Aktuell

Rotes Kreuz Krankenhaus wird Serienstar

Wochenserie bei buten un binnen

Mitte November waren zwei Filmteams von Radio Bremen Fernsehen eine Woche lang im Rotes Kreuz Krankenhaus unterwegs. Gedreht wurde für die „Wochenserie“, ein knapp vierminütiges Format, das täglich im Rahmen der Sendung buten un binnen ausgestrahlt wird.

Die Filmteams begleiteten einzelne Mitarbeiter oder Teams aus den Bereichen Technik, Notaufnahme, Schmerztherapie, Rheumatologie und Hygiene in ihrem Arbeitsalltag. Vom OP über das Labor bis zum Kesselhaus gibt es nun spannende Einblicke und Informationen über die alltägliche und doch sehr spezielle Arbeit im Krankenhaus zu sehen.

Ab Montag, 27. November bis Freitag, 1. Dezember läuft täglich eine Folge im Radio Bremen TV, buten un binnen, ab 19.30 Uhr. Am Samstag, 2.12. ist dann der Geschäftsführer der Klinik, Dr. Walter Klingelhöfer, Studiogast bei Radio Bremen Fernsehen, ebenfalls ab 19.30 Uhr.

Skills-Kurs: Training für den chirurgischen Alltag

Wie lernen und trainieren Assistenzärzte chirurgische Fertigkeiten vor dem Einsatz im OP? Im Rotes Kreuz Krankenhaus wurde hierzu ein interdisziplinärer chirurgischer Trainingskurs ins Leben gerufen.

Junge Ärzte in der Weiterbildung der Fächer Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie trainieren an Modellen unter Aufsicht von erfahrenen Chef- und Oberärzten ihre technischen Fertigkeiten. Künstliche Gelenke und Bauchhöhlen, sogenannte Boxtrainer, ermöglichen die Übung minimal-invasiver OP-Techniken. Modelle für Nahttechniken an künstlichem Darm und Gefäßen erweitern das Trainingsangebot.

Die regelmäßig geplante Veranstaltung stellt einen weiteren Baustein im Weiterbildungsangebot für chirurgische Assistenten am RKK dar.

Alte Neustadt. Menschen, Räume, Architektur

Neue Sichtweisen auf die Alte Neustadt zeigt die aktuelle Kunstausstellung im Café K mit Aufnahmen von Bremer Architekturstudierenden und Fotografen.

Am Sonntag, 22. Oktober 2017 um 11:30 Uhr eröffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) die erste reine Fotografie-Ausstellung im Café K. Zu erleben sind überraschende Blickwinkel auf die Alte Neustadt und ihre öffentlichen Räume mit ihren facettenreichen Details, Farben und Formen. Das Krankenhaus gibt mit dem fotografischen Porträt des Stadtteils der eigenen Verortung einen künstlerischen Rahmen und ermöglicht neue Perspektiven auf das scheinbar altbekannte Umfeld.

Die visuellen Momentaufnahmen der Alten Neustadt stammen von Architekturstudierenden der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste sowie von professionellen Fotografen der Fotoetage, einem Zusammenschluss freier Fotografen. Sie zeigen neue Sichtweisen auf das Quartier unter den drei besonderen Blickwinkeln Struktur, Textur und Interaktion. Fotografien zum Stichwort „Struktur“ bilden das stadträumliche Netzwerk ab – Neustädter Straßen, Plätze, Wege, typische und markante Bauwerke. „Textur“ fragt nach der stofflichen Beschaffenheit des öffentlichen Raums. Aus welchem Material besteht er? Womit wurde hier gebaut und welche Spuren durch Zeit oder Gebrauch lassen sich entdecken? Aufnahmen zur „Interaktion“ halten Beobachtungen zur sozialen Nutzung fest: Wo und wie sich Menschen durch das Quartier bewegen oder auch begegnen.

Die gezeigten Fotografien sind das Ergebnis eines von Prof. Dr. Eberhard Syring konzipierten Projektes für die Studierenden der Hochschulen. Nikolai Wolff, Fotograf und Kurator dieser Ausstellung, wirkte daran als Dozent mit. Die drei genannten Blickwinkel Struktur, Textur und Interaktion sowie das Neustädter Quartier weckten bei Wolff sowie anderen Fotografen der Fotoetage ein persönliches künstlerisches Interesse. Diese professionellen Aufnahmen flankieren thematisch passend die Arbeiten der Architekturstudierenden.

Zur Ausstellungseröffnung am 22. Oktober spricht Prof. Dr. Eberhard Syring, Professor für Architekturtheorie und Baugeschichte an der School of Architecture der Hochschule Bremen sowie wissenschaftlicher Leiter des Bremer Zentrums für Baukultur (b.zb), über die Einbindung der studentischen Fotografie-Projekte in aktuelle baukulturelle Fragestellungen. Kurator und Fotograf Nikolai Wolff gibt anschließend eine Einführung in die präsentierte Ausstellung.

Alte Neustadt. Menschen, Räume, Architektur
Neue Sichtweisen auf die Alte Neustadt mit Fotografien von Bremer Architekturstudierenden und Fotografen.
22. Oktober 2017 bis März 2018 im Café K, werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.00 bis 18.30 Uhr
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Foto: Projektgruppe Architekturfotografie Alte Neustadt

Dr. Werner Jackstädt-Stiftung fördert Studie des Rotes Kreuz Krankenhauses (RKK) zur akuten Nierenschädigung bei Hochbetagten

Was sind die Risikofaktoren dafür, dass Menschen über 80 Jahre eine akute Nierenschädigung erleiden? Welchen Einfluss hat Gebrechlichkeit – und wie ist Prävention möglich? Um das weltweite Wissensloch der häufigen, plötzlichen Verschlechterung der Nierenleistung hochbetagter Patienten zu stopfen, startet die Medizinische Klinik des RKK eine retrospektive Studie (ATEMPO-Studie) – gefördert durch die renommierte Dr. Werner Jackstädt-Stiftung.

„Akute Nierenschädigung der Hochbetagten – Epidemiologie, Prävention und Einfluss von Gebrechlichkeit“ ist der Titel der Studie, die alle RKK-Patienten über 80 Jahre mit akuter Nierenschädigung im Jahr 2015 nachträglich genauestens unter die Lupe nimmt. „Wir sind keine spezialisierte Uniklinik – aber gerade deshalb prädestiniert für diese Studie, denn als Akutkrankenhaus können wir realitäts- und patientennahe Versorgungsforschung machen“, erklärt Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Chefarzt der Medizinischen Klinik und Ärztlicher Geschäftsführer des Hauses. So sahen es wohl auch Vorstand und Kuratorium Medizin der Stiftung, welche den Antrag der Klinik auf Fördermittel von knapp 30.700 Euro positiv beschieden.

