Aktuell

Jazz und Brunch im Café K

Mit einer musikalischen Matinee und kalt-warmem Brunchbüfett endet am Sonntag, 26. Januar 2014 „Bella Figura“, die aktuelle Sammlungsschau im Café K (Rotes Kreuz Krankenhaus). Ab 11.30 Uhr sorgt das Bremer Jazz-Duo „For Tea Too“ für den entspannten Rahmen zum ausgiebigen Sonntagsbrunch (pro Person: 12,50 Euro). Der Eintritt ist frei, jedoch wird um Anmeldung bis zum 17. Januar an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de gebeten.

Ausgestattet mit Gitarre und einer Gänsehaut-Stimme, interpretieren Kristina Dobat und Eberhard Gutjahr als „For Tea Too“ Jazz-Standards neu. Gekonnt nehmen sie das Publikum mit zurück in die Zeit großer Jazz-Legenden wie Ella Fitzgerald und Nat King Cole. Zur musikalischen Matinee haben sie jazzige Klassiker und Evergreens im Gepäck – Musik, die zum Zuhören zwingt, voller Intensität dargeboten, mal schwungvoll, mal zart, aber immer intensiv.

Mit „Bella Figura“ erlaubte das RKK erstmals Einblicke in die Kunstsammlung des Hauses. Im Sommer wird eine zweite Ausstellung einen weiteren Teil des umfassenden Werkfundus im Café K zeigen. 325 unterschiedlichste Werke umfasst die Sammlung – von großformatigen, wandfüllenden Holzschnitten bis hin zu fein gearbeiteten Kleinskulpturen und klassischer Gemäldekunst.

Seit 1998 hat die Klinik ihre Sammlung systematisch aufgebaut. Die zwei jährlichen Ausstellungen haben über die Jahre 46 Künstler ins Café K gebracht; darunter sowohl aufstrebende als auch bereits prominente Künstler. Von jedem von ihnen ist ein Teil geblieben, denn das RKK fördert jeden ausgestellten Künstler durch den Ankauf seiner Werke. Diese sind auf den Fluren und in den Büros des Hauses zu sehen. Wer die Ausstellungen im Café K regelmäßig besucht, trifft hier viele „alte Bekannte“ wieder.

Aufgrund des begrenzten Platzangebots ist eine Anmeldung bis zum 17. Januar erforderlich unter gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de. 

Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen warnt vor betrügerischen Anrufen

In den vergangenen Wochen haben sich mehrere Personen im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gemeldet, weil sie Telefonanrufe mit der Bitte um Geldspenden an das Krankenhaus bekommen haben oder um eine „Mitgliedschaft“ gebeten wurden. Dabei versuchten die Anrufer, die Bankverbindungen der Betroffenen zu notieren.

Das Rotes Kreuz Krankenhaus tätigt solche Anrufe grundsätzlich nicht, eine Mitgliedschaft ist ebenfalls nicht möglich. Die Klinik hat die Vorgänge an die Polizei weitergeleitet und bittet die Bevölkerung um erhöhte Achtsamkeit.

32. Bremer Rheumasymposium

Am Samstag, 16. November, treffen sich Rheumatologen aus ganz Deutschland im Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK). Etwa 200 hochkarätige Wissenschaftler und Mediziner tauschen sich in Bremen jährlich über neue Wege in der Rheuma-Therapie und - Diagnostik aus. „Die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen und die Weiterbildung von Hausärzten, Orthopäden und Rheumatologen sind enorm wichtig. Die Fortschritte bei der Behandlung der Volkskrankheit Rheuma erreichen durch das Symposium auch die Patienten in den Arztpraxen“, sagt Prof. Dr. Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am RKK. Wie immer haben die Chefärzte des Rheumazentrums das Programm an den meist- gewünschten Vortragsthemen der teilnehmenden Haus- und Fachärzte für ihre Praxis ausgerichtet.

Die Themen in diesem Jahr:

  1. Entzündliche rheumatische Erkrankungen können in jedem Lebensalter auftreten. Vorgestellt werden typische rheumatische Erkrankungen im höheren Lebensalter, die wichtigsten Aspekte der Diagnose und Therapie inklusive Besonderheiten der medikamentösen Therapie.
  2. Wie werden mögliche lebensbedrohliche Entzündungen der Blutgefäße (ANCA-assoziierte Vasculitiden (AAV)) sichtbar, wie diagnostiziert und behandelt man sie? Die Nebenwirkungen sind vielschichtig und zeigen sich beispielsweise in Gelenkentzündungen, Nervenlähmungen, Lungenrundherden, plötzlichen Verschlechterungen der Nierenfunktion, und/oder Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
  3. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen können jedes Organsystem des menschlichen Körpers betreffen, Thema 2013: Mögliche Auswirkungen auf das Herz
  4. Empfehlungen zur Diagnose und Therapie von Osteoporose, der häufigsten Knochenerkrankung. Wirbelkörperfrakturen und Schenkelhalsfrakturen führen zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und erhöhter Sterblichkeit.
  5. Konservative und operative Therapie bei entzündlichen und nicht- entzündlichen Erkrankungen des Fußes inkl. Versorgung mit Einlagen, Schuhzurichtungen und operative Verfahren z.B. des Hallux valgus.

