Aktuell

Mehr Patientensicherheit durch mehr Hygiene

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen setzt neueste Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO um. Alle Patienten bekommen vor geplanten Operationen kostenlos ein desinfizierendes Produkt zur Reduzierung von Hautkeimen.

Die gesunde Haut ist natürlicherweise dicht mit Bakterien (Hautflora) besiedelt, die eine wichtige Schutzfunktion im Rahmen der Infektionsabwehr übernehmen und für die Hautgesundheit unerlässlich sind. In einer größeren Wunde, beispielsweise einer Operationswunde, können dieselben Bakterien allerdings schwere Wundinfektionen auslösen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Center of Disease Control CDC in Amerika empfehlen aufgrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse nun, die Bakterienbesiedlung auf der Haut vor einer geplanten Operation zu verringern.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus bietet als erste Bremer Klinik ab sofort allen Patienten mit geplanten Operationen kostenfrei eine so genannte keimlastreduzierende Waschung an. Jeder Patient erhält eine Flasche Duschgel, dem ein bakterienabtötender Wirkstoff zugesetzt ist. Der Wirkstoff reduziert die Menge an Krankheitserregern auf der Haut, die in einer Operationswunde Infektionen auslösen können, um über 99 Prozent. Am Morgen vor der Operation wäscht sich der Patient mit diesem Duschgel, die Wirkung hält bis zu acht Stunden an.

„Bei der Frage, wie wir unsere Patienten auf ihre Operation vorbereiten und den Eingriff für sie noch sicherer machen können, ist diese Maßnahme ein weiterer Baustein in einem Bündel der Gesamthygienemaßnahmen für mehr Patientensicherheit im RKK“, erklärt Michael Bojarra, seit 2013 angestellter Krankenhaushygieniker der Klinik. Auch Leitlinien für den Umgang mit Medikamenten und Geräten, Standards in der täglichen Arbeit als Arzt oder Pflegefachkraft nützen nur, wenn wir sie immer wieder aktualisieren und weiter verbessern“, erklärt der Arzt. Mit der antiseptischen Waschlotion wäscht der Patient Körper und Haar – je weniger Keime auf der Haut sind, desto geringer ist das Infektionsrisiko.

Patienten, die operativ Gelenkprothesen erhalten, sind besonders gefährdet und profitieren in hohem Maße – deshalb war die Maßnahme dem Leiter des Endoprothetikzentrums am RKK, Dr. Ingo Arnold, schon früh ein Herzensanliegen. Das Angebot der antiseptischen Waschung gilt aber nicht nur für diese Patientengruppe. „Unsere Patienten sollen so schnell wie möglich von den aktuellen Empfehlungen der renommierten Gesundheitsorganisationen profitieren. Deshalb bieten wir ab sofort allen Patienten die Möglichkeit, durch die Waschung zusätzlich einen eigenen, aktiven Beitrag zur Keimreduzierung zu leisten“, erklärt Prof. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhauses.

Das RKK Bremen hat schon vielfach innovativ neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aufgenommen und zur Verbesserung der Patientensicherheit umgesetzt. So startete man 2012 zusammen mit der AOK Bremen ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt, um Patienten umfassend vor gelenkersetzenden Operationen auf gefährliche Krankenhauskeime (MRSA) zu untersuchen und vor der Operation zu sanieren. 2015 wurde dieses Projekt auf alle planbaren Operationen im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen ausgeweitet. Ein wichtiges Anliegen ist im RKK die Prävention und Kontrolle Antibiotika-resistenter Infektionserreger. So wird zum Beispiel der Gebrauch von Antibiotika durchgehend statistisch erfasst und bewertet.

Trio Royal „beswingt“ im Café K

Musikalische Matinee mit Sonntagsbrunch beendet die Ausstellung „Cover + Kulisse“ mit Werken von Milena Tsochkova und Achim Locke Zum Abschluss der Ausstellung „Cover + Kulisse“ lädt das Rotes Kreuz Krankenhaus zur musikalischen Matinee mit großem Brunch am 11. Juni 2017 ins Café K ein.

Für beste Sonntagsstimmung sorgt dabei mit Swing, Schlagern und Evergreens das Trio Royal. Dazu serviert die Küche für 13,50 Euro pro Person ein üppiges kalt-warmes Brunchbüfett.

Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung bis zum 9. Juni gebeten an meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99 - 371.

Die Musik: Trio Royal

Mehrstimmiger Gesang, originelle Bearbeitungen und außergewöhnliche Instrumente – beim Trio Royal ist musikalische Unterhaltung das Programm! Der Worpsweder Kontrabassist Ralf Stahn liefert mit seinem Instrument das musikalische Fundament für die Swingklassiker, Schlager und Popsongs des Trios und stimmt jederzeit gerne mit ein in den Gesang. Sänger und Gitarrist Andy Einhorn hat nicht nur ein Händchen für den passenden Hit zur richtigen Zeit sondern auch für die Saiten seiner Gitarre. Hans Christian Klüver, vielen besser bekannt als „Mister Swing“, moderiert mit Lust und Laune das Programm zu dem er heiße Bongobeats und gerne auch frisch erfundene deutsche Liedtexte beisteuert. Vielleicht stimmt er sogar ein paar bekannte Melodien mit seiner unvergleichlichen Nasenflöte an – für ein abwechslungsreiches Programm ist in jedem Fall gesorgt.

Die Ausstellung: Cover + Kulisse

Kurator Tom Gefken versammelt unter „Cover + Kulisse“ die Arbeiten zweier Kunstschaffender, die unter der Oberfläche ihrer Werken eine zweite, verdeckte Ebene verbergen: Milena Tsochkova erschafft mit traditionellen Mitteln wie Farbe und Bleistift fast fotorealistische Momentaufnahmen. Dabei verbindet die aus Bulgarien stammende Künstlerin ihre meisterhafte Technik mit einer zeitgenössischen, freien Perspektive.