Untersucht werden in einem Studienteam nun etwa 2000 Fälle des Jahres 2015. „Etwa ein Sechstel aller RKK-Patienten sind über 80 Jahre alt. Die Bevölkerung altert – aber die Studienlage, auch für eine so häufige und dramatische Diagnose wie das akute Nierenversagen, hält nicht Schritt. Aussagekräftige Studien gibt es bislang nur für 50 bis 70-Jährige – diese Ergebnisse sind aber nicht ohne weiteres auf alte Menschen mit hoher Gebrechlichkeit und Verletzlichkeit übertragbar“.

Herausgefunden werden soll nun, ob und welchen Einfluss Gebrechlichkeit auf die Entstehung eines akuten Nierenversagens hatte, welche Krankheiten im Vorfeld eine Rolle spielen, ob und welche modifizierbaren Risikofaktoren es gab und wie es den Patienten nach einem Jahr ging- ob sie zu Hause, in Pflegeeinrichtungen untergebracht waren, dialysiert wurden, ob die Nierenleistung stabil war. Die Ergebnisse der Studie werden veröffentlicht.

Informationen zur Dr. Werner Jackstädt-Stiftung

Die Stiftung unterstützt die wissenschaftliche Forschung und Lehre auf den Gebieten der Betriebswirtschaftslehre und der Medizin. Darüber hinaus fördert die Stiftung Projekte und Aktivitäten aus dem kulturellen und sozialen Bereich sowie der Wohlfahrtspflege. Für jeden Bereich ist ein eigenes Kuratorium einberufen, welches über die Vergabe der Fördermittel berät. Im Bereich Medizin werden schwerpunktmäßig wissenschaftliche Projekte und die Forschung innerhalb der Augenheilkunde, der Onkologie (Tumorforschung) sowie der Nephrologie gefördert. Zusätzlich wird über die Vergabe von Stipendien wissenschaftlicher Nachwuchs gefördert und es werden Einrichtungen unterstützt, die therapeutisch sinnvolle Maßnahmen durchführen.

Förderung im Schwerpunkt Nephrologie, Immunologische Nierenerkrankungen, akutes Nierenversagen

Durch das Älterwerden der Bevölkerung steigt die Zahl von Patienten mit Nierenerkrankungen kontinuierlich an. Das Immunsystem spielt eine wichtige Rolle bei der Verursachung vieler Nierenerkrankungen, insbesondere solcher mit akutem Verlauf. Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung fördert Projekte zur Entstehung, Diagnostik und Therapie immunologischer Nierenerkrankungen und des akuten Nierenversagens. Priorität wird Projekten eingeräumt, die ein Potential zu einer Verbesserung der diagnostischen und therapeutischen Versorgung nierenkranker Patienten erwarten lassen.

Foto: Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer des RKK und Chefarzt der Medizinischen Klinik und eine Mitarbeiterin der Nephrologischen Fachstation am Rotes Kreuz Krankenhaus erwarten auch zum Wohl ihrer eigenen Patienten aussagekräftige Studienergebnisse.
Fotograf: Nikolai Wolff

Präsident der Bürgerschaft zu Besuch im Rotes Kreuz Krankenhaus

Am 12. September kam Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft, zu einem Informationsbesuch ins Rotes Kreuz Krankenhaus. Flankiert von einem kleinen Team aus Geschäftsführung, Medizin und Pflege besichtigte er zunächst die Terminambulanz, die Zentrale Notaufnahme und das Diagnostikzentrum.

Herr Weber ließ es sich nicht nehmen, auch das Einschleusungs-Procedere inklusive OP-Kleidung usw. in den Zentral-OP zu durchlaufen und war dort besonders begeistert von der neuen Hybrid-OP-Technik. Er bedankte sich bei den Mitarbeitern für die interessanten Erklärungen und zeigte sich beeindruckt von Atmosphäre, Abläufen, Qualität und Hightech der Klinik.

Grüne Damen und Herren im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen suchen Unterstützung!

Praktische Hilfe am Krankenbett und in der Demenzbetreuung

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit über 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite - und sucht ab sofort Verstärkung. Die Leiterin des Teams, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren für die praktische Hilfe am Krankenbett. Außerdem werden Ehrenamtliche für die Betreuung und Beschäftigung von Patienten mit Demenzerkrankung als Unterstützung der qualifizierten Demenz-Fachkraft des Krankenhauses vormittags gesucht.

Interessierte Damen und Herren sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, entsprechende Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team. Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis 4 Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Interessierte können sich telefonisch (Tel: 04207 / 2453) oder per E-Mail (kikimen2912@gmail.com) an Christel Menzer wenden.

Großer Wurf im Rotes Kreuz Krankenhaus:
Klinik holt Hightech-Hybrid-OP nach Bremen

Neuartige Technik verschafft auch Schwerstkranken den Zugang zu minimalinvasiven Operationsmethoden

Der Hybrid-OP vereint einen komplett ausgestatteten Operationssaal, der höchsten Hygienestandards genügt, mit einem Hightech-Angiografielabor. Im hochsterilen Umfeld dieses OPs können Patienten mit minimal-invasiven Eingriffen, Katheterinterventionen und offenen Operationen in gleicher Narkose behandelt werden. Kernstück ist eine roboterbasierte Angiografie-Anlage zur radiologischen Darstellung von Blutgefäßen. Das System (Artis Pheno / Siemens) steht laut Herstellerangaben weltweit nur in vier Operationssälen - davon drei in Deutschland (Bremen, Marburg und Siegen) und einer in Japan. Drei weitere dieser Angiografieanlagen kommen in Radiologie-Abteilungen großer deutscher Kliniken in Frankfurt, Hannover und Koblenz für schwierigste radiologische Interventionen zum Einsatz.

Die Kosten für die Herrichtung, Auf- und Umrüstung des über 66qm großen Operationssaals plus Hybrid-Anlage im RKK betrugen etwa drei Millionen Euro. Die Planungen begannen im Sommer 2016, Mitte Mai 2017 startete punktgenau nach Bauplan der Um- und Einbau. Der Hybrid-OP ist seit Anfang August in Betrieb. Ein extra ausgebildeter Hybrid-OP-Techniker verstärkt das Team der Operateure vor Ort. „Hybrid ist die Technik der Zukunft, davon sind wir überzeugt. So eröffnen wir unseren Patienten, aber auch unseren Ärzten neue Behandlungsmöglichkeiten“, betont Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Das Gefäßzentrum am RKK, 2003 als erstes Zentrum dieser Art in Bremen eröffnet und seitdem regelmäßig rezertifiziert, ist der Hauptnutzer des neuen OPs. Aber auch in den Bereichen Unfallchirurgie, Orthopädie, Viszeralchirurgie und in der Notfallmedizin eröffnet die Technik ganz neue Möglichkeiten: „Verlor man früher bei Notfallpatienten Zeit aufgrund vor dem Eingriff notwendiger diagnostischer Maßnahmen, können diese nun in vielen Fällen direkt im Hybrid-OP durchgeführt werden“, so Klingelhöfer.

