zum Physio K befindet sich im Ärztehaus Forum K in der Osterstr. 1a, 28199 Bremen. Termine für eine kostenlose Trainingsberatung oder ein Probetraining gibt es unter Tel. 0421 55 99 316.

Physio K – gesund trainieren
(im Forum K neben dem Rotes Kreuz Krankenhaus)
Osterstr. 1a , 28199 Bremen
Tel. Rezeption: 0421 5599316
E-Mail: info@physiok.de
www.physiok.de

Auszug aus dem Leistungsangebot

  • Krankengymnastik / klassisch und an Geräten - Massagen
  • Lymphdrainage
  • Manuelle Therapie
  • Funktionstraining (Hüfte, Knie, Schulter, Rücken) - Ergotherapie: Einzel- und Gruppenangebote
  • Medizinisches Gerätetraining
  • 7-Phasen-Training (in Bremen nur im Physio K!) - Prävention und Rehasport
  • großes Kursangebot
  • Fitnesstraining
  • Bewegungsbad
  • Kältetherapie / Wärmetherapie

Neue Öffnungszeiten von Cafe K und Kiosk ab 1. März!

Information

Cafe K:

Montag bis Freitag
07:00 Uhr- 18:30 Uhr

Frühstückbuffet
07:00 Uhr- 10:30 Uhr
Mittagessen
11:45 Uhr- 13:30 Uhr (keine stationären Patienten)
Abendbuffet
17:00 Uhr- 18:30 Uhr
Cafébetrieb
durchgehend
Eisbecher
14:30 Uhr- 17:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen:
07:15 Uhr bis 09:30 Uhr und 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Frühstückbuffet
07:15 Uhr- 09:30 Uhr
Abendbuffet
17:00 Uhr- 18:30 Uhr
Cafébetrieb
14:30 Uhr- 18:30 Uhr
Eisbecher
14:30 Uhr- 17:00 Uhr

Kiosk:

Montag bis Freitag
07:00 Uhr bis 11:00 Uhr
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen:
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
(Vormittags geschlossen / Tageszeitungen im Cafe K erhältlich)

Jazz und Brunch im Café K

Das Duo „For Tea Too“ entführt in die goldenen Jahre des Jazz

Mit einer musikalischen Matinee und kalt-warmem Brunchbüfett endet am Sonntag, 26. Januar 2014 „Bella Figura“, die aktuelle Sammlungsschau im Café K (Rotes Kreuz Krankenhaus). Ab 11.30 Uhr sorgt das Bremer Jazz-Duo „For Tea Too“ für den entspannten Rahmen zum ausgiebigen Sonntagsbrunch (pro Person: 12,50 Euro). Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Anmeldung bis zum 17. Januar an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de gebeten.

Ausgestattet mit Gitarre und einer Gänsehaut-Stimme, interpretieren Kristina Dobat und Eberhard Gutjahr als „For Tea Too“ Jazz-Standards neu. Gekonnt nehmen sie das Publikum mit zurück in die Zeit großer Jazz-Legenden wie Ella Fitzgerald und Nat King Cole. Zur musikalischen Matinee haben sie jazzige Klassiker und Evergreens im Gepäck – Musik, die zum Zuhören zwingt, voller Intensität dargeboten, mal schwungvoll, mal zart, aber immer intensiv.

Mit „Bella Figura“ erlaubte das RKK erstmals Einblicke in die Kunstsammlung des Hauses. Im Sommer wird eine zweite Ausstellung einen weiteren Teil des umfassenden Werkfundus im Café K zeigen. 325 unterschiedlichste Werke umfasst die Sammlung – von großformatigen, wandfüllenden Holzschnitten bis hin zu fein gearbeiteten Kleinskulpturen und klassischer Gemäldekunst.

Seit 1998 hat die Klinik ihre Sammlung systematisch aufgebaut. Die zwei jährlichen Ausstellungen haben über die Jahre 46 Künstler ins Café K gebracht; darunter sowohl aufstrebende als auch bereits prominente Künstler. Von jedem von ihnen ist ein Teil geblieben, denn das RKK fördert jeden ausgestellten Künstler durch den Ankauf seiner Werke. Diese sind auf den Fluren und in den Büros des Hauses zu sehen. Wer die Ausstellungen im Café K regelmäßig besucht, trifft hier viele „alte Bekannte“ wieder.

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 17. Januar erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de. 

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen warnt vor betrügerischen Anrufen

  

In den vergangenen Wochen haben sich mehrere Personen im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gemeldet, weil sie Telefonanrufe mit der Bitte um Geldspenden an das Krankenhaus bekommen haben oder um eine „Mitgliedschaft“ gebeten wurden. Dabei versuchten die Anrufer, die Bankverbindungen der Betroffenen zu notieren.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus tätigt solche Anrufe grundsätzlich nicht, eine Mitgliedschaft ist ebenfalls nicht möglich. Die Klinik hat die Vorgänge an die Polizei weitergeleitet und bittet die Bevölkerung um erhöhte Achtsamkeit.

32. Bremer Rheumasymposium

Größte Rheuma-Ärztefortbildung Nordwestdeutschlands am Samstag, 16. November im Rotes Kreuz Krankenhaus

Am Samstag, 16. November, treffen sich Rheumatologen aus ganz Deutschland im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Etwa 200 hochkarätige Wissenschaftler und Mediziner tauschen sich in Bremen jährlich über neue Wege in der Rheuma-Therapie und - Diagnostik aus. „Die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen und die Weiterbildung von Hausärzten, Orthopäden und Rheumatologen sind enorm wichtig. Die Fortschritte bei der Behandlung der Volkskrankheit Rheuma erreichen durch das Symposium auch die Patienten in den Arztpraxen“, sagt Prof. Dr. Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am RKK. Wie immer haben die Chefärzte des Rheumazentrums das Programm an den meist- gewünschten Vortragsthemen der teilnehmenden Haus- und Fachärzte für ihre Praxis ausgerichtet.

Die Themen in diesem Jahr:

  1. Entzündliche rheumatische Erkrankungen können in jedem Lebensalter auftreten. Vorgestellt werden typische rheumatische Erkrankungen im höheren Lebensalter, die wichtigsten Aspekte der Diagnose und Therapie inklusive Besonderheiten der medikamentösen Therapie.
  2. Wie werden mögliche lebensbedrohliche Entzündungen der Blutgefäße (ANCA-assoziierte Vasculitiden (AAV)) sichtbar, wie diagnostiziert und behandelt man sie? Die Nebenwirkungen sind vielschichtig und zeigen sich beispielsweise in Gelenkentzündungen, Nervenlähmungen, Lungenrundherden, plötzlichen Verschlechterungen der Nierenfunktion, und/oder Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
  3. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können jedes Organsystem des menschlichen Körpers betreffen, Thema 2013: Mögliche Auswirkungen auf das Herz
  4. Empfehlungen zur Diagnose und Therapie von Osteoporose, der häufigsten Knochenerkrankung. Wirbelkörperfrakturen und Schenkelhalsfrakturen führen zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und erhöhter Sterblichkeit.
  5. Konservative und operative Therapie bei entzündlichen und nicht- entzündlichen Erkrankungen des Fußes inkl. Versorgung mit Einlagen, Schuhzurichtungen und operative Verfahren z.B. des Hallux valgus.

Die Einladung mit Programm können Sie hier herunterladen.

Foto: Chefärzte des Rheumazentrums: Dr. Ingo Arnold (re.) und Prof. Dr. Jens Gert Kuipers (li.). Fotograf: Marc Eckardt

Erstes Herz-Forum der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus

Dienstag, 29. Oktober von 18 bis 20 Uhr im Tagungszentrum Forum K

Vor einem Jahr eröffneten die stationäre und ambulante Kardiologie am RKK. Das feiert die Klinik mit ihrem ersten Patienten-Forum zum Thema Herzerkrankungen. Die Chronische Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist das Leitthema der Veranstaltung in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. Was ist chronische Herzschwäche, woher kommt sie, wie wird sie diagnostiziert, welche Medikamente und Behandlungsmethoden helfen?

Nach dem einleitenden Vortrag wird eine offene, moderierte Podiumsdiskussion viel Raum geben für alle Fragen der Besucher rund um ihre Herzprobleme oder die ihrer Angehörigen. Kardiologen, Internisten, Hausärzte und die Deutsche Herzstiftung stehen hierfür zur Verfügung. Besucher fragen – Ärzte antworten! Im Foyer hält die Deutsche Herzstiftung e.V. Broschüren und Informationsmaterial bereit.

Die Veranstaltung im Tagungszentrum ist kostenfrei, eine Anmeldung unter Tel. 0421 / 55 99-371 (AB) oder per E-Mail an: herzforum@roteskreuzkrankenhaus.de wird erbeten.

Programm

18.00 Begrüßung:
Dr. W. Klingelhöfer, Geschäftsführung Rotes Kreuz Krankenhaus
Prof. Dr. R. Blindt, Leitender Arzt, der Kardiologie

18.10 Einleitender Vortrag »Chronische Herzschwäche«
Prof. Dr. K.-C. Koch, Leitender Arzt der Kardiologie

18.30 Patienten fragen – Experten antworten.
Gesprächspartner auf dem Podium:
Prof. Dr. R. Blindt, Prof. Dr. K.-C. Koch, Dr. M. Haake, Leitende Ärzte der Kardiologie
Dr. H. M. Mühlenfeld, Allgemeinmediziner, Bremen
Dr. P. Harfmann, Internist, Kardiologe, Bremen-Schwachhausen
Dr. E. Meyer-Michael, Internist, Kardiologe, Bremen-Nord

Den Programmflyer des Herz-Forums können Sie hier herunterladen.

Rheuma-Forum im Rotes Kreuz Krankenhaus

Am 23. Oktober von 17 bis 19 Uhr im Tagungszentrum Forum K

Rheumaschmerzen können den Alltag sehr schwer einschränken – beispielsweise wenn starke nächtliche Schmerzen den Schlafrhythmus stören, morgendlich betonte Schmerzen und Steifigkeit das Aufstehen zur Qual machen, Schmerzen am ganzen Körper oder ausgeprägte Muskelschmerzen bis zur völligen Unbeweglichkeit führen. Dank moderner Therapien können Rheumaschmerzen bei den meisten Betroffenen sehr gut behandelt werden. Einen umfassenden Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten Rheumatischer Erkrankungen bekommen Interessierte und Betroffene auf dem jährlichen Rheuma-Forum des Bremer Rheumazentrums am Rotes Kreuz Krankenhaus.

Renommierte Fachärzte aus Klinik und Praxis informieren gemeinsam mit der Deutschen Rheuma-Liga über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Rheuma. Schwerpunktthemen sind unter anderem: Rheuma im Alter, Herz und Rheuma, Osteoporose und der rheumakranke Fuß. Zahlreiche Selbsthilfegruppen sind vor Ort und geben fundierte Tipps über den Umgang mit der Krankheit.

Um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, verzichten die Ärzte auf lange Vorträge und binden das Publikum in eine Podiumsdiskussion und Fragestunde mit folgenden Experten ein:

  • Prof. Dr. med. Jens Gert Kuipers und Dr. med. Ingo Arnold, Chefärzte des Bremer Rheumazentrums
  • Prof. Dr. med. Hans-Iko Huppertz, Chefarzt der Professor-Hess-Kinderklinik
  • Dr. med. Hans-Gerhard Müller, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin / Rheumatologie
  • Manfred Adryan, Vorstandsvorsitzender der Rheuma-Liga, Bremen e.V.

ACHTUNG: Aufgrund der großen Nachfrage ist eine vorherige persönliche Anmeldung zum Rheuma-Forum erforderlich unter Tel. 0421 5599 304 (AB) oder unter rheumaforum@roteskreuzkrankenhaus.de
Den Programmflyer des Rheuma-Forums können Sie hier herunterladen

Neues Ambulantes Operationszentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen nimmt den Betrieb auf

 

Die fortschreitende Verbesserung der Operationstechniken und immer schonendere Narkoseverfahren lassen die Zahl der ambulanten Eingriffe in Deutschland steigen. Am Rotes Kreuz Krankenhaus ist im Rahmen der Neu- und Umbaumaßnahmen im Forum K ein neues hochmodernes Ambulantes OP-Zentrum mit drei Sälen entstanden.

Neben den Klinikärzten können ab jetzt auch niedergelassene Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen Räume, Equipment, Personal und die Annehmlichkeiten des stilvollen neuen OP-Zentrums zur Behandlung ihrer eigenen Patienten nutzen: Das RKK vermietet die Räumlichkeiten extern. Ein ausgeklügeltes Raumkonzept bietet die Möglichkeit, einen, zwei oder auch das komplette Zentrum mit drei Sälen zu mieten. Während der Arzt in einem Saal operiert, bereitet das Team den nächsten Patienten und Raum bereits vor. Der Arzt wechselt nur den Tisch und richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf die jeweilige OP.

Dabei kommt nicht nur den Operateuren die Nähe zum Klinikumfeld zugute. „Auch wenn die Operationszeiten heute viel kürzer sind und die Komplikationsraten weiter sinken, ist für viele Patienten die Nähe einer Intensivstation im Krankenhaus ihrer Wahl sehr wichtig – für alle Fälle“, sagt Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Sollte es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen, ist selbstverständlich auch ein Verbleib der Patienten über Nacht in der Klinik möglich.

Erreichbar ist das Ambulante OP-Zentrum unter Tel. 0421 55 99 525. Ärzte, die sich für eine eigene Nutzung interessieren, können sich im Rotes Kreuz Krankenhaus unter Tel. 0421 5599 321 informieren.

Bild: Zur Eröffnung des neuen Ambulanten Operationszentrums am RKK gab es Blumen von der Geschäftsführung. Vl. Schwester Andrea R., stellv. Leitung, OP-Manager T. Ziesemann, Schwester Aysun K., Leiterin des Ambulanten OP-Zentrums, Dr. C. Brummerloh, Anästhesie-Chefarzt, Dr. W. Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer

Rote Karte(n) für die Politik!

