Aktuell

Rotes Kreuz Krankenhaus eröffnet „Raum der Stille“

Ein Krankenhaus ist mit keinem anderen Ort vergleichbar. Nirgendwo liegen Freude und Leid, Leben und Tod so nah beieinander, nirgendwo sonst spürt man Fortschritt und Grenzen des menschlichen Tuns und Seins so stark wie hier. Der Aufenthalt im Krankenhaus ist immer eine Ausnahmesituation im Leben eines Menschen – geprägt von den unterschiedlichsten Gefühlen: Sorge, Angst, Hoffnung, Dankbarkeit. Doch wohin mit all den individuellen Gefühlen und Gedanken im „Bienenstock Krankenhaus“?

Das Rotes Kreuz Krankenhaus hat mit seinem neuen Raum der Stille einen Ort für die Seele geschaffen. Platz nehmen, zur Ruhe kommen, meditieren, beten: Der Raum der Stille steht allen Menschen offen – egal, welchen Glauben, welche Weltanschauung sie haben. Rund um die Uhr finden Ruhesuchende hier ab heute einen besonderen Ort um durchzuatmen, sich zu sammeln, nachzudenken.

Der ganze Ort strahlt Ruhe aus. Der Bremer Tischler Henrik Hölbe hat speziell für diesen Raum einen flachen Balkentisch aus über 100 Jahre altem Eichenholz gebaut. Man erkennt man noch den Baum, aus dem er gemacht wurde – er zeigt die Spuren der menschlichen Arbeit und erzählt die Geschichte des Hauses, das er als Balken gestützt hat. „Man kann ihn stundenlang einfach nur anschauen und seine Gedanken schweifen lassen“, schwärmt Birgit Wille, evangelische Seelsorgerin des RKK.

„Unser Raum der Stille steht im Zeichen des respektvollen Miteinanders. Wir wünschen uns, dass die Besucher und Besucherinnen ihn im Geist der Toleranz und des gegenseitigen Respektes nutzen“, ergänzt Regina Herkenhoff, katholische Seelsorgerin.

Der Raum der Stille, ein ehemaliger Untersuchungsraum im 2. Stock der Klinik, ist rund um die Uhr geöffnet. Wer möchte, kann dort auch die Bibel lesen – muslimische Besucher finden einen Waschraum und Gebetsteppiche vor.

Gesellschaft, Festschmaus und ein Dach über dem Kopf an Heiligabend

Die Gemeinde St. Michaelis – St. Stephani lädt an Heiligabend von 18 bis 20 Uhr alle Menschen ein, die an diesem Tag Gesellschaft oder ein Dach über dem Kopf suchen. In diesem Jahr findet die Weihnachtsfeier im Konsul-Hackfeld-Haus in der Birkenstr. 34 statt und mündet in die „Offene Nacht von 8 bis 8“ des Konsul-Hackfeld-Hauses. Es gibt ein Programm mit Begrüßung, Singen, Vorlesen und Zeit für Gespräche.

„Zusammen zu sein, zusammen zu lachen, zu reden und vor allem nicht alleine zu sein ist gerade an diesem Abend das wichtigste für unsere Gäste“, so Ulrike Krusch- Jung, zuständige Pastorin der Gemeinde. Sie ist mit freiwilligen Helfern im Einsatz an diesem Abend.

Viele Gäste freuen sich besonders auf das traditionelle Festtagsessen, gespendet vom Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. 60 kg Fleisch, 140 kg Kartoffeln und 60 kg Rotkohl: Michael Winne, Küchenchef im RKK, und sein Team kochen am Nachmittag des 24. Dezember leckeres Schweinegulasch mit Apfelrotkohl und Kartoffeln und liefern das Menü für knapp 300 Personen mitsamt Tellern und Besteck ins Konsul-Hackfeld- Haus.

Achtung: Freiwillige Helfer an Heiligabend von 17-21 Uhr für die Mitarbeit im Team werden noch gesucht und können sich unter Tel. 6949380 informieren.

Der Helferkreis, der aus Menschen in ganz Bremen besteht und die Gemeinde in der westlichen Altstadt engagieren sich seit über 30 Jahren für Obdachlose und Menschen, die mit wenig auskommen müssen. Sie sind natürlich auch auf finanzielle Hilfe und auf praktische Hilfe angewiesen. Spenden werden gerne entgegen genommen unter Konto 111 51 61 bei der Sparkasse Bremen, BLZ 290 50101.

Foto: (wie oben): v.l. Die RKK- Köche Sebastian Wichmann, Michael Seiffert, Pastorin Ulrike Krusch-Jung, Küchenleiter Michael Winne. Foto: Ingo Wagner

34. Bremer Rheumasymposium am Samstag, 21. November 2015

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt zusammen mit dem Regionalen kooperativen Rheumazentrum Bremen zum XXXIV. Bremer Rheumasymposium am 21.11.2015 ein.
Im Fokus steht »Der besondere Fall«. Jeder Referent wird in seiner Darstellung lehrreiche Fallbeispiele mit aufnehmen.

Das Programm der Veranstaltung und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Anmeldung unter Tel. 0421 5599511

„Patientenakademie Schmerz“: Aktuelle Therapie von Tumor- und Chemotherapie-Schmerzen

Wann: Freitag, 27. November , 16 bis 18 Uhr
Wo: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, St.-Pauli-Deich 24, 29199 Bremen

Bei Tumorerkrankungen befürchten viele Betroffene, qualvoll und unter Schmerzen sterben zu müssen. Dabei zeigen aktuelle Erkenntnisse aus der Schmerzforschung durchaus neue Möglichkeiten der Linderung von Tumorschmerzen und therapieassoziierten Schmerzen auf.