Invasive Möglichkeiten und Diagnostik auf höchstem Niveau mit vielen Vorteilen für die Patienten

„Für viele Menschen waren bestimmte minimal-invasive Eingriffe aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen bislang nicht möglich – beispielsweise aufgrund der notwendigen Untersuchungen vor der OP mit Röntgengeräten oder Magnetresonanztomografen. Denn die dafür benötigten Kontrastmittel sind beispielsweise für Nierenkranke zu belastend“, erklärt der Chefarzt des Gefäßzentrums am RKK, Dr. Frank Marquardt.
Durch den Einsatz des Artis Pheno verringert sich die Menge an benötigtem Kontrastmittel, da die Anlage viel weniger Zeit für einen Körperscan benötigt. Die detailgetreuen, dreidimensionalen Bilder aller Körperregionen, die in hoher Auflösung auf dem Befundungsmonitor sichtbar sind, entstehen mit geringsten Aufnahmezeiten. „Für den Patienten bedeutet das niedrigere Strahlendosen und kürzere Eingriffszeiten. Bei bestimmten Eingriffen können wir mit so genannten CO2 Angiografien sogar komplett auf den Einsatz von Kontrastmittel verzichten“, betont Marquardt. Zusätzlich sind für den Operateur im Hybrid-OP sämtliche Vitaldaten des Patienten, beispielsweise Blutdruck und Puls, die Bilder verschiedener Ultraschall-Verfahren und Messungen des Blutstroms sowie Computertomografien jederzeit abrufbar. Sie werden simultan auf dem Arbeitsbildschirm dargestellt – auch das das spart Kontrastmittel und Röntgenstrahlung für den Patienten. „Gerade Ältere und Patienten mit Mehrfacherkrankungen profitieren hiervon“, so der Gefäßexperte. Auch für Patienten, die aufgrund ihrer Körperfülle bisher nicht mit der verfügbaren medizinischen Geräteausstattung operiert werden konnten, ist der Hybrid-OP geeignet.

Hightech in Hülle und Fülle

Schonend, wirkungsvoll und so klein wie möglich: Beim heutigen Operieren setzen Ärzte immer mehr auf die minimal-invasive Chirurgie. Doch je kleiner die Eingriffe werden, desto besser muss die unterstützende Technik sein. Da der Roboterarm mit der Röntgenanlage außerhalb des OP-Tisches und nicht wie früher beispielsweise an der Decke installiert ist, kann der Arzt den Bogen der Röntgenanlage mit einem Durchmesser von knapp einem Meter per Joystick flexibel und präzise für jeden Patienten – auch mit starkem Übergewicht – und für jede Körperregion über dem Operationsfeld einsetzen, ohne dass der Patient umgelagert werden muss. Der OP-Tisch ist fast beliebig elektronisch kippbar und auf ein maximales Patientengewicht von bis zu 280 Kilogramm ausgelegt.

Zur Kontrolle kann eine Computertomografie direkt auf dem OP-Tisch durchgeführt werden. Der Roboter bewegt sich auf Wunsch automatisch in punktgenau die zuvor gespeicherte, gleiche Position wie vor der OP. Für die Patienten folgt daraus ein erheblicher Gewinn an Behandlungssicherheit und Behandlungsqualität.
Der Hybrid-OP hat außerdem ein besonderes Hygienekonzept zur Vermeidung von Keimverunreinigung. Es gibt kaum schwer zu reinigende Schlitze, Nähte oder Spalten, alle Oberflächen sind antimikrobiell beschichtet und die Kabelführung liegt innerhalb des Systems.

Ein Beispiel aus der Gefäßmedizin

Entdeckten Ärzte früher eine gefährliche Gefäßverkalkung in der Leistenarterie eines Patienten, mussten die Gefäßchirurgen die Ablagerungen in einer offenen Operation entfernen. Erst in einem zweiten Eingriff, der in einem anderen Bereich der Klinik vorgenommen wurde, weiteten Radiologen und Angiologen die Engstelle per Katheter (Ballondilatation) und setzten eine Stent-Prothese ein. „Mit der Hybridtechnik können wir jetzt gleichzeitig zur offenen Operation auch in anderen Gefäßregionen, wie Becken-, Bauch- und Brustschlagader sowie Oberschenkelarterien bis hinunter zum Fuß, Gefäße aufdehnen und Stents implantieren“, erklärt Dr. Frank Marquardt, Chefarzt des Bremer Gefäßzentrums des RKK. „Unser Gefäßzentrum hat mit dem Hybrid-OP die Behandlungsmöglichkeiten noch einmal optimiert. Gefäßchirurgen, Radiologen und Angiologen arbeiten hier perfekt zusammen“, betont der Gefäßexperte.

Leuchtendes Gewebe für mehr Patientensicherheit im OP

Mit der so genannten Mikroperfusionsangiografie (oder auch Fluoreszenzangiografie genannt) hält jetzt eine neue Methode bei Operationen am Verdauungstrakt routinehaft Einzug in die Klinik.

Muss beispielsweise aufgrund von Tumoren ein Stück Darm oder Speiseröhre entfernt werden, spritzen die Ärzte dem Patienten, kurz bevor sie die Verdauungsorgane wieder vernähen, einen fluoreszierenden Farbstoff in die Blutgefäße. Innerhalb einer Minute flutet es im Gewebe an. Eine Kamera mit Spezialaufsatz macht den Farbstoff sichtbar: Gut durchblutete Areale leuchten hell unter dem Laserlicht. Gewebe, das nicht oder nur schlecht durchblutet ist, bleibt dunkel. „So lässt sich das Risiko einer gefürchteten Naht-Undichtigkeit und damit einer gestörten Wundheilung mit zum Teil gefährlichen Komplikationen noch einmal um die Hälfte reduzieren“, erklärt Privatdozent Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am RKK.

Für den Heilungsprozess der operierten Organe ist eine ausreichende Durchblutung unerlässlich und die Nähte müssen dicht sein“, so der Experte. Eine Nahtundichtigkeit kann zu einer schweren Blutvergiftung führen, zu Bauchfellentzündungen und Funktionseinschränkungen – und so weitere Operationen notwendig machen. Sie stellt für den Patienten eine erhebliche Belastung und Gefährdung dar. Die Operationszeit verlängert sich durch die Laser-Fluoreszenz-Angiographie nur um wenige Minuten, der Nutzen ist klinisch belegt. Die Farbstofflösung scheiden die Patienten ohne Folgen nur wenige Stunden später über die Leber wieder aus.

Das RKK ist spezialisiert auf Operationen am Mast- und Dickdarm bei gutartigen oder bösartigen Erkrankungen (kolorektale Chirurgie) und die Krebschirurgie des gesamten Magen-Darm-Traktes, insbesondere der Entfernung von Speiseröhrenkrebs. Die neue Fluoreszenz-Technik kann sowohl bei der minimal-invasiven als auch bei der offenen Chirurgie von Verdauungsorganen aller gut- und bösartigen Erkrankungen eingesetzt werden, beispielsweise bei Durchblutungsstörung vom Darm und in der Lebermetastasenchirurgie.

