Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktuelle Informationen aus unserem Hause.

31. Juli, 13:00 Uhr

Corona-Infektionen im Rotes Kreuz Krankenhaus

Das RKK ist am Dienstag, 4.8. auch für stationäre Patienten und geplante Operationen wieder geöffnet. Wir informieren unsere Patienten persönlich über den Zeitpunkt zum Testabstrich vor der geplanten OP. Ambulante Operationen und Sprechstunden finden wie üblich statt.

Angehörige von COVID-19-infizierten Patienten können sich bei Fragen an das Qualitätsmanagement des RKK wenden (Frau Plötz, Telefon 0421 / 55 99-448)

Besuchsverbot im Krankenhaus

Das gesetzlich festgelegte Besuchsverbot gilt nicht nur in der Klinik sondern auch davor. Bitte verzichten Sie auf Treffen mit Angehörigen, Zugehörigen und Freunden z.B. vor der Tür. Patientinnen und Patienten im Krankenhaus sind besonders schutzbedürftig - genauso wie das Klinikpersonal. Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen sind gefährdet, denn viele Erkrankungen, besonders das Coronavirus, können bei ihnen schwere Verläufe nehmen. Auch wenn sich das Klinikpersonal ansteckt, entsteht für die Versorgung der Patientinnen und Patienten ein großes Problem. Das Gesundheitsamt hat Auflagen für die Kliniken verfügt, die kontrolliert werden und unbedingt einzuhalten sind. Bitte halten Sie sich auch als Angehörige, Zugehörige und Freunde unserer Patienten an das Besuchsverbot, Sie gefährden sonst die stationäre Weiterbehandlung der Patienten.

Eine Lockerung der Regeln, Reisen und der zu beobachtende sorgloser werdende Umgang mit Schutzmaßnahmen vor dem Virus in der Gesellschaft werden vermutlich auch Konsequenzen auf das Infektionsgeschehen in den Gesundheitseinrichtungen haben. Es ist zu befürchten, dass sich die positiven Corona-Fallzahlen auch in den Krankenhäusern durch möglicherweise bald gelockerte Besuchsregeln erhöhen könnten.

Informationen zur Corona-Teststrategie im Rotes Kreuz Krankenhaus

Ein Corona-Test zeigt leider immer nur eine Momentaufnahme. Aufgrund der 14tägigen Inkubationszeit des Virus ist es nicht möglich zu sagen, ob das Virus über einen Patienten, Mitarbeiter oder Angehörigen in eine Einrichtung kommt. „Bei Aufnahme in ein Krankenhaus kann ein Patient beispielsweise negativ getestet sein und erst Tage später im Test positiv werden- manchmal sogar erst nach seiner Entlassung. Obwohl er das Virus bereits bei der Aufnahme in sich trug, war dieses zum Zeitpunkt per Test noch nicht nachweisbar. Ebenso kann sich beispielsweise ein Mitarbeiter im privaten Umfeld mit dem Virus anstecken, ohne es zu merken und bei einem präventiven Test in der Klinik, wie ihn das RKK durchführt, plötzlich als Covid-19-positiv auffallen. Solche Situationen und Infektionswege sind nicht vorhersehbar.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus ist die erste und einzige Klinik in Bremen, die derart umfassend, häufig und kontinuierlich alle Mitarbeitenden und Patienten testet. Natürlich erhöht dies die Wahrscheinlichkeit von positiven Testergebnissen. „Uns ist es wichtig, den bestmöglichen Einblick und Überblick in der Klinik zu haben, denn nur so kann auch in der Corona-Pandemie in Kooperation mit dem Gesundheitsamt schnell reagiert werden, d.h. Bereiche isoliert und Kontakte aufgedeckt. Um professionell agieren zu können, sobald eine Infektion entdeckt wird, braucht es ein ausgefeiltes Hygienemanagement in der Klinik. Für dieses hat uns das Gesundheitsamt vor und während der Corona-Pandemie mehrfach gelobt“, betont Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin des RKK. „Wir testen proaktiv großflächig bereits seit Juni. Wenn wir nicht aus der Erfahrung der ersten entdeckten Infektionen im Juni so regelmäßig, häufig und umfassend im Haus getestet hätten, wäre die zweite Häufung an Infektionen in dieser Form vermutlich nicht entdeckt worden. Wir werden auch weiterhin präventive Testreihen und Kontrolltestungen durchführen“, so Scriba-Hermann.

