Aktuell

Gesellschaft, Festschmaus und ein Dach über dem Kopf an Heiligabend

Die Gemeinde St. Michaelis – St. Stephani lädt an Heiligabend von 18 bis 21 Uhr alle Menschen ein, die an diesem Tag Gesellschaft oder ein Dach über dem Kopf suchen. Die Weihnachtsfeier findet im Gemeindehaus St. Pauli in der Großen Krankenstr. 11 statt, das die Vereinigte Evangelische Gemeinde Bremen-Neustadt zur Verfügung gestellt hat. Es gibt ein Programm mit Begrüßung, Andacht, Singen, einem Künstler und Zeit für Gespräche. „Zusammen zu sein, zusammen zu lachen, zu reden und vor allem nicht alleine zu sein ist gerade an diesem Abend das wichtigste für unsere Gäste“, so Ulrike Krusch-Jung, zuständige Pastorin der Gemeinde. Sie ist mit vielen freiwilligen Helfern im Einsatz an diesem Abend. Viele Gäste freuen sich besonders auf das traditionelle Festtagsessen, gespendet vom Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. 60 kg Fleisch, 140 kg Kartoffeln und 60 kg Rotkohl: Michael Winne, Küchenchef im RKK, und sein Team kochen am Nachmittag des 24. Dezember leckeres Schweinegulasch mit Apfelrotkohl und Kartoffeln und liefern das Menü für knapp 300 Personen mitsamt Tellern und Besteck ins Gemeindehaus St. Pauli. **Freiwillige Helfer an Heiligabend von 17.00-21.30 Uhr für die Mitarbeit im Team werden noch gesucht und können sich unter Tel. 6949380 informieren.** Der Helferkreis, der aus Menschen in ganz Bremen besteht und die Gemeinde in der westlichen Altstadt engagieren sich seit über 30 Jahren für Obdachlose und Menschen, die mit wenig auskommen müssen. Sie sind natürlich auch auf finanzielle Hilfe und auf praktische Hilfe angewiesen. Spenden werden gerne entgegen genommen unter Konto 111 51 61 bei der Sparkasse Bremen, BLZ 290 50101. *Fotograf: Ingo Wagner*

Weihnachtsfeier im Rotes Kreuz Krankenhaus

Am Freitag, 16. Dezember, findet im Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus um 15.30 Uhr die jährliche Weihnachtsfeier statt. Eingeladen sind neben Patienten und Angehörigen auch Nachbarn aus der Neustadt und alle, die sich dem Haus verbunden fühlen. Das Bremer Saxophonquartett Four in Tune spielt weihnachtliche Musik aus vier Jahrhunderten. Dazu gibt es weihnachtliche Texte, Kaffee und Knabbereien. Natürlich darf auch die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas nicht fehlen. Auf die Besucher freuen sich die RKK- Seelsorgerinnen Regina Herkenhoff, katholische Pastoralreferentin und Birgit Wille, evangelische Pastorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.

Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016

Mittwoch, 16.11.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr im Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur ersten Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Thema »Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016« ins Rotes Kreuz Krankenhaus ein.

Mit dem Thema möchten wir einen unserer Schwerpunkte, die kolorektale Chirurgie, in den Fokus stellen. Sie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie nicht nur technische Fortschritte unseren Patienten nützen, sondern auch die Vernetzung der Behandlungspartner zu besseren Ergebnissen führt. Durch die interdisziplinäre Entwicklung von Leitlinien für das kolorektale Karzinom, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und die Sigmadivertikulitis konnte eine hohe Standardisierung bei der Diagnostik und operativen Therapie erreicht werden. Neue Techniken und Behandlungskonzepte, aber auch traditionelle Vorgehensweisen, stehen dennoch nach wie vor im Mittelpunkt kontrovers geführter Diskussionen. Dies gilt insbesondere auch für die entzündlichen und funktionellen Dickdarmerkrankungen, bei denen die Indikationsstellung zur operativen Therapie in enger Abstimmung mit den Behandlungspartnern und den betroffenen Patienten unter der Berücksichtigung von Aspekten der Lebensqualität erfolgt.

Wir freuen uns darauf, Sie im RKK zu begrüßen und Ihnen unser neues Team vorzustellen. Das Programm und die Referenten lesen Sie bitte im Flyer

Mit besten Grüßen,
Ihr PD Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ihre Anmeldung nimmt das Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Tel. 0421 / 55 99-241 gern entgegen.

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sucht Verstärkung

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit über 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite – und sucht ab sofort Verstärkung.
Die Leiterin des Teams, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren ab 25 Jahren für die ehrenamtliche praktische Hilfe am Krankenbett. Sie sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team.
Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis vier Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Interessierte melden sich bei Christel Menzer unter Tel. 04207 / 2453 oder per E-Mail an: cdmen@kabelmail.de

Weitere Informationen …

35. Bremer Rheumasymposium am Samstag, 5. November 2016

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen möchte Sie zusammen mit dem Regionalen kooperativen Rheumazentrum Bremen zum XXXV. Bremer Rheumasymposium am 05.11.2016 einladen.

Wie üblich haben wir das Programm an den von Ihnen am meisten gewünschten Vortragsthemen ausgerichtet. Die Polymyalgia rheumatica und die mit ihr vergesellschaftete Riesen- zellarteriitis gehören in der Praxis zu den häu geren entzündlich- rheumatischen Erkrankungen. Proximal betonte Myalgien, deutlich überhöhte Entzündungswerte, temporal betonte Cephalgien und als absolutes Warnsymptom Sehstörungen sind typische Symptome dieser zumeist erst nach dem 50. Lebensjahr auftretenden Erkrankung. Neben der Cortisontherapie gibt es hier einige sehr vielversprechende neue Therapieprinzipien, die wir Ihnen vorstellen werden.