Die Einladung mit Programm können Sie hier herunterladen.

Foto: Chefärzte des Rheumazentrums: Dr. Ingo Arnold (re.) und Prof. Dr. Jens Gert Kuipers (li.). Fotograf: Marc Eckardt

Erstes Herz-Forum der Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus

Vor einem Jahr eröffneten die stationäre und ambulante Kardiologie am RKK. Das feiert die Klinik mit ihrem ersten Patienten-Forum zum Thema Herzerkrankungen. Die Chronische Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist das Leitthema der Veranstaltung in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung e.V. Was ist chronische Herzschwäche, woher kommt sie, wie wird sie diagnostiziert, welche Medikamente und Behandlungsmethoden helfen?

Nach dem einleitenden Vortrag wird eine offene, moderierte Podiumsdiskussion viel Raum geben für alle Fragen der Besucher rund um ihre Herzprobleme oder die ihrer Angehörigen. Kardiologen, Internisten, Hausärzte und die Deutsche Herzstiftung stehen hierfür zur Verfügung. Besucher fragen – Ärzte antworten! Im Foyer hält die Deutsche Herzstiftung e.V. Broschüren und Informationsmaterial bereit.

Die Veranstaltung im Tagungszentrum ist kostenfrei, eine Anmeldung unter Tel. 0421 / 55 99-371 (AB) oder per E-Mail an: herzforum@roteskreuzkrankenhaus.de wird erbeten.

Programm

18.00 Begrüßung:
Dr. W. Klingelhöfer, Geschäftsführung Rotes Kreuz Krankenhaus
Prof. Dr. R. Blindt, Leitender Arzt, der Kardiologie

18.10 Einleitender Vortrag »Chronische Herzschwäche«
Prof. Dr. K.-C. Koch, Leitender Arzt der Kardiologie

18.30 Patienten fragen – Experten antworten.
Gesprächspartner auf dem Podium:
Prof. Dr. R. Blindt, Prof. Dr. K.-C. Koch, Dr. M. Haake, Leitende Ärzte der Kardiologie
Dr. H. M. Mühlenfeld, Allgemeinmediziner, Bremen
Dr. P. Harfmann, Internist, Kardiologe, Bremen-Schwachhausen
Dr. E. Meyer-Michael, Internist, Kardiologe, Bremen-Nord

Den Programmflyer des Herz-Forums können Sie hier herunterladen.

Rheuma-Forum im Rotes Kreuz Krankenhaus

Rheumaschmerzen können den Alltag sehr schwer einschränken – beispielsweise wenn starke nächtliche Schmerzen den Schlafrhythmus stören, morgendlich betonte Schmerzen und Steifigkeit das Aufstehen zur Qual machen, Schmerzen am ganzen Körper oder ausgeprägte Muskelschmerzen bis zur völligen Unbeweglichkeit führen. Dank moderner Therapien können Rheumaschmerzen bei den meisten Betroffenen sehr gut behandelt werden. Einen umfassenden Einblick in die Behandlungsmöglichkeiten Rheumatischer Erkrankungen bekommen Interessierte und Betroffene auf dem jährlichen Rheuma-Forum des Bremer Rheumazentrums am Rotes Kreuz Krankenhaus.

Renommierte Fachärzte aus Klinik und Praxis informieren gemeinsam mit der Deutschen Rheuma-Liga über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Rheuma. Schwerpunktthemen sind unter anderem: Rheuma im Alter, Herz und Rheuma, Osteoporose und der rheumakranke Fuß. Zahlreiche Selbsthilfegruppen sind vor Ort und geben fundierte Tipps über den Umgang mit der Krankheit.

Um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, verzichten die Ärzte auf lange Vorträge und binden das Publikum in eine Podiumsdiskussion und Fragestunde mit folgenden Experten ein:

  • Prof. Dr. med. Jens Gert Kuipers und Dr. med. Ingo Arnold, Chefärzte des Bremer Rheumazentrums
  • Prof. Dr. med. Hans-Iko Huppertz, Chefarzt der Professor-Hess-Kinderklinik
  • Dr. med. Hans-Gerhard Müller, niedergelassener Facharzt für Innere Medizin / Rheumatologie
  • Manfred Adryan, Vorstandsvorsitzender der Rheuma-Liga, Bremen e.V.

ACHTUNG: Aufgrund der großen Nachfrage ist eine vorherige persönliche Anmeldung zum Rheuma-Forum erforderlich unter Tel. 0421 5599 304 (AB) oder unter rheumaforum@roteskreuzkrankenhaus.de
Den Programmflyer des Rheuma-Forums können Sie hier herunterladen

Neues Ambulantes Operationszentrum am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen nimmt den Betrieb auf

Die fortschreitende Verbesserung der Operationstechniken und immer schonendere Narkoseverfahren lassen die Zahl der ambulanten Eingriffe in Deutschland steigen. Am Rotes Kreuz Krankenhaus ist im Rahmen der Neu- und Umbaumaßnahmen im Forum K ein neues hochmodernes Ambulantes OP-Zentrum mit drei Sälen entstanden.

