Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktuelle Informationen aus unserem Hause.

Weitere Links und FAQ haben wir hier für Sie zusammengestellt

Besuchsverbot in Krankenhäusern

Zum Schutz unserer Patienten und Krankenhaus-Mitarbeitenden ist auch unsere Klinik aufgrund der Verbreitung des Coronavirus für alle Besucher bis auf Weiteres geschlossen. Wir bitten Angehörige und Patienten, wenn möglich, telefonisch Kontakt zu halten.

Das gesetzlich festgelegte Besuchsverbot gilt nicht nur in der Klinik sondern auch davor. Bitte verzichten Sie auf Treffen mit Angehörigen, Zugehörigen und Freunden z.B. vor der Tür. Patientinnen und Patienten im Krankenhaus sind besonders schutzbedürftig - genauso wie das Klinikpersonal. Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen sind gefährdet, denn viele Erkrankungen, besonders das Coronavirus, können bei ihnen schwere Verläufe nehmen. Auch wenn sich das Klinikpersonal ansteckt, entsteht für die Versorgung der Patientinnen und Patienten ein großes Problem. Das Gesundheitsamt hat Auflagen für die Kliniken verfügt, die kontrolliert werden und unbedingt einzuhalten sind. Bitte halten Sie sich auch als Angehörige, Zugehörige und Freunde unserer Patienten an das Besuchsverbot, Sie gefährden sonst die stationäre Weiterbehandlung der Patienten.

Angehörige von COVID-19-infizierten Patienten können sich bei Fragen an das Qualitätsmanagement des RKK, Herr Dr. Stephan Roeskam, wenden unter Telefon 0421 / 55 99-448.

Geplante Sprechstunden und Aufnahme

Bitte kommen Sie alleine zur Aufnahme oder zu Ihrem geplanten Sprechstundentermin, denn Ihre Begleitung darf aufgrund des geltenden Besuchverbotes nicht mit ins Krankenhaus hinein. Falls Ihr geplanter Sprechstundentermin ausfallen muss, werden wir Sie telefonisch darüber informieren. Dies kann auch kurzfristig notwendig sein, wir bitten Sie um Ihr Verständnis. Ihre Röntgen-Termine und die BG-Sprechstunde finden regulär statt. Da ein generelles Besuchsverbot in den Krankenhäusern besteht, müssen Sie sich beim Betreten der Klinik ausweisen, bitte bringen Sie Ihre Ausweispapiere und eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) am besten jedoch Masken der Standards „KN95/N95“ oder „FFP2“. mit. Wir bitten Sie, um längeren Aufenthalt im Wartebereich zu vermeiden, frühestens 10 Minuten vor Ihrem verabredeten Termin da zu sein. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Weitere Informationen rund um das Forum K, Physio K und Café K

Das Forum K Ärztehaus ist geöffnet. Bitte erkundigen Sie sich bei der von Ihnen besuchten jeweiligen Arztpraxis telefonisch, ob es dort zu Einschränkungen in der Behandlung oder den Öffnungszeiten kommt. Der Zugang zum MVZ Gefäßmedizin ist im Moment nicht über den Eingang Osterstr. 1a erreichbar sondern ausschließlich über den Ärztehaus-Eingang rechts neben dem Haupteingang zum Krankenhaus.

Das Therapiezentrum für physikalische Medizin, Physio K, ist mit Einschränkungen geöffnet. Bitte wenden Sie sich an die Mitarbeitenden des Physio K, um sich über Termine, Trainingsmöglichkeiten, Angebote und besondere Regelungen vor Ihrem Besuch zu informieren. Tel. 0421 55 99 -316, E-Mail: info@physiok.de.

Unser Café K ist leider zurzeit für Besucher und Patienten geschlossen. Im Tagungszentrum finden bis min. Ende 2020 keine Veranstaltungen statt.

Bitte denken Sie daran: Wer Sorge hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, soll NICHT ins Krankenhaus kommen. Melden Sie sich bitte von zu Hause telefonisch beim Hausarzt, ärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel. 116 117), Gesundheitsamt (Tel. 361 15 113) oder der Info-Hotline Coronavirus (Tel. 115).

Aber: Bitte zögern Sie im Notfall, beispielsweise bei Anzeichen von Schlaganfall oder Herzinfarkt, keinesfalls, sofort den Rettungsdienst zu rufen!

Ausbruchsgeschehen

Das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) verzeichnet, wie alle Krankenhäuser in Deutschland, von Zeit zu Zeit so genannte „Ausbruchsgeschehen“. Wenn durch Covid-19-Testungen plötzlich Corona-positive Mitarbeiter:innen oder Patient:innen entdeckt werden, gibt es im Haus einen Krisenstab, der umgehend einberufen wird und die notwendigen Maßnahmen einleitet. Das Rotes Kreuz Krankenhaus hat bereits im Frühjahr zu Beginn der Pandemie den Krankenhausbetrieb umorganisiert und neue Strukturen für die Versorgung geschaffen, beispielsweise durch eine zweite Notaufnahme mit separater Anfahrt für den Rettungsdienst, einen Corona-Intensivbereich und mehrere Corona-Isolierstationen. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und nach den Empfehlungen und Vorgaben des Robert Koch-Instituts tun wir im Rotes Kreuz Krankenhaus alles, um Ihren Aufenthalt sicher zu machen und Corona-Ausbrüche, wenn sie auftreten, einzudämmen. So werden beispielsweise alle Patient:innen und Mitarbeitende eines vom Ausbruch betroffenen Bereiches - manchmal sogar des ganzen Hauses - mehrmals getestet. Manchmal verordnet das Gesundheitsamt einen „Aufnahmestop“, dann werden nur noch Notfälle stationär im Krankenhaus aufgenommen, und bereits geplante und terminierte Operationen müssen leider verschoben werden. Aus der Klinik dürfen Patient:innen dann innerhalb des Quarantänezeitraums nur noch unter ganz bestimmten Voraussetzungen nach Hause entlassen werden. Eine Verlegung auf andere Stationen wird vermieden. Die Behandlung von Notfällen, dringende Operationen sowie die Sprechstunden weiterhin aber weiterhin statt. Bereits entlassene Patient:innen, die Kontakt zu positiv getesteten Patient:innen in der Klinik gehabt haben könnten, werden immer durch das Gesundheitsamt informiert.