24. Juli, 14:00 Uhr

RKK befindet sich seit Donnerstagabend vorsorglich im freiwilligen Lockdown

Im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sind derzeit sieben Mitarbeitende und neun Patienten in den Abteilungen Innere Medizin und Unfallchirurgie positiv auf COVID-19 getestet. Seit Donnerstagnachmittag befindet sich das gesamte Haus unter Sicherheitsaspekten freiwillig und proaktiv in einem vorsorglichen Lockdown. Es besteht zunächst bis Montag ein Aufnahme- und Entlassungsstopp. Das Gesundheitsamt ist der Einschätzung des Krankenhauses heute gefolgt und begrüßt das proaktive Verhalten der Krankenhausleitung sowie alle bereits angeordneten und umgesetzten Sicherheitsmaßnahmen. Aktuell werden alle Patienten und Mitarbeitenden des RKK getestet. Mit dem Ergebnis ist Montagvormittag zu rechnen.

Sofort bei Auftreten des ersten COVID-19 positiv getesteten Patienten wurden alle Maßnahmen eingeleitet, die das Robert Koch-Institut (RKI) fordert. Die erste Testung erfolgte am 17. und 18. Juli, die nächste Testrunde aller am ersten Tag negativ getesteten Personen erfolgte sieben Tage nach der ersten Testung. Die positiven Patienten wurden in den COVID-Bereich des Krankenhauses verlegt und somit von den jetzt noch unter Verdacht stehenden, übrigen Patienten der beiden betroffenen Stationen separiert. Die beiden betroffenen Stationen waren sofort unter Quarantäne gestellt und ein Aufnahme- und Verlegungsstopp verhängt worden. Die betroffenen sieben Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Patienten mit einem COVID-19-Nachweis gehen für 14 Tage auf die Corona-Isolierstation. Ist der Patient am 14. Tag der Quarantäne symptomfrei, kann er verlegt bzw. nach Hause entlassen werden. Angehörige von COVID-19-infizierten Patienten können sich bei Fragen an das Qualitätsmanagement des RKK, Frau Plötz, wenden unter Telefon 0421 / 55 99-448.

Für das gesamte Haus besteht die Pflicht, FFP2-Masken zu tragen. Es ist im Arbeitsablauf sichergestellt, dass das Personal, welches mit isolierten SARS-CoV2 Patienten im Kontakt ist, genügend Zeit hat, sich die entsprechende Schutzkleidung (PSA bestehend aus Schutzkittel, Handschuhen, Maske und Schutzbrille) anzuziehen. Die Sondermaßnahmen gelten zunächst bis Montag, 27.7.20. In einer gemeinsamen Lagebesprechung mit dem Gesundheitsamt wird dann je nach Stand das weitere Vorgehen besprochen. Bis dahin verweisen wir auf den täglichen Lagebericht des Gesundheitsamtes.

07. Mai, 18:00 Uhr

Patienteninformation 07. Mai

Seit Mittwoch, 7.Mai dürfen Krankenhäuser in Bremen wieder ambulante und stationäre Eingriffe durchführen. Wir freuen uns, damit die medizinische und pflegerische Versorgung unserer vielen wartenden Patienten wieder aufnehmen zu können! Allerdings sind wir durch eine behördliche Rechtsverordnung verpflichtet, die für die Versorgung von Covid19-Patienten geschaffenen zusätzlichen und Doppel-Strukturen weiter aufrecht zu erhalten, damit im Falle einer rasch steigenden Anzahl infizierter Patienten alle versorgt werden können. Und der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter vor Ansteckung darf natürlich keinesfalls gefährdet werden.

Weil zusätzlich die Notfallversorgung im Rotes Kreuz Krankenhaus, wie vor der Corona-Pandemie, unverändert weiter läuft, wird es eine Weile dauern, bis alle Patienten, die seit Wochen warten, versorgt sind. Alleine im RKK wurden schließlich in den vergangenen zwei Monaten 200-300 Operationen geplante Operationen noch nicht durchgeführt.
Um die ausstehenden Behandlungen, so gut es geht, in der Reihenfolge der Dringlichkeit abzuarbeiten, haben wir in allen unseren operierenden Kliniken Kriterien für die Beurteilung der Dringlichkeit von Eingriffen erarbeitet. Verschlechtert sich der Zustand eines Patienten, dessen OP in den letzten Wochen als weniger dringlich verschoben werden musste, kann es notwendig werden, die Dringlichkeit einer geplanten OP neu beurteilen zu lassen.
Wir informieren Sie persönlich, sobald Ihre Behandlung / Operation stattfinden kann und sprechen einen neuen Termin mit Ihnen ab!

