Aktuell

2. Herz-Forum der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus

Achtung: Das Herz-Forum ist leider bereits ausgebucht, eine Anmeldung für den 25.11.14 ist nicht mehr möglich! Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen sind das Leitthema der Herzwochen, die bundesweit im November stattfinden. Das Rotes Kreuz Krankenhaus veranstaltet am Dienstag, 25. November von 18 bis 20 Uhr in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. ein Herz- Forum für Betroffene und Interessierte. Herzrasen, Vorhofflimmern - wie machen sich Herzrhythmusstörungen bemerkbar, wie werden sie diagnostiziert? Wann sind sie gefährlich, wann harmlos, wie kann man sich schützen? Welche Medikamente und Behandlungsmethoden helfen? Alleine in Deutschland sind über 1,5 Millionen Menschen von der häufigsten Rhythmusstörung, dem Vorhofflimmern betroffen.

Nach dem einleitenden Vortrag gibt es eine moderierte Podiumsdiskussion mit viel Raum für alle Fragen der Besucher rund um ihre Herzprobleme oder die ihrer Angehörigen. Kardiologen, Internisten, Hausärzte und die Deutsche Herzstiftung stehen hierfür zur Verfügung. Besucher fragen – Ärzte antworten! Im Foyer hält die Deutsche Herzstiftung e.V. Broschüren und Informationsmaterial bereit.

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen, Eintritt frei.

3. Symposium der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus

Die Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus lädt Ärztinnen und Ärzte ganz herzlich zum dritten Herz-Symposium ins Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen ein. In diesem Jahr werden Neuigkeiten in der kardiologischen interventionellen und medikamentösen Therapie vorgestellt, die zum Teil bereits Einzug in unseren klinischen stationären und ambulanten Alltag gefunden haben. Dabei geht es um Vorhofflimmern und Kontraindikation gegen Antikoagulanzien, um Patienten mit hochgradiger Mitralinsuffizienz sowie um neue Medikamente, wie Angiotensin-Receptor- Neprilysin-Inhibitoren oder Riocyguat, einem gefäßerweiternden Wirkstoff zur Behandlung der chronisch-thromboembolischen pulmonalen Hypertonie. Weiterhin wird es einen Übersichtsvortrag geben zum Thema »Thrombozytenaggregations-Hemmer«.
Anschließend laden die Kardiologen ein, gemeinsam über die Vorträge zu diskutieren. Natürlich gibt es auch viel Raum für andere Fragen aus allen Themenbereichen der Kardiologie. Hier verspricht die Teilnahme von Prof. Mühlbauer aus dem Bremer Institut für Klinische Pharmakologie sicher eine spannende Diskussion.

Diese Veranstaltung wird mit insgesamt 2 Punkten (Kategorie A) auf das Fortbildungszertifikat der Ärztekammer Bremen angerechnet.

Informationen zum Symposium und Anmeldung unter
Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen / Kardio Bremen
Tel. 0421 / 59 66 06 21

Mitarbeiterengagement zahlt sich für alle aus

„Einmal inne halten im täglichen Wirbeln und sich fragen: Was wäre nötig, um den eigenen Arbeitsstress zu reduzieren und den Aufenthalt der Patienten vor ihrer geplanten Operation angenehmer zu gestalten? Dafür nimmt man sich viel zu wenig Zeit“, meint Krankenschwester Bettina Cramer, Leiterin der Aufnahmestation im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Gut, wenn das Arbeitsklima im Krankenhaus das Engagement der Mitarbeiter ernst nimmt und fördert, denn so entstand im September 2013 die Idee zur „Aufnahmestation“ im RKK. Was war der Anlass?

„Als Akutkrankenhaus mit hoch spezialisierten Abteilungen, wie den zertifizierten Gefäß- und Endoprothetikzentren, dem Rheuma- und Schmerzzentrum, kommen Patienten aus ganz Nordwestdeutschland und darüber hinaus zu uns in die Klinik. Dazu das neue Ärztehaus Forum K mit den Facharztpraxen nebenan: Die Anzahl an ambulanten und stationären Operationen in der Klinik hat dementsprechend zugenommen“, erklärt Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Diese Situation machte es notwendig, neue Lösungen für die Stationen im Haus zu finden, um sowohl Entlastung auf Mitarbeiter wie auf Patientenseite zu ermöglichen.

Lars Gröne, Abteilungsleiter Pflege Chirurgie/Gefäßchirurgie beschreibt den früheren Ablauf auf den Stationen so: „Besonders zwischen 6.00 und 10.00 Uhr war richtig viel los auf. Wir Pflegekräfte mussten neben der Versorgung der stationären Patienten zusätzlich die vorstationären Patienten integrieren, also die an diesem Tag für ihre OP angemeldet waren. Manchmal waren aufgrund von nächtlichen Notaufnahmen keine Betten frei, so dass auf andere Stationen ausgewichen werden musste. Stress für uns und Stress für die Patienten, die vor einer Operation sowieso meist nicht mit dem besten Nervenkostüm ausgestattet sind“.

Das Projekt „Aufnahmestation“ – initiiert und ausgearbeitet von Bettina Cramer und Lars Gröne startete im September 2013- Die neue Station mit 10 Betten ist wochentags von 6 bis 14 Uhr besetzt. „Alle vorstationären Patienten sowie Patienten, die zu Angiographien kommen, werden jetzt hier aufgenommen. Dazu gehört die pflegerische Aufnahme am Vortag, die Vorbereitung aller Parameter sowie am Tag der Operation die Vorbereitung und das Einschleusen in den OP.

Aus Sicht der Patienten und der Mitarbeiter haben sich seit dem Start der Aufnahmestation die pflegerische Betreuung und die Zufriedenheit aller wesentlich verbessert. Das Pflegepersonal ist deutlich entlastet und es gibt sehr viele positive Rückmeldungen von Patienten, die nun vor der OP ihren eigenen Bereich abseits des Alltags und der morgendlichen Routine auf den Stationen haben.