Die moderne Bildgebung hilft uns entscheidend bei der Diagnostik entzündlicher Erkrankungen, bei der Aktivitätsbeurteilung und bei der Verlaufskontrolle. Bewährte Standards aber auch wichtige Neuerungen in der Bildgebung von rheumatischen Erkrankungen werden wir an zahlreichen Bild-Beispielen erörtern.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können jedes Organsystem des menschlichen Körpers betreffen. In 2016 werden wir Manifestatio- nen rheumatischer Erkrankungen an der Lunge thematisieren.

Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit mit einem vielgestal- tigen klinischen Bild und gutem klinischen Ansprechen auf Antibiotika. Leider werden zum Teil unspezi sche Symptome bei positiven Labor- tests als Lyme-Borreliose diagnostiziert und behandelt. In einem State- of-the-art-Vortrag wollen wir die Symptome, die Diagnostik und die Therapie umfassend darstellen.

In unserem rheumaorthopädischen Referat werden wir wichtige Neuig- keiten zum Ersatz von Hüft- und Kniegelenk unter besonderer Berück- sichtigung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen erörtern.

Wir hoffen, dass auch das diesjährige Programm wieder Ihr Interesse ndet und freuen uns darauf, Sie am 05. November 2016 in unserem Tagungszentrum im »Forum K« des Rotes Kreuz Krankenhauses Bremen begrüßen zu dürfen.

Ihre

Prof. Dr. med. Jens Gert Kuipers
Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie

Dr. med. Ingo Arnold
Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Der Flyer des 35. Bremer Rheumasymposiums zum Herunterladen.

Gefäßtag am Samstag, 29. Oktober von 11-15 Uhr

Programm: Vorträge rund um das Thema Gefäßmedizin, Filme und Info-Stände zu Durchblutungsstörungen, Gefäßprothesen, Aortenstents, Wundmanagement, Hygiene, Lymphdrainage und Physiotherapie.


Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig!

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Gefäßtag herunterladen (PDF, 424KB)

Rheuma-Forum

in Kooperation mit der Rheuma Liga Bremen e.V.

Programm: Vorträge und anschließend Fragestunde rund um die aktuelle Rheumatherapie (auch bei Kindern), Info-Stände von Selbsthilfegruppen und Physiotherapie.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 304

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Rheuma-Forum herunterladen (PDF, 195KB)

Herz-Forum

in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V.

Programm: Vortrag "Herz unter Stress - Bluthochdruck - Diabetes - Fettstoffwechselstörungen.
Anschließend Fragestunde und moderierte Podiumsdiskussion mit Experten rund um Herzerkrankungen.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 371

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Herz-Forum herunterladen (PDF, 200KB)

Wegweiser Gelenkersatz

Knie- und Hüftgelenkersatz ist das Thema einer Informationsveranstaltung des Endoprothetikzentrums im Roten Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 28. September. Gerade im Knie- und Hüftgelenk machen sich aufgrund der starken Beanspruchung häufig Verschleißerscheinungen bemerkbar, besonders im Alter. Auch ein Unfall oder eine Verletzung, Entzündungen, rheumatische Erkrankungen und Überbelastung können Gelenke schädigen.

Die Chefärzte Dr. Ingo Arnold und Dr. Dirk Hadler, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Dr. Carsten Brummerloh, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin klären über Behandlungsmöglichkeiten auf. Sie informieren über die Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese, den Krankenhausaufenthalt, die Reha und Physiotherapie vor und nach dem Eingriff. Pflegefachkräfte, Schmerz-, Physiotherapeuten und Sozialdienst beantworten Fragen.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Anmeldung ab 19.9. unter Tel. 0421 5599-1229

Reflexionen

Kunst-Konfrontationen von spannend über witzig bis überraschend präsentiert die aktuelle Ausstellung REFLEXIONEN im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Die Eröffnung ist am Sonntag, 4. September 2016 um 11:30 Uhr im Café K. Der Kulturjournalist und Kunstkritiker Rainer Beßling hält die Laudatio.

Kurator Tom Gefken bediente sich für die neue Präsentation erneut aus dem Magazin der Städtischen Galerie, die im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950 ist. Zu erleben sind Malerei, Zeichnung und Assemblage, also Collagen mit plastischen Objekten, jeweils gepaart mit einer fotografischen Arbeit. Die dabei absichtsvoll in Zusammenhang gebrachten Werke entstanden in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren: Das älteste Bild der Ausstellung, das Ölgemälde „Wüste Stätte“, beendete Otto Heinius im Jahr 1953, die jüngste Arbeit ist von 2009, eine Fotografie des Künstlers Daniel Müller Jansen.

Neben zeitlichen Gegenüberstellungen entspinnt sich aus unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstler oder der Darstellung gleicher Themen, wie Porträt, Landschaft oder Architektur, ein Austausch zwischen den Paarungen. Gegenüberstellung von Abstraktion, die Gewichtung von Fläche sowie einige rein humorvolle Spiegelungen geben dem Betrachter reichlich Raum für eigene Assoziationen. Aus den verschiedenen Genres entwickelt sich ein Dialog, der Raum für ganz eigene Sichtweisen und Reflexionen lässt.