Die abstrakten bis realistischen Außenwelten von Achim Locke verweisen auf eine philosophische Welt hinter den dargestellten Szenerien. Seine monochromen oder auch farbenreichen Lebensräume, erzeugen eine Stimmung, die den Betrachter auf eine Reise nach innen mitnimmt.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit dem Trio Royal
am 11. Juni 2017 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots wird um Anmeldung gebeten bis zum 9. Juni an meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Herausforderung Demenz im Akutkrankenhaus

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen etabliert Betreuungsangebot für Patienten mit Demenz, Orientierungsstörungen und dementiellen Auffälligkeiten

Die Zahl demenzkranker Menschen wächst. Mehr als 1,5 Millionen sind es zurzeit in Deutschland, in 30 Jahren werden es Schätzungen zufolge über drei Millionen Mitbürger sein. 40 Prozent der über 65-jährigen Patienten in Allgemein- krankenhäusern leiden an kognitiven Störungen und Demenz. Auch im Rotes Kreuz Krankenhaus macht sich diese Veränderung bemerkbar: Allein 2016 wurden hier knapp 460 Patienten mit einer gesicherten, eindeutigen Demenzdiagnose behandelt - die Grauzone ist jedoch hoch. In den meisten Fällen liegen bei der Einweisung keine entsprechenden Informationen vor.

Der plötzliche neue „Alltag“ im Krankenhaus - mit fremden Menschen, ungewohnter Umgebung und Geräuschen macht besonders Demenzkranken sehr zu schaffen – Rückschritte sind oft die Folge. Mitarbeiterinnen aus Pflege und Qualitätsmanagement starteten deshalb Ende Oktober 2016 ein Pilotprojekt zur Vormittagsbetreuung demenzkranker Patienten. Ein halbes Jahr lang wurde ein Raum auf der Station 3A zum Betreuungsort für Patienten mit Demenz, Orientierungsstörungen und dementiellen Auffälligkeiten. Die Auswertung des Pilotprojektes, gemeinsam mit Angehörigen, Pflegekräften und Ärzten, ergab ein eindeutig positives Votum aller Beteiligten.
Die gute Versorgung der Patienten mit Demenz wird derzeit in den Fallpauschalen deutscher Krankenhäuser nicht angemessen abgebildet. „Aber“, so die Pflegerische Geschäftsführerin der Klinik, Barbara Scriba-Hermann: „Das Projekt ist Gewinn für alle Beteiligten. Die Patienten werden mobilisiert und in ihren Ressourcen gestärkt, sie erleben Zuwendung, Fürsorge und Respekt. Ärzte und Pflegende werden entlastet, weil die Patienten zufriedener und sind und sowohl tagsüber wie eben auch nachts einer weniger intensiven zusätzlichen Betreuung bedürfen.“ Die Demenzbetreuung wird deshalb ab sofort im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen fester Bestandteil des Angebotes für stationäre Patienten sein.

Die zertifizierte „Expertin für Demenz im Krankenhaus“ und erfahrene Pflegefachkraft Viola Silber gestaltet die Vormittage zwischen 8 und 12.30 Uhr für bis zu acht mobile stationäre Patienten. Das ist die Zeit auf den Stationen, in der die Schwestern und Pfleger sehr eingebunden sind in den Stationsalltag, Visiten, OP-Vorbereitungen, Pflege, stationäre Aufnahmen etc. Fester Bestandteil der Betreuung ist zusätzlich ein Teil des Teams der Grünen Damen und Herren der Klinik. Die speziell geschulten Ehrenamtlichen unterstützen die Demenzexpertin und begleiten die Patienten regelmäßig und kontinuierlich.

Viele dementiell Erkrankte können sich auf Nachfrage des Pflegepersonals nicht bedarfsorientiert äußern und laufen Gefahr, im Klinikalltag durchs Raster zu fallen. „Demenzkranke benötigen im Krankenhaus noch einmal mehr Unterstützung und Zeit als zu Hause, selbst bei den scheinbar alltäglichsten Verrichtungen, zum Beispiel beim Essen, Trinken oder beim Gang auf die Toilette“, erklärt Viola Silber. „Manchmal weiß ein Patient zwar, dass er mal muss – aber er hat vergessen, wie. Meine Arbeit ist dadurch natürlich auch eine Entlastung für die Kolleginnen auf der Station, denn sie wissen ihre Patienten in geduldigen, geschulten Händen“, erläutert die Fachfrau.
Neben der pflegerischen Betreuung und den gemeinsamen Mahlzeiten bieten die Demenzexperten im Betreuungsraum adäquate Beschäftigung, Förderung und Unterhaltung an - zum Beispiel durch künstlerische und musische Tätigkeiten, Geschichten vorlesen, Gespräche oder Spiele. „Ohne anregende Beschäftigung verkümmern die ohnehin eingeschränkten Fähigkeiten während eines stationären Klinikaufenthaltes nur noch weiter. Viele Patienten liegen einfach im Bett und schauen den ganzen Tag an die Decke, sie sind eingeschüchtert und haben Angst. Nachts halten Sie dann die Nachtschwester und Mitpatienten in Trab, denn sie können dann nicht schlafen, weil sie den ganzen Tag nicht aktiv waren“, erläutert Viola Silber, seit 17 Jahren Krankenschwester im RKK.

