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Leistungsspektrum

minimal-invasive Operation

Im Gefäßzentrum Bremen wird das komplette Spektrum an konservativen, minimal-invasiven und operativen Leistungen angeboten. Oft stehen mehrere Behandlungsalternativen zur Verfügung (z.B. Stent oder Operation). Welches Verfahren im Einzelfall das beste ist, muss individuell entschieden werden. Unsere Behandlungsschwerpunkte sind Eingriffe am Arteriensystem (außer den Herzkranzgefäßen), am Venensystem, Dialyseshunts und Problemwunden.

Eingriffe an den Arterien

  • Halsschlagader
    Bei Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose) bieten wir die offene Ausschälung durch Operation (Karotis-TEA) und das Einlegen eines Stents an. Mit über 150 operativen Eingriffen an der Halsschlagader pro Jahr ist das Rotes Kreuz Krankenhaus im Großraum Bremen führend.
  • Hauptschlagader
    Die Erweiterung der Hauptschlagader im Bauch (Aortenaneurysma) wird heute durch eine offene Operation (mit Bauchschnitt) oder durch Einbringen eines Stents mit einem Katheter von der Leiste (ohne Bauchschnitt) behandelt. Beide Verfahren werden bei uns im Hause angewendet.
  • Beckenarterien
    Auch bei Verengung der Beckenarterien (arterielle Verschlusskrankheit) prüfen wir die Behandlungsindikation nach interdisziplinärer Beratung. Unser Zentrum bietet alle modernen Therapieverfahren von der Ballonaufdehnungen (PTA) über die Stent-Implantation bis zur klassischen Operation mit Ausschälung, Erweiterungsplastik oder Bypass an.
  • Beinarterien
    Bei Verschluss der Oberschenkelarterie ist häufig keine spezielle Therapie erforderlich, weil es genügend Umgehungsgefäße gibt. In dieser Situation steht die Behandlung der ursächlichen Risikofaktoren im Vordergrund. Dazu gehört z. B. die Einstellung eines erhöhten Blutdruckes oder erhöhter Blutfette, aber auch die Beendigung des Rauchens.
    In der Gefäßchirurgischen Klinik werden jedoch alle Bypassoperationen zur Verhinderung einer Amputation durchgeführt, wenn es die Situation erfordert. Wir sind spezialisiert auf Bypassrekonstruktionen mit körpereigenen Venen, auch wenn sie bis zum Fuß reichen (pedaler Bypass) oder spezielle Techniken erfordern (in-situ-Bypass).

gefäßchirurgischer Eingriff

Eingriffe an den Venen

Neben Venenthrombosen behandeln wir Patienten mit Krampfadern (Varizen). Alle modernen OP-Methoden sind bei uns integriert (z.B. Kryostripping, endoluminale Laser- und Radiofrequenztherapie, endoskopische Venendurchtrennung, Miniphlebektomie, CHIVA).

Dialyseshunts

Das RKK verfügt über die Disziplin Nephrologie und die Möglichkeit zur Dialyse, ambulant und stationär. Im Gefäßzentrum werden täglich Shuntoperationen durchgeführt, sowohl Erstanlagen wie auch komplizierte Folgeeingriffe bei Verschluss der lebensnotwendigen Fistel. Dialyseshunts können meistens ambulant operiert werden.

Behandlung von Problemwunden

Die Wundbehandlung bei chronischem Ulcus cruris (Geschwür am Unterschenkel) oder beim diabetischen Fuß ist ein weiterer Behandlungsschwerpunkt im Gefäßzentrum. Sie wird interdisziplinär von spezialisierten Ärzten und Pflegekräften (Wundteam) erbracht. Wir behandeln auch Patienten mit Problemkeimen (MRSA, ORSA).

Neben einem modernen Wundmanagement werden bei Bedarf biochirurgische Maßnahmen (Behandlung mit Fliegenmaden) und operative Verfahren (z.B. Ulkus-Shaving oder Hauttransplantation) eingesetzt.

Diagnostik

Im RKK stehen folgende Untersuchungsmöglichkeiten für Erkrankungen des Gefäßsystems zur Verfügung.

  • Dopplersonographie
  • Farbcodierte Duplexsonographie
  • Oszillographie
  • Angiographie (DSA-Technik)
  • Computertomographie mit 3D-Rekonstruktion (Angio-CT)
  • MR-Angiographie
  • Phlebographie
  • Weitere schonende Untersuchungen bei Venenerkrankungen (z.B. Venenverschlussplethysmographie und D-PPG)

Die Röntgenverfahren werden im MVZ am RKK erbracht.





 

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