Zeichen setzen gegen den Notstand in der Pflege

Am Montag, 02.09.13, zeigen die Bremische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V., das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH und die Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser e.V. der Politik die Rote(n) Karte(n). Treffpunkt: 14.00 Uhr im Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Neustädter Einrichtungen wollen ein Zeichen gegen den Notstand in der Pflege setzen. Sie tun dies auf ungewöhnliche Weise: Auf großen roten Pappen haben die Rot-Kreuz-Schwestern ganz persönliche, ausdrücklich positive Aspekte ihres Berufes aufgeschrieben, die ihrer Meinung nach unbedingt bewahrt werden müssen. Das Statement einer 37-jährigen Krankenschwester lautet beispielsweise: "Ich sehe das so: Heilung hat mit Vertrauen zu tun. Vertrauen entsteht durch Zeit, Zuwendung und Kompetenz. Zeit ist aber mehr denn je Geld. Und Geld ist bekanntlich knapp bzw. nicht vorhanden. Ich habe diesen Beruf mal aus Überzeugung gewählt, bin aber jeden Tag gezwungen, ihn unter Beschränkungen, Einsparungen und Knappheit auszuüben. Die Bandbreite meiner Profession geht in der Minimalversorgung unter und der Mensch bleibt auf der einen wie der anderen Seiten auf der Strecke. Meinem Berufsethos entspricht das längst nicht mehr".

Alle mitgebrachten roten Pappen werden am 02.09.13 um 14.00 Uhr im Tagungszentrum am RKK gesammelt. Die Übergabe der Pappen erfolgt am Mittwoch, 4. September, auf dem Marktplatz an Gesundheitssenator Dr. Hermann Schulte-Sasse.

Zum Hintergrund der Aktion erklärt Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin im Rotes Kreuz Krankenhaus: „Eine dem Menschen würdige Versorgung von Kranken und Pflegebedürftigen ist unter den jetzigen Rahmenbedingungen nur an der maximalen Belastungsgrenze der Fachkräfte überhaupt möglich. Dieser Zustand ist jedoch auf Dauer nicht haltbar. Die physischen und psychischen Ressourcen der Kolleginnen und Kollegen sind ausgeschöpft.“ Scriba-Hermann erklärt: „Die Personalbemessung in  Krankenhäusern, stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten ist zu knapp. Realität in der Pflege sind Stellenkürzungen, fehlender Nachwuchs und korsettenge Budgets. Die Rahmenbedingungen machen auf Dauer krank.“ Dieser gefährlichen Entwicklung zeigen die Betroffenen jetzt die Rote Karte.

Die Aktion steht im Rahmen des Aktionskalenders "Pflege am Limit". Das Aktionsbündnis "Pflege steht auf" und der Bremer Pflegerat initiierten diesen Aktionskalender von Anfang August bis zum 4. September 2013 in ganz Bremen. Auf politischer Ebene müssen entscheidende Weichen gestellt werden, die wieder den Menschen im Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems sehen. Gestartet wurde der Aktionskalender mit einer Mahnwache am 06.08.13 am Krankenhaus St. Joseph-Stift, enden wird er am 04.09.13 mit einer großen Demonstration auf dem Bremer Marktplatz.

Rotes Kreuz Krankenhaus öffnet erstmalig die Kunstsammlung

Neue Schau „Bella Figura“ startet am 8. September 2013 mit Podiumsdiskussion zur Sammelleidenschaft

Ab dem 8. September 2013 um 11:30 Uhr gewährt das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) erstmalig Einblick in die einzigartige Kunstsammlung des Hauses. Unter dem Motto „Bella Figura“ zeigt das Café K bis zum Januar ausgewählte Werke, die im Laufe der vergangenen 15 Jahre im Krankenhaus-Café ausgestellt wurden. Die gezeigten Gemälde und Plastiken stammen von insgesamt 19 Künstlern und befassen sich mal augenzwinkernd, mal doppeldeutig mit der menschlichen Figur und Natur.

Anlässlich der ersten Sammlerschau im RKK beschäftigen sich die Veranstalter mit dem Sammeln von Kunst in einer Podiumsdiskussion. Zur Frage „Sammelleidenschaft – Für dich? Für mich? Für alle?“ diskutieren Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK, Kurator Tom Gefken und Carsten Ahrens, scheidender Direktor des Neuen Museum Weserburg.

Kunstfreunde, Nachbarn und Interessierte sind zur Eröffnung am 8. September um 11:30 Uhr herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zur kostenlosen Vernissage ist bis zum Freitag, 30. August per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de möglich.

Seit der ersten Schau „Körper, Kuben, Köpfe“ im Januar 1998 sind jährlich zwei Ausstellungen im Krankenhaus-Café zu sehen. 46 Künstler haben so über die Jahre ihren Weg ins Café K gefunden; darunter sowohl aufstrebende als auch bereits prominente Künstler. Von jedem von ihnen ist ein Teil geblieben, denn das RKK fördert jeden ausgestellten Künstler zusätzlich durch den Ankauf seiner Werke.

Auf diese Weise hat das Haus eine einzigartige Sammlung aufgebaut, die heute insgesamt 325 unterschiedlichste Werke umfasst – von großformatigen, wandfüllenden Holzschnitten bis hin zu fein gearbeiteten Kleinskulpturen und klassischer Gemäldekunst. Wer die Ausstellungen im Café K regelmäßig besucht, trifft auf den Fluren und in den Büros des Hauses viele „alte Bekannte“ wieder. Einige kehren bis Ende Januar 2014 erstmalig wieder zurück und werden von Kurator Tom Gefken in völlig neue Kontexte gebracht.

Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst nicht nur den Patienten und Mitarbeitern, sondern auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher. Dass dieses Ziel erreicht worden sei, habe er bei der Zusammenstellung der Schau gemerkt, so Gefken: „Einige Mitarbeiter wollten ihre gewohnten Kunstwerke gar nicht wieder hergeben und aus ihren Büros entfernen lassen. Da war Überzeugungskraft gefragt.“ Vier Monate lang müssen die Mitarbeiter ihre künstlerischen Wegbegleiter nun im Krankenhaus-Café besuchen, bevor sie im Januar zurückkehren und der zweiten Sammlerschau Platz machen.

Bella Figura – Einblicke in die Kunstsammlung des Rotes Kreuz Krankenhaus

8. September 2013 bis 26. Januar 2014
im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen,
St.- Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Bild oben: Plastik „Fänger im Roggen“ von Thomas Recker

Podiumsdiskussion zum Thema Organspende

Öffentliche Information und Diskussion am 8. August ab 18.30 Uhr im Rotes Kreuz Krankenhaus

„Schwere Kost“ landet derzeit mit der Post auf Bremer Frühstückstischen. Bundesweit informieren die Krankenkassen auf Geheiß der Bundesregierung ihre Mitglieder über die Änderungen des Organspendegesetzes nach dessen Novellierung Ende 2012. Während in anderen Ländern die Ablehnung einer Organspende zu Lebzeiten unterschrieben werden muss, hat Deutschland sein System nun von der Zustimmungslösung zur Entscheidungslösung geändert: Jeden Bürger ab 16 Jahren fordert die Krankenkasse schriftlich auf, sich mit dem Thema zu beschäftigen, Informationen einzuholen und eine Entscheidung für sich zu treffen - es besteht allerdings kein gesetzlicher Zwang, sich zu entscheiden.

Die Aufforderung kommt nicht von ungefähr: 12.000 Patienten stehen momentan auf der Warteliste. Aber die Zahl der Organspenden ist auch in diesem Jahr weiter rückläufig. Im ersten Quartal 2013 gab es deutschlandweit 230 Organspender, im Vorjahreszeitraum waren es noch 281. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema war selten so wichtig wie in diesem Jahr, angesichts sinkender Organspendezahlen und der Erschütterung der Bevölkerung durch die Datenmanipulationen an einzelnen Transplantationszentren. Auch wenn 2012 bereits Konsequenzen aus der „Organspende“-Affäre gezogen und die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft wurden, sitzt die Verunsicherung in der Bevölkerung tief.

„Wer sich mit dem Thema Organspende beschäftigt, muss sich unabhängig informieren und austauschen können“, erklärt Dr. Martin Langenbeck, leitender Oberarzt und Transplantationsbeauftragter am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sein Engagement für die öffentliche Veranstaltung.

Teilnehmer der Podiumsrunde:

  • Dr. Martin Langenbeck, Transplantationsbeauftragter und Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
  • Dr. Thorsten Doede, Koordinator Region Nord, Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)
  • Sonja Schäfer, Organspendebeauftragte Bremen/Bremerhaven
  • Hans-Joachim Neubert, Herztransplantierter
  • Rainer Bensch, CDU, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, Vertreter der Deputation für Gesundheit

Podiumsdiskussion zum Thema Organspende:
Öffentliche Information und Diskussion

am Donnerstag, 8. August 2013
ab 18.30 Uhr
im Tagungszentrum Forum K
Rotes Kreuz Krankenhaus, St. Pauli-Deich 24, 29199 Bremen

13. Bremer Schmerzsymposium

SchmerzGrenzen: Wissen, was hilft! »Praktische Schmerztherapie«

Ärzte-Fortbildungsveranstaltung am 24. August 2013 von 8.30 Uhr – 13.30 Uhr im Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Es freut uns sehr, liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie zum 13. Bremer Schmerzsymposium am 24. August 2013 ins Rotes Kreuz Krankenhaus einladen zu dürfen. Wir haben für Sie ein Programm zusammengestellt, das sowohl aktuelle Entwicklungen in der Schmerztherapie als auch Probleme im Praxisalltag aufgreift.

Besonders der Stellenwert der Opioiddauertherapie bei Patienten mit »Nicht Tumorschmerzen« wird gegenwärtig sehr kontrovers diskutiert. Die neuen Therapiemöglichkeiten der chronischen Migräne sind ebenfalls ein aktuell spannendes Thema.

Die Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen hat durch den Deutschen Forschungsverbund »Neuropathischer Schmerz« einen Quantensprung erfahren. So setzt sich die »Quantitative Sensorische Testung« (QST) zunehmend durch und ermöglicht neue Einblicke in Pathophysiologie und Therapiemöglichkeiten neuropathischer Schmerzen.

Es ist unser Anliegen, Ihnen Vorträge auf der Grundlage gesicherter Daten und angereichert durch die Erfahrung von »Praktikern« zu präsentieren. Wir hoffen, Sie damit im Praxisalltag in der Behandlung von Schmerzpatienten unterstützen zu können.

Wir freuen uns über einen regen Gedankenaustausch und hoffen, Sie zahlreich auf dem 13. Bremer Schmerzsymposium begrüßen zu dürfen.

Material zum Herunterladen

Auf Spurensuche bei musikalischer Matinee

Kunst, Klang und Köstlichkeiten am Sonntag, 16. Juni, ab 11.30 Uhr

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt ein zur musikalischen Matinee mit Brunchbüfett anlässlich der aktuellen Kunstausstellung „Spurensuche“ (bis 4.7.2013). Während sich die Besucher am reichhaltigen, kalt-warmen Büfett bedienen, sorgen die Allroundtalente des Trio Royal für stimmungsvolle musikalische Unterhaltung. Ihr Repertoire umfasst Swing, Schlager-Highlights, Country, Evergreens und die große Kunst der Improvisation. Für Überraschungen sorgen die Musiker mit ihrem Wunschprogramm: Mal frech und lustig, mal sentimental und leise reagiert das Trio spontan auf Wünsche und Stimmungen des Publikums. Wer möchte, darf sich gerne einbringen: Mitsingen und mitswingen erlaubt!

Anmeldung bis zum 7. Juni telefonisch unter Tel. 0421 – 55 99 371 (AB) oder per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de!

Gitarrist und Sänger Andreas Einhorn war lange Zeit als Tourbegleiter der bekannten deutschen Sängerin Pe Werner engagiert. Sänger und Herzblut-Entertainer Hans-Christian Klüver ist vielen Bremern auch als Mister Swing bekannt, der auf YouTube das Weltgeschehen launig musikalisch untermalt. Nebenbei gibt er Schlagzeug- und Gitarrenunterricht und beherrscht so außergewöhnliche Instrumente wie die Nasenflöte. Ralf Stahn betreibt ein Tonstudio in Worpswede. Der Contra- und E-Bassist macht seit knapp 30 Jahren Musik, zum Beispiel in der Klezmer-Band »Klezgoyim«.

Die Matinee findet im Rahmen der Kunstausstellung „Spurensuche“ mit Malerei von Tom Gefken und Skulpturen von Peer Steppe statt. Die Künstler freuen sich auf anregende Gespräche und führen durch die Ausstellung.

Termin:

Musikalische Matinee mit dem Trio Royal
Sonntag, 16. Juni 2013 um 11:30 Uhr
Im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Bundesweiter "Aktionstag gegen den Schmerz"

Patientenveranstaltung am Dienstag, 4. Juni 2013, 15 bis 17 Uhr

Mit einleitenden Worten von Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf

In Deutschland sind derzeit über zehn Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen. Trotzdem sind die Wartezeiten bis zur richtigen Diagnose lang, oftmals über ein Jahr. Die Schmerzmedizin: für Millionen Menschen lebenswichtig – von der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik stiefmütterlich behandelt. Kaum zu verstehen, denn es fallen sechs bis acht Prozent der Gesundheitsausgaben des Bundes auf die Behandlung chronischer Schmerzen - die volkswirtschaftliche Belastung liegt bei 20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr. „Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzlinderung“, sagt Dr. Joachim Ulma, Chefarzt des Schmerzzentrums am RKK. Deshalb unterstützen wir den bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz mit einer eigenen Patientenveranstaltung“.

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus

ACHTUNG: Anmeldung bis 31.5. erforderlich unter Tel. 0421 55 99 - 304

Programm

Einleitende Worte von Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf

Vorträge:

Entstehung und Behandlung chronischer Schmerzen
Dr. med. Joachim W. Ulma, Chefarzt der Klinik für
Schmerzmedizin – Schmerzzentrum, RKK

Spezielle Therapie von Rückenschmerzen
Olaf Klünder, Facharzt für Anästhesie und Schmerztherapie,
Praxis Auerswald & Partner, Bremen
Sprecher der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Bremen

Danach ist Zeit für Fragen des Publikums. Zahlreiche Selbsthilfegruppen rund um das Thema Schmerz informieren die Besucher über ihre Arbeit.