Kooperationspartner Städtische Galerie Bremen

Mit der Ausstellung Reflexionen öffnet sich das RKK zum dritten Mal für Kunst aus der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Die Klinik gibt damit der Kooperation zwischen den beiden Neustädter Institutionen einen erneuten sichtbaren Ausdruck und vernetzt das vorhandene, breite Kulturangebot.

Seit 1985 versteht sich die Städtische Galerie Bremen als Zentrum zur Förderung aktueller bildender Kunst der Region. Die jährliche Ausstellung des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst findet in den insgesamt 600 Quadratmeter großen Galerieräumen im Buntentorsteinweg statt. Werkschauen, Retrospektiven von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region sowie Führungen und Veranstaltungen runden das Portfolio des Ausstellungshauses ab.

Reflexionen
Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
4. September 2016 bis 22. Januar 2017 im Café K,

Öffnungszeiten: werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr,
an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr

Bild oben: Karsten Joost, aus der Serie „Kyoto Walkers 3003“, 2004. Fotocredit: Jens Weyers. Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Rotes Kreuz Krankenhaus wird Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. unterstützt im Gesundheitswesen tätige Organisationen und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Bemühen, die Patientenversorgung so sicher wie möglich zu machen. Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und Patienten beraten seit 2005 in Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses über Lösungen zu konkreten sicherheitsrelevanten Themen. Sie entwickeln Handlungsempfehlungen, die allen Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen und Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Viele durch das Bündnis ins Leben gerufene oder mit-initiierte Projekte sind aus der Praxis für die Praxis entstanden und auch im RKK seit Jahren implementiert, beispielsweise die Aktion „Saubere Hände“ (Nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion), das Krankenhaus-CIRS-Netz-Deutschland (Nationales Berichts- und Lernsystem für Krankenhäuser) oder das Programm „Jeder Tupfer zählt“ – Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet.

„Wir freuen uns, seit August unterstützendes Mitglied und damit Förderer des unabhängigen Aktionsbündnisses zu sein“, sagt Conny Plötz, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Vom lernenden Gesundheitssystem des Aktionsbündnisses profitieren einerseits die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKK aber natürlich auch Patientinnen und Patienten - nicht nur durch kontinuierlich mehr Sicherheit in der Behandlung und Versorgung: Das Aktionsbündnis hält ebenfalls viele interessante Informationen bereit, die kostenlos heruntergeladen werden können - beispielsweise zur Vermeidung von Stürzen im Krankenhaus, Prävention von Krankenhausinfektionen und Infektionen durch multiresistente Erreger, Tipps zum häuslichen Umgang mit Arzneimitteln etc.

Weitere Informationen auch unter www.aps-ev.de

RKK-Notaufnahme unter neuer ärztlicher Leitung

Seit dem 1. August ist Dr. Martin Langenbeck, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin, Leiter der Zentralen Notaufnahme am Rotes Kreuz Krankenhaus. Der 55jährige Achimer arbeitet seit 15 Jahren am RKK, die vergangenen acht Jahre als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik. Der zweifache Vater organisiert ebenfalls die internistische Intensivstation. Eine bestmögliche Vernetzung zwischen Notaufnahme und Intensivstation zum Wohle der Patienten ist ihm ein wichtiges Anliegen.

Sein Vorgänger in der Notaufnahme, Dr. Matthias Denk, verabschiedete sich nach mehr als 40 Jahren im RKK Ende Juli in den Ruhestand.

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen wird 140 Jahre alt

Seine Geschichte beginnt 1876: Am 3. Juli des Jahres nahm das Rotes Kreuz Krankenhaus in der Bremer Neustadt mit einer Oberin, einer Lehrschwester und einem Patienten seine Arbeit auf. Anstelle der damals üblichen kirchlichen Trägerschaft wurde die Klinik in Form eines interkonfessionellen Vereinskrankenhauses geführt und später in „Willehadhaus“ umbenannt. 1937 ging das Willehadhaus durch Eingriff des nationalsozialistischen Staates ins Eigentum des Deutschen Roten Kreuzes über; 1945 fand die Rück-Übertragung des Vermögens auf die neu gegründete Stiftung „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen“ statt. Seit 1949 ist das Krankenhaus eine eigenständige Stiftung privaten Rechts.

Innovativ war das RKK schon immer: 1969 wurde hier eine der ersten Dialyse-Einrichtungen Norddeutschlands eingeführt. Die Klinik für Schmerzmedizin mit 12 stationären Betten für schwerst chronisch Schmerzkranke – einzigartig in Bremen und Umzu – wurde 1980 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 36jähriges Bestehen.
1985 entstand das Rheumazentrum am RKK. Das Zusammenspiel von Akutkrankenhaus und fächerübergreifender Vernetzung mit der internistischen und operativen Rheumatologie, Endoprothetik, Tagesklinik, Rheumaambulanz, Schmerzzentrum und Physiotherapiezentrum inkl. Bewegungsbad und Kältekammer bis -110 Grad Celsius sowie Transitionsklinik für den Übergang jugendlicher Rheumapatienten ins Erwachsenenalter genießt heute weithin Modellcharakter.

1989 führte die Klinik den ersten eigenen Hostessenservice für seine stationären Patienten in einem norddeutschen Krankenhaus ein.