Das Bremer Schmerzzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus möchte Betroffene und Interessierte über die neuen Therapiemöglichkeiten informieren.
Besucher fragen – Experten antworten!

Informationsstände der Bremer Schmerzgesellschaft e.V., des Hospizdienstes der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V. sowie Selbsthilfegruppen

Anmeldung ab 10. November unter Tel. 0421 5599-1229

4. Herz-Forum der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus am Donnerstag, 5. November von 17-19 Uhr

„Herz in Gefahr – Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“ ist das Leitthema der Herzwochen, die bundesweit im November stattfinden. Das Rotes Kreuz Krankenhaus veranstaltet am Donnerstag, 5. November von 17 bis 19 Uhr in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. ein Herz-Forum für Betroffene und Interessierte. Die Koronare Herzkrankheit zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße. Die Erkrankung wird häufig erst dann ernst genommen, wenn sie zu einem Herzinfarkt geführt hat. Viele Patienten denken nach einer Stentimplantation oder Bypass-Operation, sie seien gesund, weil sie keine Beschwerden haben. Dass sie jedoch immer an einer chronischen Herzkrankheit leiden, sie deshalb ihren Lebensstil ändern und dauerhaft Medikamente nehmen müssen, ist vielen nicht bewusst. Hier besteht großer Informationsbedarf.

Nach dem einleitenden Vortrag gibt es eine moderierte Podiumsdiskussion mit viel Raum für alle Fragen der Besucher rund um ihre Herzprobleme oder die ihrer Angehörigen. Besucher fragen – Ärzte antworten! Im Foyer hält die Deutsche Herzstiftung e.V. Broschüren und Informationsmaterial bereit.

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen, Eintritt frei.

Anmeldung erforderlich ab 5. Oktober unter Tel. 0421 / 55 99-371.

Wegweiser künstlicher Gelenkersatz – am Montag, 9.11. von 14–16 Uhr

Um Knie- und Hüftgelenkersatz geht es am Montag, 9. November von 14 – 16 Uhr im Endoprothetikzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus.
Informiert wird über den Ablauf der Behandlung: Von der Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese über den Krankenhausaufenthalt bis zur Reha. Die Chefärzte, Pflege, Schmerz-, Physiotherapeuten, Sozialdienst und Casemanagement stellen sich vor und beantworten Fragen.

Anmeldung notwendig unter Tel. 0421 5599-1229

Radiofrequenztherapie für AOK- und hkk-Versicherte

Krampfadern (Varizen) an den Beinen sind eine Volkskrankheit, jeder fünfte Deutsche ist betroffen. Die Krankenkassen AOK Bremen/Bremerhaven und die hkk Krankenkasse aus Bremen bieten ihren Versicherten nun eine sanfte Alternative zum herkömmlichen Venen-Stripping, so nennt man das operative Herausziehen von Krampfadern über einen Schnitt in der Leiste oder Kniekehle. Ab sofort gibt es für AOK- und hkk-Versicherte die Radiofrequenz-Behandlung bei Krampfadern als Kassenleistung. Wer sich bislang für diese Option der Behandlung entschloss, musste selbst zahlen. „Diese Methode hat ihre Wirksamkeit längst unter Beweis gestellt. Wir haben uns deshalb entschieden, unseren Versicherten diesen medizinischen Fortschritt zugänglich zu machen“¸ erklären Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, und Michael Lempe, hkk-Vorstand.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus wurde als medizinischer Partner ausgesucht, das die hohe Qualität der Behandlung nachweislich leisten kann. Das erste Bremer Gefäßzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus, gegründet 2003, ist zertifiziert und erfahren und entspricht den Vorgaben von Prozess- und Qualifikationsanforderungen. „Weniger Beschwerden nach dem Eingriff: Das erhoffen wir uns von diesem Projekt“, fasst Woggan die Vorteile für die Patienten zusammen. „Unser Ziel ist, die medizinische Versorgung der Versicherten zu verbessern und ihnen dafür den Zugang zu innovativen, minimal invasiven Behandlungsmethoden zu ermöglichen“, äußerte sich Woggan zu dem Vertrag. Zugleich möchten die Kassen damit auch stationäre Leistungen vermeiden.

„Mit dem Angebot der schonenden Radiofrequenztherapie kommen wir dem Wunsch unserer Versicherten nach innovativen Behandlungsmethoden nach“, bestätigt auch Michael Lempe. Für die hkk bedeutet die Kooperation mit dem Rotes Kreuz Krankenhaus eine Erweiterung ihres Engagements. Seit Mai dieses Jahres können hkk-Versicherte die Radiofrequenztherapie bereits im Venenzentrum Oldenburg per Versichertenkarte abrechnen lassen.

Behandlung von Krampfadern

Das Krampfaderleiden ist eine chronische Erkrankung mit einem sehr langsamen Fortschreiten. Die Ursache der Erkrankung ist auch heute noch unbekannt, es gibt jedoch eine Reihe von Faktoren, die die Entstehung begünstigen. Dazu gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, Mehrfachgeburten oder eine genetische Disposition. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Bei einer Nichtbehandlung können Folgeschäden auftreten. Es kommt dann zu einer anhaltenden Schwellung (Ödem) der Beine und infolge davon zu unterschiedlichen Hautschädigungen, wie Entzündungen, Verhärtungen, Verfärbungen – bis hin zu einem „offenen Bein“.
Die Radiofrequenz-Behandlung wird ambulant in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Die Ärzte entfernen die Krampfadern des Oberschenkels nicht, sondern verschließen sie mit Radiofrequenzwellen (Hitze) von innen. Zur Behandlung von Krampfadern gibt es je nach Schweregrad der Erkrankung verschiedene ambulante Behandlungsmöglichkeiten. Die Entscheidung über die beste Methode treffen die Fachärzte mit den Patienten gemeinsam nach individueller Beratung.

