Aktuell

Bessere Versorgung im Notfall

Neues digitales Meldesystem hilft Bremer Rettungsdienst seit 3. April bei der Wahl der passenden Klinik

Bislang musste der Rettungsdienst in Bremen die Behandlungskapazitäten aller Krankenhäuser mühsam per Telefon oder Fax abfragen. Damit ist jetzt Schluss: Über das internetbasierte Meldesystem Ivena (Interdisziplinärer-Versorgungsnachweis) können Retter seit Anfang April die Auslastung der Krankenhäuser über Mobilgeräte in Echtzeit einsehen und Patienten direkt und ohne Umwege in die für ihre Verletzung geeignete Klinik mit entsprechenden freien Kapazitäten zuweisen. So sollen Verzögerungen im Ernstfall verringert sowie Engpässe und Überlastungen in Krankenhäusern schneller identifiziert werden. Auch unnötige und zeitaufwendige Transporte von einer zur anderen Notaufnahme gehören der Vergangenheit an.

„Jede Fachabteilung, ob Kardiologie oder Unfallchirurgie, meldet ihren Status und aktualisiert ihn fortlaufend“, erklärt Martin Langenbeck, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme im Rotes Kreuz Krankenhaus. Er gehörte zu einer Projektgruppe bei der Bremer Krankenhausgesellschaft, die den Einsatz von „Ivena“ gemeinsam mit der Gesundheits- und der Innenbehörde im Sommer beschlossen hat. „Die Versorgung kann zielgerichteter und schneller erfolgen, das ist eine absolute Verbesserung für Bremen und vor allem für die Patienten. Jetzt könnten Patienten viel schneller dem geeigneten Krankenhaus zugewiesen werden“, so Langenbeck. Die Krankenhäuser melden, wie viele Notfälle sie aufnehmen können, wo es einen Versorgungsengpass gibt und welche Geräte frei sind.

Fit in den Frühling

Aktionswochen im Rotes Kreuz Krankenhaus

Gesünder essen und mehr bewegen: Das Café K und das Therapiezentrum Physio K am Rotes Kreuz Krankenhaus helfen, den guten Vorsätzen Taten folgen zu lassen.

Café K: gesund schlemmen von Montag, 3. bis Freitag, 7. April

Um frühlingsfrisch und fit in die wärmere Jahreszeit zu starten, benötigt unser Körper eine Extraportion Vitalstoffe. Leider schlägt der Alltag einer gesunden Ernährung allzu oft ein Schnippchen. Das Café K zeigt seinen Gästen eine Woche lang, wie eine leckere und gesunde Ernährung aussehen kann. Zum Beispiel so: Farfalle mit Lachs und Vanille, Frühlingssalat; dazu ein Grünkohl- Smoothie. Oder: Gebackenes Seelachsfilet auf Gemüse mit Nusskruste, Zitronenreis und Feldsalat; dazu ein Erdbeer-Smoothie. Das Mittagessen kostet inkl. Smoothie EUR 6,10 und ist erhältlich von 11.45 bis 13.30 Uhr im Café K. Das Rezept zum Nachkochen liegt jeden Tag zum Mitnehmen bereit.

Physio K: Aktionsangebot vom 1. April bis 31. Mai 2017

Das Physio K belohnt den Bewegungsdrang einen ganzen Monat lang mit einem besonderen Angebot. Bei Abschluss eines 12-monatigen Trainingsvertrages in diesem Zeitraum gibt es einen Trainingsmonat gratis dazu.
Wenn durch Empfehlung ein neuer Trainingsvertrag entsteht (min. 12 Monate Laufzeit), bedankt sich das Physio K ebenfalls mit einem gratis Trainingsmonat zum bestehenden Vertrag. Weitere Informationen im Physio K unter Tel. 0421 / 55 99-316.

Mehr Schärfe, Farbe und Kontrast im OP

Das RKK investiert mit neuem Hightech- Laparoskopiesystem in die Patientensicherheit.

Hightech für die Patientensicherheit: Das Rotes Kreuz Krankenhaus hat in ein neues Laparoskopiesystem investiert. Im OP liefert nun ein neuer 4K-Monitor mit 130cm Breite den Chirurgen eine hochdetaillierte Ansicht von Bildern bei der Operation. Die Bilder werden mit einem ebenfalls neuen medizinischen 4K-Kamerasystem erzeugt. Das neue Laparoskopiesystem kommt bei allen minimal-invasiven Eingriffen (Schlüssellloch- Operationen) zum Einsatz.

Die vierfach höhere Bildauflösung im Vergleich zu Full HD - mit immensem Farbspektrum und mehr Kontrast - offenbart selbst kleinste Details. Die feine Farbkalibrierung ermöglicht den Chirurgen eine eindeutigere Abgrenzung von unterschiedlichem Gewebe, wie Fett, Nerven, Blutgefäßen und die bessere Darstellung von Blutbahnen und Läsionen.