Zum Dienstbeginn schaut sich Schwester Viola Silber zunächst die Anamneseblätter der aufgenommenen Patienten an, denn dort ist eine bereits bekannte Demenz des Patienten oder der Zusatz „Patient leidet unter Orientierungsstörungen“ vermerkt. „Die Kollegen berichten mir auch beim Gang über die Stationen von Auffälligkeiten in der Nacht. Ich gehe dann zu den Patienten, mache mir ein Bild und lade sie ein bzw. spreche mit den Angehörigen. Demente bettlägerige Patienten bekommen Besuch von den Demenz- geschulten Grünen Damen und Herren.
Studien zeigen, dass die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit mit jedem Tag Inaktivität weiter zurückgehen. „Der Alltagsbezug in der Betreuungszeit soll helfen, die kognitiven Fähigkeiten der Patienten zu erhalten und eine Verschlechterung der Demenzsymptomatik während des Klinikaufenthaltes zu verhindern“, fasst Viola Silber das Ziel des Betreuungsangebotes zusammen. Gleichzeitig soll die Betreuung vorbeugend vor der Entwicklung eines Delir, das ist ein akuter Verwirrtheitszustand mit desorganisiertem Denken, Desorientiertheit im Allgemeinen und Wahrnehmungsstörungen, wirken. Angehörige dürfen auf Wunsch und nach Absprache am Angebot teilnehmen. „Sie sehen, dass die Patienten bei uns gut aufgehoben sind. Das entlastet sie, die meisten kommen dann vor allem nachmittags zur Unterstützung der Patienten“, sagt Viola Silber.

Fit in den Frühling

Aktionswochen im Rotes Kreuz Krankenhaus

Gesünder essen und mehr bewegen: Das Café K und das Therapiezentrum Physio K am Rotes Kreuz Krankenhaus helfen, den guten Vorsätzen Taten folgen zu lassen.

Café K: gesund schlemmen von Montag, 3. bis Freitag, 7. April

Um frühlingsfrisch und fit in die wärmere Jahreszeit zu starten, benötigt unser Körper eine Extraportion Vitalstoffe. Leider schlägt der Alltag einer gesunden Ernährung allzu oft ein Schnippchen. Das Café K zeigt seinen Gästen eine Woche lang, wie eine leckere und gesunde Ernährung aussehen kann. Zum Beispiel so: Farfalle mit Lachs und Vanille, Frühlingssalat; dazu ein Grünkohl- Smoothie. Oder: Gebackenes Seelachsfilet auf Gemüse mit Nusskruste, Zitronenreis und Feldsalat; dazu ein Erdbeer-Smoothie. Das Mittagessen kostet inkl. Smoothie EUR 6,10 und ist erhältlich von 11.45 bis 13.30 Uhr im Café K. Das Rezept zum Nachkochen liegt jeden Tag zum Mitnehmen bereit.

Physio K: Aktionsangebot vom 1. April bis 31. Mai 2017

Das Physio K belohnt den Bewegungsdrang einen ganzen Monat lang mit einem besonderen Angebot. Bei Abschluss eines 12-monatigen Trainingsvertrages in diesem Zeitraum gibt es einen Trainingsmonat gratis dazu.
Wenn durch Empfehlung ein neuer Trainingsvertrag entsteht (min. 12 Monate Laufzeit), bedankt sich das Physio K ebenfalls mit einem gratis Trainingsmonat zum bestehenden Vertrag. Weitere Informationen im Physio K unter Tel. 0421 / 55 99-316.

Mehr Schärfe, Farbe und Kontrast im OP

Das RKK investiert mit neuem Hightech- Laparoskopiesystem in die Patientensicherheit.

Hightech für die Patientensicherheit: Das Rotes Kreuz Krankenhaus hat in ein neues Laparoskopiesystem investiert. Im OP liefert nun ein neuer 4K-Monitor mit 130cm Breite den Chirurgen eine hochdetaillierte Ansicht von Bildern bei der Operation. Die Bilder werden mit einem ebenfalls neuen medizinischen 4K-Kamerasystem erzeugt. Das neue Laparoskopiesystem kommt bei allen minimal-invasiven Eingriffen (Schlüssellloch- Operationen) zum Einsatz.

Die vierfach höhere Bildauflösung im Vergleich zu Full HD - mit immensem Farbspektrum und mehr Kontrast - offenbart selbst kleinste Details. Die feine Farbkalibrierung ermöglicht den Chirurgen eine eindeutigere Abgrenzung von unterschiedlichem Gewebe, wie Fett, Nerven, Blutgefäßen und die bessere Darstellung von Blutbahnen und Läsionen.

„Der Einsatz des neuen Systems hat großes Potential, die klinischen Ergebnisse noch weiter zu verbessern. Wir arbeiten noch Gewebe-schonender und minimieren den Blutverlust unserer Patienten“, ist Privatdozent Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralmedizin am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, überzeugt. Mit der zusätzlichen Möglichkeit, das Bild durch Zoom hochauflösend zu vergrößern, werden die Sichtverhältnisse einer „offenen Operation“ deutlich übertroffen.

Bilder: Olympus

Cover und Kulisse

Die neue Ausstellung im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus, zeigt Arbeiten von Milena Tsochkova und Achim Locke

Am Sonntag, 19. Februar 2017 um 11:30 Uhr eröffnet das Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) mit „Cover und Kulisse“ eine neue Ausstellung. Die Künstler Milena Tsochkova und Achim Locke präsentieren in den Räumlichkeiten Malerei und Zeichnungen. Kurator Tom Gefken bringt damit zwei Künstler zusammen, deren Werke mehr Gemeinsamkeiten verbinden, als es auf den ersten Blick erscheint.

„Cover und Kulisse“ versammelt Arbeiten, in denen sich unter der sichtbaren Oberfläche eine zweite, verdeckte Ebene verbirgt: So erarbeitet Tsochkova mit traditionellen Mitteln wie Farbe und Bleistift fast fotorealistische Momentaufnahmen. Dabei versteckt sie innere Widersprüche und Konflikte menschlicher Existenz in den meist weiblichen Figuren, die bedeckt sind von ihrem freundlich getupften Kleiderstoff. Auch die abstrakten bis realistischen Stadtlandschaften von Achim Locke verweisen auf eine philosophische Welt hinter den dargestellten Szenerien.