Professionell, patientenorientiert, zertifiziert

Pflege unter der Lupe: Ende 2014 freute sich das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) über eine besondere Auszeichnung: Die Schwesternschaft vom Deutschen Roten Kreuz e.V. – und damit das gesamte Pflegemanagement des Krankenhauses – wurde nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Am 7. Oktober 2015 kam der Auditor erneut. In einem so genannten Überwachungsaudit überzeugte er sich von der Entwicklung in diesem Jahr. Er nahm den Umgang mit geplanten Patientenaufnahmen in der Terminambulanz sowie die Pflege in der Klinik für Innere Medizin und die Assistenz während einer Gastroskopie unter die Lupe. Geprüft wurde auch der ordnungsgemäße Umgang mit technischem Gerät, besonders mit dem Defibrillator und dem Notfallwagen auf den Stationen. Dazu passend schaute er sich die Bedienungsanleitungen im Intranet genau an. Er ließ sich zeigen, wie das interne anonyme Risiko- und Fehlermeldesystem (CIRS) funktioniert, welche Fehler und Beschwerden im RKK erkannt, wie sie behoben wurden und in Zukunft ausgeschlossen werden.

Anerkennung fand auch das neu aufgelegte Konzept des zentralen Wundmanagements: EDV-gestützt können Ärzte und Pflegepersonal nun speziell ausgebildetes Wund-Fachpersonal im Haus anfordern und in die Behandlung von Patienten einbinden. "Schon 2014 nach der Zertifizierung hieß es seitens der Prüfer, sie würden sich bei uns bedenkenlos jederzeit selbst einweisen lassen. Insgesamt bewertete der Auditor gestern die Arbeit in der Pflege des Roten Kreuz Krankenhauses erneut als ausgesprochen professionell. Er war beeindruckt von der ruhigen Arbeitsatmosphäre und lobte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Patientenorientierung und ein hoch professionelles Arbeitsniveau“, freut sich Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin der Klinik.

Im Dezember 2014 hatten bereits zwei Auditoren das Management der Pflege von der Bewerbung neuer Fachkräfte über deren Einstellung, Einarbeitung, Qualitätssicherung und das Prozessmanagement unter die Lupe genommen. Sie verfolgten den "normalen" Weg eines Patienten mit all den notwendigen Abläufen, Wegen und Arbeitsschritten. Geprüft wurden damals die Pflegeprozesse in der Patientenaufnahme, in der Notaufnahme, der Diagnostik, der Endoskopie sowie die Pflege und OP-Vorbereitung auf der Station, von dort zur OP- Schleuse und schließlich die Rückkehr auf die Station nach der OP bis hin zum Entlassungsmanagement.

Foto oben: Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V

Krankenhausreform — So nicht! Aktionstag am 23. September 2015

Die Krankenhäuser im Land Bremen protestieren auf das Schärfste gegen die sogenannte Krankenhausreform, die Bund und Länder bis zum Jahresende als KHSG verabschieden wollen. Sie beteiligen sich deshalb aktiv am bundesweiten Aktionstag der Krankenhäuser am 23. September 2015.
Dazu werden die Beschäftigten in den Krankenhäusern während der Mittagszeit vor den Türen der Krankenhäuser protestieren und durch weitere Aktionen auf ihre Meinung zur geplanten "Reform" hinweisen

Darum geht es:

Am 23. September 2015 demonstrieren alle Krankenhäuser in Deutschland geschlossen gegen die Kürzungen, die durch das KHSG eingeführt werden sollen und die dadurch drohenden Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Krankenhäusern. Immer weniger Personal für immer mehr Patientinnen und Patienten, immer mehr ausufernde Bürokratie und immer weniger Investitionen in die Ausstattung:

Das sind die Kennzeichen dieser sogenannten Reform!

Die Qualität der Patientenversorgung wird unter der Verschlechterung der Bedingungen auf Dauer leiden und darüber werden die Krankenhäuser die Öffentlichkeit weiter informieren.

Am 23. September werden bei einer großen Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin die Deutschen Krankenhäuser noch einmal öffentlich auf die Gefahren und die Folgen dieses Gesetzes hinweisen.

Gleichzeitig werden in allen Krankenhausstandorten bundesweit parallel Aktionen gegen diese sogenannte Reform stattfinden und weitere dezentrale Demonstrationen durchgeführt.

Nähere Informationen zu den Hauptkritikpunkten am KHSG auch unter www.hbkg.de

Es geht nicht nur um die Krankenhäuser. Es geht vorrangig um die Bedingungen, unter denen die Patientinnen und Patienten zukünftig noch versorgt werden können.

Senatorin besucht Rotes Kreuz Krankenhaus

Gesundheitssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt besuchte am Freitag, 11. September, erstmalig das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Sie erkundete die Klinik auf Patientenpfaden: Die Führung begann in der Notaufnahme und ging weiter mit dem Notfallaufzug direkt zum Herzkatheterlabor. Es folgten unter anderem Abstecher zum Zentral-OP, Diagnostikzentrum, zur Radiologie und der Besuch einer Station. Im Tagungszentrum erläuterte der kaufmännische Geschäftsführer, Dr. Walter Klingelhöfer, anschließend die medizinischen Schwerpunkte des Hauses und informierte die Senatorin über fertig gestellte und anstehende Investitionsvorhaben.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) in der Bremer Neustadt verfügt über 304 Betten auf 13 Stationen in elf Fachabteilungen und Zentren. 624 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Patienten. Das RKK ist ein Akutkrankenhaus in Innenstadt-Nähe und versorgt ca. 35.000 Patienten pro Jahr. Die Klinik bietet weit über die Grenzen Bremens hinaus hoch spezialisierte medizinische Versorgung im Rheumazentrum, Schmerzzentrum sowie den zertifizierten Gefäß- und Endoprothetikzentren. Die Kardiologie arbeitet mit einem der modernsten Herzkatheterlabore Norddeutschlands und steht Herzpatienten im Notfall rund um die Uhr zur Verfügung.