Der mini-Bypass: Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen führt neues Operationsverfahren gegen Fettleibigkeit ein

Am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen haben Experten für Bariatrische Chirurgie, der Chirurgie gegen Fettleibigkeit, vor wenigen Tagen ein neues Operationsverfahren eingeführt. Es handelt sich hierbei um den sogenannten mini-Magenbypass.

Das Prinzip beim üblichen Magenbypass: Die Chirurgen verkleinern den Magen zum so genannten Pouch, damit weniger Nahrung aufgenommen werden kann. Diesen Pouch verbinden sie mit einer tiefer liegenden Dünndarmschlinge, der Dünndarm muss hierfür durchtrennt werden. Der Magen wird so mit Hilfe der Dünndarmschlinge (Bypass), umgangen, der Zwölffingerdarm ist für die Verdauung ausgeschlossen. Durch die „Umleitung“ können sich Speisebrei und Verdauungssäfte erst spät im Dünndarm wieder vermengen. So kann der Körper einen Teil der Kalorien nicht aufspalten und aufnehmen, sondern verlässt den Körper wieder mit dem Stuhl - die Aufnahme von Fetten und Kohlehydraten wird vermindert.

Die Vorteile des mini-Bypass - auch Omega-Loop-Bypass genannt: Im Gegensatz zum Standard-Magenbypass wird die Verbindung zwischen dem verkleinerten Magen und dem Dünndarm durch nur eine einzige Naht geschaffen - dies vermindert Risiken und verkürzt die Operationszeit. Der Dünndarm muss nicht durchtrennt werden, der Weg der aufgenommenen Nahrung umgeht Teile des Magens, den Zwölffingerdarm und die ersten 200-250 cm des Dünndarms. Das Verfahren ist anspruchsvoll und erfordert viel Erfahrung in der bariatrischen Chirurgie. Gegenüber den bislang in Bremen durchgeführten Prozeduren hat das neue Verfahren darüber hinaus den Vorteil, dass auch bei Patienten, die für den Standard-Bypass zu adipös sind (BMI über 60 kg/m2), nun ein Bypass- Verfahren zur Verfügung steht. „Auch Patienten, für die andere Operationstechniken, beispielswiese die Bildung eines so genannten Schlauchmagens, aufgrund ihres Sodbrennens nicht in Frage kommen, profitieren von der Erweiterung unseres Operations- Portfolios im Rotes Kreuz Krankenhaus“, erklärt Dr. Alexander Friedemann, Oberarzt und Adipositas-Experte in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im RKK. Wie alle bariatrischen Operationsverfahren wird auch der mini-Bypass in der modernen Schlüssellochtechnik durchgeführt. Die Patienten können deswegen schon wenige Tage nach der Operation das Krankenhaus wieder verlassen. „Da die Veränderungen auf den Verdauungsprozess, anders als der Name vermuten lässt, nicht „mini“ sondern sehr tiefgreifend sind, ist eine lebenslange unterstützende Einnahme von Spurenelementen und Vitaminen notwendig. Dies wird durch die Nachsorge in der Klinik-eigenen Adipositas-Sprechstunde kontrolliert und unterstützt“, betont Friedemann.

In der bariatrischen Chirurgie gibt es ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten. „Aber eine Operation ist nur dann sinnvoll, wenn alle anderen nicht operativen Therapiemöglichkeiten versagt haben“, erklärt Privatdozent Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und ergänzt: „Die persönliche Beratung unter Berücksichtigung des Patienten in seiner körperlichen, psychischen und sozialen Gesamtsituation ist Grundvoraussetzung für die Behandlung. Wir informieren unsere Patienten sehr ausführlich darüber, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Varianten bieten.“ Die Ursachen für den Gewichtsverlust nach einem Magenbypass sehen Experten nicht nur in der verminderten Kalorienzufuhr sondern in einem Zusammenspiel zwischen der Änderung der Gewichtsregulation, des Essverhaltens und des Kalorienverbrauchs. Die Kosten bariatrischer Operationen werden nach einer ganzen Reihe von zu erfüllenden Voraussetzungen und bewilligtem Antrag von den Krankenkassen übernommen.

Als eines der führen Krankenhäuser Bremens für Adipositaschirurgie hat das Rotes Kreuz Krankenhaus mit dem Mini-Bypass einen weiteren Schritt getan, um Menschen mit Fettleibigkeit in Bremen eine noch individuellere Therapie anbieten zu können“, ist Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, ärztlicher Geschäftsführer am RKK, überzeugt.

Der mini-Bypass

Der erste mini-Bypass wurde 1997 von Dr. Robert Rutledge, North Carolina, durchgeführt. Trotz des guten Erfolges fristete das neue OP-Verfahren aber lange ein Schattendasein. Nur durch konstant gute Erfolge konnte sich das Verfahren allmählich etablieren. Inzwischen wurden weltweit etwa 30.000 mini-Bypass-Operationen durchgeführt. Das Verfahren gehört zu den vier weltweit am häufigsten durchgeführten bariatrischen Operationsverfahren.

EPZ erfolgreich rezertifiziert

Das Endoprothetikzentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus, gegründet 2014, ist erfolgreich geprüft und rezertifiziert worden. Im EPZ werden künstliche Knie- und Hüftgelenke nach den neuesten medizinischen Leitlinien implantiert.

Voraussetzung für dieses Gütesiegel ist ein Höchstmaß an medizinischer Kompetenz und Versorgungsqualität. Für Patienten bedeutet das: Sie werden von Ärzten mit viel Erfahrung und besonderer Expertise operiert. Die Zertifizierung ist an Mindestzahlen von Einsatz- und Wechseloperationen und eine bestimmte Anzahl von Operationen der einzelnen Ärzte gebunden. Die Daten und Fakten fließen nach erfolgter Einführung des Systems an das Deutsche Endoprothesenregister. Das EPZ wird regelmäßig von unabhängigen Dritten auf die Einhaltung dieser Standards überprüft, so auch erfolgreich am 9 / 10. August.

Das RKK versorgt seit Jahrzehnten auf hohem Niveau Patienten mit künstlichem Gelenkersatz. Durch den Schwerpunkt in der operativen Rheumatologie, Unfallchirurgie und physikalischen Medizin haben die Ärzte die Kompetenz und Erfahrung auch bei schwierigen Fällen. In Kooperation mit der Medizinischen Klinik können auch Patienten operiert werden, die aufgrund etwaiger Vorerkrankungen nach einer OP einer intensivmedizinischen Versorgung bedürfen.

Geprüfte Kompetenz für Gefäßerkrankungen

Gefäßzentrum Bremen am RKK erneut zertifiziert

Das Gefäßzentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus ist erneut erfolgreich von der führenden ärztlichen Fachgesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), geprüft worden. „Wir erfüllen nun seit 14 Jahren alle Anforderungen für ein Hochleistungszentrum im Fachgebiet Gefäßmedizin und bleiben damit das führende Kompetenzzentrum für Gefäßerkrankungen in Bremen“, freut sich Dr. Frank Marquardt, Chefarzt des Zentrums.