Pulmonale Hypertonie: Hämodynamik und Therapieoptionen bei angeborenen Herzfehlern

Ärzte-Fortbildungsveranstaltung am 1. Juni, 9-17 Uhr

Am Samstag, 1. Juni 2013 findet im Tagungszentrum des Rotes Kreuz Krankenhauses Bremen von 9 bis 17 Uhr eine Ärzte-Fortbildung zum Thema Pulmonale Hypertonie: Hämodynamik und Therapieoptionen bei angeborenen Herzfehlern unter der Leitung der Kinderkardiologen Dr. R. Motz und Dr. J. Bahlmann und Dr. Ronald Müller statt.

Durch die stetig steigende Zahl von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler und die erhöhte Lebenserwartung wird die kompetente Behandlung dieser häufig komplexen Erkrankung anspruchsvoller. Durch Fallbeispiele und die Möglichkeit zur Diskussion soll Raum zum Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Versorgungsaspekte dieser komplexen Patienten gegeben werden.

Zum Symposium werden Ärzte aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet.
Die Veranstaltung wird im Rahmen einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetz angeborene Herzfehler durchgeführt.

Vorgestellt werden auch das Norddeutsche Netz für Angeborene Herz- Kreislauferkrankungen im Jugend- und Erwachsenenalter (NoNaH) e.V. und das Netzwerk Pulmonale Hypertonie Bremen.

Weitere Informationen / Anmeldung zum Symposium bis 27.5.13 bei

Frau Guttchen
s.guttchen@ep-bremen.de
Tel. 0421 84007888

Programm-Flyer und Anmeldung können Sie als PDF herunterladen. (410KB)

Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus setzt in Bremen ersten „selbst auflösenden“ Stent ins Herz eines Patienten ein

Paradigmenwechsel in der Behandlung chronischer Erkrankungen der Herzkranzgefäße

Der Paradigmenwechsel in der Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen ist in Bremen angekommen: Am Montag wurde die erste sich selbst auflösende Gefäßstütze, ein so genanter bioresorbierbarer Stent, im Herzkatheterlabor der Kardiologie im Rotes Kreuz Krankenhaus eingesetzt. Der Patient konnte am Mittwochmorgen nach Hause entlassen werden.
„Durchblutungsstörungen des Herzmuskels konnten wir bislang behandeln, indem unbeschichtete oder Medikamenten-beschichtete Stents eingesetzt bzw. Bypässe gelegt wurden. Damit kann die Erkrankung aber oft nur gebremst werden, die koronare Herzerkrankung besteht auch nach der Stentbehandlung weiter“, erklärt Prof. Dr. Rüdiger Blindt, leitender Arzt der Kardiologie. Durch den Einsatz dieser Stents verblieb bislang immer eine gewisse Menge Metall im Herzen, das einen Störfaktor in der Wand des Herzkranzgefäßes darstellen kann. Über die Jahre kann dies gerade bei jüngeren Patienten ein Problem werden – auch ein Bypass ist unter Umständen mit Stents schwieriger an zu legen.

Vorteile des bioresorbierbaren Stents

Vom Einsatz des sich selbst auflösenden Stents erhoffen sich die Experten nun, den Selbstheilungsprozess der Gefäße anzustoßen. Wie das? Verkalkungen, die sich in der Gefäßwand sammeln, zerstören die Innenhaut des Gefäßes. Das kann zu verminderter Durchblutung, Gefäßentzündungen und bei Einreißen der Innenhaut im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen. „Um das Gefäß langfristig offen zu halten, bedarf es nicht in jedem Fall einer dauerhaften Stütze. Das Medikament, mit dem der selbst auflösende Stent innen beschichtet ist, kann die elastische Beweglichkeit der Herzkranzgefäße wieder herstellen und den Heilungsprozess in Gang bringen. Eine gesunde Gefäßinnenwand ist das Ziel“, erklärt Blindt. Der Träger ist dann überflüssig und löst sich innerhalb von etwa zwei Jahren auf - der natürliche Aufbau der Gefäße bleibt so erhalten. Die Grundsubstanz der bioresorbierbaren Stent-Hülle besteht aus Polymilchsäure. Innen ist er beschichtet mit dem Medikament Everolimus, welches auch in der Transplantationsmedizin angewendet wird. Weitere Vorteile des bioresorbierbaren Stents: Es bleibt kein Material in der Koronararterie zurück, Metallstreben können nicht überstehen, die Durchblutung von kleinen Seitenästen wird nicht behindert, das Risiko späterer Thrombosen im Stent reduziert sich. Kein verbliebenes Metall kann bei später notwendigen Computer- oder Kernspintomografien die Sicht und damit Diagnostik beeinflussen: Überflüssige neue Herzkatheteruntersuchungen werden so vermieden.

Von der Forschung in den OP

Ende der 90er Jahre begannen die Japaner mit Studien zum Einsatz von Milchsäure-Stents, auch „essbare Stents“ genannt. Zeitgleich wurde dieses Konzept am Universitätsklinikum Aachen zusammen mit den ingenieurwissenschaftlichen Instituten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen im interdisziplinären Forschungszentrum BIOMAT (Biomaterialien) umgesetzt. Leiter der Arbeitsgruppe war der damalige Oberarzt der Medizinischen Klinik, Dr. Rüdiger Blindt. 13 Jahre lang hat er die Entwicklung des bioresorbierbaren Stents erforscht, begleitet und vorangetrieben. Seit 2012 kommt der neue bioresorbierbare Stent in großen Universitären Zentren Deutschlands zum Einsatz. Als ausgewiesene Experten sind Prof. Blindt und seine Kollegen nun im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen die ersten Kardiologen, welche diese von den Krankenkassen als neue Behandlungsmethode akzeptierte Innovation einsetzen dürfen.

Wer profitiert vom neuen Stent?

Der neue Stent eignet sich für etwa zehn bis 20 Prozent aller Patienten mit symptomatischen Durchblutungsstörungen des Herzens – vor allem aber für jüngere Herzpatienten, zu denen durchaus auch noch 50 bis 60-Jährige zählen. Aufgrund der hohen Lebenserwartung ist das Risiko eines erneuten Eingriffs bei ihnen erhöht. Dieser gelingt sowohl interventionell als auch chirurgisch leichter, wenn kein metallischer Fremdkörper stört. Ebenfalls günstig ist der Stent für Patienten, bei denen invasive Nachuntersuchungen Schwierigkeiten machen können, beispielsweise bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen. Auch Patienten, die dauerhaft blutverdünnende Mittel wie Marcumar nehmen oder schwierig zu punktieren sind, profitieren vom neuen Stent, da radiologische Bildgebungsverfahren wie Computer- und Magnetresonanztomografie /Kernspintomografie ohne Störeinfluss angewendet werden können.

Die Kardiologie im Rotes Kreuz Krankenhaus

Die Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus nahm am 1. November 2012 unter der Leitung der drei Kardiologen Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Prof. Dr. Karl- Christian Koch und Dr. Michael Haake die Arbeit auf - mit 24-Stunden- Rufbereitschaft und modernstem Herzkatheterlabor. Neben ihrer Tätigkeit für die Klinik gehören die drei Kardiologen und Intensivmediziner zugleich als Partner zum zehn Ärzte starken Team der renommierten Praxis Kardio Bremen. Unmittelbar neben der Klinik im Ärztehaus Forum K gelegen und direkt mit der Zentralen Notaufnahme des RKK verbunden, bietet dies optimale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis. Stationären Patienten des RKK steht damit durchgängig eine umfassende kardiologische Expertise zur Verfügung - ambulante Patienten der Praxis behalten ihre verlässlichen Ansprechpartner. Weitere Standorte der Praxis Kardio Bremen sind Bremen-Nord, Schwachhausen und der Bahnhofsvorplatz.


Materialien zum Herunterladen

Grafik: Bioresorbierbarer Stent (wie oben, 930KB) Bildnachweis: Abbott Vascular.

Fotos:
Bild 1 (1.6MB) – Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Sektion Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus zeigt Patient Herrn H.R. die Aufnahme seines Eingriffs.
Bild 2 (2,4MB) - Prof. Dr. Karl-Christian Koch und Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitende Ärzte der Sektion Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus im Herzkatheterlabor. Hier setzten sie den ersten bioresorbierbaren Stent in Bremen ein.

Fotograf: Focke Strangmann.
Die Bilder dürfen nur in Zusammenhang mit dem obigem Text verwendet werden.

Spurensuche

Neue Ausstellung im Café K ab 10. März: Malerei und Skulpturen von Tom Gefken und Peer Steppe

Am Sonntag, 10. März 2013, eröffnet um 11.30 Uhr die Ausstellung „Spurensuche“ im Café K des Rotes Kreuz Krankenhaus. Die Arbeiten der in Bremen lebenden Künstler Tom Gefken und Peer Steppe sind bis zum 4. Juli 2013 täglich von 7.15 bis 19.30 Uhr zu sehen. Um telefonische Anmeldung zur Ausstellungseröffnung wird bis zum 01.03.2013 unter 0421/ 5599–371 (AB) gebeten.

Was bleibt von der Vergangenheit? Wie präsent ist sie in der Gegenwart und welche Rätsel gibt sie uns auf? Mit diesen Fragen beschäftigen sich der Maler Tom Gefken und der Bildhauer Peer Steppe. Aus ihrer Spurensuche entstehen vieldeutige Bilder und Skulpturen, die Raum lassen für neue Gedanken und Geschichten.

Er kombiniert Fotografien mit Malerei, befüllt Objektkästen mit verschiedenen Elementen und bearbeitet gefundene Fotografien mit einer Fülle an Maltechniken: Der Bremer Tom Gefken findet vielfältige Formen für seine Kunst. Seine Arbeiten kreisen um das Thema Erinnerung und erzählen Geschichten, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Aus Bruchstücken individueller Erinnerung, seien es eigene Familienfotos oder gefundenes Material aus Antiquariaten und Flohmärkten, entwickelt Gefken neue Bilder, die nie eindeutig sind. Seine Gemälde changieren zwischen flüchtiger Beobachtung und Konstruktion und greifen häufig auf ironische Weise Themen auf, die Gefken beschäftigen. Immer fügt aber auch der Betrachter seine eigenen Assoziationen hinzu – und wird daran erinnert, wie präsent die Vergangenheit auch im Hier und Jetzt ist.

Irische Kalksteinbrocken, Granit und Basaltlava: Aus diesen schweren Materialien schafft Peer Steppe Skulpturen, die aus der Zeit gefallen erscheinen. Der Bildhauer interessiert sich für die Zeugnisse dessen, was einmal war: Steinerne Blöcke verwandelt er in organische Formen, die mal an überdimensionale Meerestiere und ihre schützenden Panzer, mal an abstrakte Figuren erinnern. Peer Steppe hat sich intensiv mit Restaurierung und Konservierung beschäftigt: Er möchte Skulpturen schaffen, die in ihrer Erscheinungsform von der Vergangenheit und ihren Spuren erzählen - und diese Spuren führen zu vielfältigen und individuellen Geschichten, Bildern und Bezügen.

Termin:

Ausstellungseröffnung
„Spurensuche. Malerei von Tom Gefken und Skulpturen von Peer Steppe“
Sonntag, 10. März 2013 um 11.30 Uhr
(Laudator: Carsten Ahrens, Direktor Neues Museum Weserburg)
im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Kunstförderung im Rotes Kreuz Krankenhaus

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) zeigt und fördert seit 1996 Kunst auf hohem Niveau. Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst nicht nur den Patienten und Mitarbeitern, sondern auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher. Das Krankenhaus leistet durch den Ankauf einzelner Kunstwerke einen Beitrag zur Förderung der regionalen Kunstlandschaft und baut gleichzeitig eine in dieser Art einmalige Sammlung auf.

Musik, Kunst und Gaumenfreuden im Café K

Musikalische Matinee im Rahmen der Ausstellung „Welten bauen – In Konstruktionen leben“ am 20. Januar

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt am Sonntag, 20. Januar, ab 11.30 Uhr ein zur musikalischen Matinee mit Brunchbuffet anlässlich der aktuellen Kunstausstellung „Welten bauen – In Konstruktionen leben“. Während sich die Besucher am reichhaltigen, kalt-warmen Buffet bedienen, sorgen die Allroundtalente des Trio Royal für stimmungsvolle musikalische Unterhaltung. Ihr Repertoire umfasst Swing, Schlager- Highlights, Country und Evergreens. Die Musiker sorgen mit ihrem Wunschprogramm für Überraschungen: Mal frech und lustig, mal sentimental und leise reagiert das Trio spontan auf Wünsche und Stimmungen des Publikums. Wer möchte, darf sich gerne einbringen: Mitsingen und mitswingen erlaubt!

Gitarrist und Sänger Andreas Einhorn war lange Zeit als Tourbegleiter der bekannten deutschen Sängerin Pe Werner engagiert. Sänger und Herzblut-Entertainer Hans-Christian Klüver ist vielen Bremern durch seine charismatischen Auftritte bei den »Vokalartisten« bekannt. Nebenbei gibt er Schlagzeug- und Gitarrenunterricht und beherrscht so außergewöhnliche Instrumente wie die Nasenflöte. Ralf Stahn betreibt ein Tonstudio in Worpswede. Der Contra- und E-Bassist macht seit knapp 30 Jahren Musik, zum Beispiel in der Klezmer-Band »Klezgoyim«.

Die Matinee findet im Rahmen der Kunstausstellung „Welten bauen – In Konstruktionen leben“ mit Gemälden von Martin Koroscha und Plastiken von Rainer Weber statt. Nach dem Brunch führen die beiden Künstler persönlich ein letztes Mal durch die Ausstellung, die an diesem Tag endet.