Anfang der 90er Jahre unterzog sich das RKK als eines der ersten deutschen Krankenhäuser einem umfassenden Corporate Identity-Prozess. Durch die Verbindung von medizinisch- pflegerischem und unternehmerischem Denken konnte das RKK sein Profil weiter schärfen: Ein komplett neues visuelles Auftreten ließ das erarbeitete Leitbild für alle sichtbar werden: Helligkeit, Modernität und ein offenes Auftreten nach außen stellen den Patienten bis heute in den Mittelpunkt und fördern seine Genesung weit über die rein medizinische Versorgung hinaus. Für sein Corporate Design wurde das Rotes Kreuz Krankenhaus mehrfach ausgezeichnet. Als Sammler und Kurator von Kunstausstellungen im öffentlichen Café K erwirbt die Klinik Skulpturen und Bilder, die im Krankenhaus ihren Platz finden und zu einer kultivierten und anregenden Atmosphäre beitragen. 2003 eröffnete das erste Gefäßzentrum Bremens - im RKK. Im Jahre 2004 wurde nach einer Neufassung der Stiftungssatzung die „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH“ gegründet.

Heute ist das freigemeinnützige RKK zweierlei: Akutkrankenhaus in unmittelbarer Nähe der City und Klinik mit Expertenruf in hoch spezialisierten Abteilungen. Das Gefäß-, Rheuma-, Endoprothetik- und Schmerzzentrum beispielsweise ziehen Patienten aus ganz Nordwestdeutschland und darüber hinaus an. Die Kardiologie sorgt mit hochmodernem Herzkatheterlabor und Rufbereitschaft für innenstadtnahe „rund um die Uhr-Versorgung“. Mehr als 650 Mitarbeiter betreuen und behandeln heute über 35.000 Patienten pro Jahr. Das Krankenhaus verfügt über 304 Betten auf 13 Stationen in 11 Fachabteilungen und Zentren. Im Haus sind die Wege kurz, die Fachabteilungen und Zentren arbeiten interdisziplinär zusammen. Als einziges Bremer Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stehen die Klinikärzte in engem Kontakt zur medizinischen Forschung.
Zwischen 2009 und Ende 2013 investierte die Klinik mehr als 30 Millionen Euro für umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen. Es entstand der hochmoderne Zentral-OP, die Notaufnahme mit neuer Liegendvorfahrt und DRK- Rettungswache, der Neubau Forum K mit Ärztehaus, Tiefgarage und Tagungszentrum. Nicht zuletzt das 2015 zertifizierte Pflegemanagement der Bremer Schwesternschaft und damit des gesamten Pflegepersonals der Klinik, die hohen Zufriedenheitswerte bei Patientenumfragen als auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten erlauben einen optimistischen Blick in die Zukunft.

„140 Jahre erfolgreiche Arbeit - das ist auch für ein Krankenhaus eine lange Zeit. Und es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass gerade in einer Zeit der Etatkürzungen und gravierenden gesundheitspolitischen Veränderungen ein Krankenhaus ein solches Jubiläum feiern kann“, so Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Ohne das große Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ohne das oftmals visionäre Denken der verschiedenen Krankenhausleitungen würde das RKK heute nicht den Ruf eines patientenorientierten, leistungsfähigen, modernen Hauses genießen. 2015 empfahlen 96 Prozent der Patienten das RKK weiter. „Flexibilität und Innovationskraft, Offenheit und Transparenz zeichnen das Rotes Kreuz Krankenhaus heute aus. Dafür sei allen, die daran früher mitgearbeitet haben und jenen, die es heute tun, herzlich gedankt", betont Klingelhöfer.

Neues Dialysezentrum eingeweiht

1969 eröffnete im Rotes Kreuz Krankenhaus die erste Dialyseabteilung Bremens. Anfang Juni 2016 wurde wieder gefeiert, als der Umzug der Dialyse vom Westhaus ins Haupthaus der Klinik vollbracht war. Im ersten Obergeschoss ist dort ein hochmodernes, neues Dialysezentrum entstanden: 12 Betten für teilstationäre, 4 Betten im gesonderten, angeschlossenen Bereich für stationäre Dialysepatienten in direkter Anbindung an die Intensivstation. Helle Räume mit großen Fenstern und schönem Blick auf die Kleine Weser, moderne Flachbildfernseher an jedem Bett und ein neues Osmosegerät (Dialysegerät) sind einige Highlights des neuen Bereichs. Patienten und Mitarbeiter profitieren gleichermaßen vom neuen Standort:

Kürzere Wege

Transportwagen, die Dialysepatienten bringen, fahren direkt unter die überdachte Vorfahrt neben dem Haupteingang, der Aufzug zum Dialysezentrum ist gleich um die Ecke. Stationäre Dialysepatienten müssen nicht mehr den langen Weg von der Station hinüber ins Westhaus auf sich nehmen.

Mehr Sicherheit

Die direkte Anbindung an die Intensivstation und den OP-Trakt sorgt für mehr Sicherheit für schwer- und schwerstkranke stationäre Patienten.

Mehr Flexibilität

Durch die Trennung der stationären und teilstationären Dialysebereiche können Abläufe ruhiger gestaltet, die Arbeitszeiten und Zuständigkeiten der Mitarbeiter können gleichmäßiger verteilt werden.

Zum Hintergrund: Was ist Dialyse?