„Der Einsatz des neuen Systems hat großes Potential, die klinischen Ergebnisse noch weiter zu verbessern. Wir arbeiten noch Gewebe-schonender und minimieren den Blutverlust unserer Patienten“, ist Privatdozent Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, überzeugt. Mit der zusätzlichen Möglichkeit, das Bild durch Zoom hochauflösend zu vergrößern, werden die Sichtverhältnisse einer „offenen Operation“ deutlich übertroffen.

Bilder: Olympus

Weihnachtsfeier im Rotes Kreuz Krankenhaus

Freitag, 16. Dezember um 15.30 Uhr

Am Freitag, 16. Dezember, findet im Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus um 15.30 Uhr die jährliche Weihnachtsfeier statt. Eingeladen sind neben Patienten und Angehörigen auch Nachbarn aus der Neustadt und alle, die sich dem Haus verbunden fühlen.

Das Bremer Saxophonquartett Four in Tune spielt weihnachtliche Musik aus vier Jahrhunderten. Dazu gibt es weihnachtliche Texte, Kaffee und Knabbereien. Natürlich darf auch die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas nicht fehlen.

Auf die Besucher freuen sich die RKK- Seelsorgerinnen Regina Herkenhoff, katholische Pastoralreferentin und Birgit Wille, evangelische Pastorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.

Gefäßtag am Samstag, 29. Oktober von 11-15 Uhr

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt ein

Programm: Vorträge rund um das Thema Gefäßmedizin, Filme und Info-Stände zu Durchblutungsstörungen, Gefäßprothesen, Aortenstents, Wundmanagement, Hygiene, Lymphdrainage und Physiotherapie.


Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig!

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24 
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Gefäßtag herunterladen (PDF, 424KB)

Rheuma-Forum

Patienten-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 2. November, 17-19 Uhr

in Kooperation mit der Rheuma Liga Bremen e.V.

Programm: Vorträge und anschließend Fragestunde rund um die aktuelle Rheumatherapie (auch bei Kindern), Info-Stände von Selbsthilfegruppen und Physiotherapie.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 304

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Rheuma-Forum herunterladen (PDF, 195KB)

Herz-Forum

Patienten-Informationsveranstaltung am Dienstag, 1. November von 17-19 Uhr

in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V.

Programm: Vortrag "Herz unter Stress - Bluthochdruck - Diabetes - Fettstoffwechselstörungen.
Anschließend Fragestunde und moderierte Podiumsdiskussion mit Experten rund um Herzerkrankungen.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 371

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Herz-Forum herunterladen (PDF, 200KB)

Wegweiser Gelenkersatz

Patienten-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 28. September, 14-16 Uhr

Knie- und Hüftgelenkersatz ist das Thema einer Informationsveranstaltung des Endoprothetikzentrums im Roten Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 28. September. Gerade im Knie- und Hüftgelenk machen sich aufgrund der starken Beanspruchung häufig Verschleißerscheinungen bemerkbar, besonders im Alter. Auch ein Unfall oder eine Verletzung, Entzündungen, rheumatische Erkrankungen und Überbelastung können Gelenke schädigen.

Die Chefärzte Dr. Ingo Arnold und Dr. Dirk Hadler, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Dr. Carsten Brummerloh, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin klären über Behandlungsmöglichkeiten auf. Sie informieren über die Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese, den Krankenhausaufenthalt, die Reha und Physiotherapie vor und nach dem Eingriff. Pflegefachkräfte, Schmerz-, Physiotherapeuten und Sozialdienst beantworten Fragen.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Anmeldung ab 19.9. unter Tel. 0421 5599-1229

Reflexionen

Kunst-Konfrontationen im Café K aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen

Kunst-Konfrontationen von spannend über witzig bis überraschend präsentiert die aktuelle Ausstellung REFLEXIONEN im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Die Eröffnung ist am Sonntag, 4. September 2016 um 11:30 Uhr im Café K. Der Kulturjournalist und Kunstkritiker Rainer Beßling hält die Laudatio.

Kurator Tom Gefken bediente sich für die neue Präsentation erneut aus dem Magazin der Städtischen Galerie, die im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950 ist. Zu erleben sind Malerei, Zeichnung und Assemblage, also Collagen mit plastischen Objekten, jeweils gepaart mit einer fotografischen Arbeit. Die dabei absichtsvoll in Zusammenhang gebrachten Werke entstanden in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren: Das älteste Bild der Ausstellung, das Ölgemälde „Wüste Stätte“, beendete Otto Heinius im Jahr 1953, die jüngste Arbeit ist von 2009, eine Fotografie des Künstlers Daniel Müller Jansen.

Neben zeitlichen Gegenüberstellungen entspinnt sich aus unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstler oder der Darstellung gleicher Themen, wie Porträt, Landschaft oder Architektur, ein Austausch zwischen den Paarungen. Gegenüberstellung von Abstraktion, die Gewichtung von Fläche sowie einige rein humorvolle Spiegelungen geben dem Betrachter reichlich Raum für eigene Assoziationen. Aus den verschiedenen Genres entwickelt sich ein Dialog, der Raum für ganz eigene Sichtweisen und Reflexionen lässt.