Die wichtigsten Anforderungen an ein zertifiziertes Gefäßzentrum sind:

  • Gewährleistung einer 24-Stunden-Versorgung durch voll weitergebildete Fachärzte
  • Expertise durch hohe Fallzahlen
  • funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Teilnahme an qualitätssichernden Maßnahmen
  • strukturierte Ausbildung für junge Ärzte bzw. anerkannte Weiterbildungsbefugnis durch die zuständige Ärztekammer

Hintergrundinformation Gefäßzentrum Bremen am RKK

Im Gefäßzentrum wird Kooperation groß geschrieben. Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen beraten gemeinsam über die beste Behandlungsmethode für jeden individuellen Patienten. Damit erhält jeder Patient das für ihn optimale Behandlungskonzept. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kürzere Wege, weniger Arztwechsel, Vermeidung von Doppeluntersuchungen, alle modernen Therapiemöglichkeiten auf höchstem Niveau und unter einem Dach.

Das RKK-Gefäßzentrum gilt als besonders spezialisiert in der Behandlung von

  • Verengungen an der Halsschlagader durch Stent und Operation
  • Erweiterungen der Hauptschlagader
  • Durchblutungsstörungen der Beine (z.B. Ballonaufdehnung oder Operation)
  • Krampfadern mit modernsten Methoden wie Laser, Kryo-Stripping oder CHIVA
  • Nierenerkrankungen, wenn die operative Schaffung eines Dialyseshunts erforderlich ist.

Mehr Patientensicherheit durch mehr Hygiene

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen setzt neueste Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO um. Alle Patienten bekommen vor geplanten Operationen kostenlos ein desinfizierendes Produkt zur Reduzierung von Hautkeimen.

Die gesunde Haut ist natürlicherweise dicht mit Bakterien (Hautflora) besiedelt, die eine wichtige Schutzfunktion im Rahmen der Infektionsabwehr übernehmen und für die Hautgesundheit unerlässlich sind. In einer größeren Wunde, beispielsweise einer Operationswunde, können dieselben Bakterien allerdings schwere Wundinfektionen auslösen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Center of Disease Control CDC in Amerika empfehlen aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse nun, die Bakterienbesiedlung auf der Haut vor einer geplanten Operation zu verringern.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus bietet als erste Bremer Klinik ab sofort allen Patienten mit geplanten Operationen kostenfrei eine so genannte keimlastreduzierende Waschung an. Jeder Patient erhält eine Flasche Duschgel, dem ein bakterienabtötender Wirkstoff zugesetzt ist. Der Wirkstoff reduziert die Menge an Krankheitserregern auf der Haut, die in einer Operationswunde Infektionen auslösen können, um über 99 Prozent. Am Morgen vor der Operation wäscht sich der Patient mit diesem Duschgel, die Wirkung hält bis zu acht Stunden an.

„Bei der Frage, wie wir unsere Patienten auf ihre Operation vorbereiten und den Eingriff für sie noch sicherer machen können, ist diese Maßnahme ein weiterer Baustein in einem Bündel der Gesamthygienemaßnahmen für mehr Patientensicherheit im RKK“, erklärt Michael Bojarra, seit 2013 angestellter Krankenhaushygieniker der Klinik. Auch Leitlinien für den Umgang mit Medikamenten und Geräten, Standards in der täglichen Arbeit als Arzt oder Pflegefachkraft nützen nur, wenn wir sie immer wieder aktualisieren und weiter verbessern“, erklärt der Arzt. Mit der antiseptischen Waschlotion wäscht der Patient Körper und Haar – je weniger Keime auf der Haut sind, desto geringer ist das Infektionsrisiko.

Patienten, die operativ Gelenkprothesen erhalten, sind besonders gefährdet und profitieren in hohem Maße – deshalb war die Maßnahme dem Leiter des Endoprothetikzentrums am RKK, Dr. Ingo Arnold, schon früh ein Herzensanliegen. Das Angebot der antiseptischen Waschung gilt aber nicht nur für diese Patientengruppe. „Unsere Patienten sollen so schnell wie möglich von den aktuellen Empfehlungen der renommierten Gesundheitsorganisationen profitieren. Deshalb bieten wir ab sofort allen Patienten die Möglichkeit, durch die Waschung zusätzlich einen eigenen, aktiven Beitrag zur Keimreduzierung zu leisten“, erklärt Prof. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhauses.

Das RKK Bremen hat schon vielfach innovativ neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aufgenommen und zur Verbesserung der Patientensicherheit umgesetzt. So startete man 2012 zusammen mit der AOK Bremen ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt, um Patienten umfassend vor gelenkersetzenden Operationen auf gefährliche Krankenhauskeime (MRSA) zu untersuchen und vor der Operation zu sanieren. 2015 wurde dieses Projekt auf alle planbaren Operationen im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen ausgeweitet. Ein wichtiges Anliegen ist im RKK die Prävention und Kontrolle Antibiotika-resistenter Infektionserreger. So wird zum Beispiel der Gebrauch von Antibiotika durchgehend statistisch erfasst und bewertet.

Trio Royal „beswingt“ im Café K

Musikalische Matinee mit Sonntagsbrunch beendet die Ausstellung „Cover + Kulisse“ mit Werken von Milena Tsochkova und Achim Locke Zum Abschluss der Ausstellung „Cover + Kulisse“ lädt das Rotes Kreuz Krankenhaus zur musikalischen Matinee mit großem Brunch am 11. Juni 2017 ins Café K ein.

Für beste Sonntagsstimmung sorgt dabei mit Swing, Schlagern und Evergreens das Trio Royal. Dazu serviert die Küche für 13,50 Euro pro Person ein üppiges kalt-warmes Brunchbüfett.

Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung bis zum 9. Juni gebeten an meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99 - 371.

Die Musik: Trio Royal

Mehrstimmiger Gesang, originelle Bearbeitungen und außergewöhnliche Instrumente – beim Trio Royal ist musikalische Unterhaltung das Programm! Der Worpsweder Kontrabassist Ralf Stahn liefert mit seinem Instrument das musikalische Fundament für die Swingklassiker, Schlager und Popsongs des Trios und stimmt jederzeit gerne mit ein in den Gesang. Sänger und Gitarrist Andy Einhorn hat nicht nur ein Händchen für den passenden Hit zur richtigen Zeit sondern auch für die Saiten seiner Gitarre. Hans Christian Klüver, vielen besser bekannt als „Mister Swing“, moderiert mit Lust und Laune das Programm zu dem er heiße Bongobeats und gerne auch frisch erfundene deutsche Liedtexte beisteuert. Vielleicht stimmt er sogar ein paar bekannte Melodien mit seiner unvergleichlichen Nasenflöte an – für ein abwechslungsreiches Programm ist in jedem Fall gesorgt.