Foto (wie oben) zum Abdruck in Zusammenhang mit der Berichterstattung zur RKK-Aufnahmestation frei.
v.l. Lars Gröne, Abteilungsleiter Pflege Chirurgie/Gefäßchirurgie und Krankenschwester Bettina Cramer, Leiterin der Aufnahmestation.

1. Norddeutsches CRPS-Symposium im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Fortbildungsveranstaltung für Ärzte, Therapeuten und Interessierte inkl. Expertenforum für Betroffene am Samstag, 8. November von 8-17 Uhr.

CRPS-Experten und Schmerzmediziner nehmen Stellung zum Krankheitsbild "Komplexes Regionales Schmerzsyndrom CRPS", im Volksmund besser unter dem Namen Morbus Sudeck bekannt.

Ein Sturz, abgefangen mit ausgestreckten Händen: „Radiusfraktur“ ist die bei Knochenbrüchen am häufigsten gestellte Diagnose in Deutschland. Dass in Folge der Behandlung eines "harmlosen" Bruches Durchblutungsstörungen, Ödeme und Hautveränderungen auftreten und eine jahrelange persönliche Schmerzhölle, Berufsunfähigkeit und Frühverrentung folgen könnten, scheint unvorstellbar. Bislang ist nicht endgültig geklärt, was die heimtückische Erkrankung "Morbus Sudeck“ bzw. heute „CRPS“ genannt (Complex Regional Pain Syndrome) eigentlich auslöst: der Bruch, die OP, die falsche Behandlung danach? Welche Faktoren spielen noch eine Rolle?

Auch wie viele Menschen tatsächlich an CRPS leiden, ist nicht genau bekannt. Ärzte schätzen, dass jährlich 26 neue Fälle pro 100.000 Einwohnern auftreten. Die "Dunkelziffer" ist jedoch sehr hoch, denn die Krankheit wird häufig gar nicht oder viel zu spät diagnostiziert. Betroffene Patienten "irren" zwischen Ärzten hin und her, bis sie eine fachlich kompetente Diagnose und die für sie richtige Therapieempfehlung bekommen. Die Folgen für die Betroffenen können fatal sein: Keine oder die falsche Behandlung kann den kompletten Verlust der Bewegungsfähigkeit des erkrankten Gliedmaßes bedeuten.

Als Gründer der Selbsthilfegruppe Morbus Sudeck / CRPS stemmt Frank Bergs, selbst Betroffener, gemeinsam mit dem Chefarzt des Bremer Schmerzzentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK), Dr. Joachim Ulma, nun das 1. Norddeutsche CRPS-Symposium am 8. November von 8-17 Uhr im Tagungszentrum des RKK. Die beiden gehen einen ungewöhnlichen Weg, um sich dem facettenreichen und schicksalsträchtigen Krankheitsbild zu nähern: Sie wollen die Expertise der Betroffenen und der Akteure des Gesundheitswesens zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zusammen bringen. Neben Ärzten und Fachleuten sind ausdrücklich auch Betroffene eingeladen. „Für uns Therapeuten bietet der Austausch mit Betroffenen und Selbsthilfegruppen eine Quelle von Erkenntnissen in der Beurteilung von Krankheitsverläufen und inspiriert uns zu neuen Fragestellungen in der Erforschung dieser Erkrankung“, betont Ulma, Chairman des Symposiums.

Ein weiteres Novum: Es kommen auch Experten aus der Sozialmedizin und alternativen Medizin zu Wort, z.B. dem Institut für Chinesische Medizin. „Um uns diesem komplexen Krankheitsbild zu nähern, brauchen wir konstruktive Offenheit und Austausch. Dieses neue Format einer Weiterbildungsveranstaltung dient der Idee, CRPS besser zu verstehen, voneinander zu lernen und den weiteren Fortschritt in der Behandlung zu unterstützen“, erklärt Frank Bergs. Vorträge halten ausgewiesene Experten aus den Bereichen Schmerzmedizin, Neurologie und Chirurgie, Physio- und Psychotherapie, Institut für Chinesische Medizin und vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

Information zum Krankheitsbild Morbus Sudeck / CRPS

Die „entgleiste Heilentzündung“ – so nannte der deutsche Chirurg Paul Sudeck Anfang des 20. Jahrhunderts das nach ihm benannte Krankheitsbild. Bis heute ist nicht vollständig geklärt, was diese Krankheit auslöst. Fakt ist, dass es nach äußerer Einwirkung, z. B. einem Bruch des Handgelenkes, Fußes etc., nach einer Operationen oder Entzündung über längere Sicht zu Weichteil- und Knochenveränderungen sowie Störungen der kleinen Blutgefäße und des Schweißverhaltens der betroffenen Gliedmaße kommt. Als Symptome treten Durchblutungsstörungen, Ödeme, Hautveränderungen, Schmerzen und schließlich Funktionseinschränkungen auf. Ärzte unterscheiden CRPS Typ 1 und 2. Bei letzterem sind deutlich Nerven verletzt, beim CRPS I ist keine Nervenverletzung festzustellen. Der Krankheitsverlauf des CRPS ist höchst unterschiedlich und reicht von völliger Ausheilung bis zum schweren chronischen Verlauf mit bleibender Behinderung und Schmerz: Im Endstadium kann die Erkrankung zum Funktionsverlust des betroffenen Körperteils durch Gelenkversteifung und Schrumpfung der Haut, Sehnen und Muskeln führen. CRPS tritt mit größter Häufigkeit im Alter zwischen 40 und 50 Jahren auf, dabei sind Frauen häufiger vertreten als Männer. Besonders oft entwickelt sich Morbus Sudeck an Hand, Unterarm, Fuß oder Unterschenkel, wobei die obere Extremität etwa doppelt so oft betroffen ist.