Informationen zur Corona-Teststrategie im Rotes Kreuz Krankenhaus

Ein Corona-Test zeigt leider immer nur eine Momentaufnahme. Aufgrund der 14tägigen Inkubationszeit des Virus ist es nicht möglich zu sagen, ob das Virus über einen Patienten, Mitarbeiter oder Angehörigen in eine Einrichtung kommt. „Bei Aufnahme in ein Krankenhaus kann ein Patient beispielsweise negativ getestet sein und erst Tage später im Test positiv werden- manchmal sogar erst nach seiner Entlassung. Obwohl er das Virus bereits bei der Aufnahme in sich trug, war dieses zum Zeitpunkt per Test noch nicht nachweisbar. Ebenso kann sich beispielsweise ein Mitarbeiter im privaten Umfeld mit dem Virus anstecken, ohne es zu merken und bei einem präventiven Test in der Klinik, wie ihn das RKK durchführt, plötzlich als Covid-19-positiv auffallen. Solche Situationen und Infektionswege sind nicht vorhersehbar.

Wir setzen im Rotes Kreuz Krankenhaus seit November Antigen-Schnelltests (ca. 15 min) immer dann ein, wenn wir für die Behandlung von Patienten ohne Corona-Symptome und ohne jeglichen Verdacht auf eine SARS-CoV-2- Infektion ein schnelles Testergebnis benötigen - beispielsweise vor der stationären Aufnahme. Bei jeglichem Corona-Verdacht oder selbst geringen Symptomen setzt die Klinik PCR-Tests ein. Das gilt selbstverständlich auch für Mitarbeiter. Notfallpatienten, die sofort in den OP müssen, werden per Antigen-Schnelltest und zusätzlicher PCR getestet. Bei hoher Viruslast sind die Antigen-Schnelltests ausreichend sensitiv. Bei geringstem Zweifel sichern wir das Ergebnis durch einen hauseigenen PCR-Test ab. A und O im Krankenhaus ist grundsätzlich das Einhalten der Basishygiene und das Tragen von FFP 2 Masken in festgelegten Bereichen und Arbeitssituationen.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus testet umfassend, häufig und kontinuierlich Patienten und Mitarbeitende. Uns ist es wichtig, den bestmöglichen Einblick und Überblick in der Klinik zu haben, denn nur so kann auch in der Corona-Pandemie in Kooperation mit dem Gesundheitsamt schnell reagiert werden, d.h. Bereiche isoliert und Kontakte aufgedeckt. Um professionell agieren zu können, sobald eine Infektion entdeckt wird, braucht es ein ausgefeiltes Hygienemanagement in der Klinik. Für dieses hat uns das Gesundheitsamt vor und während der Corona-Pandemie mehrfach gelobt.

07. Mai, 12:00 Uhr

Informationen für Rheuma-Patienten

Aktive entzündlich-rheumatische Erkrankungen können mit einer Immunschwäche einhergehen. Auch können bestimmte Medikamente das Immunsystem schwächen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat Maßnahmen empfohlen, die Sie als Rheumapatient bedenken sollten (https://dgrh.de/Aktuelles/Maßnahmen-in-Zusammenhang-mit-den-Infektionsrisiken-durch-COVID-19.html):

Die DGRh empfiehlt, die vom Robert Koch-Institut (RKI) beschriebenen Maßnahmen zu beachten und nach Möglichkeit umzusetzen. Ein Absetzen einer Basistherapie allein aus Furcht vor einer Infektion mit COVID-19 wird wegen des Risikos der Reaktivierung der rheumatologischen Erkrankung und der dadurch und/oder durch die dann notwendige Glukokortikoidtherapie kompromittierten Immunabwehr weiterhin nicht empfohlen. Die DRGh weist ausdrücklich darauf hin, dass es zurzeit keine belastbaren Daten zum Risiko einer COVID-19-Infektion unter laufender immunsuppressiver Therapie gibt. Evidenzbasierte Empfehlungen zum Umgang mit einer immunsuppressiven Therapie in Bezug auf die COVID-19-Infektion kann es daher nicht geben.

Weitere Informationen und Hilfestellungen des Robert Koch-Instituts für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Warnung vor Fehlinformationen über Kontraindikation zur „Corona-Impfung“ bei Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen:
https://www.roteskreuzkrankenhaus.de/aktuell/2021/warnung-vor-fehlinformationen-ueber-kontraindikation-zur-corona-impfung-bei-menschen-mit-entzuendlic

31. März, 19:00 Uhr

Informationen zum Corona-Management im RKK

Aktuelle Informationen zum Corona-Management im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen haben wir hier für Sie zusammengetragen


St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0