Pressefoto (wie oben) v.l.:
Prof. Dr. Stefan Herget-Rosenthal, Ärztlicher Geschäftsführer RKK, Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufm. Geschäftsführer RKK, Gerd-Rüdiger Kück, Staatsrat bei der Senatorin für Gesundheit, Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin RKK, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Senatorin für Gesundheit, Dr. Martin Klinkhammer, Kuratoriumsvorsitzender Stiftung Rotes Kreuz Krankenhaus.

Nesteldecken für Demenzkranke

Sie sind bekannt für ihre beruhigende Wirkung auf demenzkranke Menschen: Bunte Nesteldecken - 60x60 cm große Decken aus Baumwolle, Cord, Leder, Fell, Pelz oder Flanell mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen. Eingearbeitet in die Unikate sind beispielsweise Reißverschlüsse, Knöpfe, Kordeln, Krawatten, Wollfransen, aufgesetzte Hemdsärmel, Fototaschen, Perlen, Münzen und knisternde Gegenstände. „Das Nesteln und Fühlen wirkt besänftigend und fokussierend, es hat eine aktivierende Wirkung auf die Erkrankten“, erklärt Conny Plötz, Leiterin Qualitätsmanagement am Rotes Kreuz Krankenhaus.

Im RKK werden die Decken, hergestellt in der „Nahtstelle“ der Inneren Mission, ab sofort stationsübergreifend nach Bedarf eingesetzt.

„Wir möchten unser Engagement für alte und demente Patienten verstärken. In Kürze werden wir deshalb auch farbige Sets auf unsere Menü-Tabletts legen, damit Sehbehinderte die Kontraste und damit die Umrisse des weißen Geschirrs auf dem üblicherweise hellgrauen Tablett besser erkennen können.

Die Nahtstelle ist eine Nähwerkstatt, in der freiwillig engagierte Frauen aus Woll- und Stoffspenden nachhaltige und individuelle Produkte kreieren – Bekleidung, Accessoires, Taschen, Strickwaren und vieles mehr. Die Produkte werden im nachhaltigen Kaufhaus des Vereins, dem BemerkensWert!, und auf ausgewählten Märkten zu fairen Preisen verkauft. Sämtliche Erlöse dieser Verkäufe kommen Projekten des Beratungszentrums der Inneren Mission zu Gute.

Japanische Chefärzte zu Besuch im Rotes Kreuz Krankenhaus

Bremen-Touristen aus Ostasien jetzt auch in deutschen Krankenhäusern unterwegs? Diese Frage mag sich so mancher Besucher des Rotes Kreuz Krankenhauses gestellt haben, dem die Gruppe Japanischer Gäste am gestrigen Mittwoch begegnete. „Wir haben zwar auch schon öfter organisierte Bustouren zur Besichtigung unseres Rheumazentrums hier gehabt“, sagt Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und operative Rheumatologie, schmunzelnd - „aber diesmal liegt die Sache anders.“

Vom 2. bis 5. September findet an der Bürgerweide der bundesweite Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie statt – mit 2.300 Ärzten und Experten. Einer der Tagungspräsidenten ist Dr. Arnold.

Gleichzeitig feiert die Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie ihren 29. Jahrestag – ebenfalls mit organisiert von Dr. Arnold. Die Fachgesellschaft wiederum pflegt seit mehr als 30 Jahren einen engen Austausch mit Japan. Grund genug für eine Delegation von 25 rheumaorthopädischen Chefärzten aus Ostasien, auf Einladung der Fachgesellschaft nach Bremen zu reisen. Am Mittwoch diskutierten sie bereits vor der offiziellen Eröffnung des Rheumakongresses im Tagungszentrum des Rotes Kreuz Krankenhauses über den neuesten wissenschaftlichen Stand beider Länder.

Foto: Gruppenbild zum 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie , (378KB)

Rheumatologen tagen in Bremen

Fast jeder vierte Deutsche ist von einer der mehr als hundert Arten rheumatischer Erkrankungen betroffen. Die medizinische Situation dieser Patienten hat sich in den vergangenen 20 Jahren deutlich verbessert. Gelenkschmerzen und Behinderungen können heutzutage bei einem Großteil der Betroffenen verhindert werden. Über die Fortschritte in der Therapie, immer kleinere Implantate und neue Impfempfehlungen für Kinder mit Rheuma diskutieren Experten im Rahmen des 43. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh). Dieser findet vom 2. bis 5. September in Bremen statt. Es werden 2.500 Teilnehmer erwartet.

Das Bild von schmerzgeplagten und gebrechlichen Rheuma-Patienten ist längst nicht mehr aktuell. „Im Laufe der letzten Dekade ist die Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis bei rheumatologisch betreuten Patienten deutlich heruntergegangen“, so DGRh- Tagungspräsident Professor Dr. med. Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am Roten Kreuz Krankenhaus, Bremen. Für medikamentös gut eingestellte Patienten sei auch Sport kein Problem. Sie können zudem uneingeschränkt einem Beruf nachgehen.

Ähnlich gute Ergebnisse erzielen Medikamente bei der chronischen Gelenkentzündung im Kindesalter, der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA). Zwar sei die Erkrankung nicht heilbar, sagt Professor Dr. med. Hans-Iko Huppertz, Tagungspräsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR). Rheuma-Therapien werden aber immer früher und häufiger angewendet. „Kein rheumakrankes Kind muss heute noch fürchten, dauerhaft nicht am Sportunterricht teilnehmen zu dürfen oder gar auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein“, so der Klinikdirektor der Professor-Hess-Kinderklinik in Bremen im Vorfeld des DGRh-Kongresses.