Informationen und Anmeldungen für das 1. Norddeutsche CRPS-Symposium

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen.
Kostenbeitrag 20 € inkl. Verpflegung
Anmeldung: bremen@sudeckselbsthilfe.de
Weitere Infos unter Tel. 0421-704581,
www.sudeckselbsthilfe.de

Der Programm- und Einladungsflyer zum Herunterladen (PDF, 284KB)

Praktische Hilfe am Krankenbett

Das Team der Grünen Damen und Herren am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen steht Patienten seit nun genau 30 Jahren mit Rat und Tat zur Seite – und sucht ab sofort Verstärkung.
Die neue Leiterin, Christel Menzer, freut sich auf Anrufe von interessierten Damen und Herren ab 25 Jahren für die ehrenamtliche praktische Hilfe am Krankenbett. Sie sollten offen, gesprächsbereit und ausgeglichen sein, sich selbst zurücknehmen und zuhören können. Geboten wird eine vierwöchige begleitete Einarbeitung, Fortbildungen, ggf. Aufwandsentschädigungen, Versicherungsschutz, Arbeitskleidung und die Zugehörigkeit und Supervision in einem engagierten, festen Team.
Der Zeitaufwand beträgt einmal wöchentlich drei bis vier Stunden, entweder zwischen 9 und 12 oder zwischen 14 und 16.30 Uhr.

Interessierte melden sich bitte bei Christel Menzer unter Tel. 04207 / 2453 oder per E-Mail an: cdmen@kabelmail.de.

Gefäßtag 2014: Tag der offenen Tür im Bremer Gefäßzentrum am RKK

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt ein zum großen »Gefäßtag«, dem Informations- und Aktionstag rund um die Gesundheit der Blutgefäße in Bremen. Dieser Tag der offenen Tür wird jährlich von führenden zertifizierten Gefäßzentren deutschlandweit ausgerichtet.

Das Hauptthema in diesem Jahr sind Durchblutungsstörungen der Beine. „Jeder dritte Deutsche über 40 Jahre hat solche Probleme unter anderem durch verkalkte Gefäße“, warnt Dr. Burkhard Paetz, Leiter des Bremer Gefäßzentrums und Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin am RKK.

Schirmherr des Gefäßtages am RKK ist Frank Baumann: Ex-Nationalspieler, Direktor Profifußball & Scouting bei Werder Bremen und Bremer Rotkreuz- Botschafter. Wer immer schon mal mit dem Fußball-Profi kicken wollte, ein Autogramm ergattern oder sogar beim Torwandschießen gewinnen möchte, hat am 11. Oktober dazu Gelegenheit!

Neu am Gefäßtag sind die Bewegungsstationen im Therapiezentrum Physio K nach dem Motto: „Gesund trainieren mit Durchblutungsstörungen“. Wie immer gibt es viele Info-Stände, Demonstrationen, Untersuchungen und das traditionelle »Gefäß-Kino« mit echten Operationsfilmen. Patienten und Interessierte können sich über alle Themen der Gefäßmedizin informieren. Dazu gehören die Arterienverkalkung, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Bauchaortenaneurysma (BAA), Carotisstenose/ Schlaganfall, Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Lympherkrankungen, Dialyseshunts und vieles mehr.

Die Gefäßtage in den vergangenen Jahren lockten jeweils über 1.000 Besucher ins Rotes Kreuz Krankenhaus. „Vorbeugung ist das A und O: Information, Aufklärung und Beratung durch Ärzte und Fachpersonal sind besonders wichtig, da in vielen Fällen große Operationen vermieden werden können, wenn frühzeitig eine Behandlung eingeleitet wird“, erklärt der Gefäßexperte Paetz.

Ort: Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.
Weitere Informationen für Interessierte: Gefäßzentrum RKK, Tel. 0421 / 55 99-880 www.gefaesszentrum-bremen.de

Den Programm-Flyer herunterladen (PDF, 390KB)

Rheuma-Forum zum Weltrheumatag

Programm

Einleitender Vortrag mit anschließender moderierter Podiumsdiskussion mit dem Publikum. Rheumatologen, Internisten und Hausärzte stehen für Fragen zur Verfügung.

Themen:

Aktuelle Aspekte der Diagnose und Therapie von Rheuma. Schwerpunkte: Physiotherapie und physikalische Therapie bei Rheuma, Arthrose sowie Vaskulitis.

Die Deutsche Rheuma-Liga informiert über ihre neue Kampagne: Rheuma – den Alltag bewältigen, Tipps und Tricks zum Leben mit Rheuma. Viele Selbsthilfegruppen sind vor Ort!

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen.

Anmeldung erforderlich unter Tel. 0421 / 55 99-304, Eintritt frei

Den Programm-Flyer herunterladen (PDF, 146KB)

Matinee maritim im Café K

Auch Landratten sind herzlich willkommen: Am 28. September 2014 Uhr endet die Ausstellung „Architektur und Ornament“ im Rotes Kreuz Krankenhaus bei gemütlichem Sonntagsbrunch und maritimen Klängen.

Ab 11.30 Uhr nehmen „Bella Mare & die Beach Buben“ die Gäste mit auf große Reise durch allerlei maritimes Liedgut. Für „Wegzehrung“ sorgt das Küchenteam des Cafe K mit einem reichhaltigen Brunchbüfett (pro Person: 12,50 Euro). Der Eintritt ist frei. Die Plätze sind begrenzt, daher wird um E-Mail-Anmeldung bis zum 18. September an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de gebeten.

Die Musiker: Bella Mare & die Beach Buben

Wo Kapitänin Bella Mare und ihre Crew vor Anker gehen, fluten sie die Gehörgänge des Publikums im Nu mit Sehnsucht nach dem weiten Meer und fernen Häfen. Das swingt, groovt und rührt ans Herz! Da kann es schnell passieren, dass selbst wasserscheue Landratten spontan lauthals mitsingen.

