
Mit oder ohne Koffer
Ambulanter oder stationärer Aufenthalt?
Mit oder ohne Koffer - das stellt sich bei Ihrer Erstuntersuchung heraus. Bei kleineren Notfällen etwa gehen Sie nach der Behandlung gleich wieder nach Hause – mit einem Brief für Ihren Hausarzt, der sich weiter um Sie kümmern wird. Nur bei Arbeitsunfällen, die der Berufsgenossenschaft gemeldet werden, können wir Sie ambulant weiterbehandeln.
Schon am selben Tag nach Hause gehen Sie auch, wenn Sie – bei einem Leistenbruch beispielsweise – ambulant operiert werden müssen. In diesem Fall untersuchen wir Sie zur Vorbereitung der Operation noch einmal zusammen mit einem Anästhesisten – oder Sie erhalten einen Termin dafür. Danach kann an einem der folgenden Tage operiert werden, wenn Sie die Einwilligung dafür unterschreiben und wenn sich jemand nach der Operation zu Hause um Sie kümmern kann. Das alles besprechen Ihre Ärzte sorgfältig mit Ihnen. Am Tag der Operation melden Sie sich im Ambulanten Operationszentrum in der 2. Etage. Nach der Operation werden Sie auch hier ärztlich entlassen. Ihre Angehörigen können bei Ihnen bleiben oder aber einen Abstecher ins Café K unternehmen, bevor es wieder nach Hause geht. In jedem Fall erhalten Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von uns.
Aber auch wenn nach der Erstuntersuchung entschieden wird, dass Sie
stationär aufgenommen werden, kann Ihr Koffer in vielen Fällen
zunächst noch im Schrank bleiben. Nämlich dann, wenn alle notwendigen
Voruntersuchungen vor der stationären Aufnahme durchgeführt werden.
Dann kommen Sie zu den mit Ihnen abgesprochenen Zeiten in die Zentralambulanz,
und Sie erfahren gleichzeitig, an welchem Tag Sie auf welcher Station
aufgenommen werden. Um Doppeluntersuchungen zu vermeiden, informieren wir mit
einem Brief Ihren Hausarzt.
Ebenso ist es heute möglich, dass Sie nach einem Krankenhausaufenthalt bei
uns „nachstationär“ in unserer Zentralambulanz weiterbehandelt
werden. Auch darüber sprechen wir rechtzeitig mit Ihnen und informieren
selbstverständlich Ihren Hausarzt.