In Deutschland gibt es zurzeit etwa 70.000 Menschen, die auf eine Blutwäsche (Dialyse) angewiesen sind, die Zahlen steigen. Bei akutem Nierenversagen oder chronischen Nierenschäden wird das Blut in einer speziellen Dialysemaschine außerhalb des Körpers von Schadstoffen gereinigt und dem Körper wieder zugeführt. Es gibt verschiedene Arten der Dialyse, im Krankenhaus wird beispielsweise die Hämodialyse bei Langzeitpatienten drei Mal pro Woche für je vier bis fünf Stunden unter Aufsicht durchgeführt.

Foto (wie oben) v.l. Dr. Walter Klingelhöfer, Barbara Srciba-Hermann, Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal (Geschäftsführung) gratulieren dem Dialyseteam des RKK zum Einzug.

Neugliederung der Chirurgischen Kliniken am Rotes Kreuz Krankenhaus

Am 31. Mai geht Herr Prof. Dr. Dr. Joseph Braun nach 20 Jahren als Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen in den Ruhestand. In seiner Laufbahn lernte und bediente er ein breites medizinisches Spektrum von der Allgemein- über die Viszeral- bis zur Unfallchirurgie. Das Spezialgebiet des im belgischen St. Vith geborenen Chirurgen war die Behandlung von Dünn- und Dickdarmerkrankungen sowie funktionellen Erkrankungen des Beckenbodens und des Schließmuskelapparates. Unzählige Patienten profitierten von seiner in Amerika studierten und in Bremen bereits früh etablierten Methode zur Vermeidung künstlicher Darmausgänge im Rahmen einer Krebstherapie (der pelvinen Pouch-Rekonstruktion). Prof. Braun genoss überregional auch in Kollegenkreisen hohes Ansehen. Die Chirurgische Klinik heißt ab 1. Juni "Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie". Der Bereich Unfallchirurgie, vormals ebenfalls hier angesiedelt, ist nun der neu gegliederten „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ zugeordnet.

Nachfolger von Prof. Braun wird Herr Privatdozent Dr. Jörn Gröne, der vom renommierten Universitätsklinikum Charité in Berlin an die Weser wechselt. Der 44jährige Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie war dort zuletzt als Bereichsleiter für Kolorektale Chirurgie in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Campus Benjamin Franklin und als zentraler Koordinator des Viszeralonkologischen Zentrums der Charité tätig.

Was reizt ihn an seiner neuen Tätigkeit? Dr. Gröne: „Zum einen das breite Leistungsspektrum der Klinik mit Schwerpunkten im Bereich der kolorektalen Chirurgie und der onkologischen Chirurgie des Magen-Darm-Traktes, die zu meinem bisherigen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen. Zum anderen bietet das RKK eine moderne Infrastruktur mit allen Möglichkeiten der umfassenden und interdisziplinären Patientenversorgung in einer angenehmen Atmosphäre“.

„Wir freuen uns, mit Dr. Gröne einen engagierten Spezialisten für unser Haus gewonnen zu haben, der das Behandlungsangebot des RKK im Bereich der Tumorchirurgie, insbesondere der interdisziplinären Behandlung des Dickdarmkrebses und der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen nochmals erweitern wird“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Dr. Gröne ist Experte für moderne und schonende OP-Techniken, wie die minimal invasive Chirurgie, bei der nur kleine Schnitte gesetzt werden, im Operationssaal zum Einsatz kommen. Was zieht den Großstädter an die Weser? „Bremen als attraktive und lebenswerte Stadt im Norden habe ich bereits zu Beginn meiner klinischen Laufbahn kennen und schätzen gelernt. Ich freue mich nach mittlerweile 16 Jahren auf die Rückkehr von der Spree an die Weser“, erzählt der Familienvater.

Das Fachgebiet Unfallchirurgie übernimmt Herr Dr. Dirk Hadler

Ab dem 1. Juni leitet Dr. Dirk Hadler zusammen mit Dr. Ingo Arnold als weiterer Chefarzt die neu zusammengesetzte "Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, operative Rheumatologie und Wiederherstellungschirurgie", kurz: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der 54jährige kommt aus dem Klinikum Links der Weser ins RKK, er war dort zuletzt als Leitender Arzt der Sektion Unfallchirurgie tätig. Zuvor arbeitete der gebürtige Hamburger als Oberarzt der Abteilung für Unfall – und Wiederherstellungschirurgie im BG Unfallkrankenhaus Hamburg. Dr. Hadler ist Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie spezielle Unfallchirurgie. Er hat sich spezialisiert auf die Versorgung von Unfallverletzungen jeglicher Art und von deren Folgezuständen, auf die Therapie bei Heilungsstörungen von Knochenbrüchen – so genannte Pseudarthrosen – und auf Knocheninfektionen.

Warum ist die Neuaufteilung der Chirurgischen Kliniken notwendig?

Mit der Neugliederung der beiden chirurgischen Kliniken trägt das RKK der Fächergliederung der ärztlichen Weiterbildungsordnung Rechnung – das ist wichtig für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses. „Gleichzeitig hilft die Trennung der Fachbereiche den Ärzten bzw. Operateuren, sich klarer auf ihre Schwerpunkte zu konzentrieren und ihre Stärken weiter auszubauen“, erklärt Dr. Klingelhöfer.

Foto wie oben: v.l. Privatdozent Dr. med. Jörn Gröne, Dr. med. Dirk Hadler

Neue Therapiemöglichkeiten bei chronischen Schmerzen an Kopf, Rücken, Gelenken oder Nerven

ACHTUNG: Es gibt leider keine Plätze mehr für die Veranstaltung „Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz“!