Lustvoll verpasst das Quartett rostigen Schlagern, Hits und Schmachtfetzen mit viel Spaß und Leidenschaft einen frechen, neuen Anstrich! Hand-gemachter Hochseegenuss für Auge und Ohr!

Die Ausstellung: Architektur und Ornament

Mit Sammlungsschau „Architektur und Ornament“ machte das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) zum zweiten Mal in Folge den krankenhauseigenen Kunstfundus für die Öffentlichkeit zugänglich. Nachdem die erste Sammlungsschau „Bella Figura“ den Menschen in den Mittelpunkt stellte, widmete sich die zweite dem von ihm gestalteten Raum. Kurator Tom Gefken spannt den Bogen von der Darstellung der menschlichen Figur hin zu der Ordnung, die der Mensch in seine Umwelt bringen will.

Musikalisch-kulinarische Matinee
mit Bella Mare & den Beach Buben
am 28. September 2014 um 11.30 Uhr
Café K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 18.September erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de.

Endoprothetikzentrum (EPZ) am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen erfolgreich zertifiziert

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen verfügt seit heute über ein zertifiziertes Zentrum für Gelenkersatz, das „EndoProthetikZentrum Rotes Kreuz Krankenhaus“. Hier werden künstliche Knie- und Hüftgelenke nach den neuesten medizinischen Leitlinien implantiert. Voraussetzung für dieses Gütesiegel ist ein Höchstmaß an medizinischer Kompetenz und Versorgungsqualität. Für Patienten bedeutet das: Sie werden von Ärzten mit viel Erfahrung und besonderer Expertise operiert. Die Zertifizierung ist an Mindestzahlen von Einsatz- und Wechseloperationen und eine bestimmte Anzahl von Operationen der einzelnen Ärzte gebunden. Das EPZ wird regelmäßig von unabhängigen Dritten auf die Einhaltung dieser Standards überprüft.

Die Daten und Fakten fließen nach erfolgter Einführung des Systems an das Deutsche Endoprothesenregister. „Mit der Zertifizierung des EPZ und der Teilnahme am Endoprothesenregister zeigen wir unsere strukturierte, gute und nachprüfbare Prozess- und Ergebnisqualität nun auch der Öffentlichkeit“, erklärt Dr. Ingo Arnold, Leiter des EPZ und Chefarzt der Klinik für operative Rheumatologie.
„Das RKK versorgt seit Jahrzehnten auf hohem Niveau Patienten mit künstlichem Gelenkersatz. Durch den Schwerpunkt in der operativen Rheumatologie, Unfallchirurgie und physikalischen Medizin haben unsere Ärzte die Kompetenz und Erfahrung auch bei schwierigen Fällen“, betont Prof. Herget-Rosenthal, ärztlicher Geschäftsführer des RKK. In Kooperation mit der Medizinischen Klinik im Rotes Kreuz Krankenhaus können auch Patienten operiert werden, die aufgrund etwaiger Vorerkrankungen nach einer OP einer intensivmedizinischen Versorgung bedürfen.

Foto zum Download: Dr. Ingo Arnold, Leiter des Endoprothetikzentrums am RKK. Foto zum Abdruck frei, Fotograf Nikolai Wolff

Informationsflyer (PDF, 260KB)

Ösophaguskarzinom – Update 2014

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt Ärztinnen und Ärzte herzlich ein zur Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 02.07.2014 von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr im Tagungszentrum Forum K.

Die Inzidenz des Ösophaguskarzinoms weist eine starke Anstiegsrate auf. Mit ca. 5.500 Neuerkrankungen pro Jahr hat sich die Anzahl der Ösophaguskarzinome in den letzten 30 Jahren nahezu versiebenfacht. Diese Steigerungsrate ist vor allem auf die drastische Zunahme des Adenokarzinoms des distalen Ösophagus, d. h. Barrett-Karzinoms, zurückzuführen. Es entsteht aus dem Barrett- Epithel des gastroösophagealen Überganges und wird durch Reflux und Adipositas begünstigt.

Verglichen mit den Adenokarzinomen sind die weiter proximal gelegenen Plattenepithelkarzinome seitens der Ätiopathogenese, Tumorbiologie, Komorbidität und Prognose eine ganz unterschiedliche Einheit. Die Schwere der Erkrankung mit oft sehr schlechter Prognose und einer Vielzahl neuer Behandlungsoptionen machen ein interdisziplinäres maßgeschneidertes Therapiekonzept unabdingbar. Die neuen Behandlungsmethoden sind wirksamer, aber auch komplexer als frühere Verfahren und bedürfen einer speziellen aufwendigen Infrastruktur, sodass sich die Behandlung auf wenige Zentren konzentriert.

Um die bestmögliche Versorgung der Patienten zur gewährleisten, ist der enge Austausch zwischen niedergelassenen Kollegen und Spezialisten von zentraler Bedeutung. Im Rotes Kreuz Krankenhaus sollen die Vielzahl an Neuerungen und die Entwicklungen im Bereich der Prävention und Therapie des Ösophaguskarzinoms vorgestellt und diskutiert werden.

Die Fortbildungsveranstaltung ist von der Landesärztekammer Bremen mit drei Zertifizierungspunkten anerkannt. Anmeldung und Fragen zum Symposium: Klinik für Chirurgie im Rotes Kreuz Krankenhaus, Tel. 0421 / 55 99-241.