Die Fortschritte in der Behandlung von Rheuma-Patienten zeigen sich auch bei chirurgischen Eingriffen. „Einige Betroffenen, darunter vor allem Menschen mit Arthrose, benötigen innerhalb von 20 Jahren ein künstliches Gelenk“, erklärt Dr. med. Ingo Arnold, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie (DGORh). Durch die moderne medikamentöse Rheumatherapie ist ein Trend zu mehr gelenkerhaltenden Eingriffen aber auch minimalisierten Implantaten erkennbar. Damit steigt auch die Möglichkeit für die Betroffenen wieder Sport zu treiben, so der Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und operative Rheumatologie im Roten Kreuz Krankenhaus, Bremen. Wo die Grenzen der konservativen zur operativen Therapie liegen, erörtern die Ärzte auf dem Rheuma-Kongress. Auch hat die Rheumaforschung das Verständnis der Arthrose-Entstehung verbessert. Wie zukünftige Behandlungsoptionen aussehen könnten wird in zwei großen Sessions dargestellt.

Neuigkeiten haben die Rheumatologen auch in Sachen Impfungen zu berichten. „Ein guter Impfschutz ist für Rheuma-Patienten besonders wichtig und Bedenken hinsichtlich der Verträglichkeit gewisser Vakzine sind in den meisten Fällen nicht berechtigt“, so Kuipers. Dennoch sind die Impfquoten nicht ausreichend. Auch jedes vierte rheumakranke Kind sei unzureichend geimpft, ergänzt der GKJR-Kongresspräsident. Die neue Leitlinie empfiehlt nun erstmals, Mädchen mit JIA bereits früher, im Alter von 9 bis 14 Jahren, gegen das Humane Papillomavirus zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs zu impfen. „Somit können wir häufig noch vor der Behandlung mit Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken, einen wirksamen Impfschutz herbeiführen“, erklärt Huppertz den Vorteil für die Patientinnen. Das sei deshalb so wichtig, weil diese Medikamente den Impferfolg gefährden können, die dem Gebärmutterhalskrebs zu Grunde liegende Infektion aber besonders aggressiv verlaufen kann.

Für Rheuma-Patienten, Angehörige und Interessierte bietet die Deutsche Rheuma-Liga einen Patiententag am 5. September 2015 auf dem DGRh-Kongress in Bremen an. Zudem führt die DGRh wieder das erfolgreiche Programm für den Nachwuchs durch: Medizinstudenten können sich beim Kongress unter der Obhut erfahrener Rheumatologen intensiv über das Fachgebiet informieren.

Links:

Weitere Informationen zum Kongress (PDFs):

Sonntagsbrunch mit dem Miss Groovanova Duo

Finale mit brasilianischem Flair: Am 13. September 2015 schließt die Ausstellung „Ans Licht!“ im Rotes Kreuz Krankenhaus mit einem leckeren Sonntagsbrunch sowie Bossa Nova und brasilianischen Beats der 60er Jahre.

Ab 11.30 Uhr versprüht das Duo „Miss Groovanova“ das entspannte Lebensgefühl der Copacabana. Kulinarische Köstlichkeiten bietet das ansprechende Buffet vom Küchenteam des Cafe K (pro Person: 12,50 Euro). Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um E-Mail-Anmeldung gebeten bis zum 31. August an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Die Musik: Duo Miss Groovanova

Die bekannte Bremer Jazzsängerin Evelyn Gramel (Gesang und Percussion) nimmt gemeinsam mit Ralf Benesch (Gitarre und Gesang) ihre Zuhörer mit auf einen musikalischen Spaziergang: Es geht entlang der Traumstrände von Rio de Janeiro, durch das hügelige Stadtgebiet der Millionenmetropole bis hinein in den üppigen brasilianischen Dschungel. Immer im Gepäck: Überschäumende Lebensfreude, poetische Melancholie und die lässigen Rhythmen brasilianischer Klassiker – von Baden Powell bis Carlos Jobim.

Die Ausstellung: Ans Licht!

Das RKK öffnet erstmals seine Ausstellungsräume im Café K für die Sammlung Bremer Kulturinstitutionen. Unter dem Titel „Ans Licht!“ zeigt die Städtische Galerie Bremen hauseigene Leihgaben aus ihrem Magazin. Für die Ausstellung versammelte Kurator Tom Gefken Arbeiten aus den Jahren 1970 bis 2000 welche die Städtische Galerie im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung Bremen erwarb – ein Modellprojekt für Kunstförderung, das weit über die Bremer Stadtgrenzen hinaus strahlte.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit dem Duo Miss Groovanova

am 13. September 2015 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 31. August erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Bild oben: „Ahnengalerie nach Vermeer“ von Saskia Hetzer, Fotocredit: Jens Weyers.

AOK und Rotes Kreuz Krankenhaus starten bundesweit einmaliges Schulungsprojekt für Klinikmitarbeiter

Resistente Krankenhauskeime verursachen seit Jahren schwere Erkrankungen oder gar Todesfälle im Krankenhaus. Sorgfältige Hygiene in der Klinik ist ein entscheidender Faktor, das Risiko für Patienten und Mitarbeiter zu minimieren. Eine ständige und umfassende Schulung des Klinikpersonals ist damit extrem wichtig. AOK Bremen/Bremerhaven und Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) haben jetzt in Kooperation mit der Bremer Firma Panolife ein bundesweit einmaliges, computergestütztes 360-Grad-Panorama-Schulungsprogramm für Krankenhausmitarbeiter entwickelt.

