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Klinik für Schmerzmedizin - Schmerzzentrum

Die Schmerzforschung ist eine relativ junge Wissenschaft, die sich ab den 60er Jahren entwickelt hat. Erst in den frühen 80er Jahren fingen Anästhesisten an, die Zusammenarbeit mit beispielsweise Orthopäden, Neurologen, Rheumatologen, Psychologen und Therapeuten voran zu treiben. Heute steht der interdisziplinäre Ansatz im Vordergrund: Um eine exakte Diagnose erstellen zu können treffen sich Fachärzte, untersuchen den Patienten und treffen sich zur „Schmerzkonferenz“. So entsteht ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept, zum Beispiel mit Akupunktur, Reizströmen, Bädern, Anwendungen in der Kältekammer oder auch Spritzen und Medikamenten.

Rund 1300 Patienten im Jahr werden im Schmerzzentrum am RKK behandelt, 1100 ambulant und 200 stationär. Zunächst profitieren natürlich die frisch operierten Patienten von der Arbeit der Experten. Hausinterne Schmerz-Standards sichern die Qualität und Abläufe in der Klinik. Seit zwei Jahren gibt es einen Akutschmerzdienst an der Klinik, der im Rahmen des Qualitätsmanagements überwacht wird. Rund um die Uhr ist ein Ansprechpartner in Sachen Schmerz erreichbar. Chronisch und akut Kranken ein Leben mit dem Schmerz zu ermöglichen und ihnen größtmögliche Linderung zu verschaffen ist zentrales Anliegen des Bremer Schmerzzentrums. Wir sehen Schmerztherapie als das Recht jedes einzelnen Patienten  und sind auf dem Weg, unsere Klinik zu einem „schmerzfreien Krankenhaus" weiter zu entwickeln.





 

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