Neben den Klinikärzten können ab jetzt auch niedergelassene Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen Räume, Equipment, Personal und die Annehmlichkeiten des stilvollen neuen OP-Zentrums zur Behandlung ihrer eigenen Patienten nutzen: Das RKK vermietet die Räumlichkeiten extern. Ein ausgeklügeltes Raumkonzept bietet die Möglichkeit, einen, zwei oder auch das komplette Zentrum mit drei Sälen zu mieten. Während der Arzt in einem Saal operiert, bereitet das Team den nächsten Patienten und Raum bereits vor. Der Arzt wechselt nur den Tisch und richtet seine ganze Aufmerksamkeit auf die jeweilige OP.

Dabei kommt nicht nur den Operateuren die Nähe zum Klinikumfeld zugute. „Auch wenn die Operationszeiten heute viel kürzer sind und die Komplikationsraten weiter sinken, ist für viele Patienten die Nähe einer Intensivstation im Krankenhaus ihrer Wahl sehr wichtig – für alle Fälle“, sagt Dr. Walter Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer des RKK. Sollte es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen, ist selbstverständlich auch ein Verbleib der Patienten über Nacht in der Klinik möglich.

Erreichbar ist das Ambulante OP-Zentrum unter Tel. 0421 55 99 525. Ärzte, die sich für eine eigene Nutzung interessieren, können sich im Rotes Kreuz Krankenhaus unter Tel. 0421 5599 321 informieren.

Bild: Zur Eröffnung des neuen Ambulanten Operationszentrums am RKK gab es Blumen von der Geschäftsführung. Vl. Schwester Andrea R., stellv. Leitung, OP-Manager T. Ziesemann, Schwester Aysun K., Leiterin des Ambulanten OP-Zentrums, Dr. C. Brummerloh, Anästhesie-Chefarzt, Dr. W. Klingelhöfer, Kaufmännischer Geschäftsführer

Rote Karte(n) für die Politik!

Am Montag, 02.09.13, zeigen die Bremische Schwesternschaft vom Roten Kreuz e.V., das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen gGmbH und die Bremer Krankenpflegeschule der freigemeinnützigen Krankenhäuser e.V. der Politik die Rote(n) Karte(n). Treffpunkt: 14.00 Uhr im Tagungszentrum Forum K im Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Neustädter Einrichtungen wollen ein Zeichen gegen den Notstand in der Pflege setzen. Sie tun dies auf ungewöhnliche Weise: Auf großen roten Pappen haben die Rot-Kreuz-Schwestern ganz persönliche, ausdrücklich positive Aspekte ihres Berufes aufgeschrieben, die ihrer Meinung nach unbedingt bewahrt werden müssen. Das Statement einer 37-jährigen Krankenschwester lautet beispielsweise: "Ich sehe das so: Heilung hat mit Vertrauen zu tun. Vertrauen entsteht durch Zeit, Zuwendung und Kompetenz. Zeit ist aber mehr denn je Geld. Und Geld ist bekanntlich knapp bzw. nicht vorhanden. Ich habe diesen Beruf mal aus Überzeugung gewählt, bin aber jeden Tag gezwungen, ihn unter Beschränkungen, Einsparungen und Knappheit auszuüben. Die Bandbreite meiner Profession geht in der Minimalversorgung unter und der Mensch bleibt auf der einen wie der anderen Seiten auf der Strecke. Meinem Berufsethos entspricht das längst nicht mehr".

Alle mitgebrachten roten Pappen werden am 02.09.13 um 14.00 Uhr im Tagungszentrum am RKK gesammelt. Die Übergabe der Pappen erfolgt am Mittwoch, 4. September, auf dem Marktplatz an Gesundheitssenator Dr. Hermann Schulte-Sasse.

Zum Hintergrund der Aktion erklärt Barbara Scriba-Hermann, Pflegerische Geschäftsführerin im Rotes Kreuz Krankenhaus: „Eine dem Menschen würdige Versorgung von Kranken und Pflegebedürftigen ist unter den jetzigen Rahmenbedingungen nur an der maximalen Belastungsgrenze der Fachkräfte überhaupt möglich. Dieser Zustand ist jedoch auf Dauer nicht haltbar. Die physischen und psychischen Ressourcen der Kolleginnen und Kollegen sind ausgeschöpft.“ Scriba-Hermann erklärt: „Die Personalbemessung in  Krankenhäusern, stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten ist zu knapp. Realität in der Pflege sind Stellenkürzungen, fehlender Nachwuchs und korsettenge Budgets. Die Rahmenbedingungen machen auf Dauer krank.“ Dieser gefährlichen Entwicklung zeigen die Betroffenen jetzt die Rote Karte.

Die Aktion steht im Rahmen des Aktionskalenders "Pflege am Limit". Das Aktionsbündnis "Pflege steht auf" und der Bremer Pflegerat initiierten diesen Aktionskalender von Anfang August bis zum 4. September 2013 in ganz Bremen. Auf politischer Ebene müssen entscheidende Weichen gestellt werden, die wieder den Menschen im Mittelpunkt unseres Gesundheitssystems sehen. Gestartet wurde der Aktionskalender mit einer Mahnwache am 06.08.13 am Krankenhaus St. Joseph-Stift, enden wird er am 04.09.13 mit einer großen Demonstration auf dem Bremer Marktplatz.