Kooperationspartner Städtische Galerie Bremen

Mit der Ausstellung Reflexionen öffnet sich das RKK zum dritten Mal für Kunst aus der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Die Klinik gibt damit der Kooperation zwischen den beiden Neustädter Institutionen einen erneuten sichtbaren Ausdruck und vernetzt das vorhandene, breite Kulturangebot.

Seit 1985 versteht sich die Städtische Galerie Bremen als Zentrum zur Förderung aktueller bildender Kunst der Region. Die jährliche Ausstellung des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst findet in den insgesamt 600 Quadratmeter großen Galerieräumen im Buntentorsteinweg statt. Werkschauen, Retrospektiven von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region sowie Führungen und Veranstaltungen runden das Portfolio des Ausstellungshauses ab.

Reflexionen
Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
4. September 2016 bis 22. Januar 2017 im Café K,

Öffnungszeiten: werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr,
an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr

Bild oben: Karsten Joost, aus der Serie „Kyoto Walkers 3003“, 2004. Fotocredit: Jens Weyers. Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Rotes Kreuz Krankenhaus wird Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

    

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. unterstützt im Gesundheitswesen tätige Organisationen und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Bemühen, die Patientenversorgung so sicher wie möglich zu machen. Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und Patienten beraten seit 2005 in Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses über Lösungen zu konkreten sicherheitsrelevanten Themen. Sie entwickeln Handlungsempfehlungen, die allen Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen und Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Viele durch das Bündnis ins Leben gerufene oder mit-initiierte Projekte sind aus der Praxis für die Praxis entstanden und auch im RKK seit Jahren implementiert, beispielsweise die Aktion „Saubere Hände“ (Nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion), das Krankenhaus-CIRS-Netz-Deutschland (Nationales Berichts- und Lernsystem für Krankenhäuser) oder das Programm „Jeder Tupfer zählt“ – Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet.

„Wir freuen uns, seit August unterstützendes Mitglied und damit Förderer des unabhängigen Aktionsbündnisses zu sein“, sagt Conny Plötz, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Vom lernenden Gesundheitssystem des Aktionsbündnisses profitieren einerseits die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKK aber natürlich auch Patientinnen und Patienten - nicht nur durch kontinuierlich mehr Sicherheit in der Behandlung und Versorgung: Das Aktionsbündnis hält ebenfalls viele interessante Informationen bereit, die kostenlos heruntergeladen werden können - beispielsweise zur Vermeidung von Stürzen im Krankenhaus, Prävention von Krankenhausinfektionen und Infektionen durch multiresistente Erreger, Tipps zum häuslichen Umgang mit Arzneimitteln etc.

Weitere Informationen auch unter www.aps-ev.de

RKK-Notaufnahme unter neuer ärztlicher Leitung

  

Seit dem 1. August ist Dr. Martin Langenbeck, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin, Leiter der Zentralen Notaufnahme am Rotes Kreuz Krankenhaus. Der 55jährige Achimer arbeitet seit 15 Jahren am RKK, die vergangenen acht Jahre als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik. Der zweifache Vater organisiert ebenfalls die internistische Intensivstation. Eine bestmögliche Vernetzung zwischen Notaufnahme und Intensivstation zum Wohle der Patienten ist ihm ein wichtiges Anliegen.

Sein Vorgänger in der Notaufnahme, Dr. Matthias Denk, verabschiedete sich nach mehr als 40 Jahren im RKK Ende Juli in den Ruhestand.

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen wird 140 Jahre alt

Professionell, patientenorientiert, persönlich

Seine Geschichte beginnt 1876: Am 3. Juli des Jahres nahm das Rotes Kreuz Krankenhaus in der Bremer Neustadt mit einer Oberin, einer Lehrschwester und einem Patienten seine Arbeit auf. Anstelle der damals üblichen kirchlichen Trägerschaft wurde die Klinik in Form eines interkonfessionellen Vereinskrankenhauses geführt und später in „Willehadhaus“ umbenannt. 1937 ging das Willehadhaus durch Eingriff des nationalsozialistischen Staates ins Eigentum des Deutschen Roten Kreuzes über; 1945 fand die Rück-Übertragung des Vermögens auf die neu gegründete Stiftung „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen“ statt. Seit 1949 ist das Krankenhaus eine eigenständige Stiftung privaten Rechts.

Innovativ war das RKK schon immer: 1969 wurde hier eine der ersten Dialyse-Einrichtungen Norddeutschlands eingeführt. Die Klinik für Schmerzmedizin mit 12 stationären Betten für schwerst chronisch Schmerzkranke – einzigartig in Bremen und Umzu – wurde 1980 gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 36jähriges Bestehen.
1985 entstand das Rheumazentrum am RKK. Das Zusammenspiel von Akutkrankenhaus und fächerübergreifender Vernetzung mit der internistischen und operativen Rheumatologie, Endoprothetik, Tagesklinik, Rheumaambulanz, Schmerzzentrum und Physiotherapiezentrum inkl. Bewegungsbad und Kältekammer bis -110 Grad Celsius sowie Transitionsklinik für den Übergang jugendlicher Rheumapatienten ins Erwachsenenalter genießt heute weithin Modellcharakter.