Die Ausstellung: Cover + Kulisse

Kurator Tom Gefken versammelt unter „Cover + Kulisse“ die Arbeiten zweier Kunstschaffender, die unter der Oberfläche ihrer Werken eine zweite, verdeckte Ebene verbergen: Milena Tsochkova erschafft mit traditionellen Mitteln wie Farbe und Bleistift fast fotorealistische Momentaufnahmen. Dabei verbindet die aus Bulgarien stammende Künstlerin ihre meisterhafte Technik mit einer zeitgenössischen, freien Perspektive.

Die abstrakten bis realistischen Außenwelten von Achim Locke verweisen auf eine philosophische Welt hinter den dargestellten Szenerien. Seine monochromen oder auch farbenreichen Lebensräume, erzeugen eine Stimmung, die den Betrachter auf eine Reise nach innen mitnimmt.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit dem Trio Royal
am 11. Juni 2017 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots wird um Anmeldung gebeten bis zum 9. Juni an meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Herausforderung Demenz im Akutkrankenhaus

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen etabliert Betreuungsangebot für Patienten mit Demenz, Orientierungsstörungen und dementiellen Auffälligkeiten

Die Zahl demenzkranker Menschen wächst. Mehr als 1,5 Millionen sind es zurzeit in Deutschland, in 30 Jahren werden es Schätzungen zufolge über drei Millionen Mitbürger sein. 40 Prozent der über 65-jährigen Patienten in Allgemein- krankenhäusern leiden an kognitiven Störungen und Demenz. Auch im Rotes Kreuz Krankenhaus macht sich diese Veränderung bemerkbar: Allein 2016 wurden hier knapp 460 Patienten mit einer gesicherten, eindeutigen Demenzdiagnose behandelt - die Grauzone ist jedoch hoch. In den meisten Fällen liegen bei der Einweisung keine entsprechenden Informationen vor.

Der plötzliche neue „Alltag“ im Krankenhaus - mit fremden Menschen, ungewohnter Umgebung und Geräuschen macht besonders Demenzkranken sehr zu schaffen – Rückschritte sind oft die Folge. Mitarbeiterinnen aus Pflege und Qualitätsmanagement starteten deshalb Ende Oktober 2016 ein Pilotprojekt zur Vormittagsbetreuung demenzkranker Patienten. Ein halbes Jahr lang wurde ein Raum auf der Station 3A zum Betreuungsort für Patienten mit Demenz, Orientierungsstörungen und dementiellen Auffälligkeiten. Die Auswertung des Pilotprojektes, gemeinsam mit Angehörigen, Pflegekräften und Ärzten, ergab ein eindeutig positives Votum aller Beteiligten.
Die gute Versorgung der Patienten mit Demenz wird derzeit in den Fallpauschalen deutscher Krankenhäuser nicht angemessen abgebildet. „Aber“, so die Pflegerische Geschäftsführerin der Klinik, Barbara Scriba-Hermann: „Das Projekt ist Gewinn für alle Beteiligten. Die Patienten werden mobilisiert und in ihren Ressourcen gestärkt, sie erleben Zuwendung, Fürsorge und Respekt. Ärzte und Pflegende werden entlastet, weil die Patienten zufriedener und sind und sowohl tagsüber wie eben auch nachts einer weniger intensiven zusätzlichen Betreuung bedürfen.“ Die Demenzbetreuung wird deshalb ab sofort im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen fester Bestandteil des Angebotes für stationäre Patienten sein.

Die zertifizierte „Expertin für Demenz im Krankenhaus“ und erfahrene Pflegefachkraft Viola Silber gestaltet die Vormittage zwischen 8 und 12.30 Uhr für bis zu acht mobile stationäre Patienten. Das ist die Zeit auf den Stationen, in der die Schwestern und Pfleger sehr eingebunden sind in den Stationsalltag, Visiten, OP-Vorbereitungen, Pflege, stationäre Aufnahmen etc. Fester Bestandteil der Betreuung ist zusätzlich ein Teil des Teams der Grünen Damen und Herren der Klinik. Die speziell geschulten Ehrenamtlichen unterstützen die Demenzexpertin und begleiten die Patienten regelmäßig und kontinuierlich.

Viele dementiell Erkrankte können sich auf Nachfrage des Pflegepersonals nicht bedarfsorientiert äußern und laufen Gefahr, im Klinikalltag durchs Raster zu fallen. „Demenzkranke benötigen im Krankenhaus noch einmal mehr Unterstützung und Zeit als zu Hause, selbst bei den scheinbar alltäglichsten Verrichtungen, zum Beispiel beim Essen, Trinken oder beim Gang auf die Toilette“, erklärt Viola Silber. „Manchmal weiß ein Patient zwar, dass er mal muss – aber er hat vergessen, wie. Meine Arbeit ist dadurch natürlich auch eine Entlastung für die Kolleginnen auf der Station, denn sie wissen ihre Patienten in geduldigen, geschulten Händen“, erläutert die Fachfrau.
Neben der pflegerischen Betreuung und den gemeinsamen Mahlzeiten bieten die Demenzexperten im Betreuungsraum adäquate Beschäftigung, Förderung und Unterhaltung an - zum Beispiel durch künstlerische und musische Tätigkeiten, Geschichten vorlesen, Gespräche oder Spiele. „Ohne anregende Beschäftigung verkümmern die ohnehin eingeschränkten Fähigkeiten während eines stationären Klinikaufenthaltes nur noch weiter. Viele Patienten liegen einfach im Bett und schauen den ganzen Tag an die Decke, sie sind eingeschüchtert und haben Angst. Nachts halten Sie dann die Nachtschwester und Mitpatienten in Trab, denn sie können dann nicht schlafen, weil sie den ganzen Tag nicht aktiv waren“, erläutert Viola Silber, seit 17 Jahren Krankenschwester im RKK.

Zum Dienstbeginn schaut sich Schwester Viola Silber zunächst die Anamneseblätter der aufgenommenen Patienten an, denn dort ist eine bereits bekannte Demenz des Patienten oder der Zusatz „Patient leidet unter Orientierungsstörungen“ vermerkt. „Die Kollegen berichten mir auch beim Gang über die Stationen von Auffälligkeiten in der Nacht. Ich gehe dann zu den Patienten, mache mir ein Bild und lade sie ein bzw. spreche mit den Angehörigen. Demente bettlägerige Patienten bekommen Besuch von den Demenz- geschulten Grünen Damen und Herren.
Studien zeigen, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit mit jedem Tag Inaktivität weiter zurückgehen. „Der Alltagsbezug in der Betreuungszeit soll helfen, die kognitiven Fähigkeiten der Patienten zu erhalten und eine Verschlechterung der Demenzsymptomatik während des Klinikaufenthaltes zu verhindern“, fasst Viola Silber das Ziel des Betreuungsangebotes zusammen. Gleichzeitig soll die Betreuung vorbeugend vor der Entwicklung eines Delir, das ist ein akuter Verwirrtheitszustand mit desorganisiertem Denken, Desorientiertheit im Allgemeinen und Wahrnehmungsstörungen, wirken. Angehörige dürfen auf Wunsch und nach Absprache am Angebot teilnehmen. „Sie sehen, dass die Patienten bei uns gut aufgehoben sind. Das entlastet sie, die meisten kommen dann vor allem nachmittags zur Unterstützung der Patienten“, sagt Viola Silber.

