Aktuell

Do, 15.10.2015

Radiofrequenztherapie für AOK- und hkk-Versicherte

Neue Leistung zur Behandlung von Krampfadern

Krampfadern (Varizen) an den Beinen sind eine Volkskrankheit, jeder fünfte Deutsche ist betroffen. Die Krankenkassen AOK Bremen/Bremerhaven und die hkk Krankenkasse aus Bremen bieten ihren Versicherten nun eine sanfte Alternative zum herkömmlichen Venen-Stripping, so nennt man das operative Herausziehen von Krampfadern über einen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle. Ab sofort gibt es für AOK- und hkk-Versicherte die Radiofrequenz-Behandlung bei Krampfadern als Kassenleistung. Wer sich bislang für diese Option der Behandlung entschloss, musste selbst zahlen. „Diese Methode hat ihre Wirksamkeit längst unter Beweis gestellt. Wir haben uns deshalb entschieden, unseren Versicherten diesen medizinischen Fortschritt zugänglich zu machen“¸ erklären Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, und Michael Lempe, hkk-Vorstand.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus wurde als medizinischer Partner ausgesucht, das die hohe Qualität der Behandlung nachweislich leisten kann. Das erste Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus, gegründet 2003, ist zertifiziert und erfahren und entspricht den Vorgaben von Prozess- und Qualifikationsanforderungen. „Weniger Beschwerden nach dem Eingriff: Das erhoffen wir uns von diesem Projekt“, fasst Woggan die Vorteile für die Patienten zusammen. „Unser Ziel ist, die medizinische Versorgung der Versicherten zu verbessern und ihnen dafür den Zugang zu innovativen, minimal invasiven Behandlungsmethoden zu ermöglichen“, äußerte sich Woggan zu dem Vertrag. Zugleich möchten die Kassen damit auch stationäre Leistungen vermeiden.

Krampfadern (Varizen) an den Beinen sind eine Volkskrankheit, jeder fünfte Deutsche ist betroffen. Die Krankenkassen AOK Bremen/Bremerhaven und die hkk Krankenkasse aus Bremen bieten ihren Versicherten nun eine sanfte Alternative zum herkömmlichen Venen-Stripping, so nennt man das operative Herausziehen von Krampfadern über einen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle. Ab sofort gibt es für AOK- und hkk-Versicherte die Radiofrequenz-Behandlung bei Krampfadern als Kassenleistung. Wer sich bislang für diese Option der Behandlung entschloss, musste selbst zahlen. „Diese Methode hat ihre Wirksamkeit längst unter Beweis gestellt. Wir haben uns deshalb entschieden, unseren Versicherten diesen medizinischen Fortschritt zugänglich zu machen“¸ erklären Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, und Michael Lempe, hkk-Vorstand.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus wurde als medizinischer Partner ausgesucht, das die hohe Qualität der Behandlung nachweislich leisten kann. Das erste Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus, gegründet 2003, ist zertifiziert und erfahren und entspricht den Vorgaben von Prozess- und Qualifikationsanforderungen. „Weniger Beschwerden nach dem Eingriff: Das erhoffen wir uns von diesem Projekt“, fasst Woggan die Vorteile für die Patienten zusammen. „Unser Ziel ist, die medizinische Versorgung der Versicherten zu verbessern und ihnen dafür den Zugang zu innovativen, minimal invasiven Behandlungsmethoden zu ermöglichen“, äußerte sich Woggan zu dem Vertrag. Zugleich möchten die Kassen damit auch stationäre Leistungen vermeiden.

„Mit dem Angebot der schonenden Radiofrequenztherapie kommen wir dem Wunsch unserer Versicherten nach innovativen Behandlungsmethoden nach“, bestätigt auch Michael Lempe. Für die hkk bedeutet die Kooperation mit dem Rotes Kreuz Krankenhaus eine Erweiterung ihres Engagements. Seit Mai dieses Jahres können hkk-Versicherte die Radiofrequenztherapie bereits im Venenzentrum Oldenburg per Versichertenkarte abrechnen lassen.

Behandlung von Krampfadern

Das Krampfaderleiden ist eine chronische Erkrankung mit einem sehr langsamen Fortschreiten. Die Ursache der Erkrankung ist auch heute noch unbekannt, es gibt jedoch eine Reihe von Faktoren, die die Entstehung begünstigen. Dazu gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, Mehrfachgeburten oder eine genetische Disposition. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Bei einer Nichtbehandlung können Folgeschäden auftreten. Es kommt dann zu einer anhaltenden Schwellung (Ödem) der Beine und infolge davon zu unterschiedlichen Hautschädigungen, wie Entzündungen, Verhärtungen, Verfärbungen – bis hin zu einem „offenen Bein“.
Die Radiofrequenz-Behandlung wird ambulant in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Die Ärzte entfernen die Krampfadern des Oberschenkels nicht, sondern verschließen sie mit Radiofrequenzwellen (Hitze) von innen. Zur Behandlung von Krampfadern gibt es je nach Schweregrad der Erkrankung verschiedene ambulante Behandlungsmöglichkeiten. Die Entscheidung über die beste Methode treffen die Fachärzte mit den Patienten gemeinsam nach individueller Beratung.

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