Am Dienstag, 7. Juni, findet der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz (DGSS e.V.) statt. Die Klinik für Schmerzmedizin (Bremer Schmerzzentrum) am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen beteiligt sich mit einer Informationsveranstaltung im Tagungszentrum des Krankenhauses. Ärzte und Fachkräfte vermitteln Patienten und Angehörigen Einblicke in die verschiedenen Methoden der modernen Therapie bei chronischen Schmerzen an Kopf, Rücken, Gelenken oder Nerven.

"Die meisten Schmerzen gehen zum Glück vorüber, wenn ihre auslösende Ursache erkannt und erfolgreich behandelt werden konnte. Bei etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung bleiben die Schmerzen aber über Monate bestehen und führen zu einem sogenannten Schmerzgedächtnis: Der Schmerz ist jetzt chronisch und bleibt auf einem hohen Niveau. Arbeitsunfähigkeit, sozialer Rückzug und Depressionen sind oft die Folge – das tägliche Leben steckt in der Krise", beschreibt Dr. Joachim W. Ulma die Situation seiner Patienten. Viele Schmerzpatienten werden nicht richtig behandelt, manchmal dauert es Jahre, bis sie eine geeignete Schmerztherapie bekommen. Die Klinik für Schmerzmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen war 1981 eine der ersten in Deutschland, die eine moderne, fächerübergreifende und ganzheitliche Form der Schmerztherapie einführte. Sie ist die einzige Bremer Klinik mit stationären Betten für schwer chronisch schmerzkranke Patienten.

Wann: Dienstag, 7. Juni von 17 bis 19 Uhr
Wo: Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus

Referenten:

Dr. Joachim Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin - Schmerzzentrum RKK
Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Leiter Endoprothetikzentrum, RKK
Dipl. Psychologin Rebecca Peglow, Psychologische Psychotherapeutin, Schmerzzentrum RKK

Patienten Fragen - Experten antworten
Informationsstände u.a. der Bremer Schmerzgesellschaft e.V. und der Rheuma-Liga Landesverband Bremen e.V.

Händedesinfektion ist das A und O

Der 5. Mai 2016 ist der diesjährige internationale Handhygienetag. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen, soll er dazu dienen, die herausragende Bedeutung der Händehygiene ins Bewusstsein zu rücken. Das Rotes Kreuz Krankenhaus beteiligt sich mit einer Aktion am Mittwoch, 4. Mai – einen Tag vor Himmelfahrt.

Im Alltag genügt richtiges, regelmäßiges und gründliches Waschen mit Wasser und Seife, um krankmachende Keime auf den Händen zu beseitigen. Im Krankenhaus reicht das nicht: Hier ist die korrekte Verwendung spezieller Händedesinfektionsmittel wichtigste Maßnahme in der Prävention, um nosokomialen Infektionen - im Volksmund Krankenhauskeime genannt - vorzubeugen und die Verbreitung multiresistenter Krankheitserreger zu stoppen. „Im Kontakt mit Patienten oder potenziell krankheitserregenden Stoffen in der täglichen Klinikarbeit ist die Desinfektion mit einem speziellen Präparat die wichtigste Schutzmaßnahme. Handflächen, -rücken, Fingerspitzen und –zwischenräume müssen korrekt mit reibenden Bewegungen 30 Sekunden lang bearbeitet werden“ erklärt Michael Bojarra, Krankenhaushygieniker und Internist am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen.

Die Händehygiene ist die Basis aller hygienerelevanten Prozeduren im Krankenhaus. Deshalb beteiligt sich das Rotes Kreuz Krankenhaus am 4. Mai mit einem Aktionstag in der Eingangshalle der Klinik: Am Informationsstand präsentiert das Hygieneteam dort von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr alles Wissenswerte zu Thema Händehygiene. Spannung verspricht der „Vorher-Nachher-Effekt“, wenn unter einer Schwarzlichtlampe die praktischen Auswirkungen der eigenen Händedesinfektion ans Licht kommen. Das Hygieneteam des RKK steht für Fragen zur Verfügung, es gibt Informationen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Foto: Krankenhaushygieniker und Internist Michael Bojarra, Fotograf: Ingo Wagner , Download

Dr. Frank Marquardt wird Nachfolger von Chefarzt Dr. Burkhard Paetz

Nach 21 Jahren als Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin und Leiter des ersten Bremer Gefäßzentrums verabschiedet das Rotes Kreuz Krankenhaus Dr. Burkhard Paetz zum 30. April in den Ruhestand. Ende 1995 kam der gebürtige Husumer, der zuletzt als stellvertretender Chefarzt in der Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Heidelberg tätig gewesen war, zurück in den Norden. Er gründete im Rotes Kreuz Krankenhaus die erste eigenständige Gefäßchirurgie in Bremen und entwickelte das Leistungsspektrum stetig fort.
Aus der gefäßchirurgischen Abteilung ist unter seiner Führung das interdisziplinäre Gefäßzentrum Bremen geworden, mit voller Weiterbildungsermächtigung und Zertifizierung durch die Fachgesellschaft. Das Gefäßzentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus ist das größte und personell am besten ausgestattete in Bremen und bietet vaskuläre und endovaskuläre Gefäßchirurgie, Shuntchirurgie und Phlebologie. Ob Probleme mit den Blutgefäßen, Bauch- oder Halsschlagadern, Arterien, Venen oder Krampfadern: Hier bleibt alles in einer Hand unter einem Dach. Die populäre Website des Gefäßzentrums www.gefaesszentrum-bremen.de verzeichnet regelmäßig etwa 35.000 Seitenaufrufe pro Monat. Besonders das ausführliche Gefäß-Lexikon erfreut sich großer Beliebtheit.