Milena Tsochkova wählt und inszeniert ihre Bildausschnitte spannungsreich und dramaturgisch genau. Der Betrachtende soll sich und seine Emotionen in den Werken wiederfindet und es soll dennoch genug Raum für die eigene Phantasie und die Geschichte der dargestellten Figuren bleiben. Auf ganz eigene Weise verbindet die in Bulgarien aufgewachsene Künstlerin ihre traditionelle, meisterhafte Technik mit einer zeitgenössischen, freien Perspektive.
Die dargestellten Außenwelten von Achim Locke sind mal abstrakt, farbenreich und verwischt, mal monochrom bis hin zur realistischen Darstellung von Wirklichkeit. Seine Arbeiten erzeugen Stimmungen, die auf den Betrachter übergehen und ihn mitnehmen – von der Kulisse einer Stadtlandschaft auf eine Reise nach innen. Seine Lebensräume sollen Spiegel unserer Zeit sein, in der sich geografische, wirtschaftliche und kommunikative Grenzen wandeln und neu definieren.

Die Laudatio anlässlich der Ausstellungseröffnung am 19. Februar hält der Kunsthistoriker und ehemalige Direktor des Museum Weserburg Carsten Ahrens.

Seit zwei Jahrzehnten fördert das Rotes Kreuz Krankenhaus mit seinen regelmäßigen Ausstellungen lokale und regionale Kunstschaffende. Die Klinik selbst ist mittlerweile im Besitz einer beachtlichen Sammlung an Kunstwerken. Geschuldet ist dieses kulturelle Engagement dem Standpunkt, dass Kunst und Kultur den Krankenhausalltag positiv verändern, sowohl für Patienten als auch für Angehörige, Besucher und Mitarbeiter.

Cover und Kulisse

Malerei und Zeichnungen von Milena Tsochkova und Achim Locke
19. Februar bis 11. Juni 2017 im Café K, werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr,
an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr

Bild oben: Milena Tsochkova, „o.T.“, Öl auf Leinwand, 2016. Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Erfolgreiches Hygiene-Audit im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Vom 12. bis 14. Dezember 2016 waren zwei Auditoren des Bremer Gesundheitsamtes im Rotes Kreuz Krankenhaus, um die Hygiene in der Klinik zu überprüfen. Sie schauten in insgesamt elf Bereichen intensiv hinter die Kulissen, begutachteten festgeschriebene Abläufe und Hygienestandards des Hauses, befragten zahlreiche Mitarbeiter und vieles mehr.

Die Gutachter stellten dem RKK nach drei arbeitsintensiven Tagen ein sehr positives Zeugnis aus. Sie fanden eingespielte Abläufe, schlüssige und gut strukturierte Dokumente und motivierte Mitarbeiter, die jederzeit eine tiefergehende Kenntnis aller hygienerelevanten Prozesse offenbarten.
Geschäftsführung und Mitarbeiter des Rotes Kreuz Krankenhauses sind stolz auf das Ergebnis und das hohe Niveau der Klinikhygiene.

Krankenhaushygiene im RKK

Seit 2016 muss nach den Vorgaben der Bundesregierung jede größere Klinik einen hauptamtlichen Krankenhaushygieniker beschäftigen. Michael Bojarra, Facharzt für Innere Medizin im Rotes Kreuz Krankenhaus, ist bereits seit 2013 angestellter Krankenhaushygieniker in der Klinik. Seine berufsbegleitende Fortbildung schloss er 2015 ab. Damit gehört das RKK zu den ersten Kliniken, die den hohen Stellenwert der Hygiene auch in personelle Strukturen umsetzen.
Das Hygieneteam aus Herrn Bojarra und zwei festen Hygienefachkräften sowie den hygienebeauftragten Ärzten und Pflegefachkräften konzentriert sich auf die Analyse neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Infektionsprävention und setzt diese in die hygienischen Strukturen und Prozesse im RKK um. Der Krankenhaushygieniker berät die Geschäftsführung und ist für die Fortbildung der Mitarbeiter bis zur Begehung und Kontrolle aller Bereiche des Hauses in allen hygienerelevanten Belangen weisungsbefugt.

Flöte trifft Gitarre: Das Duo Araucana gastiert im Café K

Sonntagsbrunch zum Abschluss der Ausstellung „Reflexionen“

Traditionell serviert das Rotes Kreuz Krankenhaus am letzten Tag einer Ausstellungen einen abwechslungsreichen und anregenden Sonntagsbrunch im Café K. Das Küchenteam des Cafe K serviert für 12,50 Euro pro Person ein kalt-warmes Brunchbuffet. Dazu gesellt sich ab 11.30 Uhr das musikalische Duo Araucana mit Flötistin Anne Bischoff und Gitarrist Ralf Benesch. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um Anmeldung gebeten bis zum 16. Januar 2017 an meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Die Musik: Duo Araucana

Seit 2008 spielen Anne Bischof und Ralf Benesch gemeinsam als Duo Araucana. Bei einem chilenischen Orchesterprojekt kennengelernt, steht ihr Duo-Name für diese gemeinsame Erfahrung: Araucana leitet sich ab von der Bezeichnung Araukanie, der chilenischen Andentanne. Mit ihrem musikalischen Profil bewegen sich die Flötistin und der Gitarrist zwischen Europa und Südamerika. In ihrem Programm versammeln sie die rhythmische Vielfalt spanischer und lateinamerikanischer Komponisten des 20. Jahrhunderts garniert mit einem Schuss Bossa Nova sowie Musik französischer Impressionisten.