Rotes Kreuz Krankenhaus öffnet erstmalig die Kunstsammlung

Ab dem 8. September 2013 um 11:30 Uhr gewährt das Rotes Kreuz Krankenhaus (RKK) erstmalig Einblick in die einzigartige Kunstsammlung des Hauses. Unter dem Motto „Bella Figura“ zeigt das Café K bis zum Januar ausgewählte Werke, die im Laufe der vergangenen 15 Jahre im Krankenhaus-Café ausgestellt wurden. Die gezeigten Gemälde und Plastiken stammen von insgesamt 19 Künstlern und befassen sich mal augenzwinkernd, mal doppeldeutig mit der menschlichen Figur und Natur.

Anlässlich der ersten Sammlerschau im RKK beschäftigen sich die Veranstalter mit dem Sammeln von Kunst in einer Podiumsdiskussion. Zur Frage „Sammelleidenschaft – Für dich? Für mich? Für alle?“ diskutieren Dr. Walter Klingelhöfer, kaufmännischer Geschäftsführer des RKK, Kurator Tom Gefken und Carsten Ahrens, scheidender Direktor des Neuen Museum Weserburg.

Kunstfreunde, Nachbarn und Interessierte sind zur Eröffnung am 8. September um 11:30 Uhr herzlich eingeladen. Eine Anmeldung zur kostenlosen Vernissage ist bis zum Freitag, 30. August per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de möglich.

Seit der ersten Schau „Körper, Kuben, Köpfe“ im Januar 1998 sind jährlich zwei Ausstellungen im Krankenhaus-Café zu sehen. 46 Künstler haben so über die Jahre ihren Weg ins Café K gefunden; darunter sowohl aufstrebende als auch bereits prominente Künstler. Von jedem von ihnen ist ein Teil geblieben, denn das RKK fördert jeden ausgestellten Künstler zusätzlich durch den Ankauf seiner Werke.

Auf diese Weise hat das Haus eine einzigartige Sammlung aufgebaut, die heute insgesamt 325 unterschiedlichste Werke umfasst – von großformatigen, wandfüllenden Holzschnitten bis hin zu fein gearbeiteten Kleinskulpturen und klassischer Gemäldekunst. Wer die Ausstellungen im Café K regelmäßig besucht, trifft auf den Fluren und in den Büros des Hauses viele „alte Bekannte“ wieder. Einige kehren bis Ende Januar 2014 erstmalig wieder zurück und werden von Kurator Tom Gefken in völlig neue Kontexte gebracht.

Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst nicht nur den Patienten und Mitarbeitern, sondern auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher. Dass dieses Ziel erreicht worden sei, habe er bei der Zusammenstellung der Schau gemerkt, so Gefken: „Einige Mitarbeiter wollten ihre gewohnten Kunstwerke gar nicht wieder hergeben und aus ihren Büros entfernen lassen. Da war Überzeugungskraft gefragt.“ Vier Monate lang müssen die Mitarbeiter ihre künstlerischen Wegbegleiter nun im Krankenhaus-Café besuchen, bevor sie im Januar zurückkehren und der zweiten Sammlerschau Platz machen.

Bella Figura – Einblicke in die Kunstsammlung des Rotes Kreuz Krankenhaus

8. September 2013 bis 26. Januar 2014
im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen,
St.- Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Bild oben: Plastik „Fänger im Roggen“ von Thomas Recker

Podiumsdiskussion zum Thema Organspende

„Schwere Kost“ landet derzeit mit der Post auf Bremer Frühstückstischen. Bundesweit informieren die Krankenkassen auf Geheiß der Bundesregierung ihre Mitglieder über die Änderungen des Organspendegesetzes nach dessen Novellierung Ende 2012. Während in anderen Ländern die Ablehnung einer Organspende zu Lebzeiten unterschrieben werden muss, hat Deutschland sein System nun von der Zustimmungslösung zur Entscheidungslösung geändert: Jeden Bürger ab 16 Jahren fordert die Krankenkasse schriftlich auf, sich mit dem Thema zu beschäftigen, Informationen einzuholen und eine Entscheidung für sich zu treffen - es besteht allerdings kein gesetzlicher Zwang, sich zu entscheiden.

Die Aufforderung kommt nicht von ungefähr: 12.000 Patienten stehen momentan auf der Warteliste. Aber die Zahl der Organspenden ist auch in diesem Jahr weiter rückläufig. Im ersten Quartal 2013 gab es deutschlandweit 230 Organspender, im Vorjahreszeitraum waren es noch 281. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema war selten so wichtig wie in diesem Jahr, angesichts sinkender Organspendezahlen und der Erschütterung der Bevölkerung durch die Datenmanipulationen an einzelnen Transplantationszentren. Auch wenn 2012 bereits Konsequenzen aus der „Organspende“-Affäre gezogen und die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verschärft wurden, sitzt die Verunsicherung in der Bevölkerung tief.

„Wer sich mit dem Thema Organspende beschäftigt, muss sich unabhängig informieren und austauschen können“, erklärt Dr. Martin Langenbeck, leitender Oberarzt und Transplantationsbeauftragter am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen sein Engagement für die öffentliche Veranstaltung.