Ab 1. Mai gibt Dr. Frank Marquardt den Takt an – und das nicht nur als Hobby- Schlagzeuger in seiner Band. Der 56 jährige gebürtige Kasseler ist seit acht Jahren Oberarzt im Gefäßzentrum Bremen, zuletzt Stellvertreter des Chefarztes. Dr. Marquardt, Vater zweier erwachsener Kinder, verfügt über eine breite Ausbildung als Gefäßchirurg, Allgemeinchirurg, Herzchirurg und Thoraxchirurg. Seine umfangreiche medizinische und operative Erfahrung sichert so die bekannte Qualität der gefäßmedizinischen Behandlung im RKK. Dr. Marquardt will das Bremer Gefäßzentrum weiterentwickeln. „Ich habe mich auf interventionelle Eingriffe spezialisiert und möchte neben der offenen Gefäßchirurgie auch die Behandlung von Gefäßerkrankungen mit Kathetern und Stents auf höchstem Niveau ausbauen“, sagt der neue Chefarzt.

Foto (s.o.): Dr. Frank Marquardt (li) und Dr. Burkhard Paetz, Download

Rotes Kreuz Krankenhaus engagiert sich am *Tag der Logistik* am 21. April 2016

Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wird auf einem Stadtteilspaziergang in der Neustadt die Logistik hinter Kultur, Gesundheit, Sozialem, Bildung gezeigt.

Das Stadtteilmanagement der Bremer Neustadt engagiert sich in diesem Jahr zusammen mit dem Neustädter Netzwerk "Vis-à-Vis" erstmals am Aktionstag und hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wird auf einem Stadtteilspaziergang die Logistik hinter Kultur, Gesundheit, Sozialem, Bildung gezeigt. Es beteiligt sich das Neustadt Stadtteilmanagement, die bremer shakespeare company, das Rote Kreuz Krankenhaus, das SOS-Kinderdorf Bremen, die Hochschule Bremen und der WIR-Neustadt-Bremen e.V.

Treffpunkt für die Teilnehmer des Logistikspaziergang ist um 15:00 Uhr das Cafe des SOS-Kinderdorf-Bremen in der Friedrich-Ebert-Straße 101. Das Neustadt Stadtteilmanagement, sitzt seit Anfang 2015 im SOS-Kinderdorf- Bremen und engagiert sich für eine integrierte Stadtteilentwicklung. Im SOS-Kinderdorf-Zentrum herrscht täglich ein buntes Treiben. Über 100 Mitarbeiter und mehr als 80 ehrenamtliche Mitarbeiter leisten alltäglich ihre Arbeit an 10 Standorten in Bremen. Da muss geplant und koordiniert werden.

Nach einem kurzen Einblick in die Logistik dieser sozialen Einrichtung geht es ins benachbarte Theater der bremer shakespeare company. Bei einer Backstageführung werden die unterschiedlichen Aspekte der internen und externen Logistik eines Theaterbetriebs erklärt: Für eine Inszenierung fließen die Arbeitsprozesse unterschiedlicher künstlerischer und technischer Abteilungen auf der Bühne zusammen. Welche Steuerungs- und Produktionsabläufe müssen gebündelt werden, um eine Bühnenvorstellung zu realisieren?

Nächste Station ist das Rotes Kreuz Krankenhaus, dort empfängt uns der Krankenhaushygieniker Dr. Michael Bojarra und wird die Besucher in die Tiefen der Bekleidungslogistik für die verschiedenen Berufsgruppen eines Krankenhauses und relevante Hygieneaspekte einführen.

Wie steuert man ein Schiff richtig? Wie läuft man welchen Hafen an? Normalerweise trainieren angehende Kapitäne, aber auch erfahrene Lotsen im "Ship Handling Simulator" im Institut für maritime Simulation der Hochschule Bremen. Besucher erhalten heute die einmalige Gelegenheit eines Nautik- Trainings auf der simulierten Brücke eines Schiffes. Geplantes Ende des Stadtteilspaziergangs ist 18:00 Uhr.

Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich und anmeldepflichtig.
Anmeldung über die Homepage der Tag der Logistik: www.tag-der-logistik.de

Die Bremer Blues-Kantine zu Gast im Café K

Am 24. April 2016 Uhr würzt die Ausstellung „Ans Licht! Teil 2“ im Rotes Kreuz Krankenhaus ihren letzten Ausstellungstag mit einem leckeren Sonntagsbrunch samt warmen und kalten Köstlichkeiten. Ab 11.30 Uhr serviert die lokale Musikformation „Blues-Kantine“ Blues satt – von den Anfängen dieses Musikstils bis in die siebziger Jahre hinein. Das Küchenteam des Cafe K offeriert für 12,50 Euro pro Person ein herzhaftes und süßes Speisenangebot. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten bis zum 20. April 2016.

Die Musik: Blues-Kantine

Die beiden Bremer Musiker Tim Fischer und Jörn Meyer servieren in ihrer Blues-Kantine handgemachte Musik, nahezu unverstärkt. Mit Hingabe und Spielfreude verstehen sie es ihr Publikum zu begeistern – ohne große Backgroundband und ohne technischen Schnickschnack. Musikalisch spannt sich der Blues-Bogen von Elvis über Eric Clapton bis hin zu Jimi Hendrix und den Rolling Stones.