Die Ausstellung: Reflexionen

Unter dem vielschichtigen Titel „Reflexionen“ versammeln sich Fotografie, Malerei, Zeichnung und Collagen mit plastischen Objekten. Die stark vertretenen fotografischen Arbeiten gehen dabei in einen direkten Dialog mit einem künstlerischen Gegenüber.
Es spiegeln sich in den von Kurator Tom Gefken zusammengestellten Paarungen teils gleiche Themen, wie Landschaft, Architektur oder Porträt. Neben den individuellen Herangehensweisen der Künstler entwickelt sich auch aus dem Zeitpunkt ihrer Entstehung ein Diskurs zum vis-à-vis gestellten Werk: Die jüngste Arbeit stammt aus dem Jahr 2009, die älteste ist von 1953. Wieder andere treten in Kontakt über die Gegenüberstellung von Abstraktion oder die Gewichtung von Flächen bis hin zu rein humorigen Kunst- Konfrontationen. Absichtsvoll platziert, entwickelt sich zwischen den Werken ein Zwiegespräch, das beim Betrachter ganz eigene Assoziationen weckt und Raum für neue „Reflexionen“ lässt.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit dem Duo Araucana
am 22. Januar 2017 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 16. Januar 2017 erforderlich unter meiler.m@roteskreuzkrankenhaus.de oder unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Gesellschaft, Festschmaus und ein Dach über dem Kopf an Heiligabend

Gemeinde St. Michaelis - St. Stephani lädt am 24. Dezember, 18-21 Uhr in das Gemeindehaus St. Pauli ein — Küchenteam des Rotes Kreuz Krankenhaus kocht das Festessen

Die Gemeinde St. Michaelis – St. Stephani lädt an Heiligabend von 18 bis 21 Uhr alle Menschen ein, die an diesem Tag Gesellschaft oder ein Dach über dem Kopf suchen. Die Weihnachtsfeier findet im Gemeindehaus St. Pauli in der Großen Krankenstr. 11 statt, das die Vereinigte Evangelische Gemeinde Bremen-Neustadt zur Verfügung gestellt hat. Es gibt ein Programm mit Begrüßung, Andacht, Singen, einem Künstler und Zeit für Gespräche. „Zusammen zu sein, zusammen zu lachen, zu reden und vor allem nicht alleine zu sein ist gerade an diesem Abend das wichtigste für unsere Gäste“, so Ulrike Krusch-Jung, zuständige Pastorin der Gemeinde. Sie ist mit vielen freiwilligen Helfern im Einsatz an diesem Abend.

Viele Gäste freuen sich besonders auf das traditionelle Festtagsessen, gespendet vom Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. 60 kg Fleisch, 140 kg Kartoffeln und 60 kg Rotkohl: Michael Winne, Küchenchef im RKK, und sein Team kochen am Nachmittag des 24. Dezember leckeres Schweinegulasch mit Apfelrotkohl und Kartoffeln und liefern das Menü für knapp 300 Personen mitsamt Tellern und Besteck ins Gemeindehaus St. Pauli.

Freiwillige Helfer an Heiligabend von 17.00-21.30 Uhr für die Mitarbeit im Team werden noch gesucht und können sich unter Tel. 6949380 informieren.

Der Helferkreis, der aus Menschen in ganz Bremen besteht und die Gemeinde in der westlichen Altstadt engagieren sich seit über 30 Jahren für Obdachlose und Menschen, die mit wenig auskommen müssen. Sie sind natürlich auch auf finanzielle Hilfe und auf praktische Hilfe angewiesen. Spenden werden gerne entgegen genommen unter Konto 111 51 61 bei der Sparkasse Bremen, BLZ 290 50101.

Fotograf: Ingo Wagner

Weihnachtsfeier im Rotes Kreuz Krankenhaus

Freitag, 16. Dezember um 15.30 Uhr

Am Freitag, 16. Dezember, findet im Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus um 15.30 Uhr die jährliche Weihnachtsfeier statt. Eingeladen sind neben Patienten und Angehörigen auch Nachbarn aus der Neustadt und alle, die sich dem Haus verbunden fühlen.

Das Bremer Saxophonquartett Four in Tune spielt weihnachtliche Musik aus vier Jahrhunderten. Dazu gibt es weihnachtliche Texte, Kaffee und Knabbereien. Natürlich darf auch die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas nicht fehlen.

Auf die Besucher freuen sich die RKK- Seelsorgerinnen Regina Herkenhoff, katholische Pastoralreferentin und Birgit Wille, evangelische Pastorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.

Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016

Einladung zur Ärztefortbildung

Poster Ärzteveranstaltung 2016

Mittwoch, 16.11.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr im Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur ersten Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Thema »Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016« ins Rotes Kreuz Krankenhaus ein.

Mit dem Thema möchten wir einen unserer Schwerpunkte, die kolorektale Chirurgie, in den Fokus stellen. Sie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie nicht nur technische Fortschritte unseren Patienten nützen, sondern auch die Vernetzung der Behandlungspartner zu besseren Ergebnissen führt. Durch die interdisziplinäre Entwicklung von Leitlinien für das kolorektale Karzinom, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und die Sigmadivertikulitis konnte eine hohe Standardisierung bei der Diagnostik und operativen Therapie erreicht werden. Neue Techniken und Behandlungskonzepte, aber auch traditionelle Vorgehensweisen, stehen dennoch nach wie vor im Mittelpunkt kontrovers geführter Diskussionen. Dies gilt insbesondere auch für die entzündlichen und funktionellen Dickdarmerkrankungen, bei denen die Indikationsstellung zur operativen Therapie in enger Abstimmung mit den Behandlungspartnern und den betroffenen Patienten unter der Berücksichtigung von Aspekten der Lebensqualität erfolgt.

Mittwoch, 16.11.2016 von 16.00 bis 18.00 Uhr im Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur ersten Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Thema »Standards & Entwicklungen in der Kolorektalen Chirurgie – Update 2016« ins Rotes Kreuz Krankenhaus ein.