1989 führte die Klinik den ersten eigenen Hostessenservice für seine stationären Patienten in einem norddeutschen Krankenhaus ein.

Anfang der 90er Jahre unterzog sich das RKK als eines der ersten deutschen Krankenhäuser einem umfassenden Corporate Identity-Prozess. Durch die Verbindung von medizinisch- pflegerischem und unternehmerischem Denken konnte das RKK sein Profil weiter schärfen: Ein komplett neues visuelles Auftreten ließ das erarbeitete Leitbild für alle sichtbar werden: Helligkeit, Modernität und ein offenes Auftreten nach außen stellen den Patienten bis heute in den Mittelpunkt und fördern seine Genesung weit über die rein medizinische Versorgung hinaus. Für sein Corporate Design wurde das Rotes Kreuz Krankenhaus mehrfach ausgezeichnet. Als Sammler und Kurator von Kunstausstellungen im öffentlichen Café K erwirbt die Klinik Skulpturen und Bilder, die im Krankenhaus ihren Platz finden und zu einer kultivierten und anregenden Atmosphäre beitragen. 2003 eröffnete das erste Gefäßzentrum Bremens - im RKK. Im Jahre 2004 wurde nach einer Neufassung der Stiftungssatzung die „Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH“ gegründet.

Heute ist das freigemeinnützige RKK zweierlei: Akutkrankenhaus in unmittelbarer Nähe der City und Klinik mit Expertenruf in hoch spezialisierten Abteilungen. Das Gefäß-, Rheuma-, Endoprothetik- und Schmerzzentrum beispielsweise ziehen Patienten aus ganz Nordwestdeutschland und darüber hinaus an. Die Kardiologie sorgt mit hochmodernem Herzkatheterlabor und Rufbereitschaft für innenstadtnahe „rund um die Uhr-Versorgung“. Mehr als 650 Mitarbeiter betreuen und behandeln heute über 35.000 Patienten pro Jahr. Das Krankenhaus verfügt über 304 Betten auf 13 Stationen in 11 Fachabteilungen und Zentren. Im Haus sind die Wege kurz, die Fachabteilungen und Zentren arbeiten interdisziplinär zusammen. Als einziges Bremer Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stehen die Klinikärzte in engem Kontakt zur medizinischen Forschung.
Zwischen 2009 und Ende 2013 investierte die Klinik mehr als 30 Millionen Euro für umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen. Es entstand der hochmoderne Zentral-OP, die Notaufnahme mit neuer Liegendvorfahrt und DRK- Rettungswache, der Neubau Forum K mit Ärztehaus, Tiefgarage und Tagungszentrum. Nicht zuletzt das 2015 zertifizierte Pflegemanagement der Bremer Schwesternschaft und damit des gesamten Pflegepersonals der Klinik, die hohen Zufriedenheitswerte bei Patientenumfragen als auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und niedergelassenen Ärzten erlauben einen optimistischen Blick in die Zukunft.

„140 Jahre erfolgreiche Arbeit - das ist auch für ein Krankenhaus eine lange Zeit. Und es ist durchaus nicht selbstverständlich, dass gerade in einer Zeit der Etatkürzungen und gravierenden gesundheitspolitischen Veränderungen ein Krankenhaus ein solches Jubiläum feiern kann“, so Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Ohne das große Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ohne das oftmals visionäre Denken der verschiedenen Krankenhausleitungen würde das RKK heute nicht den Ruf eines patientenorientierten, leistungsfähigen, modernen Hauses genießen. 2015 empfahlen 96 Prozent der Patienten das RKK weiter. „Flexibilität und Innovationskraft, Offenheit und Transparenz zeichnen das Rotes Kreuz Krankenhaus heute aus. Dafür sei allen, die daran früher mitgearbeitet haben und jenen, die es heute tun, herzlich gedankt”, betont Klingelhöfer.

Neues Dialysezentrum eingeweiht

   

1969 eröffnete im Rotes Kreuz Krankenhaus die erste Dialyseabteilung Bremens. Anfang Juni 2016 wurde wieder gefeiert, als der Umzug der Dialyse vom Westhaus ins Haupthaus der Klinik vollbracht war. Im ersten Obergeschoss ist dort ein hochmodernes, neues Dialysezentrum entstanden: 12 Betten für teilstationäre, 4 Betten im gesonderten, angeschlossenen Bereich für stationäre Dialysepatienten in direkter Anbindung an die Intensivstation. Helle Räume mit großen Fenstern und schönem Blick auf die Kleine Weser, moderne Flachbildfernseher an jedem Bett und ein neues Osmosegerät (Dialysegerät) sind einige Highlights des neuen Bereichs. Patienten und Mitarbeiter profitieren gleichermaßen vom neuen Standort:

Kürzere Wege

Transportwagen, die Dialysepatienten bringen, fahren direkt unter die überdachte Vorfahrt neben dem Haupteingang, der Aufzug zum Dialysezentrum ist gleich um die Ecke. Stationäre Dialysepatienten müssen nicht mehr den langen Weg von der Station hinüber ins Westhaus auf sich nehmen.