Die Ausstellung: Ans Licht! Teil 2

Im zweiten Teil der Ausstellung „Ans Licht!“ präsentiert das RKK Werke aus drei Jahrzehnten von Kunstschaffenden aus Bremen und Niedersachen in den Ausstellungsräumen im Café K. Alle dort gezeigten Malereien, Drucke und Zeichnungen stammen aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Bremen – einem Modellprojekt für Kunstförderung, das weit über die Bremer Stadtgrenzen hinaus strahlte – fanden die Werke Eingang in die Sammlung. Die verbindende Klammer zwischen den Arbeiten bildet die Abstraktion in den unterschiedlichsten Ausformungen.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit der Blues-Kantine

am 24. April 2016 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus,
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 20. April 2016 erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Bild: „Ein Abend zu Zweit“ von Monika Ratering, Fotocredit: Jens Weyers

Neue Gefäßsprechstunde im RKK für ambulante Patienten

Gefäßmedizinerin Dr. Stephanie Ullmann (Angiologin) hat die Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KV) für die Untersuchung ambulanter Patienten im Krankenhaus

Ab sofort können Patienten mit einem Krankheitsbild aus dem gefäßmedizinischen Bereich im Rotes Kreuz Krankenhaus ein weiteres ambulantes Angebot nutzen. Sie benötigen hierfür eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt. Die Angiologin (Gefäßmedizinerin) Dr. Stephanie Ullmann erhebt zunächst die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch. Mit einem hochauflösendem Farbduplex-Sonografiegerät wird das Gefäßsystem dargestellt. Weitere technische Untersuchung erfolgen bei Bedarf (Pulsoszillografie, Dopplerdruckmessung, Kapillarmikroskopie, Laufbandergometrie).

Falls erforderlich, erfolgt die Besprechung in unserer fachübergreifenden (Internist, Radiologe, Chirurg) Gefäßkonferenz. Im Anschluß wird eine schriftliche Therapieempfehlung ausgesprochen. Auf Wunsch kann die Therapie ambulant oder stationär im Rotes Kreuz Krankenhaus erfolgen.

Terminvereinbarung für ambulante Patienten bzw. überweisende Ärzte unter Tel.: 0421-5599 880.

Ans Licht! – Teil 2

Den zweiten Teil der Ausstellung „Ans Licht!“ eröffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) im Café K am Sonntag, 17. Januar 2015 um 11:30 Uhr. Damit erfährt die lohnende Kooperation zwischen der Städtischen Galerie Bremen und der Klinik eine sehenswerte Fortsetzung. Ganz wörtlich bringt auch diese Ausstellung Werke aus dem Magazin der hauseigenen Sammlung der Städtischen Galerie ans Licht. Nachdem sich in der letzten Präsentation die verbindende Klammer zwischen den Themen Mensch und Figur bewegte, hält diesmal Abstraktion die ausgewählten Malereien, Drucke und Zeichnungen zusammen.

„Ans Licht“ zeigt auch im zweiten Teil Kunstwerke aus drei Jahrzehnten von regionalen und lokalen Bremer Künstlerinnen und Künstlern, darunter Nicholas Bodde, Peter Kallfels und Elke Graalfs. Figuren und Gegenstände sind in den Arbeiten nur noch angedeutet zeichenhaft zu erkennen. Die Bandbreite reicht von Bildern, in denen das Gegenständliche und das Abstrakte sich die Waage halten, bis hin zu Arbeiten, die sich nur noch der Farbe widmen – mal mit lebhafter Verve, mal mit reduzierter Geste. Die Werkauswahl, kuratiert vom Bremer Künstler Tom Gefken, ist bis zum 7. Mai 2016 im Café K der Klinik sowie im Foyer der Klinik zu sehen.

Modellhafte Kunstförderung

Alle im Café K gezeigten Werke stammen aus der Sammlung der Städtischen Galerie Bremen. Diese erwarb im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Bremen und Umgebung und ist heute im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950. Die Soziale Künstlerförderung war jahrzehntelang ein Bremer Vorzeigemodell für gelungene Kunst- und Kulturförderung. Ein Jahr lang erhielten Kunstschaffende eine monatliche finanzielle Förderung und schufen im Gegenzug dafür Kunstwerke, die in die Sammlung der Städtischen Galerie Einzug erhielten.

Dr. Frank Laukötter hält am 17. Januar anlässlich der Ausstellungseröffnung die Laudatio. Der promovierte Kunsthistoriker und ehemalige Direktor der Museen Böttcherstraße spricht dabei sowohl über einzelne der gezeigten Werke als auch über die Sammlung der Städtischen Galerie Bremen.

Die hier fortgeführte Kooperation mit der Städtischen Galerie Bremen ist dem Wunsch des RKK geschuldet, sich verstärkt mit kulturellen Institutionen zu verbinden. „Kunst und Kultur verändern den Krankenhausalltag positiv – für Patienten und Angehörige wie auch für Mitarbeiter und Besucher. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Bremen. Weitere interessante und bereichernde kulturelle Vernetzungen sind in Planung – nicht nur, aber besonders natürlich innerhalb unseres Quartiers, der Bremer Neustadt“, so Dr. Walter Klingelhöfer, Geschäftsführer des RKK.

Ans Licht! – Teil 2
Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
17. Januar bis 7. Mai 2016
im Café K
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Bild: „o.T.“ von Nicholas Bodde. Abdruck zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0