Mit dem Thema möchten wir einen unserer Schwerpunkte, die kolorektale Chirurgie, in den Fokus stellen. Sie ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie nicht nur technische Fortschritte unseren Patienten nützen, sondern auch die Vernetzung der Behandlungspartner zu besseren Ergebnissen führt. Durch die interdisziplinäre Entwicklung von Leitlinien für das kolorektale Karzinom, die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und die Sigmadivertikulitis konnte eine hohe Standardisierung bei der Diagnostik und operativen Therapie erreicht werden. Neue Techniken und Behandlungskonzepte, aber auch traditionelle Vorgehensweisen, stehen dennoch nach wie vor im Mittelpunkt kontrovers geführter Diskussionen. Dies gilt insbesondere auch für die entzündlichen und funktionellen Dickdarmerkrankungen, bei denen die Indikationsstellung zur operativen Therapie in enger Abstimmung mit den Behandlungspartnern und den betroffenen Patienten unter der Berücksichtigung von Aspekten der Lebensqualität erfolgt.

Wir freuen uns darauf, Sie im RKK zu begrüßen und Ihnen unser neues Team vorzustellen. Das Programm und die Referenten lesen Sie bitte im Flyer

Mit besten Grüßen,
Ihr PD Dr. Jörn Gröne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Ihre Anmeldung nimmt das Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Tel. 0421 / 55 99-241 gern entgegen.

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sucht Verstärkung

Praktische Hilfe am Krankenbett

Das Team der Grünen Damen und Herren

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit über 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite – und sucht ab sofort Verstärkung.
Die Leiterin des Teams, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren ab 25 Jahren für die ehrenamtliche praktische Hilfe am Krankenbett. Sie sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team.
Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis vier Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit über 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite – und sucht ab sofort Verstärkung.
Die Leiterin des Teams, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren ab 25 Jahren für die ehrenamtliche praktische Hilfe am Krankenbett. Sie sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team.
Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis vier Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Interessierte melden sich bei Christel Menzer unter Tel. 04207 / 2453 oder per E-Mail an: cdmen@kabelmail.de

Weitere Informationen …

35. Bremer Rheumasymposium am Samstag, 5. November 2016

Veranstaltung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen möchte Sie zusammen mit dem Regionalen kooperativen Rheumazentrum Bremen zum XXXV. Bremer Rheumasymposium am 05.11.2016 einladen.

Wie üblich haben wir das Programm an den von Ihnen am meisten gewünschten Vortragsthemen ausgerichtet. Die Polymyalgia rheumatica und die mit ihr vergesellschaftete Riesen- zellarteriitis gehören in der Praxis zu den häu geren entzündlich- rheumatischen Erkrankungen. Proximal betonte Myalgien, deutlich überhöhte Entzündungswerte, temporal betonte Cephalgien und als absolutes Warnsymptom Sehstörungen sind typische Symptome dieser zumeist erst nach dem 50. Lebensjahr auftretenden Erkrankung. Neben der Cortisontherapie gibt es hier einige sehr vielversprechende neue Therapieprinzipien, die wir Ihnen vorstellen werden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen möchte Sie zusammen mit dem Regionalen kooperativen Rheumazentrum Bremen zum XXXV. Bremer Rheumasymposium am 05.11.2016 einladen.

Wie üblich haben wir das Programm an den von Ihnen am meisten gewünschten Vortragsthemen ausgerichtet. Die Polymyalgia rheumatica und die mit ihr vergesellschaftete Riesen- zellarteriitis gehören in der Praxis zu den häu geren entzündlich- rheumatischen Erkrankungen. Proximal betonte Myalgien, deutlich überhöhte Entzündungswerte, temporal betonte Cephalgien und als absolutes Warnsymptom Sehstörungen sind typische Symptome dieser zumeist erst nach dem 50. Lebensjahr auftretenden Erkrankung. Neben der Cortisontherapie gibt es hier einige sehr vielversprechende neue Therapieprinzipien, die wir Ihnen vorstellen werden.

Die moderne Bildgebung hilft uns entscheidend bei der Diagnostik entzündlicher Erkrankungen, bei der Aktivitätsbeurteilung und bei der Verlaufskontrolle. Bewährte Standards aber auch wichtige Neuerungen in der Bildgebung von rheumatischen Erkrankungen werden wir an zahlreichen Bild-Beispielen erörtern.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können jedes Organsystem des menschlichen Körpers betreffen. In 2016 werden wir Manifestatio- nen rheumatischer Erkrankungen an der Lunge thematisieren.

Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit mit einem vielgestal- tigen klinischen Bild und gutem klinischen Ansprechen auf Antibiotika. Leider werden zum Teil unspezi sche Symptome bei positiven Labor- tests als Lyme-Borreliose diagnostiziert und behandelt. In einem State- of-the-art-Vortrag wollen wir die Symptome, die Diagnostik und die Therapie umfassend darstellen.

In unserem rheumaorthopädischen Referat werden wir wichtige Neuig- keiten zum Ersatz von Hüft- und Kniegelenk unter besonderer Berück- sichtigung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen erörtern.

Wir hoffen, dass auch das diesjährige Programm wieder Ihr Interesse ndet und freuen uns darauf, Sie am 05. November 2016 in unserem Tagungszentrum im »Forum K« des Rotes Kreuz Krankenhauses Bremen begrüßen zu dürfen.

Ihre

Prof. Dr. med. Jens Gert Kuipers
Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie

Dr. med. Ingo Arnold
Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Der Flyer des 35. Bremer Rheumasymposiums zum Herunterladen.

Gefäßtag am Samstag, 29. Oktober von 11-15 Uhr

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt ein

Programm: Vorträge rund um das Thema Gefäßmedizin, Filme und Info-Stände zu Durchblutungsstörungen, Gefäßprothesen, Aortenstents, Wundmanagement, Hygiene, Lymphdrainage und Physiotherapie.


Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig!

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24 
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Gefäßtag herunterladen (PDF, 424KB)

Rheuma-Forum

Patienten-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 2. November, 17-19 Uhr

Poster Rheuma-Forum 2016

in Kooperation mit der Rheuma Liga Bremen e.V.

Programm: Vorträge und anschließend Fragestunde rund um die aktuelle Rheumatherapie (auch bei Kindern), Info-Stände von Selbsthilfegruppen und Physiotherapie.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 304

in Kooperation mit der Rheuma Liga Bremen e.V.