Mehr Sicherheit

Die direkte Anbindung an die Intensivstation und den OP-Trakt sorgt für mehr Sicherheit für schwer- und schwerstkranke stationäre Patienten.

Mehr Flexibilität

Durch die Trennung der stationären und teilstationären Dialysebereiche können Abläufe ruhiger gestaltet, die Arbeitszeiten und Zuständigkeiten der Mitarbeiter können gleichmäßiger verteilt werden.

Zum Hintergrund: Was ist Dialyse?

In Deutschland gibt es zurzeit etwa 70.000 Menschen, die auf eine Blutwäsche (Dialyse) angewiesen sind, die Zahlen steigen. Bei akutem Nierenversagen oder chronischen Nierenschäden wird das Blut in einer speziellen Dialysemaschine außerhalb des Körpers von Schadstoffen gereinigt und dem Körper wieder zugeführt. Es gibt verschiedene Arten der Dialyse, im Krankenhaus wird beispielsweise die Hämodialyse bei Langzeitpatienten drei Mal pro Woche für je vier bis fünf Stunden unter Aufsicht durchgeführt.

Foto (wie oben) v.l. Dr. Walter Klingelhöfer, Barbara Srciba-Hermann, Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal (Geschäftsführung) gratulieren dem Dialyseteam des RKK zum Einzug.

Neugliederung der Chirurgischen Kliniken am Rotes Kreuz Krankenhaus

Zwei neue Chefärzte starten zum 1. Juni 2016

Am 31. Mai geht Herr Prof. Dr. Dr. Joseph Braun nach 20 Jahren als Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen in den Ruhestand. In seiner Laufbahn lernte und bediente er ein breites medizinisches Spektrum von der Allgemein- über die Viszeral- bis zur Unfallchirurgie. Das Spezialgebiet des im belgischen St. Vith geborenen Chirurgen war die Behandlung von Dünn- und Dickdarmerkrankungen sowie funktionellen Erkrankungen des Beckenbodens und des Schließmuskelapparates. Unzählige Patienten profitierten von seiner in Amerika studierten und in Bremen bereits früh etablierten Methode zur Vermeidung künstlicher Darmausgänge im Rahmen einer Krebstherapie (der pelvinen Pouch-Rekonstruktion). Prof. Braun genoss überregional auch in Kollegenkreisen hohes Ansehen. Die Chirurgische Klinik heißt ab 1. Juni “Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie”. Der Bereich Unfallchirurgie, vormals ebenfalls hier angesiedelt, ist nun der neu gegliederten „Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie“ zugeordnet.

Nachfolger von Prof. Braun wird Herr Privatdozent Dr. Jörn Gröne, der vom renommierten Universitätsklinikum Charité in Berlin an die Weser wechselt. Der 44jährige Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie war dort zuletzt als Bereichsleiter für Kolorektale Chirurgie in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Campus Benjamin Franklin und als zentraler Koordinator des Viszeralonkologischen Zentrums der Charité tätig.

Was reizt ihn an seiner neuen Tätigkeit? Dr. Gröne: „Zum einen das breite Leistungsspektrum der Klinik mit Schwerpunkten im Bereich der kolorektalen Chirurgie und der onkologischen Chirurgie des Magen-Darm-Traktes, die zu meinem bisherigen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkten zählen. Zum anderen bietet das RKK eine moderne Infrastruktur mit allen Möglichkeiten der umfassenden und interdisziplinären Patientenversorgung in einer angenehmen Atmosphäre“.

„Wir freuen uns, mit Dr. Gröne einen engagierten Spezialisten für unser Haus gewonnen zu haben, der das Behandlungsangebot des RKK im Bereich der Tumorchirurgie, insbesondere der interdisziplinären Behandlung des Dickdarmkrebses und der Therapie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen nochmals erweitern wird“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Dr. Gröne ist Experte für moderne und schonende OP-Techniken, wie die minimal invasive Chirurgie, bei der nur kleine Schnitte gesetzt werden, im Operationssaal zum Einsatz kommen. Was zieht den Großstädter an die Weser? „Bremen als attraktive und lebenswerte Stadt im Norden habe ich bereits zu Beginn meiner klinischen Laufbahn kennen und schätzen gelernt. Ich freue mich nach mittlerweile 16 Jahren auf die Rückkehr von der Spree an die Weser“, erzählt der Familienvater.