Der Weg zur Gesundheit muss sicherer werden

„Krankenhaushygiene ist ein Thema, das lange unterschätzt wurde oder keinen großen Stellenwert hatte. Wie wir heute wissen, zu Unrecht. Deshalb ist uns dieses Projekt mit dem Rotes Kreuz Krankenhaus und der Firma Panolife so wichtig. Sorgfältige Krankenhaushygiene beginnt bei der konsequenten, umfassenden und ständigen Schulung der Mitarbeiter“, so Olaf Woggan, Vorstandschef der AOK/Bremen/Bremerhaven. „Die 360- Grad-Panorama-Schulung kann hier gute neue Impulse setzen, die letztlich den Klinikaufenthalt für unsere Versicherten sicherer machen.“

Wie kann man das Klinikpersonal für Risikominimierung sensibilisieren und bestmöglich schulen? „Wir haben neue Wege gesucht, Hygieneverhalten begreifbar und erlebbar zu machen. Normalerweise werden Klinikmitarbeiter in Pflichtschulungen „frontal“ informiert. Wir haben mit der AOK und der Firma Panolife nun eine Schulung entwickelt, die jeden Mitarbeiter dort abholt, wo er steht – in jeder Hinsicht“, so Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK). Die ersten beiden Schulungen für Ärzte und für Pflegepersonal sind fertig und starten am 1. August 2015 eingebettet in den Klinikbetrieb.

Individuell, interaktiv, intensiv: Mitarbeiterschulung am Arbeitsplatz

Die Besonderheiten der neuen Schulung: Sie findet am Computer statt und doch genau dort, wo hygienerelevante Bereiche in der Klinik zu finden sind. Möglich macht das eine interaktive Plattform mit 360 Grad Panorama-Sicht. Der Krankenhaushygieniker Michael Bojarra als Live-Avatar führt den Mitarbeiter zu relevanten Stationen im Haus in realer Arbeitsatmosphäre – das sind beispielsweise der Haupteingang, die Wäscheausgabe und Wäscheentsorgung, Umkleiden/Duschen, unterschiedliche Arbeitsbereiche auf der Station, wie Tresen, Sozialraum, Handwaschplatz, Flurbereiche, Spül- und Pflegearbeitsräume, Isolierzimmer, Notaufnahme, Patientenzimmer oder Küche – und erklärt, worauf zu achten ist. Je nach Schulung geht es um Händehygiene, Flächenhygiene, Arbeitskleidung oder Arbeitsschutz. An relevanten Stellen der Schulung klickt der Mitarbeiter auf Videos oder Dokumente (Standards), die gelesen werden müssen. Das System bindet eigenständig die im internen Klinik-Netzwerk hinterlegten Hygienestandards ein und bleibt so aktuell. Da es sich um computerbasierte Schulungsbausteine auf Basis der 360 Grad-Panoramen handelt, können mögliche Änderungen und Ergänzungen in der Darstellung an einzelnen Stellen durch die Firma Panolife schnell und problemlos gemacht werden.

Schulung im persönlichen Tempo und zur richtigen Zeit

Jeder Mitarbeiter macht die Pflichtschulung eigenständig am PC. Hinterlegte Pflicht-Informationen (Videos, Text) können nicht übersprungen werden. Der Lernerfolg wird anhand eines Tests am Ende der Schulung überprüft. Die Testfragen variieren ebenso wie die Schulungsthemen. Diese sind den verschiedenen Nutzergruppen, wie Pflege, Ärzte, Praktikanten, Seelsorge, Küche, Hostessen, Physiotherapeuten oder Technikern, angepasst. Für jede Berufsgruppe gibt es ein Modul zur Eingangsschulung bei Neueinstellung, welches insgesamt ausführlicher ist, da sämtliche Inhalte verpflichtend zu bearbeiten sind. In der jährlichen Pflicht-Wiederholungsschulung sind nur Schwerpunktthemen zwingend zu bearbeiten, andere Inhalte werden komprimierter angeboten oder können übersprungen werden, wenn der Schulungsteilnehmer seine Kenntnisse im Test nachweisen kann. Der Testpool, momentan aus 80 Fragen bestehend, ist jederzeit unbegrenzt erweiterbar. Per Zufallsgenerator werden zehn Fragen – bis zu zwei pro Themenfeld (z.B. Händehygiene, Arbeitskleidung) – ausgewählt. Die Fragen sind im Multiple-Choice-Verfahren angelegt. Ab einem bestimmten Prozentsatz falsch ausgewählter Möglichkeiten wird das Themenfeld in der Auswertung als kritisch identifiziert und der Teilnehmer automatisch aufgefordert, die entsprechenden Bereiche noch einmal anzusehen. Erst dann kann der Test beendet werden. Die Einsicht in alle beantworteten Fragen ist im Nachhinein für die Teilnehmer möglich.

„Wir schulen pro Jahr etwa 600 Mitarbeiter im Rotes Kreuz Krankenhaus. Der Zeitaufwand und die Organisation der Gruppenschulungen entfallen jetzt und die Teilnehmer und deren Ergebnisse werden automatisch erfasst und dokumentiert“, beschreibt Michael Bojarra die weiteren Vorteile der Schulung. „Das Projekt mit Leben zu füllen, war spannend, und sich selbst als Avatar auf der Leinwand zu sehen, gewöhnungsbedürftig“, sagt Bojarra. „Aber es hat auch etwas Gutes: Der Bekanntheitsgrad des Krankenhaushygienikers steigt innerhalb der Klinik ungemein“.

Foto oben, von links: Dr. W. Klingelhöfer, kaufm. Geschäftsführer und M. Bojarra, Krankenhaushygieniker Rotes Kreuz Krankenhaus, Dr. Dr. N. I. Schlothauer, Abteilungsleiterin Versorgungsmanagement / Medizin und O. Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven, Dieter Schädler, Leiter Operatives Geschäft Panolife GmbH, Bremen

…und Action!