Programm: Vorträge und anschließend Fragestunde rund um die aktuelle Rheumatherapie (auch bei Kindern), Info-Stände von Selbsthilfegruppen und Physiotherapie.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 304

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Rheuma-Forum herunterladen (PDF, 195KB)

Herz-Forum

Patienten-Informationsveranstaltung am Dienstag, 1. November von 17-19 Uhr

Poster Herz-Forum 2016

in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V.

Programm: Vortrag "Herz unter Stress - Bluthochdruck - Diabetes - Fettstoffwechselstörungen.
Anschließend Fragestunde und moderierte Podiumsdiskussion mit Experten rund um Herzerkrankungen.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 371

in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V.

Programm: Vortrag "Herz unter Stress - Bluthochdruck - Diabetes - Fettstoffwechselstörungen.
Anschließend Fragestunde und moderierte Podiumsdiskussion mit Experten rund um Herzerkrankungen.

Die Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist notwendig ab 24.10. unter Tel. 0421-5599 371

Rotes Kreuz Krankenhaus
Tagungszentrum Forum K
St.-Pauli-Deich 24
28199 Bremen

Sie können den Flyer zum Herz-Forum herunterladen (PDF, 200KB)

Wegweiser Gelenkersatz

Patienten-Informationsveranstaltung am Mittwoch, 28. September, 14-16 Uhr

Wegweiser künstlicher Gelenkersatz

Knie- und Hüftgelenkersatz ist das Thema einer Informationsveranstaltung des Endoprothetikzentrums im Roten Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 28. September. Gerade im Knie- und Hüftgelenk machen sich aufgrund der starken Beanspruchung häufig Verschleißerscheinungen bemerkbar, besonders im Alter. Auch ein Unfall oder eine Verletzung, Entzündungen, rheumatische Erkrankungen und Überbelastung können Gelenke schädigen.

Die Chefärzte Dr. Ingo Arnold und Dr. Dirk Hadler, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Dr. Carsten Brummerloh, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin klären über Behandlungsmöglichkeiten auf. Sie informieren über die Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese, den Krankenhausaufenthalt, die Reha und Physiotherapie vor und nach dem Eingriff. Pflegefachkräfte, Schmerz-, Physiotherapeuten und Sozialdienst beantworten Fragen.

Knie- und Hüftgelenkersatz ist das Thema einer Informationsveranstaltung des Endoprothetikzentrums im Roten Kreuz Krankenhaus am Mittwoch, 28. September. Gerade im Knie- und Hüftgelenk machen sich aufgrund der starken Beanspruchung häufig Verschleißerscheinungen bemerkbar, besonders im Alter. Auch ein Unfall oder eine Verletzung, Entzündungen, rheumatische Erkrankungen und Überbelastung können Gelenke schädigen.

Die Chefärzte Dr. Ingo Arnold und Dr. Dirk Hadler, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Dr. Carsten Brummerloh, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin klären über Behandlungsmöglichkeiten auf. Sie informieren über die Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese, den Krankenhausaufenthalt, die Reha und Physiotherapie vor und nach dem Eingriff. Pflegefachkräfte, Schmerz-, Physiotherapeuten und Sozialdienst beantworten Fragen.

Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.

Anmeldung ab 19.9. unter Tel. 0421 5599-1229

Reflexionen

Kunst-Konfrontationen im Café K aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen

Karsten Joost, aus der Serie Kyoto Walkers 3003, 2004

Kunst-Konfrontationen von spannend über witzig bis überraschend präsentiert die aktuelle Ausstellung REFLEXIONEN im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Die Eröffnung ist am Sonntag, 4. September 2016 um 11:30 Uhr im Café K. Der Kulturjournalist und Kunstkritiker Rainer Beßling hält die Laudatio.

Kurator Tom Gefken bediente sich für die neue Präsentation erneut aus dem Magazin der Städtischen Galerie, die im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950 ist. Zu erleben sind Malerei, Zeichnung und Assemblage, also Collagen mit plastischen Objekten, jeweils gepaart mit einer fotografischen Arbeit. Die dabei absichtsvoll in Zusammenhang gebrachten Werke entstanden in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren: Das älteste Bild der Ausstellung, das Ölgemälde „Wüste Stätte“, beendete Otto Heinius im Jahr 1953, die jüngste Arbeit ist von 2009, eine Fotografie des Künstlers Daniel Müller Jansen.

Neben zeitlichen Gegenüberstellungen entspinnt sich aus unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstler oder der Darstellung gleicher Themen, wie Porträt, Landschaft oder Architektur, ein Austausch zwischen den Paarungen. Gegenüberstellung von Abstraktion, die Gewichtung von Fläche sowie einige rein humorvolle Spiegelungen geben dem Betrachter reichlich Raum für eigene Assoziationen. Aus den verschiedenen Genres entwickelt sich ein Dialog, der Raum für ganz eigene Sichtweisen und Reflexionen lässt.

Kunst-Konfrontationen von spannend über witzig bis überraschend präsentiert die aktuelle Ausstellung REFLEXIONEN im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Die Eröffnung ist am Sonntag, 4. September 2016 um 11:30 Uhr im Café K. Der Kulturjournalist und Kunstkritiker Rainer Beßling hält die Laudatio.

Kurator Tom Gefken bediente sich für die neue Präsentation erneut aus dem Magazin der Städtischen Galerie, die im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950 ist. Zu erleben sind Malerei, Zeichnung und Assemblage, also Collagen mit plastischen Objekten, jeweils gepaart mit einer fotografischen Arbeit. Die dabei absichtsvoll in Zusammenhang gebrachten Werke entstanden in einem Zeitraum von über fünfzig Jahren: Das älteste Bild der Ausstellung, das Ölgemälde „Wüste Stätte“, beendete Otto Heinius im Jahr 1953, die jüngste Arbeit ist von 2009, eine Fotografie des Künstlers Daniel Müller Jansen.