Das Programm-Faltblatt herunterladen… (PDF, 100KB)

Architektur und Ornament

Am 18. Mai 2014 um 11:30 Uhr eröffnet das Rotes Kreuz Krankenhaus zum zweiten Mal den hauseigenen Kunstfundus für die Öffentlichkeit. Die Ausstellung „Architektur und Ornament“ stellt Land- und Stadtansichten abstrakten Mustern gegenüber. „Nachdem die erste Sammlungsschau den Menschen in den Mittelpunkt stellte, widmen wir uns nun dem von ihm gestalteten Raum“, sagt Kurator Tom Gefken. Die Schau spannt den Bogen von der Darstellung der menschlichen Figur hin zu der Ordnung, die der Mensch in seine Umwelt bringen will.

Diese Ordnungsprinzipien findet Gefken in Architekturdarstellungen und in der Ornamentik. Seit jeher gestaltet der Mensch seinen Lebensraum – er baut Gebäude, steckt Äcker ab, legt Grundstücksgrenzen fest. Auch Ornamente sorgen für Ordnung, nehmen in diesem Kontext aber eine Sonderstellung ein: Sie ordnen nicht den Raum, sondern seine Wahrnehmung. Sie bieten Orientierung in der vom Menschen geformten Welt, sie schmücken, dekorieren und verschönern. Sie geben kaltem Stein Wärme, Ästhetik und Identität.

Eine Podiumsdiskussion zur Eröffnung der Sammlungsschau beschäftigt sich mit der Frage „Orte für die Kunst. Hat die klassische Galerie ausgedient?“. Mit Tom Gefken diskutieren Kurator Carsten Ahrens und Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK.

Bis zum September schmücken die Werke von 14 Künstlern aus der Region das Café K.

Kunstförderung im Rotes Kreuz Krankenhaus

Alle Werke der Ausstellung waren in den vergangenen 15 Jahren schon einmal im Krankenhaus-Café zu sehen. Die zwei jährlichen Ausstellungen im RKK haben über die Jahre mehr als 45 Künstler ins Café K gelockt; darunter sowohl Newcomer als auch etablierte Künstler wie beispielsweise Otmar Alt. Jeden von ihnen unterstützt das RKK durch den Ankauf einzelner Werke. Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst sowohl Patienten und Mitarbeitern als auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher.

So hat das Krankenhaus in der Neustadt eine einzigartige Sammlung aufgebaut, die heute insgesamt 325 unterschiedlichste Werke von Künstlern aus der Region umfasst. Die Bandbreite reicht dabei von großformatigen, wandfüllenden Holzschnitten bis hin zu fein gearbeiteten Kleinskulpturen und klassischer Gemäldekunst. Wer die Ausstellungen im Café K regelmäßig besucht, trifft auf den Fluren und in den Büros des Hauses also viele „alte Bekannte“ wieder.

Architektur und Ornament
Einblicke in die Kunstsammlung des Rotes Kreuz Krankenhaus
Vom 18. Mai 2014 bis 28. September 2014
im Café K,
Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen,
St.-Pauli-Deich 24,
28199 Bremen

Foto oben: „Quadratspiel“ von Edeltraut Rath, das 2006 zuletzt im Café K zu sehen war.

Nervenschmerzen messbar machen

„Es war lange Zeit ein medizinisches Rätsel, warum die herkömmlichen Schmerzmittel bei einer Vielzahl der Schmerzpatienten nicht helfen, sagt Dr. Joachim W. Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin und des Bremer Schmerzzentrum am RKK. „Während Schädigungen der dicken Nerven durch das Messen der Nervenleitgeschwindigkeit sehr wohl festgestellt werden können, entziehen sich die kleinsten Nervenfasern (small fiber) in der Haut der Routinediagnostik – dabei spielen gerade diese bei Nervenschmerzen und deren Therapie eine wichtige Rolle“, betont der Schmerzexperte.

Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen) entstehen durch Schädigungen großer oder kleiner Nervenfasern. Ursache können Nervenerkrankungen, Verletzungen wie Schnitte oder Operationen aber auch Diabetes, Gürtelrose, Alkoholismus und zunehmend Chemotherapien sein. Oft bleiben die Gründe für die Erkrankung unbekannt. Am Rotes Kreuz Krankenhaus haben Dr. Ulma und sein Team in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsverbund „Neuropathischer Schmerz“ (DFNS) die Methode der Quantitativen Sensorischen Testung (QST) eingeführt und ein Labor eingerichtet. Hier testen die speziell ausgebildeten Fachkräfte die Funktionsfähigkeit der kleinsten Nervenfasern der Patienten.

„Wir können mit Hilfe von QST herausfinden, welcher Mechanismus dem Schmerz zu Grunde liegt und ihn im Behandlungsverlauf kontrollieren. Daraus leiten sich heute schon einige Behandlungsempfehlungen ab“, fasst Ulma den Nutzen der neuen Diagnostikmethode zusammen. Die Forschung arbeitet nun daran, neue Arzneimittel zu entwickeln, die direkt in den Schmerzmechanismus eingreifen. „QST hilft Ärzten und Forschern enorm, die neuropathischen Schmerzen zu verstehen und die Schmerzbehandlung auf bessere Beine zu stellen.

Sie verhilft aber auch dem Patienten zu der Gewissheit: Ich habe eine Nervenerkrankung, sie ist diagnostizierbar und messbar und ich bilde sie mir nicht ein!

Quantitative sensorische Testung (QST)

Die Quantitative Sensorische Testung (QST) besteht aus 13 Einzeltests, die mit Hilfe einfacher Instrumente streng standardisiert durchgeführt werden. Gemessen werden Wahrnehmungs- und Schmerzschwellen für Kälte- und Wärme (Elektroden), für Berührung (feine Glasfasern, Watte, Pinsel), Druck (Druckmesser), spitze Schmerzreize (stumpfe Metallstifte) und Vibration (Stimmgabel). Die Tests finden jeweils im schmerzhaften Hautareal und auf der gegenüber liegenden, nicht- schmerzhaften Körperseite statt. Die Ergebnisse werden mit den Daten von gesunden Versuchspersonen verglichen, die in der Datenbank des Deutschen Forschungsverbundes hinterlegt sind.