Rasante Kamerafahrten, große Gefühle, Norwegisch-Englisch-Deutsche Regieanweisungen und mittendrin fünf „echte“ Komparsen aus Pflegeteam und Ärzteschaft: Kürzlich war das RKK Filmkulisse für die 3. Staffel des Kinder- und Jugendkrimis TRIO (Teil 3 Die Kepler Diamanten). Ein Team aus etwa 30 Leuten - Kamera, Assistenten, Beleuchtern, Tontechnikern, Maskenbildnern, Ausstattern etc. sorgten für einen filmreifen Auftritt.

TRIO ist eine moderne Heldengeschichte für Kinder ab 12 Jahren rund um die Themen Freundschaft, Neugier, Gerechtigkeit, Loyalität und Akzeptanz. Insgesamt gibt es 68 Drehtage, davon 44 in Norwegen, 17 in Bremen und die letzten sieben in Hamburg.

Dort drehte das Team auf dem Schiff MS Bleichen im Hamburger Museumshafen. Es fungierte als Hauptquartier des Bösewichts Herrn Schwartz (Hannes Hellmann).

Der spannende Film wird 2016 im norwegischen TV sowie im deutschen Kinderkanal KIKA ausgestrahlt.

Ehrenamt "Grüne Dame oder Herr" im Rotes Kreuz Krankenhaus

Über die praktische Hilfe am Krankenbett informiert Christel Menzer am Donnerstag, 4. Juni um 10 Uhr im Café K des Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24 in der Bremer Neustadt.
Die Leiterin der Grünen Damen und Herren im RKK beschreibt die Arbeit des Teams und erklärt alles Wissenswerte über die ehrenamtliche Tätigkeit - z.B. Einarbeitung, Fortbildungen, Aufwandsentschädigung, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung, persönliche Voraussetzungen, Zeitaufwand.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen: Christel Menzer, Tel. 04207 / 2453, E-Mail: cdmen@kabelmail.de.

C-Bögen für den Balkan

Am 15. Mai geht es wieder on tour: Die Biker-Brummi-Hilfe E.V. (BBH) fährt mit 14 Sattelzügen voller medizinischer Hilfsgüter inklusive Motorradbegleitung Richtung Osteuropa. Erstes Ziel: Das Krankenhaus von Nova Gradisca in Kroatien. Mit an Bord sind Röntgengeräte (C-Bögen), Beatmungsgeräte, EKGs, Liegen, Betten und weiteres Klinikmobiliar aus dem Rotes Kreuz Krankenhaus.

„Wir freuen uns, wenn unsere Spenden die Arbeit der Kollegen auf dem Balkan und die Sicherheit und Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern dort unterstützen. Die Standards in deutschen Krankenhäusern sind sehr hoch, auch wir im RKK modernisieren und aktualisieren laufend unsere Einrichtung und medizinische Gerätschaften“, erklärt Detlef Bode, Technischer Leiter des RKK. Hermann Munzel, Vorsitzender der “Biker-Brummi-Hilfe” ist selber als Arzt in Weyhe tätig. Er kennt die Situation in den Krankenhäusern auf dem Balkan von seinen Reisen. „Die Hilfsgüter werden dort dringend gebraucht und die Sachen sind gut in Schuss“, freut sich der engagierte Mediziner. „Für unsere Biker-Brummi-Hilfe, kurz BBH, beginnt jetzt die heiße Phase in den Vorbereitungen für unseren diesjährigen Transport nach Kantrida und Nova Gradisca in Kroatien sowie Zepce in Bosnien“, sagt Hermann Munzel.
14 Züge werden in diesem Jahr fahren, vollgeladen mit Equipment und Geräten für Krankenhäuser, Trainingsgeräten für die Physiotherapie der Kinderklinik in Kantrida, aber auch Schulmöbel jeder Art für die Schulen in und um Zepce sowie Spielzeug, Sportgeräte und Kleidung. Fünf Züge sind bereits beladen, zwei Züge werden in Hannover, einer in Holzminden, Kassel und Fulda beladen, die anderen fünf Auflieger folgen. „Am 15. Mai starten wir, übernachten in Österreich und erreichen Nova Gradisca in Kroatien als erste Station der Reise am Sonntagabend, den 17.5.“, erklärt Munzel. Zurückerwartet werden Trucks und Biker in Deutschland am Pfingst-Sonntag-Abend.

Informationen zum Verein “Biker-Brummi-Hilfe e.V.” (BBH)

Der Verein “Biker-Brummi-Hilfe e.V.” (BBH) wurde am 03.04.2011 im niedersächsischen Uslar gegründet. Er hat seinen Vereinssitz in Weyhe bei Bremen. Der Verein wurde von Motorrad-fahrenden Fuhrunternehmern und ihren Freunden gegründet als selbständige Sektion im Netzwerk der „Eurobiker“ (www.eurobiker.de). Diese führen seit 2003 alljährlich eine so genannte Eurotour durch, in deren Zusammenhang Dr. Hermann Munzel, Vorsitzender der “Biker-Brummi-Hilfe” (BBH), seit Langem Spendenprojekte organisiert. Es werden Krankenhauseinrichtungen und -equipment, medizinische Geräte, teils auch Verbrauchsmaterial, Krankenhaus- und OP-Wäsche, sowie Rollstühle, Gehhilfen und weitere Hilfsmittel und außerdem Material für Kinderhilfeeinrichtungen sowie auch Altkleidung gesammelt und an bedürftige Institutionen übergeben. Mitglieder der BBH und Unterstützer des Vereins organisieren das Sammeln und Transport der Hilfsgüter zu Zwischenlagern in Norddeutschland. Von dort werden sie zu Spendenzielen wie Krankenhauseinrichtungen, weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie der Kinderhilfe ins östliche Europa gefahren.
Die Zielregionen liegen im Wesentlichen in den Ländern Kosovo/Albanien, Bosnien, Kroatien, Rumänien; es bestehen Kontakte zur Tschernobyl-Region. Vor Ort in diesen Ländern leben Freunde und Partner der Mitglieder von BBH, so dass hier zuverlässige Verbindungen zu den Zieleinrichtungen und den entsprechend Verantwortlichen hergestellt und gehalten werden können. Darüber hinaus fahren Mitglieder von BBH zu Beginn eines jeweilig neuen Projektes zum Zielort und der dazugehörigen Einrichtung, um sich persönlich ein Bild über die Situation zu machen.