Bessere Versorgung im Notfall

Neues digitales Meldesystem hilft Bremer Rettungsdienst seit 3. April bei der Wahl der passenden Klinik

Bislang musste der Rettungsdienst in Bremen die Behandlungskapazitäten aller Krankenhäuser mühsam per Telefon oder Fax abfragen. Damit ist jetzt Schluss: Über das internetbasierte Meldesystem Ivena (Interdisziplinärer-Versorgungsnachweis) können Retter seit Anfang April die Auslastung der Krankenhäuser über Mobilgeräte in Echtzeit einsehen und Patienten direkt und ohne Umwege in die für ihre Verletzung geeignete Klinik mit entsprechenden freien Kapazitäten zuweisen. So sollen Verzögerungen im Ernstfall verringert sowie Engpässe und Überlastungen in Krankenhäusern schneller identifiziert werden. Auch unnötige und zeitaufwendige Transporte von einer zur anderen Notaufnahme gehören der Vergangenheit an.

„Jede Fachabteilung, ob Kardiologie oder Unfallchirurgie, meldet ihren Status und aktualisiert ihn fortlaufend“, erklärt Martin Langenbeck, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Rotes Kreuz Krankenhaus. Er gehörte zu einer Projektgruppe bei der Bremer Krankenhausgesellschaft, die den Einsatz von „Ivena“ gemeinsam mit der Gesundheits- und der Innenbehörde im Sommer beschlossen hat. „Die Versorgung kann zielgerichteter und schneller erfolgen, das ist eine absolute Verbesserung für Bremen und vor allem für die Patienten. Jetzt könnten Patienten viel schneller dem geeigneten Krankenhaus zugewiesen werden“, so Langenbeck. Die Krankenhäuser melden, wie viele Notfälle sie aufnehmen können, wo es einen Versorgungsengpass gibt und welche Geräte frei sind.

Fit in den Frühling

Aktionswochen im Rotes Kreuz Krankenhaus

Gesünder essen und mehr bewegen: Das Café K und das Therapiezentrum Physio K am Rotes Kreuz Krankenhaus helfen, den guten Vorsätzen Taten folgen zu lassen.

Café K: gesund schlemmen von Montag, 3. bis Freitag, 7. April

Um frühlingsfrisch und fit in die wärmere Jahreszeit zu starten, benötigt unser Körper eine Extraportion Vitalstoffe. Leider schlägt der Alltag einer gesunden Ernährung allzu oft ein Schnippchen. Das Café K zeigt seinen Gästen eine Woche lang, wie eine leckere und gesunde Ernährung aussehen kann. Zum Beispiel so: Farfalle mit Lachs und Vanille, Frühlingssalat; dazu ein Grünkohl- Smoothie. Oder: Gebackenes Seelachsfilet auf Gemüse mit Nusskruste, Zitronenreis und Feldsalat; dazu ein Erdbeer-Smoothie. Das Mittagessen kostet inkl. Smoothie EUR 6,10 und ist erhältlich von 11.45 bis 13.30 Uhr im Café K. Das Rezept zum Nachkochen liegt jeden Tag zum Mitnehmen bereit.

Physio K: Aktionsangebot vom 1. April bis 31. Mai 2017

Das Physio K belohnt den Bewegungsdrang einen ganzen Monat lang mit einem besonderen Angebot. Bei Abschluss eines 12-monatigen Trainingsvertrages in diesem Zeitraum gibt es einen Trainingsmonat gratis dazu.
Wenn durch Empfehlung ein neuer Trainingsvertrag entsteht (min. 12 Monate Laufzeit), bedankt sich das Physio K ebenfalls mit einem gratis Trainingsmonat zum bestehenden Vertrag. Weitere Informationen im Physio K unter Tel. 0421 / 55 99-316.

Mehr Schärfe, Farbe und Kontrast im OP

Das RKK investiert mit neuem Hightech- Laparoskopiesystem in die Patientensicherheit.

Hightech für die Patientensicherheit: Das Rotes Kreuz Krankenhaus hat in ein neues Laparoskopiesystem investiert. Im OP liefert nun ein neuer 4K-Monitor mit 130cm Breite den Chirurgen eine hochdetaillierte Ansicht von Bildern bei der Operation. Die Bilder werden mit einem ebenfalls neuen medizinischen 4K-Kamerasystem erzeugt. Das neue Laparoskopiesystem kommt bei allen minimal-invasiven Eingriffen (Schlüssellloch- Operationen) zum Einsatz.

Die vierfach höhere Bildauflösung im Vergleich zu Full HD - mit immensem Farbspektrum und mehr Kontrast - offenbart selbst kleinste Details. Die feine Farbkalibrierung ermöglicht den Chirurgen eine eindeutigere Abgrenzung von unterschiedlichem Gewebe, wie Fett, Nerven, Blutgefäßen und die bessere Darstellung von Blutbahnen und Läsionen.

„Der Einsatz des neuen Systems hat großes Potential, die klinischen Ergebnisse noch weiter zu verbessern. Wir arbeiten noch Gewebe-schonender und minimieren den Blutverlust unserer Patienten“, ist Privatdozent Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, überzeugt. Mit der zusätzlichen Möglichkeit, das Bild durch Zoom hochauflösend zu vergrößern, werden die Sichtverhältnisse einer „offenen Operation“ deutlich übertroffen.

Bilder: Olympus

Cover und Kulisse

Die neue Ausstellung im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus, zeigt Arbeiten von Milena Tsochkova und Achim Locke

Am Sonntag, 19. Februar 2017 um 11:30 Uhr eröffnet das Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) mit „Cover und Kulisse“ eine neue Ausstellung. Die Künstler Milena Tsochkova und Achim Locke präsentieren in den Räumlichkeiten Malerei und Zeichnungen. Kurator Tom Gefken bringt damit zwei Künstler zusammen, deren Werke mehr Gemeinsamkeiten verbinden, als es auf den ersten Blick erscheint.

„Cover und Kulisse“ versammelt Arbeiten, in denen sich unter der sichtbaren Oberfläche eine zweite, verdeckte Ebene verbirgt: So erarbeitet Tsochkova mit traditionellen Mitteln wie Farbe und Bleistift fast fotorealistische Momentaufnahmen. Dabei versteckt sie innere Widersprüche und Konflikte menschlicher Existenz in den meist weiblichen Figuren, die bedeckt sind von ihrem freundlich getupften Kleiderstoff. Auch die abstrakten bis realistischen Stadtlandschaften von Achim Locke verweisen auf eine philosophische Welt hinter den dargestellten Szenerien.

