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Kardiologie

Die Deutsche Herzstiftung e.V.

Als Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Krankheiten in Deutschland engagiert sich die Deutsche Herzstiftung e.V. vor allem für eine breite allgemeinverständliche Aufklärung über einen gesunden Lebensstil, über sinnvolle Möglichkeiten der Krankheitsvorbeugung und neue Behandlungsmethoden. Der Verein mit Sitz in Frankfurt am Main wurde im Jahr 1979 von namhaften Kardiologen gegründet und hat inzwischen über 80.000 Mitglieder. Zurzeit unterstützen mehr als 100 Männer und Frauen mit großem Engagement die Arbeit der Deutschen Herzstiftung als offizielle „ehrenamtliche Beauftragte“.

Der wissenschaftliche Beirat der Deutschen Herzstiftung e.V. ist ein hochkarätig besetztes Gremium, das sich ehrenamtlich engagiert. Ihm gehören führende Kardiologen, Herz- und Gefäßchirurgen sowie Mediziner an, die auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wissenschaftlich tätig sind.

Seit 2014 ist Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus, im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung e.V. tätig

Aufgabe des Beirates ist es, die Stiftung ehrenamtlich und unentgeltlich bei medizinischen und wissenschaftlichen Fragen zu beraten. Prof. Dr. Rüdiger Blindt berät die Stiftung in seinen Spezialgebieten: Dem Bereich Interventionelle Kardiologie (das sind Eingriffe am Herzen, die mittels Herzkatheter unter Röntgenkontrolle vorgenommen werden) sowie der Koronaren Herzkrankheit (KHK), der weltweit häufigsten Herzerkrankung.
Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit im Rotes Kreuz Krankenhaus, als Partner des kardiovaskulären Zentrums Kardio Bremen und in seiner wissenschaftlichen Expertise sind die Entwicklung an neuartigen, selbstauflösenden Koronarstents, die Restenose nach Stentimplantation (wenn erneute Verschlüsse des Blutgefäßes nach erfolgter Behandlung auftreten), funktionelle kardiale Bildgebung, Lungenhochdruck, Sportmedizin und Herz-Leistungsphysiologie sowie kardiovaskuläre (das Herz- und Gefäßsystem betreffende) Intensivmedizin.

Im Frühjahr 2013 sorgte Prof. Blindt bereits dafür, dass die Zukunft in der Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen auch in Bremen ankam: Er setzte mit seinen Kollegen dem ersten Patienten erfolgreich eine sich selbst auflösende Gefäßstütze, den so genannten bioresorbierbaren Stent, im Herzkatheterlabor der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus ein. Wie viele seiner Kardiologie-Kollegen beteiligt sich Prof. Blindt bereits seit vielen Jahren an Projekten der Deutschen Herzstiftung, beispielsweise durch die Organisation von Arzt- Patienten-Seminaren in Bremen und Bremerhaven sowie im Rahmen vieler Vorträge.


PH Landesverband Niedersachsen-Bremen

Blaue Lippen, Luftnot, Müdigkeit, Kurzatmigkeit: Oft werden die ersten Anzeichen der Krankheit Lungenhochdruck ignoriert und auch von Ärzten übersehen. “Mangelnder Trainingszustand” ist häufig die falsche Diagnose - mit dramatischen Folgen für die Patienten.

Selbsthilfegruppe zur Krankheit Lungenhochdruck

Die Pulmonale Hypertonie (PH) ist eine seltene, schwerwiegende Erkrankung, die unbehandelt oft tödlich endet. Die Blutgefäße der Lunge sind verengt, deshalb steigt der Blutdruck in den Lungengefäßen zwischen rechter und linker Herzkammer. Das führt zu einer Durchblutungsstörung der Lunge, zu einer schlechteren Sauerstoffaufnahme und Überlastung der rechten Herzkammer. Herzversagen kann die Folge sein.

Die neue Selbsthilfegruppe Pulmonale Hypertonie wurde am Mittwoch, 8. Februar 2012 im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gegründet. Der Initiatorin Marlies Schönrock stehen aus dem RKK Dr. Martin Langenbeck, Chefarzt der Intensivstation und Prof. Blindt, Praxis Kardio Bremen, zur Seite. Beide Experten halten Kurzvorträge zu Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten. Bei regelmäßigen Patiententreffen im RKK wollen die Betroffenen ihre Erfahrungen austauschen, mit anderen über die Krankheit und ihre Folgen sprechen und sich über Neuigkeiten informieren. Die neue Selbsthilfegruppe schließt sich als Landesverband Niedersachsen- Bremen dem Bundesverband Pulmonale Hypertonie e.V. an. In Bremen hat sich das Rotes Kreuz Krankenhaus in Kooperation mit der Kardiologischen Praxis „Kardio Bremen“ auf die Therapie von Lungenhochdruck spezialisiert und 2010 das Netzwerk Pulmionale Hypertonie gegründet, um die Versorgung von Lungenhochdruck-Patienten in Bremen und dem Umland zu verbessern.


Bremer Krankenhausspiegel

14 Krankenhäuser aus Bremen und Bremerhaven legen gemeinsam die Qualität ihrer Behandlungen offen: Der Bremer Krankenhausspiegel ist online einzusehen.


Aktionsbündnis Patientensicherheit:

www.aps-ev.de/

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0