Termin:

Musikalisch-kulinarische Matinee mit dem Trio Royal
Sonntag, 20. Januar 2013 um 11:30 Uhr
Im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Achtung:
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Platzreservierung bis zum 11. Januar erforderlich – telefonisch unter Tel. 0421 – 55 99 371 (AB) oder per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de!
Das Buffet kostet EUR 12,50,- pro Person.

Neuer Zentral-OP geht an den Start

Letzter Meilenstein der über 30 Millionen Euro teuren Baumaßnahmen am RKK geschafft

Der letzte große Meilenstein der Neu- und Umbaumaßnahmen ist geschafft: Am Mittwoch, 19. Dezember, wurde der neue Zentral-OP im ersten Obergeschoss des Rotes Kreuz Krankenhauses eingeweiht. High-Tech und Prozessoptimierung im Herzzstück der Klinik kosteten über neun Millionen Euro. Vier große, helle Operationssäle - mit neuester Technik ausgestattet, ein großzügiger Mitarbeiterbereich, neue Sterilgutversorgung und IMC-Überwachung, optimierte Arbeitsprozesse und kürzere Wege für Mitarbeiter und Patient sollen die Klinik fit machen für die Zukunft.

Die wichtigsten organisatorischen und baulichen Veränderungen

Prozessoptimierung ist das Zauberwort – und zu diesem Zweck wurde der gesamte OP- Bereich völlig neu strukturiert, konzipiert und gebaut. Die wichtigsten Neuerungen: Wurde früher vor jedem OP-Saal einzeln die Narkose eingeleitet, gibt es jetzt einen zentralen Bereich mit drei Einleitungsräumen. Ebenfalls neu sind direkt vor den OPs ein zentraler Aufwach- und ein Holdingbereich. Die Patienten warten im Holdingbereich bequem in ihrem eigenen Bett und nicht etwa auf einer OP-Liege auf Narkose und OP. Wartezeiten verringern sich und Abläufe werden ruhiger, wenn die Operateure nicht mehr auf das punktgenaue Bringen und Abholen von Patienten von den Stationen angewiesen sind. Nach der OP wird der Patient im Aufwachbereich überwacht, bevor es wieder zurück auf die Station geht. Vom Aufwachraum aus sind die Intensivstation und die neue interdisziplinäre Überwachungsstation (IMC) nun lediglich einen Katzensprung entfernt: Das gewährleistet nötigenfalls schnelle, intensive Überwachung nach der Operation.

Im OP befindet sich zwischen je zwei Sälen nun ein so genannter Rüstraum. Während im OP-Saal eine Operation dem Ende entgegen geht, werden im Rüstraum die notwendigen Instrumente für die nächste OP vorbereitet. Gleichzeitig betreut der Anästhesist den nächsten Patienten bereits im Einleitungsraum. Das verkürzt die Zeiten zwischen den Operationen. Auch das hektische „Ich muss nur mal kurz auf die Station“ seitens der vielbeschäftigten Ärzte zwischen zwei Operationen entfällt. Beste Voraussetzungen für konzentriertes Arbeiten – zum Wohle der Patienten.

Größere Ver- und Entsorgungsbereiche sowie interne Lagerflächen im Zentral-OP erleichtern die Arbeit des Personals. Die Gesamtfläche der OPs und der zugehörigen Nebenräume ist mit 1200 Quadratmetern etwa 400 qm größer als vorher. Die OP Säle sind in etwa gleich groß und nahezu identisch ausgestattet – damit wird flexibler Einsatz für alle Operationen möglich. In einem eigenen, abgetrennten Raum und doch mitten im OP-Bereich, können die Operateure nun in Ruhe und zeitnah ihre Berichte diktieren. Sie müssen hierfür also nicht den OP-Bereich verlassen inkl. aller hiermit verbundenen Umkleide- und Sterilisationsmaßnahmen.

„Wir gehen davon aus, dass die Verbesserungen im Zentral-OP unmittelbar zu deutlich verkürzten Wechselzeiten zwischen den Operationen und erhöhter Terminzuverlässigkeit führen wird. Gleichzeitig kehrt mehr Ruhe in die Abläufe. Das führt zu erheblichen qualitativen Verbesserungen im Sinne unserer Patienten und auch der Mitarbeiter – und wirtschaftlich besser ist das natürlich auch.“ So beschreibt Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK, das Ziel der neuen OP-Struktur. Werden Ende dieses Jahres etwa 4.000 rein stationäre Patienten im RKK operiert worden sein – ambulante Operationen ausgenommen – rechnet die Geschäftsführung für 2013 mit ca. zehn bis fünfzehn Prozent mehr stationäre Operationen im neuen Zentral-OP.

High-Tech im Herzzstück der Klinik

Auf einer Anzeige über dem Händedesinfektionsplatz vor den OP-Sälen zeigt ein Bildschirm die Belegung der einzelnen Säle.

Unter der Decke der OP-Säle sieht man wenig Technik. Lange Kanalführungen wurden vermieden - möglich ist dies durch die neue Lüftungstechnik mit Laminarflow. Das gewährleistet höchste Hygienequalität auf dem modernen Stand der Technik - und spart dabei Strom- und Heizkosten.

Ein OP-Saal ist mit Schwerlastsäule ausgestattet. Das heißt, hier können auch sehr schwergewichtige Patienten behandelt werden. Die Lampen in den OPs können mit Kameras ausgerüstet werden, so dass Aufnahmen zu Lehrzwecken gemacht und, wenn nötig, auch weit entfernte Experten zur Beratung zugeschaltet werden können. Ebenfalls vorgerüstet wurde für einen Hybrid-OP. Hier sollen später quasi zweigleisig gefäßchirurgische Operationen unter dreidimensionaler Röntgenkontrolle durchgeführt werden.

Für eine einfachere Materialwirtschaft hat die Klinik Scanner angeschafft, mit denen zum Beispiel der Bestand von Implantaten erfasst und automatisch elektronisch auf den gewünschten Stand gebracht wird.

Mitarbeiter nicht vergessen

„Was mich am meisten am neuen OP-Konzept begeistert ist, dass wir trotz High-Tech auf höchstem Niveau und modernsten Ablaufkonzepten die Mitarbeiter nicht vergessen haben“, sagt Tammo Ziesemann, OP-Manager am RKK. Er und seine Kollegen wurden mit in die Bauplanung einbezogen, sie haben ihren Arbeitsplatz mitkonzipiert. Nicht nur die OP-Säle mit Fenstern zum See hell und groß, sondern auch der Sozialraum.

Die Umkleiden und Aufenthaltsräume für die OP-Teams sind im 2. OG angesiedelt und über ein neues, internes Treppenhaus mit dem OP-Bereich verbunden. Das verringert Zeiten und Wege, schafft aber auch durch die Trennung die nötige Luft zum Durchatmen in einem Beruf, für den man nicht nur handwerkliches Können, sondern auch höchste Konzentration und gute Nerven braucht.

Die Finanzierung des neuen Zentral-OP

Das Gesamtkostenvolumen der Arbeiten rund um den neuen Zentral-OP beläuft sich auf etwas über neun Millionen Euro. Davon wurde aus Bundesmitteln (Konjunkturprogramm II des Bundes) die fest installierte Lüftungs- und Klimatechnik für ca.1,4 Millionen Euro finanziert. Ebenfalls 1,4 Millionen Euro kommen aus an- und eingesparten pauschalen Fördermitteln des Landes Bremen, wie sie allen Krankenhäusern in Bremen jährlich zugewiesen werden. Den Rest, ca. 6,25 Millionen Euro, finanziert das Krankenhaus selbst über Darlehen. Zur Absicherung eines Teils der Darlehen, insgesamt 4,9 Millionen Euro, hat das RKK vom Land Bremen eine verbindliche Zusage erhalten, dass ihm über die nächsten ca. 14 Jahre insgesamt mindestens 4,9 Millionen Euro an Fördermitteln gezahlt werden. Diese Summe soll bei der Tilgung des für das Teilvorhaben aufgenommenen Darlehens eingesetzt werden.

Der Spatenstich der Neu- und Umbaumaßnahmen am Rotes Kreuz Krankenhaus fand im März 2010 statt, das Ende der gesamten Baumaßnahme wird Mitte 2013 erwartet. Das Gros ist mit der Fertigstellung des Zentral-OP jedoch bereits jetzt geschafft. Insgesamt hat die Klinik dann über 30 Millionen Euro in ihre Zukunft und zum Wohle ihrer Patienten investiert.

Pressefoto (s.o., 856KB): Vorbereitung für die erste Operation im neuen Zentral-OP. Zum Abdruck frei bei themengebundener Berichterstattung. Fotograf: Ingo Wagner.

Gemeinde St. Michaelis - St. Stephani lädt Heiligabend ins Gemeindehaus ein

Küchenteam des Rotes Kreuz Krankenhaus spendiert das Festessen

Die Gemeinde St. Michaelis – St. Stephani lädt an Heiligabend von 18 bis 21 Uhr alle Menschen ein, die an diesem Tag Gesellschaft oder ein Dach über dem Kopf suchen. Es gibt ein Programm mit Vorführung, Vorlesen, Singen und Zeit für Gespräche. „Zusammen zu lachen, reden und vor allem nicht alleine zu sein an diesem emotionalen Abend, ist das wichtigste für unsere Gäste“, so Friedrich Scherrer, Pastor der Gemeinde. Er ist mit 40 freiwilligen Helfern im Einsatz an diesem Abend.

Viele Gäste freuen sich besonders auf das traditionelle Festtagsessen, seit Jahren schon gesponsert vom Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. 60 kg Fleisch, 140 kg Kartoffeln und 60 kg Rotkohl: Michael Winne (s. Foto), Küchenchef im RKK und sein Team kochen am Nachmittag des 24. Dezember leckeres Schweinegulasch mit Apfelrotkohl und Kartoffeln und liefern das Menü für knapp 300 Personen ins Gemeindehaus St- Stephani, Faulenstr. 108, 28195 Bremen.

Die Gemeinde in der westlichen Altstadt engagiert sich seit über 20 Jahren für Obdachlose und ist auf praktische und finanzielle Hilfe angewiesen. Spenden werden gerne entgegen genommen unter Konto 111 51 61 bei der Sparkasse Bremen, BLZ 290 50101.

Weihnachtsfeier im Rotes Kreuz Krankenhaus

 

Am Donnerstag, 20. Dezember, findet im Café K des Rotes Kreuz Krankenhauses von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr eine Weihnachtsfeier statt. Eingeladen sind Patienten, Angehörige und Nachbarn /Anwohner, die sich dem Haus verbunden fühlen.

Stimmungsvolle Lieder singen Schülerinnen und Schülern der St. Johannis-Schule, begleitet am Klavier von Dr. Oliver Rosteck. Weihnachtliche Texte, Kaffee und Knabbereien stimmen auf das nahende Weihnachtsfest ein. Natürlich darf auch die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas nicht fehlen.

Auf die Besucher freuen sich die RKK- Seelsorgerinnen Regina Herkenhoff, katholische Pastoralreferentin und Birgit Wille, evangelische Pastorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.

Neue Anlaufstelle rund um Myome in Bremen

Neu eingeführte Behandlungsmethode und Spezialsprechstunde bei Myomen im RKK

Die Diagnose „Myom“ macht vielen Frauen Angst. Schätzungsweise 40 Prozent aller Frauen über 40 Jahre haben Muskelknoten in der Gebärmutter. In der Regel sind diese völlig harmlos. Viele Frauen leiden infolge von Myomen jedoch unter starken, verlängerten, manchmal schmerzhaften Regelblutungen, in deren Folge sich eine Blutarmut entwickeln kann. Andere Frauen mit Myomen haben Unterleibsbeschwerden, Verdauungsunregelmäßigkeiten oder Probleme beim Wasserlassen. Das kann passieren, wenn die Muskelknoten sehr groß geworden sind und auf Blase und Darm drücken. Auch wenn die Muskelwucherungen gutartig sind, müssen sie manchmal behandelt werden. Es stehen verschiedene Therapieverfahren zur Verfügung, deren Auswahl sich immer an den Wünschen der betroffenen Frauen und an den medizinischen Befunden individuell orientieren. Die Zeiten, in denen pauschal zur Entfernung der Gebärmutter geraten wurde, sind lange vorbei. Heute gibt es schonendere Verfahren, um myombedingte Beschwerden zu beseitigen und die Gebärmutter in den allermeisten Fällen zu erhalten.

Neue Anlaufstelle rund um Myome in Bremen

Dr. Andreas Umlandt, niedergelassener Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet nun im RKK eine Spezialsprechstunde für Frauen an, die sich über ihre individuellen Möglichkeiten und verschiedene Therapieformen rund um Myome informieren möchten. Nach Diagnostik und Beratung können betroffene Frauen dann innerhalb eines therapeutischen Netzwerkes behandelt werden. Die Myomsprechstunde findet immer montags im Rotes Kreuz Krankenhaus statt, Anmeldung unter Tel. 0421 458100.

Neue Behandlungsmethode für Frauen mit Myomen am RKK in Bremen

Gleichzeitig hat ein neues Behandlungsverfahren zur Entfernung von Myomen Einzug gehalten. Experte Dr. Umlandt führt in Kooperation mit der Fachärztin Sabine Bircks aus dem MVZ am RKK GmbH Radiologie die so genannte „Myomembolisation“ durch. Die Radiologen führen unter örtlicher Betäubung über einen winzigen Schnitt in der Leiste einen Katheter in die Arterie ein, dieser wird in die Arterie der Gebärmutter vorgeführt und dort werden winzige Kunststoffkügelchen gezielt bis zum Myom vorgebracht. Dadurch wird die Nahrungszufuhr zum Muskelknoten unterbunden: Die Beschwerden lassen zunehmend nach und verschwinden oft ganz, denn das Myom schrumpft in den folgenden Monaten.