Das Fachgebiet Unfallchirurgie übernimmt Herr Dr. Dirk Hadler

Ab dem 1. Juni leitet Dr. Dirk Hadler zusammen mit Dr. Ingo Arnold als weiterer Chefarzt die neu zusammengesetzte “Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, operative Rheumatologie und Wiederherstellungschirurgie”, kurz: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der 54jährige kommt aus dem Klinikum Links der Weser ins RKK, er war dort zuletzt als Leitender Arzt der Sektion Unfallchirurgie tätig. Zuvor arbeitete der gebürtige Hamburger als Oberarzt der Abteilung für Unfall – und Wiederherstellungschirurgie im BG Unfallkrankenhaus Hamburg. Dr. Hadler ist Facharzt für Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie sowie spezielle Unfallchirurgie. Er hat sich spezialisiert auf die Versorgung von Unfallverletzungen jeglicher Art und von deren Folgezuständen, auf die Therapie bei Heilungsstörungen von Knochenbrüchen – so genannte Pseudarthrosen – und auf Knocheninfektionen.

Warum ist die Neuaufteilung der Chirurgischen Kliniken notwendig?

Mit der Neugliederung der beiden chirurgischen Kliniken trägt das RKK der Fächergliederung der ärztlichen Weiterbildungsordnung Rechnung – das ist wichtig für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses. „Gleichzeitig hilft die Trennung der Fachbereiche den Ärzten bzw. Operateuren, sich klarer auf ihre Schwerpunkte zu konzentrieren und ihre Stärken weiter auszubauen“, erklärt Dr. Klingelhöfer.

Foto wie oben: v.l. Privatdozent Dr. med. Jörn Gröne, Dr. med. Dirk Hadler

Neue Therapiemöglichkeiten bei chronischen Schmerzen an Kopf, Rücken, Gelenken oder Nerven

Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz

ACHTUNG: Es gibt leider keine Plätze mehr für die Veranstaltung „Bundesweiter Aktionstag gegen den Schmerz“!

Am Dienstag, 7. Juni, findet der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz (DGSS e.V.) statt. Die Klinik für Schmerzmedizin (Bremer Schmerzzentrum) am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen beteiligt sich mit einer Informationsveranstaltung im Tagungszentrum des Krankenhauses. Ärzte und Fachkräfte vermitteln Patienten und Angehörigen Einblicke in die verschiedenen Methoden der modernen Therapie bei chronischen Schmerzen an Kopf, Rücken, Gelenken oder Nerven.

“Die meisten Schmerzen gehen zum Glück vorüber, wenn ihre auslösende Ursache erkannt und erfolgreich behandelt werden konnte. Bei etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung bleiben die Schmerzen aber über Monate bestehen und führen zu einem sogenannten Schmerzgedächtnis: Der Schmerz ist jetzt chronisch und bleibt auf einem hohen Niveau. Arbeitsunfähigkeit, sozialer Rückzug und Depressionen sind oft die Folge – das tägliche Leben steckt in der Krise”, beschreibt Dr. Joachim W. Ulma die Situation seiner Patienten. Viele Schmerzpatienten werden nicht richtig behandelt, manchmal dauert es Jahre, bis sie eine geeignete Schmerztherapie bekommen. Die Klinik für Schmerzmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen war 1981 eine der ersten in Deutschland, die eine moderne, fächerübergreifende und ganzheitliche Form der Schmerztherapie einführte. Sie ist die einzige Bremer Klinik mit stationären Betten für schwer chronisch schmerzkranke Patienten.

Wann: Dienstag, 7. Juni von 17 bis 19 Uhr
Wo: Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus

Referenten:

Dr. Joachim Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin - Schmerzzentrum RKK
Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie/Leiter Endoprothetikzentrum, RKK
Dipl. Psychologin Rebecca Peglow, Psychologische Psychotherapeutin, Schmerzzentrum RKK

Patienten Fragen - Experten antworten
Informationsstände u.a. der Bremer Schmerzgesellschaft e.V. und der Rheuma-Liga Landesverband Bremen e.V.

Händedesinfektion ist das A und O

Aktionstag am Rotes Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 4. Mai zum internationalen Handhygienetag 2016

Der 5. Mai 2016 ist der diesjährige internationale Handhygienetag. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufen, soll er dazu dienen, die herausragende Bedeutung der Händehygiene ins Bewusstsein zu rücken. Das Rotes Kreuz Krankenhaus beteiligt sich mit einer Aktion am Mittwoch, 4. Mai – einen Tag vor Himmelfahrt.

Im Alltag genügt richtiges, regelmäßiges und gründliches Waschen mit Wasser und Seife, um krankmachende Keime auf den Händen zu beseitigen. Im Krankenhaus reicht das nicht: Hier ist die korrekte Verwendung spezieller Händedesinfektionsmittel wichtigste Maßnahme in der Prävention, um nosokomialen Infektionen - im Volksmund Krankenhauskeime genannt - vorzubeugen und die Verbreitung multiresistenter Krankheitserreger zu stoppen. „Im Kontakt mit Patienten oder potenziell krankheitserregenden Stoffen in der täglichen Klinikarbeit ist die Desinfektion mit einem speziellen Präparat die wichtigste Schutzmaßnahme. Handflächen, -rücken, Fingerspitzen und –zwischenräume müssen korrekt mit reibenden Bewegungen 30 Sekunden lang bearbeitet werden“ erklärt Michael Bojarra, Krankenhaushygieniker und Internist am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen.