Neben zeitlichen Gegenüberstellungen entspinnt sich aus unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstler oder der Darstellung gleicher Themen, wie Porträt, Landschaft oder Architektur, ein Austausch zwischen den Paarungen. Gegenüberstellung von Abstraktion, die Gewichtung von Fläche sowie einige rein humorvolle Spiegelungen geben dem Betrachter reichlich Raum für eigene Assoziationen. Aus den verschiedenen Genres entwickelt sich ein Dialog, der Raum für ganz eigene Sichtweisen und Reflexionen lässt.

Kooperationspartner Städtische Galerie Bremen

Mit der Ausstellung Reflexionen öffnet sich das RKK zum dritten Mal für Kunst aus der Sammlung Städtische Galerie Bremen. Die Klinik gibt damit der Kooperation zwischen den beiden Neustädter Institutionen einen erneuten sichtbaren Ausdruck und vernetzt das vorhandene, breite Kulturangebot.

Seit 1985 versteht sich die Städtische Galerie Bremen als Zentrum zur Förderung aktueller bildender Kunst der Region. Die jährliche Ausstellung des Bremer Förderpreises für Bildende Kunst findet in den insgesamt 600 Quadratmeter großen Galerieräumen im Buntentorsteinweg statt. Werkschauen, Retrospektiven von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region sowie Führungen und Veranstaltungen runden das Portfolio des Ausstellungshauses ab.

Reflexionen
Kunst aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
4. September 2016 bis 22. Januar 2017 im Café K,

Öffnungszeiten: werktags von 7.00 bis 18.30 Uhr,
an Wochenenden und Feiertagen von 07.15 bis 09.30 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr

Bild oben: Karsten Joost, aus der Serie „Kyoto Walkers 3003“, 2004. Fotocredit: Jens Weyers. Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

Rotes Kreuz Krankenhaus wird Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

    

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. unterstützt im Gesundheitswesen tätige Organisationen und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Bemühen, die Patientenversorgung so sicher wie möglich zu machen. Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und Patienten beraten seit 2005 in Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses über Lösungen zu konkreten sicherheitsrelevanten Themen. Sie entwickeln Handlungsempfehlungen, die allen Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen und Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Viele durch das Bündnis ins Leben gerufene oder mit-initiierte Projekte sind aus der Praxis für die Praxis entstanden und auch im RKK seit Jahren implementiert, beispielsweise die Aktion „Saubere Hände“ (Nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion), das Krankenhaus-CIRS-Netz-Deutschland (Nationales Berichts- und Lernsystem für Krankenhäuser) oder das Programm „Jeder Tupfer zählt“ – Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. unterstützt im Gesundheitswesen tätige Organisationen und Menschen bei ihrer täglichen Arbeit und ihrem Bemühen, die Patientenversorgung so sicher wie möglich zu machen. Experten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens und Patienten beraten seit 2005 in Arbeitsgruppen des Aktionsbündnisses über Lösungen zu konkreten sicherheitsrelevanten Themen. Sie entwickeln Handlungsempfehlungen, die allen Einrichtungen im deutschen Gesundheitswesen und Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Viele durch das Bündnis ins Leben gerufene oder mit-initiierte Projekte sind aus der Praxis für die Praxis entstanden und auch im RKK seit Jahren implementiert, beispielsweise die Aktion „Saubere Hände“ (Nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion), das Krankenhaus-CIRS-Netz-Deutschland (Nationales Berichts- und Lernsystem für Krankenhäuser) oder das Programm „Jeder Tupfer zählt“ – Vermeidung unbeabsichtigt belassener Fremdkörper im OP-Gebiet.

„Wir freuen uns, seit August unterstützendes Mitglied und damit Förderer des unabhängigen Aktionsbündnisses zu sein“, sagt Conny Plötz, Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Vom lernenden Gesundheitssystem des Aktionsbündnisses profitieren einerseits die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RKK aber natürlich auch Patientinnen und Patienten - nicht nur durch kontinuierlich mehr Sicherheit in der Behandlung und Versorgung: Das Aktionsbündnis hält ebenfalls viele interessante Informationen bereit, die kostenlos heruntergeladen werden können - beispielsweise zur Vermeidung von Stürzen im Krankenhaus, Prävention von Krankenhausinfektionen und Infektionen durch multiresistente Erreger, Tipps zum häuslichen Umgang mit Arzneimitteln etc.

Weitere Informationen auch unter www.aps-ev.de

RKK-Notaufnahme unter neuer ärztlicher Leitung

  

Dr. Martin Langenbeck, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme

Seit dem 1. August ist Dr. Martin Langenbeck, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin, Leiter der Zentralen Notaufnahme am Rotes Kreuz Krankenhaus. Der 55jährige Achimer arbeitet seit 15 Jahren am RKK, die vergangenen acht Jahre als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik. Der zweifache Vater organisiert ebenfalls die internistische Intensivstation. Eine bestmögliche Vernetzung zwischen Notaufnahme und Intensivstation zum Wohle der Patienten ist ihm ein wichtiges Anliegen.

Sein Vorgänger in der Notaufnahme, Dr. Matthias Denk, verabschiedete sich nach mehr als 40 Jahren im RKK Ende Juli in den Ruhestand.

Seit dem 1. August ist Dr. Martin Langenbeck, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin, Leiter der Zentralen Notaufnahme am Rotes Kreuz Krankenhaus. Der 55jährige Achimer arbeitet seit 15 Jahren am RKK, die vergangenen acht Jahre als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik. Der zweifache Vater organisiert ebenfalls die internistische Intensivstation. Eine bestmögliche Vernetzung zwischen Notaufnahme und Intensivstation zum Wohle der Patienten ist ihm ein wichtiges Anliegen.

Sein Vorgänger in der Notaufnahme, Dr. Matthias Denk, verabschiedete sich nach mehr als 40 Jahren im RKK Ende Juli in den Ruhestand.

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St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0