Milena Tsochkova wählt und inszeniert ihre Bildausschnitte spannungsreich und dramaturgisch genau. Der Betrachtende soll sich und seine Emotionen in den Werken wiederfindet und es soll dennoch genug Raum für die eigene Phantasie und die Geschichte der dargestellten Figuren bleiben. Auf ganz eigene Weise verbindet die in Bulgarien aufgewachsene Künstlerin ihre traditionelle, meisterhafte Technik mit einer zeitgenössischen, freien Perspektive.
Die dargestellten Außenwelten von Achim Locke sind mal abstrakt, farbenreich und verwischt, mal monochrom bis hin zur realistischen Darstellung von Wirklichkeit. Seine Arbeiten erzeugen Stimmungen, die auf den Betrachter übergehen und ihn mitnehmen – von der Kulisse einer Stadtlandschaft auf eine Reise nach innen. Seine Lebensräume sollen Spiegel unserer Zeit sein, in der sich geografische, wirtschaftliche und kommunikative Grenzen wandeln und neu definieren.

Die Laudatio anlässlich der Ausstellungseröffnung am 19. Februar hält der Kunsthistoriker und ehemalige Direktor des Museum Weserburg Carsten Ahrens.

Seit zwei Jahrzehnten fördert das Rotes Kreuz Krankenhaus mit seinen regelmäßigen Ausstellungen lokale und regionale Kunstschaffende. Die Klinik selbst ist mittlerweile im Besitz einer beachtlichen Sammlung an Kunstwerken. Geschuldet ist dieses kulturelle Engagement dem Standpunkt, dass Kunst und Kultur den Krankenhausalltag positiv verändern, sowohl für Patienten als auch für Angehörige, Besucher und Mitarbeiter.

Cover und Kulisse

Malerei und Zeichnungen von Milena Tsochkova und Achim Locke
19. Februar bis 11. Juni 2017 im Café K, werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr,
an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr

Bild oben: Milena Tsochkova, „o.T.“, Öl auf Leinwand, 2016. Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Erfolgreiches Hygiene-Audit im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Vom 12. bis 14. Dezember 2016 waren zwei Auditoren des Bremer Gesundheitsamtes im Rotes Kreuz Krankenhaus, um die Hygiene in der Klinik zu überprüfen. Sie schauten in insgesamt elf Bereichen intensiv hinter die Kulissen, begutachteten festgeschriebene Abläufe und Hygienestandards des Hauses, befragten zahlreiche Mitarbeiter und vieles mehr.

Die Gutachter stellten dem RKK nach drei arbeitsintensiven Tagen ein sehr positives Zeugnis aus. Sie fanden eingespielte Abläufe, schlüssige und gut strukturierte Dokumente und motivierte Mitarbeiter, die jederzeit eine tiefergehende Kenntnis aller hygienerelevanten Prozesse offenbarten.
Geschäftsführung und Mitarbeiter des Rotes Kreuz Krankenhauses sind stolz auf das Ergebnis und das hohe Niveau der Klinikhygiene.

Krankenhaushygiene im RKK

Seit 2016 muss nach den Vorgaben der Bundesregierung jede größere Klinik einen hauptamtlichen Krankenhaushygieniker beschäftigen. Michael Bojarra, Facharzt für Innere Medizin im Rotes Kreuz Krankenhaus, ist bereits seit 2013 angestellter Krankenhaushygieniker in der Klinik. Seine berufsbegleitende Fortbildung schloss er 2015 ab. Damit gehört das RKK zu den ersten Kliniken, die den hohen Stellenwert der Hygiene auch in personelle Strukturen umsetzen.
Das Hygieneteam aus Herrn Bojarra und zwei festen Hygienefachkräften sowie den hygienebeauftragten Ärzten und Pflegefachkräften konzentriert sich auf die Analyse neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Infektionsprävention und setzt diese in die hygienischen Strukturen und Prozesse im RKK um. Der Krankenhaushygieniker berät die Geschäftsführung und ist für die Fortbildung der Mitarbeiter bis zur Begehung und Kontrolle aller Bereiche des Hauses in allen hygienerelevanten Belangen weisungsbefugt.

Flöte trifft Gitarre: Das Duo Araucana gastiert im Café K

Sonntagsbrunch zum Abschluss der Ausstellung „Reflexionen“

Traditionell serviert das Rotes Kreuz Krankenhaus am letzten Tag einer Ausstellungen einen abwechslungsreichen und anregenden Sonntagsbrunch im Café K. Das Küchenteam des Cafe K serviert für 12,50 Euro pro Person ein kalt-warmes Brunchbuffet. Dazu gesellt sich ab 11.30 Uhr das musikalische Duo Araucana mit Flötistin Anne Bischoff und Gitarrist Ralf Benesch. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten bis zum 16. Januar 2017 an meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Die Musik: Duo Araucana

Seit 2008 spielen Anne Bischof und Ralf Benesch gemeinsam als Duo Araucana. Bei einem chilenischen Orchesterprojekt kennengelernt, steht ihr Duo-Name für diese gemeinsame Erfahrung: Araucana leitet sich ab von der Bezeichnung Araukanie, der chilenischen Andentanne. Mit ihrem musikalischen Profil bewegen sich die Flötistin und der Gitarrist zwischen Europa und Südamerika. In ihrem Programm versammeln sie die rhythmische Vielfalt spanischer und lateinamerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts garniert mit einem Schuss Bossa Nova sowie Musik französischer Impressionisten.

Die Ausstellung: Reflexionen

Unter dem vielschichtigen Titel „Reflexionen“ versammeln sich Fotografie, Malerei, Zeichnung und Collagen mit plastischen Objekten. Die stark vertretenen fotografischen Arbeiten gehen dabei in einen direkten Dialog mit einem künstlerischen Gegenüber.
Es spiegeln sich in den von Kurator Tom Gefken zusammengestellten Paarungen teils gleiche Themen, wie Landschaft, Architektur oder Porträt. Neben den individuellen Herangehensweisen der Künstler entwickelt sich auch aus dem Zeitpunkt ihrer Entstehung ein Diskurs zum vis-à-vis gestellten Werk: Die jüngste Arbeit stammt aus dem Jahr 2009, die älteste ist von 1953. Wieder andere treten in Kontakt über die Gegenüberstellung von Abstraktion oder die Gewichtung von Flächen bis hin zu rein humorigen Kunst- Konfrontationen. Absichtsvoll platziert, entwickelt sich zwischen den Werken ein Zwiegespräch, das beim Betrachter ganz eigene Assoziationen weckt und Raum für neue „Reflexionen“ lässt.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit dem Duo Araucana
am 22. Januar 2017 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 16. Januar 2017 erforderlich unter meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99-371.

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