Teilnehmer der Podiumsrunde:

  • Dr. Martin Langenbeck, Transplantationsbeauftragter und Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik am Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen
  • Dr. Thorsten Doede, Koordinator Region Nord, Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)
  • Sonja Schäfer, Organspendebeauftragte Bremen/Bremerhaven
  • Hans-Joachim Neubert, Herztransplantierter
  • Rainer Bensch, CDU, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, Vertreter der Deputation für Gesundheit

Podiumsdiskussion zum Thema Organspende:
Öffentliche Information und Diskussion

am Donnerstag, 8. August 2013
ab 18.30 Uhr
im Tagungszentrum Forum K
Rotes Kreuz Krankenhaus, St. Pauli-Deich 24, 29199 Bremen

13. Bremer Schmerzsymposium

Ärzte-Fortbildungsveranstaltung am 24. August 2013 von 8.30 Uhr – 13.30 Uhr im Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen

Es freut uns sehr, liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie zum 13. Bremer Schmerzsymposium am 24. August 2013 ins Rotes Kreuz Krankenhaus einladen zu dürfen. Wir haben für Sie ein Programm zusammengestellt, das sowohl aktuelle Entwicklungen in der Schmerztherapie als auch Probleme im Praxisalltag aufgreift.

Besonders der Stellenwert der Opioiddauertherapie bei Patienten mit »Nicht Tumorschmerzen« wird gegenwärtig sehr kontrovers diskutiert. Die neuen Therapiemöglichkeiten der chronischen Migräne sind ebenfalls ein aktuell spannendes Thema.

Die Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen hat durch den Deutschen Forschungsverbund »Neuropathischer Schmerz« einen Quantensprung erfahren. So setzt sich die »Quantitative Sensorische Testung« (QST) zunehmend durch und ermöglicht neue Einblicke in Pathophysiologie und Therapiemöglichkeiten neuropathischer Schmerzen.

Es ist unser Anliegen, Ihnen Vorträge auf der Grundlage gesicherter Daten und angereichert durch die Erfahrung von »Praktikern« zu präsentieren. Wir hoffen, Sie damit im Praxisalltag in der Behandlung von Schmerzpatienten unterstützen zu können.

Wir freuen uns über einen regen Gedankenaustausch und hoffen, Sie zahlreich auf dem 13. Bremer Schmerzsymposium begrüßen zu dürfen.

Material zum Herunterladen

Auf Spurensuche bei musikalischer Matinee

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt ein zur musikalischen Matinee mit Brunchbüfett anlässlich der aktuellen Kunstausstellung „Spurensuche“ (bis 4.7.2013). Während sich die Besucher am reichhaltigen, kalt-warmen Büfett bedienen, sorgen die Allroundtalente des Trio Royal für stimmungsvolle musikalische Unterhaltung. Ihr Repertoire umfasst Swing, Schlager-Highlights, Country, Evergreens und die große Kunst der Improvisation. Für Überraschungen sorgen die Musiker mit ihrem Wunschprogramm: Mal frech und lustig, mal sentimental und leise reagiert das Trio spontan auf Wünsche und Stimmungen des Publikums. Wer möchte, darf sich gerne einbringen: Mitsingen und mitswingen erlaubt!

Anmeldung bis zum 7. Juni telefonisch unter Tel. 0421 – 55 99 371 (AB) oder per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de!

Gitarrist und Sänger Andreas Einhorn war lange Zeit als Tourbegleiter der bekannten deutschen Sängerin Pe Werner engagiert. Sänger und Herzblut-Entertainer Hans-Christian Klüver ist vielen Bremern auch als Mister Swing bekannt, der auf YouTube das Weltgeschehen launig musikalisch untermalt. Nebenbei gibt er Schlagzeug- und Gitarrenunterricht und beherrscht so außergewöhnliche Instrumente wie die Nasenflöte. Ralf Stahn betreibt ein Tonstudio in Worpswede. Der Contra- und E-Bassist macht seit knapp 30 Jahren Musik, zum Beispiel in der Klezmer-Band »Klezgoyim«.

Die Matinee findet im Rahmen der Kunstausstellung „Spurensuche“ mit Malerei von Tom Gefken und Skulpturen von Peer Steppe statt. Die Künstler freuen sich auf anregende Gespräche und führen durch die Ausstellung.

Termin:

Musikalische Matinee mit dem Trio Royal
Sonntag, 16. Juni 2013 um 11:30 Uhr
Im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Bundesweiter "Aktionstag gegen den Schmerz"

Mit einleitenden Worten von Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf

In Deutschland sind derzeit über zehn Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen. Trotzdem sind die Wartezeiten bis zur richtigen Diagnose lang, oftmals über ein Jahr. Die Schmerzmedizin: für Millionen Menschen lebenswichtig – von der Gesundheits- und Wissenschaftspolitik stiefmütterlich behandelt. Kaum zu verstehen, denn es fallen sechs bis acht Prozent der Gesundheitsausgaben des Bundes auf die Behandlung chronischer Schmerzen - die volkswirtschaftliche Belastung liegt bei 20 bis 30 Milliarden Euro pro Jahr. „Jeder Mensch hat das Recht auf eine angemessene Schmerzlinderung“, sagt Dr. Joachim Ulma, Chefarzt des Schmerzzentrums am RKK. Deshalb unterstützen wir den bundesweiten Aktionstag gegen den Schmerz mit einer eigenen Patientenveranstaltung“.