Die Händehygiene ist die Basis aller hygienerelevanten Prozeduren im Krankenhaus. Deshalb beteiligt sich das Rotes Kreuz Krankenhaus am 4. Mai mit einem Aktionstag in der Eingangshalle der Klinik: Am Informationsstand präsentiert das Hygieneteam dort von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:30 bis 17:00 Uhr alles Wissenswerte zu Thema Händehygiene. Spannung verspricht der „Vorher-Nachher-Effekt“, wenn unter einer Schwarzlichtlampe die praktischen Auswirkungen der eigenen Händedesinfektion ans Licht kommen. Das Hygieneteam des RKK steht für Fragen zur Verfügung, es gibt Informationen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Foto: Krankenhaushygieniker und Internist Michael Bojarra, Fotograf: Ingo Wagner , Download

Dr. Frank Marquardt wird Nachfolger von Chefarzt Dr. Burkhard Paetz

Stabwechsel im Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus

Nach 21 Jahren als Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin und Leiter des ersten Bremer Gefäßzentrums verabschiedet das Rotes Kreuz Krankenhaus Dr. Burkhard Paetz zum 30. April in den Ruhestand. Ende 1995 kam der gebürtige Husumer, der zuletzt als stellvertretender Chefarzt in der Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Heidelberg tätig gewesen war, zurück in den Norden. Er gründete im Rotes Kreuz Krankenhaus die erste eigenständige Gefäßchirurgie in Bremen und entwickelte das Leistungsspektrum stetig fort.
Aus der gefäßchirurgischen Abteilung ist unter seiner Führung das interdisziplinäre Gefäßzentrum Bremen geworden, mit voller Weiterbildungsermächtigung und Zertifizierung durch die Fachgesellschaft. Das Gefäßzentrum im Rotes Kreuz Krankenhaus ist das größte und personell am besten ausgestattete in Bremen und bietet vaskuläre und endovaskuläre Gefäßchirurgie, Shuntchirurgie und Phlebologie. Ob Probleme mit den Blutgefäßen, Bauch- oder Halsschlagadern, Arterien, Venen oder Krampfadern: Hier bleibt alles in einer Hand unter einem Dach. Die populäre Website des Gefäßzentrums www.gefaesszentrum-bremen.de verzeichnet regelmäßig etwa 35.000 Seitenaufrufe pro Monat. Besonders das ausführliche Gefäß-Lexikon erfreut sich großer Beliebtheit.

Ab 1. Mai gibt Dr. Frank Marquardt den Takt an – und das nicht nur als Hobby- Schlagzeuger in seiner Band. Der 56 jährige gebürtige Kasseler ist seit acht Jahren Oberarzt im Gefäßzentrum Bremen, zuletzt Stellvertreter des Chefarztes. Dr. Marquardt, Vater zweier erwachsener Kinder, verfügt über eine breite Ausbildung als Gefäßchirurg, Allgemeinchirurg, Herzchirurg und Thoraxchirurg. Seine umfangreiche medizinische und operative Erfahrung sichert so die bekannte Qualität der gefäßmedizinischen Behandlung im RKK. Dr. Marquardt will das Bremer Gefäßzentrum weiterentwickeln. „Ich habe mich auf interventionelle Eingriffe spezialisiert und möchte neben der offenen Gefäßchirurgie auch die Behandlung von Gefäßerkrankungen mit Kathetern und Stents auf höchstem Niveau ausbauen“, sagt der neue Chefarzt.

Foto (s.o.): Dr. Frank Marquardt (li) und Dr. Burkhard Paetz, Download

Rotes Kreuz Krankenhaus engagiert sich am *Tag der Logistik* am 21. April 2016

Ich sehe was, was du nicht siehst

Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wird auf einem Stadtteilspaziergang in der Neustadt die Logistik hinter Kultur, Gesundheit, Sozialem, Bildung gezeigt.

Das Stadtteilmanagement der Bremer Neustadt engagiert sich in diesem Jahr zusammen mit dem Neustädter Netzwerk "Vis-à-Vis" erstmals am Aktionstag und hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wird auf einem Stadtteilspaziergang die Logistik hinter Kultur, Gesundheit, Sozialem, Bildung gezeigt. Es beteiligt sich das Neustadt Stadtteilmanagement, die bremer shakespeare company, das Rote Kreuz Krankenhaus, das SOS-Kinderdorf Bremen, die Hochschule Bremen und der WIR-Neustadt-Bremen e.V.

Treffpunkt für die Teilnehmer des Logistikspaziergang ist um 15:00 Uhr das Cafe des SOS-Kinderdorf-Bremen in der Friedrich-Ebert-Straße 101. Das Neustadt Stadtteilmanagement, sitzt seit Anfang 2015 im SOS-Kinderdorf- Bremen und engagiert sich für eine integrierte Stadtteilentwicklung. Im SOS-Kinderdorf-Zentrum herrscht täglich ein buntes Treiben. Über 100 Mitarbeiter und mehr als 80 ehrenamtliche Mitarbeiter leisten alltäglich ihre Arbeit an 10 Standorten in Bremen. Da muss geplant und koordiniert werden.