Diese Methode, die ohne Vollnarkose, ohne Schnitte und Operation erfolgreich ist, hat sich international bewährt. Der Eingriff dauert ein bis zwei Stunden, der Krankenhausaufenthalt in der Klinik für Gefäßchirurgie am RKK drei bis vier Tage. Ein bis zwei Woche nach der Behandlung ist ein ganz normaler Alltag möglich. Die Embolisation ist nicht für alle Frauen geeignet. Wichtig ist deshalb die vorherige gründliche Untersuchung und Beratung. Bei bestehendem Kinderwunsch, bei besonders großen Myomen oder ungünstiger Lage innerhalb der Gebärmutter raten die Ärzte ab, dann kommen andere Behandlungsmethoden zum Einsatz. Die Myomembolisation wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.


Das Pressefoto (wie oben) zum Download (JPG 328KB)

31. Bremer Rheumasymposium

Größte Rheuma-Ärztefortbildung Nordwestdeutschlands am 24. November im Rotes Kreuz Krankenhaus

Am Samstag, 24. November, treffen sich Rheumatologen aus ganz Deutschland im RKK. Von 9-13 Uhr findet hier die größte Rheuma-Fortbildungsveranstaltung Nordwestdeutschlands statt. Etwa 200 hochkarätige Wissenschaftler und Mediziner tauschen sich in Bremen jährlich über neue Wege in der Rheuma-Therapie und -Diagnostik aus. Organisiert wird die Veranstaltung von den Chefärzten des Bremer Rheumazentrums am RKK. Hier hat das Rheumasymposium Tradition: Das RKK richtet die Veranstaltung in diesem Jahr zum 31. Mal aus.

Die Volkskrankheit Rheuma mit ihren mehr als 400 verschiedenen Krankheitsbildern ist ein komplexes Feld. „Es gibt viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Rheumatologie im letzten Jahrzehnt - von der Neueinführung biologischer Medikamente bis hin zu Fortschritten bei der operativen Rheumatologie“, sagt Prof. Dr. Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen und die Weiterbildung von Hausärzten, Orthopäden und Rheumatologen zum Wohle der Patienten sind deshalb enorm wichtig. „Das Rheumasymposium steht dafür, dass Betroffene von diesen großen Fortschritten auch profitieren können“, erklärt Kuipers.

31. Bremer Rheumasymposium
am 24. November 2012 von 9 bis 13 Uhr
im Forum K - Tagungszentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus forumk.de/tagungszentrum

Für Ihre Anmeldung oder Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Brigitte Antpöhler unter Tel. 0421 55 99 511. Die Einladung mit Programm und eine Anmeldungskarte können Sie hier herunterladen.

Foto: v.l. Prof. Jens Gert Kuipers und Dr. Ingo Arnold, Chefärzte des Bremer Rheumazentrums (Foto: Marc Eckardt)

Neuer kardiologischer Standort am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen eröffnet

Herzinfarktsterblichkeit in Bremen soll sinken

Dass beim Herzinfarkt die ersten Stunden entscheidend für das künftige Schicksal des Patienten sind, weiß heute jeder. Mehr als die Hälfte der Akutuntersuchungen erfolgt in den ersten Stunden nach einem Infarkt in der Nacht und am Wochenende. „Bremen hat bislang ein Problem mit der Herzinfarktsterblichkeit. Gerade im Bereich der interventionellen kardiologischen Leistungen ist nachgewiesen, dass mehr Wettbewerb die Versorgungsqualität verbessert.* Deshalb haben wir uns entschlossen, eine neue Sektion Kardiologie mit 24-Stunden-Rufbereitschaft in Bremen anzubieten“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer am Rotes Kreuz Krankenhaus. Der Bedarf des Leistungsangebotes ist im neuen Landeskrankenhausplan Bremens festgeschrieben.

Stationär und ambulant gehen Hand in Hand

Einen Katzensprung von der City entfernt, nahm am 1. November Bremens neuer kardiologischer Standort die Arbeit auf. Unter der Leitung der drei Kardiologen Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Prof. Dr. Karl-Christian Koch und Dr. Michael Haake ist eine neue stationäre Kardiologie am RKK in Bremen entstanden, die das gesamte Spektrum einer modernen kardiologischen Abteilung anbietet. Kernstück hierfür ist ein besonders strahlungsarmes neues Herzkatheterlabor, das erste dieser Art in ganz Norddeutschland. Neben ihrer Tätigkeit für die Klinik gehören die drei Kardiologen und Intensivmediziner zugleich als Teilhaber zum zehn Ärzte starken Team der renommierten Praxis Kardio Bremen. Die Praxis nimmt zum gleichen Zeitpunkt eine 500 Quadratmeter große, mit modernster Medizintechnik ausgestattete Dependance im Ärztehaus Forum K in Betrieb. Unmittelbar neben der Klinik gelegen und direkt mit der Zentralen Notaufnahme des RKK verbunden, bietet dies optimale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis. Stationären Patienten des RKK steht damit ab sofort durchgängig eine umfassende kardiologische Expertise zur Verfügung - ambulante Patienten der Praxis behalten ihre verlässlichen Ansprechpartner. Ein reger Austausch zwischen Klinik und Praxis besteht bereits seit Jahren – 2010 wurde beispielsweise das gemeinsame Netzwerk Pulmonale Hypertonie gegründet, um die Versorgung von Lungenhochdruck- Patienten in Bremen und dem Umland zu verbessern.

Geprüft auf Herz und Nieren

Die niedergelassenen Kardiologen behandeln in ihrer Praxis im Forum K Patienten mit Herzschwäche, Herzinfarkt, Herzrhythmus- und Durchblutungsstörungen sowie Herzklappenerkrankungen, angeborene Herzfehler bei Kindern und Erwachsenen, Bluthochdruckerkrankungen und Lungenhochdruck. „Unsere ambulanten Patienten profitieren vom Schulterschluss mit dem RKK. Stationäre wie ambulante Versorgung erfolgt aus einer Hand. Sollte die stationäre Überwachung eines ambulanten Patienten im Ausnahmefall einmal notwendig sein, hält die Klinik Überwachungsplätze und Intensivbetten bereit“, erklärt Prof. Dr. Rüdiger Blindt. Ein weiterer innovativer Baustein der Kooperation ist der nephrologische Schwerpunkt der Medizinischen Klinik im RKK. Denn was viele Menschen nicht wissen: Bei einem Drittel aller Herzpatienten arbeiten die Nieren nur eingeschränkt. Das frühe Hinzuziehen der Nierenexperten kann irreparable Schäden am Nierensystem und damit eine Dialyse von vornherein verhindern.

Modernster Herzkatheter in Norddeutschland

Der Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis ging eine intensive Vorbereitung voraus: „Unsere Medizinische Klinik am RKK ist ja bereits seit langem erfahren in der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen. Zur Vorbereitung auf den neuen kardiologischen Schwerpunkt am Haus haben wir die aktuellen europäischen Leitlinien implementiert und unsere Mitarbeiter, zum Beispiel in der Notaufnahme, im Vorfeld geschult“, erklärt Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer am RKK und Chef der Medizinischen Klinik des Hauses. Im Notfall ist binnen kürzester Zeit ein routinierter Herzspezialist vor Ort. Die Räume der kardiologischen Praxis und des Herzkatheterlabors sind über einen speziellen Aufzug mit der Notaufnahme verbunden. Im zurzeit strahlungsärmsten Herzkatheterlabor Norddeutschlands werden minimal-invasive Eingriffe am Herzen vorgenommen. Die Experten können hier beispielsweise Engstellen in den Herzkranzgefäßen radiologisch untersuchen, diese aufdehnen und den Blutfluss mit dem Einsatz eines so genannten Stent verbessern. Ein hochmodernes Echokardiographiegerät stellt das Herz 3-dimensional dar. So werden auch schwierige Eingriffe am Herzen und den Klappen unter optimalen Bedingungen durchgeführt. Zur Überwachung bleibt ein Herzinfarkt-Patient nach der OP ein bis zwei Tage auf der Intensivstation des RKK oder wird in der so genannten IMC-Einheit überwacht. Danach kann er sich noch einige Tage auf einer Normalstation erholen, bevor die Rehabilitationsmaßnahmen beginnen. Beruhigend zu wissen: Kommt der Patient später zur Nachbehandlung und zur regelmäßig notwendigen Kontrolle ambulant in die kardiologische Praxis im Forum K, trifft er dort den Kardiologen wieder, der ihn auch operiert hat.

(*) Herzbericht 2010, www.bruckenberger.de


Das Pressefoto (wie oben) zum Download (JPG 668KB)

Foto: Alasdair Jardine. Zum Abdruck frei bei themengebundener Berichterstattung.
v.l. Prof. Dr. Karl-Christian Koch, Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer des RKK, Prof. Dr. Rüdiger Blindt und Dr. Michael Haake

Rotes Kreuz Krankenhaus lädt ein zum bundesweiten „Gefäßtag“ am 10. November 2012, 11 – 15 Uhr

Schwerpunktthema: Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Im vergangenen Jahr besuchten über 2.000 Interessierte den Gefäßtag am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK). Chefarzt Dr. Paetz und das Team des Bremer Gefäßzentrums informieren ausführlich über die Durchblutungsstörungen der Beingefäße: Gefäßverkalkung, Arteriosklerose, Schaufensterkrankheit.

In vielen Fällen können große Operationen vermieden werden, wenn frühzeitig eine Behandlung der Risikofaktoren eingeleitet wird. Information, Aufklärung und Beratung bilden daher die Grundlage der Veranstaltung. Wer ist gefährdet, wie kann man eine mögliche Engstelle erkennen und beseitigen?

Gefäßchirurgen, Angiologen, Neurologen und weiteres Fachpersonal stehen aber auch für alle anderen gefäßmedizinischen Fragen zur Verfügung – von der Krampfader bis zum Schlaganfall: Warum ist Bluthochdruck gefährlich? Wie werden Verkalkungen diagnostiziert und behandelt? Wie entstehen Venen- und Reisethrombosen? Was mache ich bei geschwollenen Beinen? Welche Methoden gibt es zur Krampfaderbehandlung? Wann und wie werden Gefäßprothesen und Stents eingesetzt?

Einige Live-Untersuchungen bietet das Gefäßteam vor Ort an:

  • Durchblutungsmessung von Beinarterien und -venen*
  • Dynamische Fußdruckmessungen*
  • Blutzucker-Messungen*
  • Blutdruck-Messungen*

(*) Begrenztes Angebot. Kein Anspruch auf eine Untersuchung.

Außerdem finden geführte Beratung, Rundgänge, Informationsstände, „Gefäß-Kino“ mit Filmen über OP-Methoden und Vorträge zu Arterienverkalkung, Durchblutungsstörungen, Schlaganfall, Krampfadern, Schmerzmitteln, Killer-Keimen etc. statt. Besucher können zudem ihr mikrochirurgisches Geschick an künstlichen Blutgefäßen beweisen.

Weitere Informationen für Interessierte gibt es unter www.gefaesszentrum-bremen.de und im Gefäßzentrum unter Tel. 0421 / 55 99 –880

Den Programm-Flyer herunterladen (PDF, 750KB)

Schnupperpreise im neuen Tagungszentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus

Nur noch bis Ende des Jahres

Vom kleinen Besprechungsraum über den „Kinosaal“ bis hin zum Tagungsraum für 250 Personen mit überdachter Terrasse und Blick auf den Piepe-See: Das Rotes Kreuz Krankenhaus vermietet sein neues Tagungszentrum noch bis zum Jahresende zu besonders günstigen Konditionen.
Ab 2013 wird der Außenbereich rund um das Ärztehaus Forum K neu angelegt und begrünt sein. Die Schnupperpreise gelten noch bis 31.12.12!

Informationen zur Buchung, Ausstattung, Catering etc. gibt es unter Tel. 55 99 1378 von Michael Winne und Bettina Lührs oder per E-Mail an tagungszentrum@forumk.de.

Welt-Rheuma Tag im Rotes Kreuz Krankenhaus

Einladung zum Rheuma-Forum am 12. Oktober von 17.30 bis 19.30 Uhr

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt am Welt-Rheuma-Tag, Freitag, 12. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr zum jährlichen Rheuma-Forum in die Klinik ein. Renommierte Fachärzte aus Klinik und Praxis informieren gemeinsam mit der Deutschen Rheuma-Liga über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Rheuma. Auch zahlreiche Selbsthilfegruppen geben wieder fundierte Tipps über den Umgang mit der Krankheit. Um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, verzichten die Chefärzte auf lange Vorträge und binden das Publikum in eine Podiumsdiskussion mit den Experten ein.

Neben der Frage, wie Rheumapatienten durch ihre Lebensweise Schmerzen positiv beeinflussen können, sind weitere Themen geplant: Neue Möglichkeiten zur Schmerzlinderung bei rheumaorthopädischen Eingriffen und Neuigkeiten bei der Behandlung von chronischen Entzündungen der Wirbelsäule (Morbus Bechterew).

Um 19.30 Uhr bietet das Rheumazentrum eine Tombola und Rundgänge durch das Rheumazentrum mit Tagesklinik, Physiotherapie, Ergotherapie und Ganzkörper-Kältetherapie an.
Veranstaltungsort: Forum K - Tagungszentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

ACHTUNG: Aufgrund der großen Nachfrage ist eine vorherige persönliche Anmeldung zum Rheuma-Forum erforderlich unter Tel. 0421 5599 304

Welten bauen – In Konstruktionen leben

Neue Ausstellung im Café K: Plastiken von Rainer Weber und Malereien von Martin Koroscha

Am Sonntag, 23. September 2012 eröffnet um 11.30 Uhr die Ausstellung „Welten bauen – In Konstruktionen leben“ im Café K des Rotes Kreuz Krankenhaus. Die Arbeiten der in Bremen lebenden Künstler Rainer Weber und Martin Koroscha sind bis zum 20. Januar 2013 täglich von 7.15 bis 19.30 Uhr zu sehen.

Der Mensch kreiert. Er baut Welten. Von ihm konstruierte Werte- und Denksysteme geben ihm Orientierung. Die Künstler Rainer Weber und Martin Koroscha erkunden in vollkommen unterschiedlicher Bildsprache die Beziehungen von Mensch und Welt, von Natur und Konstruktion.