Ort: Tagungszentrum Forum K, Rotes Kreuz Krankenhaus

ACHTUNG: Anmeldung bis 31.5. erforderlich unter Tel. 0421 55 99 - 304

Programm

Einleitende Worte von Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf

Vorträge:

Entstehung und Behandlung chronischer Schmerzen
Dr. med. Joachim W. Ulma, Chefarzt der Klinik für
Schmerzmedizin – Schmerzzentrum, RKK

Spezielle Therapie von Rückenschmerzen
Olaf Klünder, Facharzt für Anästhesie und Schmerztherapie,
Praxis Auerswald & Partner, Bremen
Sprecher der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Bremen

Danach ist Zeit für Fragen des Publikums. Zahlreiche Selbsthilfegruppen rund um das Thema Schmerz informieren die Besucher über ihre Arbeit.

Pulmonale Hypertonie: Hämodynamik und Therapieoptionen bei angeborenen Herzfehlern

Am Samstag, 1. Juni 2013 findet im Tagungszentrum des Rotes Kreuz Krankenhauses Bremen von 9 bis 17 Uhr eine Ärzte-Fortbildung zum Thema Pulmonale Hypertonie: Hämodynamik und Therapieoptionen bei angeborenen Herzfehlern unter der Leitung der Kinderkardiologen Dr. R. Motz und Dr. J. Bahlmann und Dr. Ronald Müller statt.

Durch die stetig steigende Zahl von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler und die erhöhte Lebenserwartung wird die kompetente Behandlung dieser häufig komplexen Erkrankung anspruchsvoller. Durch Fallbeispiele und die Möglichkeit zur Diskussion soll Raum zum Erfahrungsaustausch hinsichtlich der Versorgungsaspekte dieser komplexen Patienten gegeben werden.

Zum Symposium werden Ärzte aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet.
Die Veranstaltung wird im Rahmen einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetz angeborene Herzfehler durchgeführt.

Vorgestellt werden auch das Norddeutsche Netz für Angeborene Herz- Kreislauferkrankungen im Jugend- und Erwachsenenalter (NoNaH) e.V. und das Netzwerk Pulmonale Hypertonie Bremen.

Weitere Informationen / Anmeldung zum Symposium bis 27.5.13 bei

Frau Guttchen
s.guttchen@ep-bremen.de
Tel. 0421 84007888

Programm-Flyer und Anmeldung können Sie als PDF herunterladen. (410KB)

Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus setzt in Bremen ersten „selbst auflösenden“ Stent ins Herz eines Patienten ein

Der Paradigmenwechsel in der Behandlung von verengten Herzkranzgefäßen ist in Bremen angekommen: Am Montag wurde die erste sich selbst auflösende Gefäßstütze, ein so genanter bioresorbierbarer Stent, im Herzkatheterlabor der Kardiologie im Rotes Kreuz Krankenhaus eingesetzt. Der Patient konnte am Mittwochmorgen nach Hause entlassen werden.
„Durchblutungsstörungen des Herzmuskels konnten wir bislang behandeln, indem unbeschichtete oder Medikamenten-beschichtete Stents eingesetzt bzw. Bypässe gelegt wurden. Damit kann die Erkrankung aber oft nur gebremst werden, die koronare Herzerkrankung besteht auch nach der Stentbehandlung weiter“, erklärt Prof. Dr. Rüdiger Blindt, leitender Arzt der Kardiologie. Durch den Einsatz dieser Stents verblieb bislang immer eine gewisse Menge Metall im Herzen, das einen Störfaktor in der Wand des Herzkranzgefäßes darstellen kann. Über die Jahre kann dies gerade bei jüngeren Patienten ein Problem werden – auch ein Bypass ist unter Umständen mit Stents schwieriger an zu legen.

Vorteile des bioresorbierbaren Stents

Vom Einsatz des sich selbst auflösenden Stents erhoffen sich die Experten nun, den Selbstheilungsprozess der Gefäße anzustoßen. Wie das? Verkalkungen, die sich in der Gefäßwand sammeln, zerstören die Innenhaut des Gefäßes. Das kann zu verminderter Durchblutung, Gefäßentzündungen und bei Einreißen der Innenhaut im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen. „Um das Gefäß langfristig offen zu halten, bedarf es nicht in jedem Fall einer dauerhaften Stütze. Das Medikament, mit dem der selbst auflösende Stent innen beschichtet ist, kann die elastische Beweglichkeit der Herzkranzgefäße wieder herstellen und den Heilungsprozess in Gang bringen. Eine gesunde Gefäßinnenwand ist das Ziel“, erklärt Blindt. Der Träger ist dann überflüssig und löst sich innerhalb von etwa zwei Jahren auf - der natürliche Aufbau der Gefäße bleibt so erhalten. Die Grundsubstanz der bioresorbierbaren Stent-Hülle besteht aus Polymilchsäure. Innen ist er beschichtet mit dem Medikament Everolimus, welches auch in der Transplantationsmedizin angewendet wird. Weitere Vorteile des bioresorbierbaren Stents: Es bleibt kein Material in der Koronararterie zurück, Metallstreben können nicht überstehen, die Durchblutung von kleinen Seitenästen wird nicht behindert, das Risiko späterer Thrombosen im Stent reduziert sich. Kein verbliebenes Metall kann bei später notwendigen Computer- oder Kernspintomografien die Sicht und damit Diagnostik beeinflussen: Überflüssige neue Herzkatheteruntersuchungen werden so vermieden.