Geplante Sprechstunden

Falls Ihr geplanter Sprechstundentermin ausfallen muss, werden wir Sie telefonisch darüber informieren. Dies kann auch kurzfristig notwendig sein, wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Ihre Röntgen-Termine und die BG-Sprechstunde finden regulär statt. Da ein generelles Besuchsverbot in den Krankenhäusern besteht, müssen Sie sich beim Betreten der Klinik ausweisen, bitte bringen Sie Ihre Ausweispapiere und einen Mundschutz (Community Mask/Stoffmaske o.ä.) mit. Wir bitten Sie, um längeren Aufenthalt im Wartebereich zu vermeiden, frühestens 10 Minuten vor Ihrem verabredeten Termin da zu sein.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Bitte zögern Sie auch bei Anzeichen von Schlaganfall oder Herzinfarkt keinesfalls, sofort den Rettungsdienst zu rufen!

07. Mai, 12:00 Uhr

Informationen für Rheuma-Patienten

Aktive entzündlich-rheumatische Erkrankungen können mit einer Immunschwäche einhergehen. Auch können bestimmte Medikamente das Immunsystem schwächen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat Maßnahmen empfohlen, die Sie als Rheumapatient bedenken sollten (https://dgrh.de/Aktuelles/Maßnahmen-in-Zusammenhang-mit-den-Infektionsrisiken-durch-COVID-19.html):

Die DGRh empfiehlt, die vom Robert Koch-Institut (RKI) beschriebenen Maßnahmen zu beachten und nach Möglichkeit umzusetzen. Ein Absetzen einer Basistherapie allein aus Furcht vor einer Infektion mit COVID-19 wird wegen des Risikos der Reaktivierung der rheumatologischen Erkrankung und der dadurch und/oder durch die dann notwendige Glukokortikoidtherapie kompromittierten Immunabwehr weiterhin nicht empfohlen. Die DRGh weist ausdrücklich darauf hin, dass es zurzeit keine belastbaren Daten zum Risiko einer COVID-19-Infektion unter laufender immunsuppressiver Therapie gibt. Evidenzbasierte Empfehlungen zum Umgang mit einer immunsuppressiven Therapie in Bezug auf die COVID-19-Infektion kann es daher nicht geben.

Weitere Informationen und Hilfestellungen des Robert Koch-Instituts für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

22. April, 15:00 Uhr

Physiotherapie / Physio K

In unserem Therapiezentrum für physikalische Medizin, dem Physio K, führen wir weiterhin ambulante, vom Haus- oder Facharzt verordnete physiotherapeutische Behandlungen durch!
Ausschließlich ambulante Einzeltherapien finden zurzeit Mo-Fr von 8-18 Uhr statt. Alle Gruppenangebote, zum Beispiel Kurse, Rehasport, KG in Gruppen, mussten leider aufgrund der Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus abgesagt werden - auch die große Trainingsfläche ist geschlossen.

31. März, 19:00 Uhr

Informationen zum Corona-Management im RKK

Aktuelle Informationen zum Corona-Management im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen haben wir hier für Sie zusammengetragen

17. März, 10:33 Uhr

Wichtige Informationen für Angehörige und Besucher

Liebe Angehörige, liebe Besucher,

zum Schutz der Patienten und Krankenhaus-Mitarbeiter bleibt auch unsere Klinik auf Empfehlung der Gesundheitsbehörde aufgrund der Verbreitung des neuartigen Coronavirus für alle Besucher bis auf Weiteres geschlossen. Angehörige bitten wir, telefonisch Kontakt zu ihren Patienten zu halten. Das Krankenhaus hat eine Hotline für Angehörige eingerichtet unter

Tel. 0421 5599-0

Auch das Café K ist bis auf Weiteres für Besucher und Patienten geschlossen. Im Forum K Tagungszentrum finden keine Veranstaltungen statt. Der Zutritt zum Ärztehaus ist aber weiterhin möglich! Bitte erkundigen Sie sich bei der von Ihnen besuchten jeweiligen Arztpraxis telefonisch, ob es dort zu Einschränkungen in der Behandlung oder den Öffnungszeiten kommt.

Wer Sorge hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, soll NICHT ins Krankenhaus kommen. Melden Sie sich bitte von zu Hause telefonisch beim Hausarzt, ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117), Gesundheitsamt (Tel. 361 15 113) oder der Info-Hotline Coronavirus (Tel. 115).

Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.


St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0