Die Plastiken von Rainer Weber wirken wie mutiert, aber keineswegs willkürlich. Seine einfarbig lackierten Plastiken aus Acrylharz ergeben eine organische Formgestalt, die durch ihre Absonderlichkeit fasziniert. In der Reihe „Krieg der Welten“ treffen diese Acrylharz- Formen auf für den täglichen Gebrauch konstruierte Alltagsgegenstände und berauben sie Ihrer Funktionalität, lassen sie also ganz und gar Form werden. Ebenfalls Alltagsgegenstände oder aus der Kunstgeschichte bekannte Bildhauereien wie die Venus von Milo verfremdet Weber in seiner Serie „Vergrößerungen“ mit unnatürlich scheinenden Mutationen. So stellt er das Spannungsverhältnis des menschlichen Lebens zwischen natürlichem Wachsen und bewusstem Eingreifen dar.

Der Künstler Martin Koroscha bricht mit herkömmlichen Sehgewohnheiten: Seine digital aussehenden Bilder entpuppen sich als handgemachte Acrylmalereien. Auf quadratischen Baumwollwänden entwirft Koroscha klare Landschaften und Architekturen. Das Ungewöhnliche: Die Szenerien sind menschenleer, die Natur wirkt starr. Lediglich ein immer wiederkehrender Baum entzieht sich aufgrund seiner sichtbaren Pinselspur der streng konstruierten Welt. Dynamik jedoch verleihen dem Bild die surreal in Szene gesetzten Architekturen. Sie scheinen teilweise auf den Betrachter zuzuschweben. Auch hier wiederholt sich also der Bruch mit den herkömmlichen Sehgewohnheiten: Nicht die Natur verleiht dem Bild seine Lebendigkeit, sondern die architektonischen Konstrukte.

Kunstförderung im Rotes Kreuz Krankenhaus

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) zeigt und fördert seit 1996 Kunst auf hohem Niveau. Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst nicht nur den Patienten und Mitarbeitern, sondern auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher. Das Krankenhaus leistet durch den Ankauf einzelner Kunstwerke einen Beitrag zur Förderung der regionalen Kunstlandschaft und baut gleichzeitig eine in dieser Art einmalige Sammlung auf.

Welten bauen – In Konstruktionen leben. Plastiken von Rainer Weber und Malereien von Martin Koroscha
23. September 2012 bis 20. Januar 2013 im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Um E-Mail-Anmeldung zur Ausstellungseröffnung wird bis zum 14.09.2012 per an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Materialien zum Herunterladen

Die Bilder sind zum Abdruck bei themengebundener Berichterstattung und zur redaktionellen Ankündigung freigegeben.

Großes Eröffnungsfest des Forum K – Ärztehaus und Tagungszentrum am RKK

Samstag, 8. September von 11 bis 16 Uhr:

Im Rahmen der umfangreichen Neu- und Umbauarbeiten am RKK ist das 5.000 qm große „Forum K“ entstanden. Darin befinden sich das Ärztehaus, die neue Zentrale Notaufnahme, die Terminambulanz und das ambulante OP-Zentrum des RKK. Viele Arztpraxen arbeiten bereits im Forum K: Neurologen, Onkologen, Orthopäden, Pulmologen, Urologen, Rheumatologen und das MVZ Gefäßmedizin. Im Herbst zieht die Kardiologische Praxis ein. Das neue, große Tagungszentrum bietet Kapazitäten bis zu 250 Personen, hat eine überdachte Terrasse neben dem Piepe-See und direkten Zugang zur ebenfalls neuen Tiefgarage.

Am Samstag, 8. September feiert das Forum K ein großes, öffentliches Eröffnungsfest von 11 bis 16 Uhr und lädt dazu herzlich ein.

Um 11.30, 12.30 und 13.30 Uhr finden geführte Rundgänge statt. Tagungszentrum und Außenbereich werden von 11 bis 16 Uhr zur Spiele-Manege für die ganze Familie – mit Kinderschminken, Zauberer und Geschicklichkeitsspielen. Auch DRK-Rettungswagen und Motorrad möchten besichtigt werden. Sportliche Herausforderungen warten auf Groß und Klein: von Segway-Fahrten (ab 15J.) um- und ferngesteuerten Booten auf der Piepe über den Speed-Check Radar für Elfmeterschüsse bis zum Golf-Putting Green.

Musik und leckeres Essen dürfen natürlich nicht fehlen!

Der Einladungs-Flyer zum Download (PDF 310KB)

Schmerzmedizinische Fortbildung: Analgetika und Co.

Ärztefortbildungsveranstaltung

Eine interdisziplinäre Betrachtung der Analgetika und Co-Analgetika in der praktischen Schmerztherapie
am 14. Juli 2012 von 9.00 bis 14.00 Uhr

Die steigende Lebenserwartung führt dazu, dass immer mehr Patienten mit teilweise hochkomplexen Vorerkrankungen und Schmerzproblemen eine differenzierte Schmerzbehandlung benötigen. Gerade in dieser Patientengruppe ist eine effektive Schmerztherapie hinsichtlich Wirkung, Nebenwirkungen und Patientensicherheit eine große Herausforderung für die tägliche Praxis. Studien, Leitlinien aber auch Markteinführung angeblich neuer Medikamente helfen nicht immer weiter, da die Studienergebnisse meist an jungen und gesunden Untersuchungskollektiven erhoben wurden. Vereinzelte Analgetika werden zudem hinsichtlich ihres Nebenwirkungsprofils fachlich immer wieder sehr kontrovers diskutiert.

Mit ihrem Symposium Analgetika und Co. will die Klinik für Schmerzmedizin - Schmerzzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus die wichtigsten Fakten über therapeutische Wirkung, pharmakologische Eigenschaften, Drugmonitoring und juristische Aspekte der Analgetikaverschreibung klären. Anschließend soll am Beispiel zweier Patienten aus dem Schmerzzentrum ein beispielhaftes Schmerztherapiekonzept für die tägliche Praxis erarbeitet werden. Um die größtmögliche Neutralität in dieser Thematik sicher zu stellen, wurde bewusst auf ein Industriesponsoring verzichtet.

Die Schmerzklinik am RKK dankt der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Bremen und allen Referenten, die an dieser Veranstaltung mitwirken.

Der Programm-Flyer Analgetika und Co. zum Herunterladen (PDF, 155KB)

Gaumenfreuden und Hörgenüsse im Café K

Musikalisch-kulinarische Matinee im Rotes Kreuz Krankenhaus am 8. Juli um 11:30 Uhr

Anmeldung bitte bis zum 29. Juni unter 0421 55 99 371 (AB)

Traditionell bieten die Matineen im Café K Anregendes für alle Sinne: Spannende Werke von Künstlern aus der Region, ein reichhaltiges Brunchbüffet und musikalische Leckerbissen. Am 8. Juli 2012 lädt das Rotes Kreuz Krankenhaus zum Abschluss der aktuellen Ausstellung „Raum. Ergreifend“ ab 11:30 Uhr zur musikalischen Matinee mit dem Bremer Sängerquartett Earl Grey. Ausstellungskurator Tom Gefken entdeckte die A- Cappella-Formation im vergangenen November auf den Bremen-Tagen in Salzburg – und lud sie prompt zur Matinee ein.

Die vier ins Graue gereiften Herren geben seit fünf Jahren alles zum Besten, was ihnen zum Singen geeignet scheint. Zu ihrem Repertoire gehören sowohl Schlager der 20er und 30er Jahre als auch Madrigal-Stücke, Volkslieder und internationale Popsongs – viele davon arrangiert im Stil eines Barbershop-Quartetts.

Für das leibliche Wohl sorgt das Küchenteam des Café K mit einem reichhaltigen Brunchbüffet (pro Person: 12,50 Euro). Die ausstellenden Künstler, Dietrich Heller und Helmut Helmes, sind anwesend und führen nach dem Brunch ein letztes Mal persönlich durch die Ausstellung, die an diesem Tag endet.

Musikalisch-kulinarische Matinee mit dem Sängerquartett „Earl Grey“
Sonntag, 8. Juli 2012 um 11:30 Uhr
Im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus

Aufgrund der großen Nachfrage ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter Tel. 0421 – 55 99 371 (AB) oder per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Die Ausstellung: Raum. Ergreifend

Der uns umgebende Raum ist das zentrale Thema von Helmut Helmes und Dietrich Heller. Gekonnt inszenieren die Künstler in ihren Werken ein spannendes Wechselspiel zwischen Wahrnehmung, Perspektive und Raum – und mittendrin: ein Betrachter, der sich fragt, ob er seinen Augen noch trauen kann.

Die Künstler: Helmut Helmes und Dietrich Heller

Die Bilder von Helmut Helmes beeindrucken durch ihre markanten Strukturen: Dicke Farbschichten, in schwungvollem Gestus breit aufgetragen, dominieren die Werke des in Lohne/Oldenburg geborenen Künstlers. Seine zentralen Motive sind meist Menschen oder Tiere, die den Betrachter direkt anblicken. So schafft er ein Gegenüber für den Betrachter, der auf diese Weise selbst zum Betrachteten wird.

Der Bildhauer Dietrich Heller erforscht mit seinen Skulpturen aus Stein oder Bronze die Wirkung einer dreidimensionalen Form im Raum. Er fordert den Betrachter heraus, unterschiedliche Blickwinkel auf seine Werke richten und die Veränderung der Skulpturen zu beobachten. Mal wirken die Formen einheitlich und harmonisch, mal verzerrt und dissonant. So schafft der Bildhauer unzählige Bilder in einer einzigen Skulptur.

4. Bremer Nephrologie-Symposium

Ärztefortbildungsveranstaltung am Samstag, 02.06.2012 von 9.30 Bis 13 Uhr

Chronisch Nierenkranke weisen eine deutlich erhöhte Rate von Herzkreislauferkrankungen auf, die wesentlich zur hohen Morbidität und Mortalität in dieser Patientengruppe beiträgt. Diese Assoziation ist nicht rein zufällig, sondern beruht darauf, dass chronische Niereninsuffizienz und viele kardiovaskuläre Erkrankungen auf dieselben Risikofaktoren zurückzuführen sind. Zusätzlich konnten in den letzten Jahren bei chronisch Nierenkranken neue, wesentliche Risikofaktoren identifiziert werden, die nicht den klassischen entsprechen und möglicherweise auch bei Nierengesunden einwirken. Zunehmend wird ersichtlich, dass etablierte, kardiologische Leitlinien für CKD nicht oder nur eingeschränkt gültig sind. Gerade für diese Patientengruppe mangelt es an gut definierten, diagnostischen und therapeutischen Strategien. Zudem ist selbstverständlich, dass chronisch Niereninsuffiziente mit Herz-Kreislauferkrankungen interdisziplinär behandelt werden müssen.

Zum interdisziplinären Dialog möchte die Medizinische Klinik im rotes Kreuz Krankenhaus Hausärzte, Internisten, Kardiologen und Nephrologen sehr herzlich einladen. Sachkundigen Referenten werden versuchen, die beschriebenen Unsicherheiten aufzugreifen, spezielle Handlungsempfehlungen für chronisch Niereninsuffiziente mit Herz-Kreislauferkrankungen zu geben und diese mit den Gästen intensiv zu diskutieren.

Der Programm-Flyer zum Download (PDF 314KB)

Dr. Bernd Wagener nach knapp 25 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Mit Leib und Seele Mediziner

Der Berliner Dialekt ist nie ganz verschwunden, auch wenn seine berufliche Laufbahn ihn einmal quer durch Deutschland führte: Vom Assistenzarzt an der Spree als Facharzt für Innere Medizin in Freudenstadt, Anästhesist in Tübingen bis nach Bremen ins Rotes Kreuz Krankenhaus 1988. Dazwischen lagen Jahre als niedergelassener Internist in einer Landarztpraxis und mehrere Auslandseinsätze für die Deutsche Flugrettungswacht, zum Beispiel in Afrika. Im Rotes Kreuz Krankenhaus leitete der Facharzt für Anästhesiologische Intensivmedizin und Spezielle Schmerztherapie am Ende seiner Karriere die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin.
Am Freitag, 4. Mai, kamen mehr als 100 Kollegen, Wegbegleiter und Freunde in der Klinik zusammen, um den beliebten Mediziner zu verabschieden. Der leidenschaftliche Einsatz für eine humane Medizin blitzte selbst in seiner letzten Ansprache noch durch: „Vertrauen ist mit das Wichtigste“, richtete sich der engagierte Katholik vor allem an die jüngeren Kollegen, „Vertrauen haben und Vertrauen schaffen. Standardisierte Abläufe sind sicher notwendig, aber ich meine, wir müssen jeden einzelnen Patienten in seiner ganzen Persönlichkeit sehen. Ich denke, als Ärzte müssen wir bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und im Notfall auch einmal eigene Entscheidungen zu treffen, jenseits Leit- und Richtlinien“.

Großes Engagement und Fachexpertise, verbunden mit Nähe und Menschlichkeit bescheinigten ihm Geschäftsführung und Kollegen. „Dr. Wagener hat die Anästhesie- und Intensivmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus federführend aufgebaut und stetig weiterentwickelt“, betonte Dr. Stefan Herget- Rosenthal, Ärztlicher Direktor am RKK. „Den guten Ruf des Hauses verdanken wir Kollegen wie Dr. Wagener. Seine Bescheidenheit und Kollegialität machen ihn dabei zu einem echten Netzwerker, dessen Professionalität, Erfahrung und freundliche Art wir sehr vermissen werden.“

Wer profitiert nun von der neu gewonnenen Freiheit des beliebten Mediziners? Zunächst die Familie, seine Frau, ebenfalls Ärztin am RKK, und seine drei erwachsenen Söhne – alle drei ebenfalls im Gesundheitswesen engagiert. Er selber freut sich auf ausgedehnte Wohnmobiltouren, gute Jazzkonzerte und Ruderpartien. Viel Zeit bleibt ihm aber eigentlich nicht: Seit Sommer 2011 unterrichtet Wagener Anästhesiefachkräfte an einer Schule in Delmenhorst. Und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) bleibt er weiterhin ehrenamtlich als Landesarzt und Kreisbereitschaftsarzt treu.