Von der Forschung in den OP

Ende der 90er Jahre begannen die Japaner mit Studien zum Einsatz von Milchsäure-Stents, auch „essbare Stents“ genannt. Zeitgleich wurde dieses Konzept am Universitätsklinikum Aachen zusammen mit den ingenieurwissenschaftlichen Instituten der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen im interdisziplinären Forschungszentrum BIOMAT (Biomaterialien) umgesetzt. Leiter der Arbeitsgruppe war der damalige Oberarzt der Medizinischen Klinik, Dr. Rüdiger Blindt. 13 Jahre lang hat er die Entwicklung des bioresorbierbaren Stents erforscht, begleitet und vorangetrieben. Seit 2012 kommt der neue bioresorbierbare Stent in großen Universitären Zentren Deutschlands zum Einsatz. Als ausgewiesene Experten sind Prof. Blindt und seine Kollegen nun im Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen die ersten Kardiologen, welche diese von den Krankenkassen als neue Behandlungsmethode akzeptierte Innovation einsetzen dürfen.

Wer profitiert vom neuen Stent?

Der neue Stent eignet sich für etwa zehn bis 20 Prozent aller Patienten mit symptomatischen Durchblutungsstörungen des Herzens – vor allem aber für jüngere Herzpatienten, zu denen durchaus auch noch 50 bis 60-Jährige zählen. Aufgrund der hohen Lebenserwartung ist das Risiko eines erneuten Eingriffs bei ihnen erhöht. Dieser gelingt sowohl interventionell als auch chirurgisch leichter, wenn kein metallischer Fremdkörper stört. Ebenfalls günstig ist der Stent für Patienten, bei denen invasive Nachuntersuchungen Schwierigkeiten machen können, beispielsweise bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen. Auch Patienten, die dauerhaft blutverdünnende Mittel wie Marcumar nehmen oder schwierig zu punktieren sind, profitieren vom neuen Stent, da radiologische Bildgebungsverfahren wie Computer- und Magnetresonanztomografie /Kernspintomografie ohne Störeinfluss angewendet werden können.

Die Kardiologie im Rotes Kreuz Krankenhaus

Die Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus nahm am 1. November 2012 unter der Leitung der drei Kardiologen Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Prof. Dr. Karl- Christian Koch und Dr. Michael Haake die Arbeit auf - mit 24-Stunden- Rufbereitschaft und modernstem Herzkatheterlabor. Neben ihrer Tätigkeit für die Klinik gehören die drei Kardiologen und Intensivmediziner zugleich als Partner zum zehn Ärzte starken Team der renommierten Praxis Kardio Bremen. Unmittelbar neben der Klinik im Ärztehaus Forum K gelegen und direkt mit der Zentralen Notaufnahme des RKK verbunden, bietet dies optimale Voraussetzungen für die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Praxis. Stationären Patienten des RKK steht damit durchgängig eine umfassende kardiologische Expertise zur Verfügung - ambulante Patienten der Praxis behalten ihre verlässlichen Ansprechpartner. Weitere Standorte der Praxis Kardio Bremen sind Bremen-Nord, Schwachhausen und der Bahnhofsvorplatz.


Materialien zum Herunterladen

Grafik: Bioresorbierbarer Stent (wie oben, 930KB) Bildnachweis: Abbott Vascular.

Fotos:
Bild 1 (1.6MB) – Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitender Arzt der Sektion Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus zeigt Patient Herrn H.R. die Aufnahme seines Eingriffs.
Bild 2 (2,4MB) - Prof. Dr. Karl-Christian Koch und Prof. Dr. Rüdiger Blindt, Leitende Ärzte der Sektion Kardiologie Rotes Kreuz Krankenhaus im Herzkatheterlabor. Hier setzten sie den ersten bioresorbierbaren Stent in Bremen ein.

Fotograf: Focke Strangmann.
Die Bilder dürfen nur in Zusammenhang mit dem obigem Text verwendet werden.

Spurensuche

Am Sonntag, 10. März 2013, eröffnet um 11.30 Uhr die Ausstellung „Spurensuche“ im Café K des Rotes Kreuz Krankenhaus. Die Arbeiten der in Bremen lebenden Künstler Tom Gefken und Peer Steppe sind bis zum 4. Juli 2013 täglich von 7.15 bis 19.30 Uhr zu sehen. Um telefonische Anmeldung zur Ausstellungseröffnung wird bis zum 01.03.2013 unter 0421/ 5599–371 (AB) gebeten.

Was bleibt von der Vergangenheit? Wie präsent ist sie in der Gegenwart und welche Rätsel gibt sie uns auf? Mit diesen Fragen beschäftigen sich der Maler Tom Gefken und der Bildhauer Peer Steppe. Aus ihrer Spurensuche entstehen vieldeutige Bilder und Skulpturen, die Raum lassen für neue Gedanken und Geschichten.