Veranstaltungsankündigung

„Patientenakademie Schmerz“ am Mittwoch, 14. Mai von 17-19 Uhr
Informationsveranstaltung im Tagungszentrum Forum K am Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, für Betroffene und Interessierte. Das Bremer Schmerzzentrum informiert über Neuigkeiten in der Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen, speziell Nervenschmerz und QST-Messung, Morbus Sudek, Rücken- und Rheumaschmerz.
Referent: Dr. Joachim Ulma, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin – Schmerzzentrum am RKK. Chefarzt und Team des Schmerzzentrums stehen für Fragen zur Verfügung.
Eintritt frei, telefonische Anmeldung erbeten unter Tel. 0421 55 99 304.

Foto zum Download: Dr. Joachim Ulma erklärt Patient Daniel Schwerweit QST-Messung

Patientenakademie Schmerz

„Patientenakademie Schmerz“ am Mittwoch, 14. Mai von 17 bis 19 Uhr, Tagungszentrum Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK). Informationsveranstaltung rund um Neuigkeiten in der Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen, speziell Kopfschmerzen, Nervenschmerzen / QST-Messung.
Referent: Dr. Joachim Ulma, Leiter des Bremer Schmerzzentrums.

Telefonische Anmeldung erbeten unter Tel. 0421 55 99 304.

Auszeichnung mit Herz

Zwei gute Nachrichten für Bremen kamen Anfang des Jahres beinahe gleichzeitig: Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus wurde in den wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung berufen. Und: Mit dem 63-jährigen Dorian Scharf hat das Bundesland Bremen nach zuletzt 2011 wieder einen ehrenamtlichen Beauftragten der Deutschen Herzstiftung. Gefeiert wurden beide „Ernennungen“ am 31. März im Rotes Kreuz Krankenhaus. „Das Engagement von Herrn Scharf ist eine wunderbare Nachricht für Herzpatientinnen und Herzpatienten in Bremen und Bremerhaven. Wir werden unsere Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung zum Wohle der Patienten nun noch engagierter fortsetzen können“, betonte Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Kardiologe am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen. Dorian Scharf seinerseits sparte ebenfalls nicht mit Lob und gratulierte Prof. Blindt zu seiner Berufung in den wissenschaftlichen Beirat: „Das ist eine wichtige Anerkennung der Kompetenz von Prof. Blindt und damit auch der Kardiologie im Rotes Kreuz Krankenhaus.

Neuer ehrenamtlicher Herzstiftungs-Beauftragter für Bremen

Der „Neue“, der seit über 30 Jahren in der Bremer Neustadt lebt, ist selbständiger Unternehmer. Der gebürtige Braunschweiger - selbst durch Herzkrankheit betroffen - weiß, wie wichtig vor allem Aufklärung rund um Herzprobleme ist. Dorian Scharf wird in Zukunft als regionaler Ansprechpartner der Deutschen Herzstiftung e.V. Kontakte zu den Herzexperten vor Ort in Bremen und Bremerhaven aufbauen und pflegen sowie bei Gesundheitstagen oder Messen die Herzstiftung an Informationsständen repräsentieren. Darüber hinaus organisiert er Herzseminare inner- und außerhalb der bundesweiten Aufklärungsaktionen der Deutschen Herzstiftung zu Herzkrankheiten. Er ist auch Ansprechpartner der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Herzstiftung und hilft ihnen bei der Planung von Informationsveranstaltungen für Patienten. Die Herzwochen 2014 finden bundesweitvom 1. bis 30. November 2011 statt.

Wissenschaftlicher Beirat der Herzstiftung sichert Patienteninformationen auf dem aktuellen Stand der Medizin

Der wissenschaftliche Beirat ist ein hochkarätig besetztes Gremium, das sich ehrenamtlich für die Deutsche Herzstiftung engagiert. Ihm gehören führende Kardiologen, Herz- und Gefäßchirurgen sowie Mediziner an, die auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wissenschaftlich tätig sind. Aufgabe des Beirates ist es, die Stiftung ehrenamtlich und unentgeltlich bei medizinischen und wissenschaftlichen Fragen zu beraten. Prof. Dr. Rüdiger Blindt berät die Stiftung in seinen Spezialgebieten: Dem Bereich Interventionelle Kardiologie (das sind Eingriffe am Herzen, die mittels Herzkatheter unter Röntgenkontrolle vorgenommen werden) sowie der Koronaren Herzkrankheit (KHK), der weltweit häufigsten Herzerkrankung. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit im Rotes Kreuz Krankenhaus, als Partner des kardiovaskulären Zentrums Kardio Bremen und in seiner wissenschaftlichen Expertise sind die Entwicklung an neuartigen, selbstauflösenden Koronarstents, die Restenose nach Stentimplantation (wenn erneute Verschlüsse des Blutgefäßes nach erfolgter Behandlung auftreten), funktionelle kardiale Bildgebung, Lungenhochdruck, Sportmedizin und Herz- Leistungsphysiologie sowie kardiovaskuläre (das Herz- und Gefäßsystem betreffende) Intensivmedizin. Im Frühjahr 2013 sorgte Prof. Blindt bereits dafür, dass die Zukunft in der Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen auch in Bremen ankam: Er setzte mit seinen Kollegen dem ersten Patienten erfolgreich eine sich selbst auflösende Gefäßstütze, den so genannten bioresorbierbaren Stent, im Herzkatheterlabor der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus ein.
Wie viele seiner Kardiologie-Kollegen beteiligt sich Prof. Blindt bereits seit vielen Jahren an Projekten der Deutschen Herzstiftung, beispielsweise durch die Organisation von Arzt- Patienten-Seminaren in Bremen und Bremerhaven sowie im Rahmen vieler Vorträge.

Die Deutsche Herzstiftung e.V.