Weitere Informationen: www.bb-hilfe.de

Rotes Kreuz Krankenhaus-Ärzte auf der Liste der Top-Mediziner

Gleich vier RKK-Chefärzte werden im aktuellen Verbrauchermagazin Guter Rat aus dem Burda-Verlag auf der bundesweiten Liste der Top-Mediziner 2015 geführt:

Prof. Dr. Dr. Joseph Braun (Enddarm/ Darmkrebs/Hämorrhoiden, Hernien/Leistenbruch, Verdauungstrakt), Prof. Dr. Jens Gert Kuipers (internistische Rheumatologie, Osteologie), Dr. I. Arnold (Orthopädie, operative Rheumatologie) und Dr. Burkhard Paetz (Gefäßmedizin, Krampfadern).

Das Magazin erstellt jedes Jahr eine Liste der besten Ärzte Deutschlands, die auf Empfehlungen von Kollegen beruht.

Wegweiser künstlicher Gelenkersatz

Um Knie- und Hüftgelenkersatz geht es am Mittwoch, 11. März von 14 – 16 Uhr im Endoprothetikzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus. Informiert wird über den Ablauf der Behandlung: Von der Vorbereitung auf die OP, die Wahl der Prothese über den Krankenhausaufenthalt bis zur Reha.

Die Chefärzte, Pflege, Schmerz-, Physiotherapeuten, Sozialdienst und Casemanagement stellen sich vor und beantworten Fragen.

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0421 5599-1229, der Eintritt ist frei. Weitere Infos …

Ans Licht!

ACHTUNG: Anmeldung zur Ausstellungseröffnung bitte bis zum 6. März 2015 per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Am 15. März 2015 um 11:30 Uhr öffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) die Räumlichkeiten des Café K mit der Ausstellung „Ans Licht!“ unter neuer Ausrichtung. Selbst der Förderung lokaler und regionaler Künstler verschrieben, ist die Klinik eine fruchtbare Kooperation mit einem Haus der umliegenden Nachbarschaft eingegangen: Der Städtischen Galerie Bremen. Diese zeigt im Café K Teile ihrer hauseigenen Sammlung zum Thema Mensch und Figur.
„Der Wunsch, sich mehr mit kulturellen Institutionen zu verbinden, keimte in unserem Haus bereits seit geraumer Zeit“, so Dr. Klingelhöfer, Geschäftsführer des RKK. „Kunst und Kultur verändern den Krankenhausalltag positiv – für Patienten und Angehörige wie auch für Mitarbeiter und Besucher. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Bremen. Weitere interessante und bereichernde kulturelle Vernetzungen sind in Planung – nicht nur, aber besonders natürlich innerhalb unseres Quartiers, der Bremer Neustadt.“

Im Rahmen der Sozialen Künstlerförderung erwarb die 1985 gegründete Galerie im Buntentor zahlreiche Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Bremen und Umgebung. Heute ist die Städtische Galerie Bremen im Besitz der größten Sammlung von Kunst aus der Region seit 1950. Kuratiert vom Bremer Künstler Tom Gefken, ist nun vom 15. März bis 6. September 2015 eine Werkauswahl im Café K zu sehen unter dem Titel „Ans Licht!“.

Werke von regionalen und Bremer Künstlerinnen und Künstlern, darunter unter anderen Simone Haak, Thomas Hartmann und Jub Mönster, zum Thema Mensch und Figur stehen im Fokus. Der künstlerische Bogen spannt sich dabei von der expressiven Geste über den kritischen Realismus bis hin zur szenischen Fotografie. Neben Malereien und Skulpturen präsentiert das Café K erstmalig in größerem Umfang Fotografien.

Zur Eröffnung spricht Rose Pfister, Leiterin der Städtischen Galerie Bremen, zum Thema Kunst im öffentlichen Raum. Zusammen mit der Städtischen Galerie begrüßt das RKK eine weitere Kulturinstitution aus der Bremer Neustadt, in Gestalt des Schauspielers Peter Lüchinger. Das bekannte und langjährige Ensemblemitglied der bremer shakespeare company liest Texte zur und über Kunst. Im Anschluss daran führt Ingmar Lähnemann, Kurator der Städtischen Galerie Bremen, durch die Ausstellung.

Die ausgewählten Werke von Kunstschaffenden aus Bremen und der Region werden bis zum 6. September 2015 im Café K gezeigt. Eine Anmeldung zur kostenlosen Vernissage ist bis Freitag, 6. März 2015 per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de möglich.

Ans Licht!
Arbeiten aus dem Magazin der Sammlung Städtische Galerie Bremen
15. März bis 6. September 2015
im Café K,
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen,
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Foto: „menschen gehen“ von Jens Weyers (wie oben), Fotocredit: Jens Weyers.
Der Abdruck ist zur Ankündigung der Ausstellung honorarfrei möglich.

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0