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Ambulantes Operationszentrum

Ambulantes Operieren

Viele operative Eingriffe werden ambulant durchgeführt, wenn die medizinischen Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Heute können wir bei Patienten Eingriffe ambulant vornehmen, für die bis vor wenigen Jahren noch mehrtägige Krankenhausaufenthalte notwendig waren. Möglich macht dies der medizinische und technologische Fortschritt im Gesundheitswesen. Es stehen heute beispielsweise Medikamente mit sehr geringen Nebenwirkungen für die Anästhesie zur Verfügung, die rasch vom Körper abgebaut werden. In Verbindung mit den von unseren Ärzten praktizierten, modernen und schonenden Operationsverfahren (minimal-invasive Technik) ermöglicht dies, dass Patienten bereits wenige Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause entlassen werden können. Voraussetzung für eine ambulante Operation ist die qualitativ hochwertige Ausstattung des Behandlungsraumes und natürlich die sorgfältige Voruntersuchung durch den Operateur und den Anästhesisten. Für eine stationäre Behandlung können besondere individuelle Umstände, Begleiterkrankungen und auch bestimmte soziale Kriterien sprechen. Im Rotes Kreuz Krankenhaus überprüfen wir selbstverständlich in jedem einzelnen Fall, ob Art und Schwere des operativen Eingriffes dem Gesundheitszustand unseres Patienten angemessen ist.

Am Rotes Kreuz Krankenhaus ist 2013 im Rahmen der Neu- und Umbaumaßnahmen ein neues, hochmodernes Ambulantes OP-Zentrum mit drei Sälen entstanden. Ärzte aus verschiedenen medizinischen Abteilungen unseres Hauses arbeiten und operieren im Ambulanten Operationszentrum: die Mitarbeiter des Gefäßzentrums, des Schmerzzentrums, der Klinik für Chirurgie, der Klinik für Orthopädie und operative Rheumatologie und natürlich die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Da sich die einzelnen Eingriffe und auch die Vorbedingungen der Patienten sehr stark von einander unterscheiden bitte wir Sie, sich bei Ihrem behandelnden Arzt bzw. der für Sie zuständigen medizinischen Fachabteilung nach den operativen Leistungen zu erkundigen. In unserem Haus werden am häufigsten Krampfadern, Leistenbrüche und Dialyseshunts ambulant behandelt sowie kleinere unfallchirurgische Operationen durchgeführt. Informationen finden Sie hierzu auch auf den jeweiligen Internetseiten unserer Kliniken und Zentren.

Neben den Klinikärzten nutzen auch niedergelassene Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen Räume, Equipment, Personal und die Annehmlichkeiten des stilvollen neuen OP-Zentrums zur Behandlung ihrer eigenen Patienten. Das RKK vermietet die Räumlichkeiten extern. Ein ausgeklügeltes Raumkonzept bietet die Möglichkeit, einen, zwei oder auch das komplette Zentrum mit drei Sälen zu mieten. Während der Arzt in einem Saal operiert, bereitet das Team den nächsten Patienten und Raum bereits vor. Der Arzt wechselt nur den Tisch und richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf die jeweilige OP. Dabei kommt nicht nur den Operateuren die Nähe zum Klinikumfeld zugute. Auch wenn die Operationszeiten heute viel kürzer sind und die Komplikationsraten weiter sinken, ist für viele Patienten die Nähe einer Intensivstation im Krankenhaus ihrer Wahl sehr wichtig – für alle Fälle. Sollte es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen, ist selbstverständlich auch ein Verbleib der Patienten über Nacht in unserem Haus möglich.





 

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