Als Deutschlands größte Patientenorganisation auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf- Krankheiten in Deutschland engagiert sich die Deutsche Herzstiftung vor allem für eine breite allgemeinverständliche Aufklärung über einen gesunden Lebensstil, über sinnvolle Möglichkeiten der Krankheitsvorbeugung und neue Behandlungsmethoden. Der Verein mit Sitz in Frankfurt am Main wurde im Jahr 1979 von namhaften Kardiologen gegründet und hat inzwischen über 80.000 Mitglieder. Zurzeit unterstützen mehr als 100 Männer und Frauen mit großem Engagement die Arbeit der Deutschen Herzstiftung als offizielle „ehrenamtliche Beauftragte“.

Kontakt zum ehrenamtlichen Beauftragten der Deutschen Herzstiftung:

Dorian Scharf
Tel. 0421 5967391
Fax: 0421 5967390
E-Mail: dorian.scharf@bremen.de

Foto zum Download, v.l.: Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus und Dorian Scharf, den neuen ehrenamtlicher Beauftragter der Deutschen Herzstiftung e.V für Bremen und Bremerhaven.

Künstlicher Gelenkersatz an Knie und Hüfte

Um künstlichen Gelenkersatz an Knie und Hüfte geht es am 1. April von 14 bis 16 Uhr im Tagungszentrum Forum K am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen, St.-Pauli-Deich 24.

Dr. Ingo Arnold, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und orthopädische Rheumatologie und Dr. Carsten Brummerloh, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin informieren über den Ablauf der Behandlung: Von der Vorbereitung auf die OP und die Wahl der Prothese über den Krankenhausaufenthalt bis zur Reha und den Alltag mit künstlichen Gelenken.

Ärzte, Pflegepersonal, Schmerz- und Physiotherapeuten, Sozialdienst und Casemanagement stellen sich vor und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Rheuma-Liga Bremen verstärkt Engagement für junge Rheumatiker

Neue Angebote für Kinder- und Jugendliche

Ein extra Bereich des Internetauftrittes ist für die Sorgen und Probleme der jungen Leute da. Kontaktperson ist die Landesjugendsprecherin Karen Baltruschat, 23 Jahre alt und selbst Betroffene. „Wir haben einen „Stammtisch“ gegründet und bieten regelmäßige Treffen an“, wirbt die engagierte junge Frau für den wichtigen Austausch untereinander. „Zu merken, dass ich nicht alleine bin mit dieser Krankheit und zu spüren, dass es andere gibt, die genau wissen, wie es mir geht – auch wenn man es mir von außen nicht ansieht, das hilft vielen von uns sehr“, erklärt Baltruschat. Zu den Angeboten der Rheuma-Liga, wie beispielsweise Patientenschulungen, verschiedene Gymnastik- und Bewegungskurse oder Entspannung, kommen für die Jüngeren nun das „phsysiotherapeutische und sportliche Reiten“ und regelmäßige Workshops zum Thema Krafttraining. Dazu kommen regelmäßige dreitägige Familienseminare. Weitere Angebote, die besonders Jugendliche ansprechen, sind in der Planung. Zu erreichen sind die Jungen Rheumatiker per E-Mail unter Junge-Rheumatiker-Bremen@gmx.de. Informationen gibt es auch in der Geschäftsstelle unter Telefon (0421) 1761 – 429. Der Elternkreis rheumakranker Kinder ist über Babette Wegehaupt, Tel. 38 07 316, zu erreichen.

Informationsveranstaltung am Mittwoch, 2. April von 17-19.30 Uhr im Konsul-Hackfeld-Haus

Um Neuigkeiten rund um die Behandlung von Rheuma – nicht nur bei Kindern und Jugendlichen – geht es am Mittwoch, 2. April um 17 Uhr im Konsul-Hackfeld Haus. In Kooperation mit den Rheumaspezialisten Prof. Jens Gert Kuipers, Leiter es Bremer Rheumazentrums am Rotes Kreuz Krankenhaus und Prof. Hans-Iko Huppertz, Klinikdirektor der Prof.-Hess-Kinderklinik, lädt die Rheuma-Liga große und kleine Betroffene und Interessierte herzlich zu einem Informationsnachmittag ein. Über die Rheuma-Liga selbst, ihre Arbeit und ihre Angebote, informiert Manfred Adryan, Vorsitzender der Bremer Rheuma-Liga.

Der Eintritt ist frei, die Referenten stehen für Fragen zur Verfügung!

Die Vorträge beleuchten neueste Erkenntnisse in der Entstehung und Behandlung von

  • Rheuma bei Kindern und Jugendlichen
  • Rheumatoider Arthritis (häufigste und folgenreichste unter den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen)
  • Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechte mit Gelenkentzündungen)
  • Fibromyalgie (Steifigkeit, Kraftlosigkeit und Gliederschmerzen, die zum Beispiel an Bändern, Sehnen und Muskeln entspringen und keine Gelenkbeteiligung aufweisen)

Pressefoto, (siehe oben, 230KB), von links:

  • Prof. Hans-Iko Huppertz, Klinikdirektor der Prof.-Hess-Kinderklinik
  • Karen Baltruschat, Landesjugendsprecherin und Betroffene
  • Manfred Adryan, Vorsitzender der Rheuma-Liga Bremen
  • Prof. Jens Gert Kuipers, Leiter des Bremer Rheumazentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus

6. Bremer Nephrologie-Symposium „Krebs trifft Niere“

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen lädt Ärztinnen und Ärzte herzlich ein zum 6. Bremer Nephrologie-Symposium „Krebs trifft Niere“ am Samstag, 26.04.2014 von 9.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Tagungszentrum Forum K

Die Bevölkerung altert - und zwangsläufig nimmt die Zahl der Krebserkrankungen zu. Verbesserungen in der Diagnostik und Therapie führen zu längerem Überleben nach einem Malignom. Diese Faktoren führen selbstverständlich auch zur Zunahme der Krebskranken mit Niereninsuffizienz. Aber auch niereninsuffiziente, insbesondere nierentransplantierte Patienten weisen eine deutlich gesteigerte Neoplasierate auf.