Foto: Ingo Wagner

Gefäßzentrum Bremen am RKK erneut zertifiziert

Rotes Kreuz Krankenhaus ist Kompetenzzentrum für Gefäßerkrankungen

Das Gefäßzentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus hat sich zum dritten Mal von führenden ärztlichen Fachgesellschaften prüfen lassen, der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) und der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG). Beide Fachgesellschaften haben entschieden, dass das Rotes Kreuz Krankenhaus weiterhin alle Anforderungen für ein Hochleistungszentrum im Fachgebiet Gefäßmedizin erfüllt. Damit bleibt das RKK das führende Kompetenzzentrum für Gefäßerkrankungen im Zentrum Bremens.

Die wichtigsten Anforderungen an ein zertifiziertes Gefäßzentrum sind:

  • Gewährleistung einer 24-Stunden-Versorgung durch voll weitergebildete Fachärzte
  • Expertise durch hohe Fallzahlen
  • funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Teilnahme an qualitätssichernden Maßnahmen
  • strukturierte Ausbildung für junge Ärzte bzw. anerkannte Weiterbildungsbefugnis durch die zuständige Ärztekammer

Die Zertifizierung für Gefäßzentren gilt immer nur für drei Jahre, weil die aktuelle Leistungsfähigkeit beurteilt wird.

Hintergrundinformation Gefäßzentrum Bremen am RKK

Im Gefäßzentrum wird Kooperation groß geschrieben. Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen beraten gemeinsam über die beste Behandlungsmethode für jeden individuellen Patienten. Damit erhält jeder Patient das für ihn optimale Behandlungskonzept. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kürzere Wege, weniger Arztwechsel, Vermeidung von Doppeluntersuchungen, alle modernen Therapiemöglichkeiten auf höchstem Niveau und unter einem Dach. Das RKK-Gefäßzentrum gilt als besonders spezialisiert in der Behandlung von

  • Verengungen an der Halsschlagader durch Stent und Operation
  • Erweiterungen der Hauptschlagader
  • Durchblutungsstörungen der Beine (z.B. Ballonaufdehnung oder Operation)
  • Krampfadern mit modernsten Methoden wie Kryo-Stripping oder Radiofrequenz
  • Nierenerkrankungen, wenn die operative Schaffung eines Dialyseshunts erforderlich ist.

AOK und Rotes Kreuz Krankenhaus wollen Patienten ambulant „keimfrei“ machen

Pilotprojekt gegen gefährliche MRSA-Keime

Antibiotikaresistente Krankenhauskeime verursachen seit Jahren bundesweit schwere Erkrankungen oder gar Todesfälle bei Krankenhauspatienten, die zum Beispiel über ein schwaches Immunsystem verfügen. Bei den sogenannten MRSA-Bakterien (Methicillin resistente Staphylococcus aureus) können die Patienten selbst, aber auch Bettnachbarn im Zimmer die Überträger sein. Die AOK Bremen/Bremerhaven und das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) starten deshalb jetzt in Kooperation mit der B. Braun Melsungen AG ein Pilotprojekt zur Sanierung von Patienten, die Träger von MRSA-Keimen sind und die ein künstliches Gelenk oder eine Gefäßprothese eingesetzt bekommen sollen. Diese Keim-Sanierung erfolgt ambulant - bevor die Patienten zu der geplanten Operation in das Rotes Kreuz Krankenhaus kommen.

„MRSA-Keime kommen natürlicherweise auf der Haut und im Nasen- Mund-Rachen-Raum vor und sind bei Gesunden völlig ungefährlich“, betonte Privatdozent Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer des RKK, heute auf einer Pressekonferenz in Bremen. „Zur Gefahr werden sie erst, wenn sie zum Beispiel im Krankenhaus immungeschwächte Menschen befallen und in Wunden gelangen - dann können sie schwere Komplikationen hervorrufen. Im schlimmsten Fall muss die Prothese wieder herausoperiert werden.“ Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK, sagte, dass alle Krankenhäuser im Land Bremen, auch das RKK, schon seit einigen Jahren gezielt Risikopatienten auf MRSA-Keime untersuchen, um die Gefahr der Übertragung auf andere Patienten zu verringern. „Das Pilotprojekt mit der AOK ist ein weiterer Schritt, diese Hygienemaßnahmen auszubauen.“

Nach Angaben von Norbert Kaufhold, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, will die Krankenkasse gemeinsam mit dem RKK mit dem zunächst auf ein Jahr befristeten Projekt wichtige Erkenntnisse sammeln, ob sich MRSA-Infektions- und Komplikationsraten auf diese Weise senken lassen. „Wir wollen die Möglichkeiten nutzen, unsere Versicherten vor unnötigen Risiken zu schützen“, so Kaufhold. Dr. Martin Götz, Referatsleiter für medizinische Fragen bei der Bremer Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit, begrüßte die Initiative: „Die Aktion der AOK istvorbildlich und ein wichtiger weiterer Baustein für den Ausbau des Bremer MRSA-Netzwerks an der Schnittstelle zwischen stationärer und vertragsärztlicher Versorgung.“

Das in dem Pilotprojekt geplante MRSA-Screening wie auch die ambulante MRSA-Sanierung für diese Patientengruppe sind freiwillig. Wird ein MRSA-Keim im Rotes Kreuz Krankenhaus zum Beispiel beim Abstrich aus Nase, Rachen und Leiste nachgewiesen, bekommen die Patienten ein für sie kostenloses Paket mit Desinfektionsmitteln, Einmal-Zahnbürsten und Einmalkämmen der B. Braun Melsungen AG mit nach Hause. Sie werden zuvor ausführlich darüber aufgeklärt, wie sie diese Mittel anwenden sollen.

Wichtiger Bestandteil des sogenannten Eradikationszyklus ́ (Sanierung von MRSA-Keimen) innerhalb von fünf bis sieben Tagen ist eine antibakterielle Nasensalbe, die dreimal täglich angewendet wird. Zwei- bis dreimal täglich muss eine antiseptische Lösung zur Mund- und Rachenspülung benutzt werden, außerdem sollen sich die Patienten täglich mit antiseptischer Seife waschen. Die MRSA-Träger müssen in dieser Frist jeden Tag Textilien und Gegenstände wechseln, die mit der Haut oder Schleimhaut Kontakt haben - also etwa die Bettwäsche, Handtücher, Waschlappen, Zahnbürsten sowie Kämme oder Bürsten.

Hintergrund:

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus = MRSA sind Bakterien, die als Besonderheit einen Abwehrmechanismus gegen bestimmte Antibiotika wie Methicillin und Oxacillin entwickelt haben. Gewöhnliche Staphylococcus-aureus-Bakterien sind natürlicher Bestandteil der Hautflora, viele gesunde Menschen tragen sie, ohne es zu wissen und ohne Nachteile für ihre Gesundheit. Sie siedeln gerne auf der Hautoberfläche und Schleimhaut (Nase-Rachen-Raum, Leiste). Dringt ein Erreger zum Beispiel durch eine Wunde in die Haut ein und kommt es zu einer Infektion, lässt sich diese in der Regel gut behandeln. Das kann bei MRSA-Keimen anders sein – die Erreger sind schwieriger zu behandeln, weil sie nicht nur gegen Methicillin, sondern auch gegen viele andere Antibiotika unempfindlich sind. MRSA-Bakterien führen bei Gesunden nicht häufiger zu Infektionen, diese sind aber deutlich schwerer zu behandeln.

Das Pilotprojekt von AOK Bremen/Bremerhaven und Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) konzentriert sich auf Patienten, denen künstliches Material wie zum Beispiel ein Gelenkersatz implantiert wird. Allgemein beziehen sich die Kontroll- und Sanierungsmaßnahmen gegen MRSA auf solche Patienten, die bestimmte Risikofaktoren für den Keim haben. Das MRSA-Netzwerk Bremen hat folgende Risikogruppen definiert:

  • Patienten, bei denen schon einmal ein MRSA-Keim nachgewiesen wurde,
  • Patienten aus Regionen/Einrichtungen mit bekannt hoher MRSA-Trägerschaft,
  • Patienten, die in den zurückliegenden 12 Monaten mehr als drei Tage in einer Klinik gelegen haben,
  • Patienten, die während eines stationären Aufenthaltes Kontakt zu MRSA-Trägern hatten, etwa als Zimmernachbarn,
  • Patienten, die beruflichen Kontakt zu Tieren in der landwirtschaftlichen Tiermast haben,
  • Patienten, die zwei oder mehr weitere Risikofaktoren aufweisen: chronische Pflegebedürftigkeit, liegende Katheter, Dialysepflichtigkeit sowie chronische Wunden, Hautwunden, Weichteilinfektionen oder Brandverletzungen.

Weitere Informationen:

Fördert Firmenfitness nachweisbar die Gesundheit der Mitarbeiter?

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen will es wissen

Es ist seit Jahren unstrittig, dass regelmäßige körperliche Aktivität sich auf den Menschen positiv auswirkt und gesundheitsfördernd ist. Animiert aber ein Sportangebot des Arbeitgebers die Mitarbeiter, mehr Sport zu treiben? Und führt dies dann auch zu einer nachweisbar verbesserten Gesundheit und Fitness der Mitarbeiter? Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) will es wissen – und startet eine wissenschaftliche Studie. 170 der 660 Mitarbeiter des Hauses trainieren seit dem ersten Januar 2012 im Rahmen des betrieblichen Fitnessprogramms von Hansefit / i2c idea|2|consulting. Die Klinikleitung fördert dies finanziell.
„Wir arbeiten in einem Haus, in dem sich alles um das höchste Gut des Menschen dreht: die Gesundheit“, sagt Privatdozent Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer am RKK. „Gleichzeitig führt viele von uns der eigene Beruf oft an die Grenzen der Belastbarkeit. Schichtdienste, höchste Konzentration und Alarmbereitschaft, körperlich schwere Arbeit in der Pflege, psychische Belastung – es ist für unsere Mitarbeiter sehr wichtig, den individuellen, persönlichen Ausgleich zur Arbeit zu finden und eine gute Work-Life-Balance herzustellen.“ Was die Klinikleitung am Firmenfitnessangebot von Hansefit überzeugt hat, war das flächendeckendes Netz an Fitness- und Sportmöglichkeiten in und um Bremen. Auch Sportarten wie Schwimmen, Badminton, Squash oder Golf und Wellness-Angebote, wie Sauna und Entspannungskurse können genutzt werden.

Für die wissenschaftliche Studie am RKK stellten sich 47 Mitarbeiter zur Verfügung, die sich aufgrund des Angebotes vorgenommen haben im kommenden Jahr mehr Sport zu treiben. Sie haben dabei die einmalige Chance, ihren persönlichen Fitness- und Gesundheitszustand und dessen mögliche Verbesserung in einem Jahr ganz individuell zu ermitteln. „Uns interessieren die Auswirkungen auf Blutdruck, Ruhepuls, Gewicht, Blutfette, Begleitmedikation und Fitness“, erklärt Dr. Martin Langenbeck, Initiator der Studie und tätig als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik am RKK. Die Ergebnisse der Befragungen und der Laboruntersuchungen werden anonymisiert und können nur von der Studienleitung zugeordnet werden.

Zu Beginn der Studie im Januar 2012 wurde ein kurzer Fragebogen an die Teilnehmer verteilt, in dem einige Fragen zu Alter, Größe, Gewicht, Beruf, körperlicher Aktivität in Beruf und Freizeit, Medikamenteneinnahme etc. beantwortet werden mussten. Anschließend nahmen die Ärzte Blut ab, um die Blutfette, Blutzucker und hsCRP (Entzündungsparameter) zu bestimmen. Abschließend führten die Teilnehmer einen kurzen wissenschaftlich evaluierten Fitnesstest durch. Jeweils nach drei Monaten füllen die Probanden erneut einen Bogen mit drei bis vier Fragen zu Ihren sportlichen Aktivitäten aus. Nach 12 Monaten werden die Befragung, die Laboruntersuchung und der Fitnesstest vom Anfang wiederholt. Die Studie ist danach abgeschlossen. Jeder Teilnehmer erhält seine individuelle Auswertung der Ergebnisse.

„Wir sind sehr gespannt auf das Ergebnis. Das Engagement ist ohnehin für beide Seiten ein großer Gewinn“, betont Dr. Herget-Rosenthal. „Trotzdem wäre es schön, so etwas auch einmal schwarz auf weiß zu sehen und damit noch mehr Lust auf Bewegung zu machen.“ In einer möglichen wissenschaftlichen Veröffentlichung sollen die Daten von allen Teilnehmern später gemittelt und anonymisiert dargestellt werden.

Patienten-Informationsveranstaltung der Bremer Schmerzgesellschaft

Neues Beratungstelefon von Betroffenen für Betroffene

Schmerzen sind wichtige Warnsignale des Körpers: Sie zeigen an, dass etwas nicht in Ordnung ist. Akuter Schmerz wird chronisch, wenn man ihn nicht ausreichend behandelt und er länger anhält. Chronische Schmerzen können sich verselbständigen und ein so genanntes „Schmerzgedächtnis“ bilden - und sind damit eine eigene Erkrankung geworden.

Am Mittwoch, 22. Februar, findet um 15 Uhr eine Patienten-Informationsveranstaltung der Bremer Schmerzgesellschaft im Tagungszentrum des Rotes Kreuz Krankenhaus statt. Es referieren Dr. Joachim Ulma, Vorsitzender der Bremer Schmerzgesellschaft und Leiter des Bremer Schmerzzentrums am RKK sowie Dr. Michael Fakharani, niedergelassener Schmerztherapeut, über Rückenschmerzen und die Chronifizierung von Schmerzen.

Vorgestellt wird an diesem Tag auch die neue Telefonhotline der Bremer Schmerzgesellschaft.

Jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr stehen erfahrene Mitglieder des Vereins telefonisch für Fragen schmerzkranker Bremerinnen und Bremer zur Verfügung. Sie können sich beraten lassen, wie und wo Sie weitere Informationen über ihre Schmerzkrankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten erhalten. Es wird auch versucht, bei sozialen und psychischen Problemen Hilfestellung zu geben. Hintergrund: Viele Schmerzkranke stehen am Rande einer privaten und beruflichen Katastrophe: Arbeitsausfälle bis zur Berufsunfähigkeit, Unverständnis oder hohe Belastungen in der Familie führen zu Resignation und Depressionen. Schmerzpatienten fühlen sich häufig nicht ernst genommen und bei der Lösung ihrer Probleme allein gelassen. Bis sie in schmerztherapeutische Behandlung kommen, haben viele eine jahrelange Odyssee hinter sich. Aufgabe der Schmerzgesellschaft ist es, schmerzkranken Menschen und ihren Angehörigen rund um das Thema Schmerzerkrankung zu helfen und sie zu unterstützen. Hier engagieren sich ehrenamtlich zahlreiche Patienten und Betroffene, Ärzte und Therapeuten.

Die telefonische Beratung der Bremer Schmerzgesellschaft ist ab 29. Februar 2012 unter der Telefonnummer 0152- 04570575 jeden Mittwoch von 14:00 bis 17:00 Uhr erreichbar.

Weitere Informationen: www.bremer-schmerzgesellschaft.de

Raum. Ergreifend im Café K

Neue Ausstellung mit Bildern von Helmut Helmes und Skulpturen von Dietrich Heller eröffnet am 11. März im RKK

Unter dem Titel „Raum. Ergreifend“ zeigt das Rotes Kreuz Krankenhaus Bilder und Skulpturen der Künstler Helmut Helmes und Dietrich Heller ab Sonntag, 11. März 2012. Die Vernissage beginnt um 11:30 Uhr im Café K. Zur Eröffnung spricht der Kulturjournalist Dr. Rainer Beßling. Es wird um Anmeldung bis zum 2. März gebeten.

Der uns umgebende Raum ist das zentrale Thema von Helmut Helmes und Dietrich Heller. Gekonnt inszenieren die Künstler in ihren Werken ein spannendes Wechselspiel zwischen Wahrnehmung, Perspektive und Raum – und mittendrin: ein Betrachter, der sich fragt, ob er seinen Augen noch trauen kann.

Die Bilder von Helmut Helmes beeindrucken durch ihre markanten Strukturen: Dicke Farbschichten, in schwungvollem Gestus breit aufgetragen, dominieren die Werke des in Lohne/Oldenburg geborenen Künstlers. Diese expressive Oberflächengestaltung kontrastiert mit einer eher leisen Farbpalette, die zu einer Nebeneinanderstellung von Hellem und Dunklem tendiert und den Gemälden ihre Spannkraft verleiht. So schafft er ein Gegengewicht zu der in den Raum drängenden Plastizität und stabilisiert seine Motive im Bild, hält sie im „Bildraum“ fest. Seine zentralen Motive sind meist Menschen oder Tiere, die den Betrachter direkt anblicken. So schafft er ein Gegenüber für den Betrachter, der auf diese Weise selbst zum Betrachteten wird. Über die voluminöse Malweise hinaus erzeugt Helmes damit eine weitere Verbindungsebene in den Raum hinein, und die psychologische assoziative Kraft von Malerei zeigt ihren Wirkungsspielraum.

Der Bildhauer Dietrich Heller erforscht mit seinen Skulpturen aus Stein oder Bronze die Wirkung einer dreidimensionalen Form im Raum. Sein zentrales künstlerisches Untersuchungsfeld ist: „Wie gelingt es mir mit einem dreidimensionalen Ding eine maximale Wirkung beim Betrachter zu erzielen? Körperlich – Gefühlt und Visuell!“
Dabei befasst sich Heller mit unterschiedlichen Blickwinkeln und fordert den Betrachter heraus, indem er Skulpturen schafft, die aus einer bestimmten Perspektive gesehen eine überraschende Einheitlichkeit der Figur zeigen. Auch entfalten die Skulpturen aus diesem Betrachtungswinkel ihre größte Wucht. Von allen anderen Standpunkten aus gesehen, ergeben sich Verzerrungen. Dieses Phänomen ermöglicht es dem Bildhauer, in einer einzigen Skulptur unzählige Bilder zu erschaffen.

Es wird um Anmeldung bis zum 2. März gebeten per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Kunstförderung im Rotes Kreuz Krankenhaus

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen zeigt und fördert seit 1996 Kunst auf hohem Niveau. Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst nicht nur den Patienten und Mitarbeitern, sondern auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher. Das Krankenhaus leistet durch den Ankauf einzelner Kunstwerke einen Beitrag zur Förderung der regionalen Kunstlandschaft und baut gleichzeitig eine in dieser Art einmalige Sammlung auf.

Materialien zum Herunterladen

Die Bilder sind zum Abdruck bei themengebundener Berichterstattung und zur redaktionellen Ankündigung freigegeben. Die Bildrechte liegen bei den jeweiligen Künstlern.

Ein Meilenstein für Adrian

RKK-Chefarzt setzt sich für kleinen rumänischen Rheumapatienten ein. OP soll Laufen ohne Krücken ermöglichen

Der 20. Januar 2012 wird wieder ein wichtiger Tag im Leben von Adrian Marius Pirvu. Der 14jährige Junge aus Giurgiu im Süden Rumäniens hat bereits einige Reisen nach Bremen hinter sich gebracht; jedes Mal ging es ihm bei der Rückkehr in die Heimat etwas besser. Adrian leidet seit seinem neunten Lebensjahr an schwerstem Rheuma. Die notwendige Behandlung ist in Rumänien nicht möglich. Nachdem die Gelenkentzündungen 2010 in der Prof. Hess-Kinderklinik gelindert werden konnten, steht nun eine Operation des rechten Kniegelenks an. Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für orthopädische Rheumatologie am Rotes Kreuz Krankenhaus, operiert den Jungen kostenlos. „Adrian hat durch die lange Zeit ohne Behandlung nicht nur große Schmerzen, sondern auch Fehlstellungen entwickelt, die alleine mit Medikamenten und physikalischer Therapie nicht in den Griff zu bekommen sind“, erklärt Arnold. „Durch die Operation der Weichteile im Kniegelenk und die Verlängerung der Sehnen möchte ich die Beweglichkeit des rechten Beins verbessern – es wäre mein größter Dank, wenn Adrian nicht mehr humpeln müsste“.

Dass Adrian Hilfe in Bremen bekommt, hat er Ana König aus Wernigerode zu verdanken. Die gebürtige Rumänin traf den schmächtigen Jungen bei einem Heimatbesuch. Der Anblick des Kindes – voller Schmerzen, deformiert und im Rollstuhl sitzend, ließ ihr keine Ruhe. Ana und Steffen König, selbst Eltern zweier kleiner Kinder, holten Adrian zur ärztlichen Untersuchung bei Kinderarzt Dr. Jürgen Beese nach Wernigerode. Ihm war schnell klar: Eine so schwere rheumatische Erkrankung bedarf Expertenwissen – und Geld. Während Adrian in der Prof. Hess-Kinderklinik in Bremen dank Infusionstherapien mit entzündungshemmenden Medikamenten nach fünf Jahren den Rollstuhl erstmals wieder verlassen konnte, setzte das Musiker-Ehepaar König in Wernigerode weiter alle Hebel in Bewegung, um Spendengelder für ihr „drittes Kind“ zu sammeln. Das Philharmonische Orchester spendete Eintrittsgelder, weitere Firmen und Vereine folgten - ein Konto wurde eingerichtet. Königs organisieren auch diesmal wieder Flüge für Adrian und seine Mutter, die Behandlung, den Aufenthalt etc. und ermöglichten damit die weitere Behandlung des kleinen Rumänen. „Adrian hat kaum noch Schmerzen. Er lacht viel, geht zum Gymnasium – er lebt endlich wieder auf“, beschreibt Ana König die Veränderungen des Kindes rund um die medizinische Behandlung in Bremen. Adrian selbst setzt große Hoffnungen in die Knie-OP, denn er möchte sein Leben ohne Krücken leben.

Die medizinisch notwendige Behandlung wird auch nach der Operation im Rotes Kreuz Krankenhaus für Adrian nicht abgeschlossen sein, weitere Aufenthalte in Bremen sind notwendig. Für Spenden steht folgendes Konto zur Verfügung:

Spendenkonto:
Adrian Marius Pirvu
Bremer Landesbank, Verwendungszweck: 37 47 80
Kontonummer: 10 70 33 00 02, Bankleitzahl: 290 500 00

Foto zum Abdruck frei (Fotograf Michel Ihle): Carmelia und Adrian-Marius Pirvu bei der Untersuchung des Knies von Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädische Rheumatologie.

Materialien zum Herunterladen

Gründung neuer Selbsthilfegruppe zur Krankheit Lungenhochdruck

Erstes Treffen des PH (Pulmonale Hypertonie) Landesverbandes Niedersachsen-Bremen am 8. Februar um 15 Uhr im RKK

Blaue Lippen, Luftnot, Müdigkeit, Kurzatmigkeit: Oft werden die ersten Anzeichen der Krankheit Lungenhochdruck ignoriert und auch von Ärzten übersehen. “Mangelnder Trainingszustand” ist häufig die falsche Diagnose - mit dramatischen Folgen für die Patienten. Die Pulmonale Hypertonie (PH) ist eine seltene, schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt oft tödlich endet. Die Blutgefäße der Lunge sind verengt, deshalb steigt der Blutdruck in den Lungengefäßen zwischen rechter und linker Herzkammer. Das führt zu einer Durchblutungsstörung der Lunge, zu einer schlechteren Sauerstoffaufnahme und Überlastung der rechten Herzkammer. Herzversagen kann die Folge sein.

Die neue Selbsthilfegruppe Pulmonale Hypertonie wird am Mittwoch, 8. Februar um 15 Uhr im Forum K, Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) gegründet. Alle betroffenen Patienten in Bremen und Niedersachsen sind herzlich hierzu eingeladen! Der Initiatorin Marlies Schönrock stehen aus dem RKK Dr. Martin Langenbeck, Leitenden Oberarzt der Medizinischen Klinik und Prof. Blindt, Kardio Bremen, zur Seite. Beide Experten halten Kurzvorträge zum Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten. Bei regelmäßigen Patiententreffen im RKK wollen die Betroffenen ihre Erfahrungen austauschen, mit anderen über die Krankheit und ihre Folgen sprechen und sich über Neuigkeiten informieren. Die neue Selbsthilfegruppe schließt sich als Landesverband Niedersachsen- Bremen dem Bundesverband Pulmonale Hypertonie e.V. an.

In Bremen hat sich das Rotes Kreuz Krankenhaus in Kooperation mit der Kardiologischen Praxis „Kardio Bremen“ auf die Therapie von Lungenhochdruck spezialisiert und 2010 das Netzwerk Pulmionale Hypertonie gegründet, um die Versorgung von Lungenhochdruck- Patienten in Bremen und dem Umland zu verbessern.

Gründungstreffen Selbsthilfegruppe „PH Landesverband Niedersachsen-Bremen“
Mittwoch, 8. Februar 15 Uhr
Forum K – Tagungszentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
St. Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Weitere Informationen:
Selbsthilfegruppe PH Landesverband Niedersachsen-Bremen
Ansprechpartnerin: Marlies Schönrock
Tel. 0421 / 37 14 38
E-Mail: niedersachsen-bremen@phev.de

Weiterführende Links: www.phev.de, www.ph-bremen.de, www.kardio-bremen.de

Jazzige Matinee mit Brunchbüfett im Rotes Kreuz Krankenhaus

Musik, Kunst und Leckerbissen am Sonntag, 22. Januar um 11.30 Uhr im Café K / Anmeldung bis zum 10. Januar

Jazzige Töne und Leckerbissen vom Brunchbüfett erwarten die Besucher der musikalischen Matinee am 22. Januar ab 11.30 Uhr im Café K des Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Das Duo „Two Jazz“ begleitet die Gäste musikalisch beim gemütlichen Brunch am kalt-warmen Büfett (10 Euro p. Person) und beim Rundgang durch die aktuelle Ausstellung. Die Matinee findet im Rahmen der aktuellen Kunstausstellung „Distanz halten“ statt, die Bilder von Eugenia Gortchakova und Skulpturen von Amir Omerovic zeigen. Beide Künstler sind anwesend und führen im Anschluss durch die Schau.

Two Jazz – ein musikalisches Duo, das mit großer Lust Stücke für die pure Kombination von Gitarre und Gesang neu arrangiert. Mal umwälzend-mutig, mal sorgsam-sanft spielen sie mit dem Original und schaffen so ein unerwartetes Musik-Erlebnis. Die kraftvolle Stimme von Sängerin Peggy Janauschek kombiniert mit dem leidenschaftlichen Gitarrenspiel von Udo Janoske haucht Jazz- und Bluesstücken, Rockballaden und Popsongs neues Leben ein. Die beiden wissen genau, was ihnen liegt: Musik, die entrückt und verzückt. Musik, die rundum wohl tut!

Aufgrund der hohen Nachfrage wird um telefonische Anmeldung bis zum 10. Januar unter 0421 55 99 371 (Anrufbeantworter) gebeten

Die Musiker:

Peggy Janauschek begann ihre Bühnenkarriere mit 18 Jahren. Es folgten mehrere Jahre als Frontsängerin verschiedener Bands mit zahlreichen Konzert- und Festivalauftritten. Seit 1996 ist sie als Sängerin verschiedener Ensembles erfolgreich mit Auftritten unter anderem für Radio Bremen, IBM Hamburg, Werder Bremen, Mercedes Benz. Sie arbeitet zudem als Musikpädagogin sowie Therapeutin und leitet mehrere Chöre.

Udo Janoske absolvierte das Studium der Gitarre an der Folkwanghochschule in Essen und der Hochschule für Künste in Bremen mit Auszeichnung. Nach mehreren nationalen und internationalen Preisen (u.a. Internationaler Gitarrenwettbewerb Ulricehamn, Schweden; Concours International De Guitar, Paris; Folkwangwettbewerb, Essen) folgten Auftritte in ganz Europa sowie Radio- und CD-Veröffentlichungen. Er ist nicht nur leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Musikpädagoge.

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0