Nach einem kurzen Einblick in die Logistik dieser sozialen Einrichtung geht es ins benachbarte Theater der bremer shakespeare company. Bei einer Backstageführung werden die unterschiedlichen Aspekte der internen und externen Logistik eines Theaterbetriebs erklärt: Für eine Inszenierung fließen die Arbeitsprozesse unterschiedlicher künstlerischer und technischer Abteilungen auf der Bühne zusammen. Welche Steuerungs- und Produktionsabläufe müssen gebündelt werden, um eine Bühnenvorstellung zu realisieren?

Nächste Station ist das Rotes Kreuz Krankenhaus, dort empfängt uns der Krankenhaushygieniker Dr. Michael Bojarra und wird die Besucher in die Tiefen der Bekleidungslogistik für die verschiedenen Berufsgruppen eines Krankenhauses und relevante Hygieneaspekte einführen.

Wie steuert man ein Schiff richtig? Wie läuft man welchen Hafen an? Normalerweise trainieren angehende Kapitäne, aber auch erfahrene Lotsen im "Ship Handling Simulator" im Institut für maritime Simulation der Hochschule Bremen. Besucher erhalten heute die einmalige Gelegenheit eines Nautik- Trainings auf der simulierten Brücke eines Schiffes. Geplantes Ende des Stadtteilspaziergangs ist 18:00 Uhr.

Die Veranstaltung ist kostenlos zugänglich und anmeldepflichtig.
Anmeldung über die Homepage der Tag der Logistik: www.tag-der-logistik.de

Die Bremer Blues-Kantine zu Gast im Café K

Sonntagsbrunch zum Ausklang der Ausstellung „Ans Licht! Teil 2“

Am 24. April 2016 Uhr würzt die Ausstellung „Ans Licht! Teil 2“ im Rotes Kreuz Krankenhaus ihren letzten Ausstellungstag mit einem leckeren Sonntagsbrunch samt warmen und kalten Köstlichkeiten. Ab 11.30 Uhr serviert die lokale Musikformation „Blues-Kantine“ Blues satt – von den Anfängen dieses Musikstils bis in die siebziger Jahre hinein. Das Küchenteam des Cafe K offeriert für 12,50 Euro pro Person ein herzhaftes und süßes Speisenangebot. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten bis zum 20. April 2016.

Die Musik: Blues-Kantine

Die beiden Bremer Musiker Tim Fischer und Jörn Meyer servieren in ihrer Blues-Kantine handgemachte Musik, nahezu unverstärkt. Mit Hingabe und Spielfreude verstehen sie es ihr Publikum zu begeistern – ohne große Backgroundband und ohne technischen Schnickschnack. Musikalisch spannt sich der Blues-Bogen von Elvis über Eric Clapton bis hin zu Jimi Hendrix und den Rolling Stones.

Die Ausstellung: Ans Licht! Teil 2

Im zweiten Teil der Ausstellung „Ans Licht!“ präsentiert das RKK Werke aus drei Jahrzehnten von Kunstschaffenden aus Bremen und Niedersachen in den Ausstellungsräumen im Café K. Alle dort gezeigten Malereien, Drucke und Zeichnungen stammen aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Bremen – einem Modellprojekt für Kunstförderung, das weit über die Bremer Stadtgrenzen hinaus strahlte – fanden die Werke Eingang in die Sammlung. Die verbindende Klammer zwischen den Arbeiten bildet die Abstraktion in den unterschiedlichsten Ausformungen.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit der Blues-Kantine

am 24. April 2016 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus,
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 20. April 2016 erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Bild: „Ein Abend zu Zweit“ von Monika Ratering, Fotocredit: Jens Weyers

Neue Gefäßsprechstunde im RKK für ambulante Patienten

 

Gefäßmedizinerin Dr. Stephanie Ullmann (Angiologin) hat die Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KV) für die Untersuchung ambulanter Patienten im Krankenhaus

Ab sofort können Patienten mit einem Krankheitsbild aus dem gefäßmedizinischen Bereich im Rotes Kreuz Krankenhaus ein weiteres ambulantes Angebot nutzen. Sie benötigen hierfür eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt. Die Angiologin (Gefäßmedizinerin) Dr. Stephanie Ullmann erhebt zunächst die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch. Mit einem hochauflösendem Farbduplex-Sonografiegerät wird das Gefäßsystem dargestellt. Weitere technische Untersuchung erfolgen bei Bedarf (Pulsoszillografie, Dopplerdruckmessung, Kapillarmikroskopie, Laufbandergometrie).

Falls erforderlich, erfolgt die Besprechung in unserer fachübergreifenden (Internist, Radiologe, Chirurg) Gefäßkonferenz. Im Anschluß wird eine schriftliche Therapieempfehlung ausgesprochen. Auf Wunsch kann die Therapie ambulant oder stationär im Rotes Kreuz Krankenhaus erfolgen.

Terminvereinbarung für ambulante Patienten bzw. überweisende Ärzte unter Tel.: 0421-5599 880.

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St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0