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Weiterbildung

23.9.2011, Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Internisten. Foto: Grysa

Innovatives Konzept zur Aus- und Weiterbildung mit Vorzeigecharakter

Die berechtigten Ansprüche an eine umfassende, inhaltlich wie zeitlich strukturierte und qualitativ hochwertige klinische Ausbildung werden in der Praxis häufig vernachlässigt. Dazu kommen Dauerstress, kaum Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Überstunden und ein dementsprechend ungünstiges Arbeitsklima. Die Folge: Assistenzärzte wandern ab und interessieren sich beispielsweise für Arbeitgeber im Ausland. Konzepte, die dem entgegenwirken sollen, sind bundesweit gefragt.

Am Freitag, 23. September 2011, ernete das innovative Konzept zur Aus- und Weiterbildung des ärztlichen Nachwuchs im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen großen Applaus in Berlin. Dort fand die Jahrestagung des Bundesverbandes Deutscher Internisten statt. Nach etwa einjähriger Vorbereitung startete das RKK Ende 2009 ein ambitionierte Ausbildungskonzept in der Medizinischen Klinik. Die Ergebnisse sind äußerst positiv, das Konzept hat Vorbildcharakter.

"Wir haben für jeden Assistenzarzt in der Medizinischen Klinik eine umfassende Ausbildung mit einem fundierten, funktionierenden und verbindlichen Lehrplan geschaffen. Im Schnitt kommen 2-3 Bewerbungen pro Woche auf meinen Schreibtisch“, sagt Dr. Martin Langenbeck, Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik und Ausbildungsbeauftragter am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Die Inhalte und Rotationen sind speziell auf die Ausbildung zugeschnitten, die Abfolgen der verschiedenen Stationen und Funktionsabteilungen werden zu Beginn der Ausbildung festgelegt. Eine logistische Meisterleistung für die Medizinische Klinik, denn auch hier arbeiten die angehenden Ärzte teilweise noch nach den alten Ausbildungsrichtlinien und wählen natürlich auch unterschiedliche Schwerpunkte für die Zukunft als Internist oder Allgemeinmediziner.

Das Konzept zur Aus- und Weiterbildung der Medizinischen Klinik können Sie hier herunterladen... (PDF, 68KB).

Berichte aus dem Deutschen Ärzteblatt zum Thema lesen Sie hier:





 

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