Auf dem 6. Bremer Nephrologie-Symposium sollen die interessanten neuen Entwicklungen zu Nierenzellkarzinom und Neoplasien bei Niereninsuffizienz und nach Nierentransplantation, der aktuelle Stand medikamentös-onkologischer aber auch spezifisch nephrologischer Therapien des multiplen Myeloms und die Besonderheiten der Chemotherapie bei Niereninsuffizienz beleuchtet und intensiv diskutiert werden. Dabei legen Veranstalter und Referenten den Schwerpunkt auf die Darstellung der zum Teil unterschiedlichen Herangehensweise in Nephrologie, Onkologie und Urologie, da Kenntnisse im anderen Fachgebiet die wichtige, interdisziplinäre Betreuung der betroffenen Patienten fördert.

Die Fortbildungsveranstaltung ist von der Landesärztekammer Bremen mit drei Zertifizierungspunkten anerkannt. Anmeldung und Fragen zum Symposium: Medizinische Klinik im Rotes Kreuz Krankenhaus, Sekretariat Antje Keller Tel. 0421 / 55 99-301, E-Mail: keller.a@roteskreuzkrankenhaus.de

Das Programm-Faltblatt herunterladen… (PDF, 220KB)

Physio K - gesund trainieren

Am Samstag, 8. März, findet von 14 bis 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Geboten werden Trainings- und Therapievorführungen in allen Bereichen, Beratung, Schnupperangebote und mehr.

Gesundheit, Beweglichkeit und Fitness steigern und erhalten, Verletzungen oder Operationen sorgsam auskurieren, die Lebensqualität verbessern: Das ist das Ziel des Physio K. Auf über 700 Quadratmetern wird dort ab März eine Komplettversorgung in Therapie und Training angeboten. „Unser Leistungsspektrum reicht von der Krankengymnastik mit und ohne Gerät über Ergotherapie, medizinisches Gerätetraining bis hin zu Reha- und Fitnesssport inkl. Kursen. Alles rund um die Prävention, Förderung und Erhaltung der Gesundheit“, erklärt Anke Kleinikel, die Leiterin des Physio K.
Alle Leistungen gibt es mit und ohne Rezept. Separate Räume für therapeutische Einzelanwendungen, ansprechende Gruppenräume und ein Trainingspark mit modernsten Geräten stehen zur Verfügung – Kaffee-Ecke und Seeblick inklusive.

Trainieren bei den Experten

Durch seine Anbindung an das Rotes Kreuz Krankenhaus mit den Schwerpunkten Rheuma, Schmerz, Orthopädie / Gelenkersatz, Herz- Kreislauferkrankungen behandeln die Therapeuten mit ihrem speziellen Know- how sowohl stationäre Patienten der Klinik als auch die Patienten und Sporttreibenden im Physio K. Training und Therapie leisten ausschließlich medizinisch ausgebildete und erfahrene Spezialisten. Diese arbeiten auch bei der Erstellung eines Therapiekonzeptes mit dem Arzt oder Operateur zusammen. Vom Konzept ist die Leitung des neuen Physio K überzeugt: „Wir bieten unseren Kunden eine Zufriedenheitsgarantie: Wer unmittelbar nach der ersten Behandlung nicht zufrieden ist, erhält sein Geld bzw. das Rezept zurück“, betont Kleinikel.

Das Physio K nimmt seine Arbeit zum 1. März 2014 auf. Der Tag der offenen Tür ist am Samstag, 8. März von 14-17 Uhr. Der Eingang zum Physio K befindet sich im Ärztehaus Forum K in der Osterstr. 1a, 28199 Bremen. Termine für eine kostenlose Trainingsberatung oder ein Probetraining gibt es unter Tel. 0421 55 99 316.

Physio K – gesund trainieren
(im Forum K neben dem Rotes Kreuz Krankenhaus)
Osterstr. 1a , 28199 Bremen
Tel. Rezeption: 0421 5599316
E-Mail: info@physiok.de
www.physiok.de

Auszug aus dem Leistungsangebot

  • Krankengymnastik / klassisch und an Geräten - Massagen
  • Lymphdrainage
  • Manuelle Therapie
  • Funktionstraining (Hüfte, Knie, Schulter, Rücken) - Ergotherapie: Einzel- und Gruppenangebote
  • Medizinisches Gerätetraining
  • 7-Phasen-Training (in Bremen nur im Physio K!) - Prävention und Rehasport
  • großes Kursangebot
  • Fitnesstraining
  • Bewegungsbad
  • Kältetherapie / Wärmetherapie

Neue Öffnungszeiten von Cafe K und Kiosk ab 1. März!

Cafe K:

Montag bis Freitag
07:00 Uhr- 18:30 Uhr

Frühstückbuffet
07:00 Uhr- 10:30 Uhr
Mittagessen
11:45 Uhr- 13:30 Uhr (keine stationären Patienten)
Abendbuffet
17:00 Uhr- 18:30 Uhr
Cafébetrieb
durchgehend
Eisbecher
14:30 Uhr- 17:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen:
07:15 Uhr bis 09:30 Uhr und 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Frühstückbuffet
07:15 Uhr- 09:30 Uhr
Abendbuffet
17:00 Uhr- 18:30 Uhr
Cafébetrieb
14:30 Uhr- 18:30 Uhr
Eisbecher
14:30 Uhr- 17:00 Uhr

Kiosk:

Montag bis Freitag
07:00 Uhr bis 11:00 Uhr
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen:
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr
(Vormittags geschlossen / Tageszeitungen im Cafe K erhältlich)

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0