Er kombiniert Fotografien mit Malerei, befüllt Objektkästen mit verschiedenen Elementen und bearbeitet gefundene Fotografien mit einer Fülle an Maltechniken: Der Bremer Tom Gefken findet vielfältige Formen für seine Kunst. Seine Arbeiten kreisen um das Thema Erinnerung und erzählen Geschichten, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Aus Bruchstücken individueller Erinnerung, seien es eigene Familienfotos oder gefundenes Material aus Antiquariaten und Flohmärkten, entwickelt Gefken neue Bilder, die nie eindeutig sind. Seine Gemälde changieren zwischen flüchtiger Beobachtung und Konstruktion und greifen häufig auf ironische Weise Themen auf, die Gefken beschäftigen. Immer fügt aber auch der Betrachter seine eigenen Assoziationen hinzu – und wird daran erinnert, wie präsent die Vergangenheit auch im Hier und Jetzt ist.

Irische Kalksteinbrocken, Granit und Basaltlava: Aus diesen schweren Materialien schafft Peer Steppe Skulpturen, die aus der Zeit gefallen erscheinen. Der Bildhauer interessiert sich für die Zeugnisse dessen, was einmal war: Steinerne Blöcke verwandelt er in organische Formen, die mal an überdimensionale Meerestiere und ihre schützenden Panzer, mal an abstrakte Figuren erinnern. Peer Steppe hat sich intensiv mit Restaurierung und Konservierung beschäftigt: Er möchte Skulpturen schaffen, die in ihrer Erscheinungsform von der Vergangenheit und ihren Spuren erzählen - und diese Spuren führen zu vielfältigen und individuellen Geschichten, Bildern und Bezügen.

Termin:

Ausstellungseröffnung
„Spurensuche. Malerei von Tom Gefken und Skulpturen von Peer Steppe“
Sonntag, 10. März 2013 um 11.30 Uhr
(Laudator: Carsten Ahrens, Direktor Neues Museum Weserburg)
im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus, St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Kunstförderung im Rotes Kreuz Krankenhaus

Das Rotes Kreuz Krankenhaus Bremen (RKK) zeigt und fördert seit 1996 Kunst auf hohem Niveau. Die Präsentation im öffentlich zugänglichen Café K bringt die professionelle Kunst nicht nur den Patienten und Mitarbeitern, sondern auch den Besuchern und Gästen aus der Nachbarschaft näher. Das Krankenhaus leistet durch den Ankauf einzelner Kunstwerke einen Beitrag zur Förderung der regionalen Kunstlandschaft und baut gleichzeitig eine in dieser Art einmalige Sammlung auf.

Musik, Kunst und Gaumenfreuden im Café K

Das Rotes Kreuz Krankenhaus lädt am Sonntag, 20. Januar, ab 11.30 Uhr ein zur musikalischen Matinee mit Brunchbuffet anlässlich der aktuellen Kunstausstellung „Welten bauen – In Konstruktionen leben“. Während sich die Besucher am reichhaltigen, kalt-warmen Buffet bedienen, sorgen die Allroundtalente des Trio Royal für stimmungsvolle musikalische Unterhaltung. Ihr Repertoire umfasst Swing, Schlager- Highlights, Country und Evergreens. Die Musiker sorgen mit ihrem Wunschprogramm für Überraschungen: Mal frech und lustig, mal sentimental und leise reagiert das Trio spontan auf Wünsche und Stimmungen des Publikums. Wer möchte, darf sich gerne einbringen: Mitsingen und mitswingen erlaubt!

Gitarrist und Sänger Andreas Einhorn war lange Zeit als Tourbegleiter der bekannten deutschen Sängerin Pe Werner engagiert. Sänger und Herzblut-Entertainer Hans-Christian Klüver ist vielen Bremern durch seine charismatischen Auftritte bei den »Vokalartisten« bekannt. Nebenbei gibt er Schlagzeug- und Gitarrenunterricht und beherrscht so außergewöhnliche Instrumente wie die Nasenflöte. Ralf Stahn betreibt ein Tonstudio in Worpswede. Der Contra- und E-Bassist macht seit knapp 30 Jahren Musik, zum Beispiel in der Klezmer-Band »Klezgoyim«.

Die Matinee findet im Rahmen der Kunstausstellung „Welten bauen – In Konstruktionen leben“ mit Gemälden von Martin Koroscha und Plastiken von Rainer Weber statt. Nach dem Brunch führen die beiden Künstler persönlich ein letztes Mal durch die Ausstellung, die an diesem Tag endet.

Termin:

Musikalisch-kulinarische Matinee mit dem Trio Royal
Sonntag, 20. Januar 2013 um 11:30 Uhr
Im Café K, Rotes Kreuz Krankenhaus
St.-Pauli-Deich 24, 28199 Bremen

Achtung:
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Platzreservierung bis zum 11. Januar erforderlich – telefonisch unter Tel. 0421 – 55 99 371 (AB) oder per E-Mail an gerken.i@roteskreuzkrankenhaus.de!
Das Buffet kostet EUR 12,50,- pro Person.

St. Pauli-Deich 24 • 28199 Bremen • Tel. 0421 / 55 99-0